How to achieve your goals in 3 steps and not giving up | outfit: Two piece from Max & Co by Olivia Palermo, open boots from 3.1 Phillip Lim | style: stripes, dandy, business, tomboy, Statement shirt

two piece: Max&Co
shirt: Dorothee Schumacher x Glamour
shoes: 3.1 Phillip Lim
bag: Coccinelle
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photos: Theresa Kaindl

Ich fühle mich, als wäre kein bisschen Kraft mehr übrig in meinem Körper.
Er fühlt sich leer an; ich fühle mich leer an. Meine Akkus sind leer.
Meine Glieder fühlen sich taub an, mein Herz ausgeblutet.
Ich bin wie ein Roboter, der auf Autopilot gestellt ist.

Wann habe ich das letzte Mal ausgiebig geschlafen?
Das letzte Mal meine Freizeit genossen?
Wann hatte ich das letzte Mal Zeit?

 
Es kommt mir vor, als wäre es eine Ewigkeit her – und eigentlich ist es das auch.
Die letzten Monate waren unerwartet tough: ich war viel unterwegs und vielleicht habe ich mir mehr zugemutet, als es gut für mich gewesen wäre. Ich habe kaum geschlafen, viel erlebt, viel Stress gehabt, nicht nur beruflich, sondern auch in meiner Freizeit. Ich wollte Jemand sein, der jede Sekunde genießt und bewusst erlebt – und habe es dabei übertrieben.
 
Eine kleine Auszeit, ein bisschen Ruhe – das ist wichtig, um seinen Energiespeicher aufzuladen, damit man wieder Vollgas geben kann. Ich dagegen bin an meine Grenzen gegangen, mit halb aufgeladenem Akku. Ich habe mich an meine Grenzen getrieben und stand dabei selbst immer kurz vor dem Ausschalten, statt einfach mal Strom zu sparen und ein paar Apps zu löschen.


Doch wisst ihr was? Ich habe es geschafft.
Ich habe gekämpft, habe meine Grenzen überschritten und nun stehe ich hier am Ziel.
Erschöpft zwar, aber immerhin auf den Beinen.
 
Wisst ihr, unser Körper ist belastbarer als ihr denkt und er wird leistungsstärker durch schwere Zeiten, genauso wie unser Charakter durch schlechte Zeiten gestärkt wird.
Achtet auf eure Gesundheit, aber traut euch auch an eure Grenzen zu gehen.
Ihr könnt weiter laufen, als ihr blicken könnt, weniger schlafen, als ihr es euch träumen lassen würdet und Hunger bezwingen.
 
Es ist der Zeitraum, der entscheidet und hier ist es wie bei allen Disziplinen: klein anfangen.
Doch meistens suchen wir uns nicht aus, wann es grade wieder richtig anstrengend wird. Es passiert einfach unnd wir merken erst oft, dass wir in so einer Zeit stecken, wenn wir mittendrin sind und von dem fahrenden Zug nicht mehr abspringen können.
 
Also was ist, wenn ‚aufgeben‘ keine Option ist?
Wie treibt man sich voran?

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3 Tipps, wie man weitermacht,
wenn man am liebsten aufgeben würde:

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Nach vorne blicken.
Manchmal ist der Gedanke an morgen und das Wissen, dass sich diese Spirale nicht ewig so weiterdreht der einzige Grund, warum ich es schaffe aufzustehen. Ich denke dann einfach an die Zukunft und halte mich an diesem Lichtblick fest.
 
Natürlich habe ich jetzt keinen Job, der grade quälend ist, aber keine ruhige Stunde am Tag und kein Wochenende zu haben, sondern permanent arbeiten zu müssen und jeden einzelnen Tag in der Woche, manchmal Wochen und Monatelang Termine zu haben treibt mich manchmal in den Wahnsinn. Ja, auch dann, wenn man seinen Job liebt. Manchmal möchte ich einfach nicht Masha sein, die Bloggerin, sondern Masha, die gerne ins Kino geht, die Wohnung umstellt oder sich einfach nur mit Freunden auf einen Kaffee trifft.
 
Tja und so wie andere auf den Urlaub hinarbeiten, so ist die Zeit, die ich Zuhause in Ruhe mit Freund und Katzen verbringen kann mein Lichtblick in dunklen Arbeitsstunden.

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Im Russischen gibt es ein Sprichwort, das übersetzt ungefähr so geht: „Die Augen fürchten sich, die Hände arbeiten“. Das sage ich mir oft auf, wie ein Mantra, wenn ich wieder mal das Gefühl habe, das mich die Arbeit überwältigt. Tatsächlich bekomme ich eine Art Schockstarre, sobald ich darüber nachdenke, was ich alles machen muss und würde am liebsten alles gleich hinwerfen. Das Sprichwort dagegen erinnert mich daran nicht zu viel darüber nachzudenken, sondern es einfach zu machen. Klar suhle auch ich mich gerne in Mitleid, aber dann reiße ich mich zusammen und fange einfach an.
Denn genau das fällt uns oft am schwersten: anzufangen.
 
Übrigens: immer wenn meine Mutter mich fragt wie ich das denn alles bewältigen will sage ich immer: „molcha“ das heisst so viel wie: ich halte den Mund dabei und beklage mich nicht.
Und das ist mein zweiter Tipp: Augen zu und durch!

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Du kannst alles schaffen.
Wie oft hiess es ich könne dies nicht und ich könne jenes nicht. Hätte ich auf all die Menschen gehört, die mir stets sagten ich wäre nicht gut genug, dann wäre ich jetzt nicht an dem Punkt an dem ich heute bin.
 
Wir sollten uns niemals kleinkriegen lassen und uns von Niemandem erzählen lassen was wir alles können – und was nicht. Doch vor allem sollten wir uns selbst häufiger bestärken: „ich kann das“. Du KANNST das.
Das Wichtigste ist doch immer einen Fuß vor den anderen setzen. Manchmal in großen Schritten, doch auch mit klitzekleinen Trippelschritten kommt man voran und es ist allemal besser als immer nur am selben Fleck zu stehen, nur weil man den großen Sprung nicht wagt.
 
Also geht einfach los und dann wird sich der weitere Weg schon zeigen.
Und wenn ihr mal eine Pause machen müsst, dann ist das auch in Ordnung. Nur vergesst nicht wieder weiterzugehen, sobald der Akku wieder aufgeladen ist.
Schritt für Schritt in eurem eigenen Tempo.

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.Thailand | Chiang Mai

I’d rather be completely exhausted from the hard times that breed success, than well rested from achieving nothing.

Kann mich mal kurz jemand kneifen?? Was war das bitte für eine Woche?
Ich weiss noch, wie ich mich vor genau einer Woche ins Flugzeug setzte um in London die Fashion Week unsicher zu machen und jetzt? Sitze ich hier, auf dem Weg zurück nach Hause.
Zurück aus Thailand. Berlin – London – Berlin – Thailand – Berlin in nur 7 Tagen.
Nach Thailand bin ich für eine internationale Blogger Kampagne für Pandora geflogen, habe wahnsinnig tolle Leute (und Blogger!) kennengelernt und eine wirklich großartige Zeit in einem der besten Hotels überhaupt verbracht, doch dazu bald mehr.
 
Nicht nur reisetechnisch war das eine krasse Woche, sondern auch arbeitstechnisch.
Ich glaube ich habe selten so wenig geschlafen und hatte gleichzeitig so ein volles Programm wie die letzten Tage, dementsprechend bin ich auch nicht traurig den Sonntag endlich gejetlagged Zuhause zu verbringen – mit Liegen, Kuscheln und Serien schauen. Auf diesen Moment freue ich mich schon soooo lange!
Ab nächster Woche kann der Alltag dann endgültig beginnen!
Man, selten habe ich mich so sehr auf Zuhause und auch ein bisschen mehr Langweile gefreut wie in den letzten Wochen!
 
Das ist ein bisschen wie Gäste haben: man ist zwar total happy, dass sie da sind und man Gesellschaft hat, aber wenn sie länger bleiben, als erwartet, dann ist man auch immer ein bisschen froh, wenn sie gehen und man sich wieder seinen Gewohnheiten widmen kann.
 
Genauso ist es bei mir: zwar sind Reisen und Projekte etwas ganz Großartiges und es hat unheimlich viel Spass gemacht, aber nach zwei Monaten Dauerstress bin ich auch einfach froh über ein bisschen Ruhe in Berlin, ohne Fashion Week, Berlinale & Co. Ich glaube so eine kleine Pause wird meiner inneren Ausgeglichenheit und damit auch meinem Blog sehr gut tun! Ihr dürft also gespannt sein, was sich hier so tut, wenn ich plötzlich viel mehr Zeit in den Blog investiere!

Thailand, Chiang Mai

London Fashion Week

Gedanken:
Besonders spannend fand ich in dieser Woche ein paar Gespräche mit zwei Muslimas, die so wie ich auch Bloggerinnen sind. Auf den ersten Blick haben beide vieles gemeinsam: Beide sind gebürtige Amerikanerinnen, beide haben einen Elternteil, der ursprünglich nicht muslimisch war, beide tragen Kopftuch und beide sind gläubig.
 
Trotzdem sind beide nicht nur charakterlich sehr verschieden, sondern auch im Umgang mit ihren Bräuchen: Die Eine lebt in New York, die Andere im Dubai. Obwohl beide Städte extrem touristisch und damit weltoffen sind, sind sie gleichzeitig so unterschiedlich wie die beiden jungen Frauen es sind – und es ist spannend zu sehen, was für eine Umgebung so eine Stadt eben auch haben kann.
 
Maria, die New Yorkerin, hat einen entspannten Stil. Sie trägt gerne Blusen mit Bustiers darüber, Culottes und offene Schuhe. Auch wenn sie sich nicht freizügig zeigt, so versteckt sie sich auch nicht. Das kann man sogar an der Art sehen, wie sie ihren Hijab bindet: ein bisschen wie einen kunstvoll geknoteten langen Zopf, der ihr Gesicht umhüllt. Für mich war es total spannend zu sehen, wie sie aktuelle Trends in ihren eigenen Stil interpretierte und wäre da nicht das Kopftuch, so hätte ich keinen Unterschied zu einer „klassischen“ Fashion Bloggerin bemerkt. Saufeeya dagegen interpretiert Mode dagegen in einem eher traditionelleren Zusammenhang: sie bevorzugt lange, weite Kleidung und trägt auch ihr Kopftuch ganz anders. Sie verdeckt oft ihren Hals und mag Muster nicht allzu gerne.

Obwohl beide sehr weltoffen und herzlich waren, so unterschiedlich waren diese zwei Bloggerinnen. Ich habe dadurch nicht nur die Kultur in einem neuen, modischen Licht gesehen, sondern schämte mich auch gleichzeitig ein bisschen dafür, dass ich nie die modischen Unterschiede beachtet habe, sondern alles irgendwie in einen Topf geworfen habe.
 
Ich musste erst nach Thailand reisen, um zu sehen, wie unterschiedlich die islamische Kultur gelebt werden kann und ja, auch wie sehr ich durch unsere Medienberichte geprägt bin. Uns wird immer ein bestimmtes Bild von Frauen mit Kopftuch vermittelt. Ein Stigmata, das eine unterdrückte Frauen porträtiert. Kopftücher bedeuten das Ende der Emanzipation – doch es kann auch das Bedürfnis sein sich zugehörig zu fühlen. Und das ist vollkommen in Ordnung. Ich fand es unheimlich spannend zu sehen, wie unterschiedlich eine Religion gelebt werden kann kann und mit was für einer Lässigkeit auch ein Hijab getragen werden kann.
 
Das Beste daran ist jedoch: vorher hatte ich keine einzige Freundin mit Kopftuch – jetzt habe ich gleich Zwei :)

Jacke: Selected Femme
Hose: Max&Co
Schuhe: Coliac
Tasche: Kenzo
 
photos: The Styleograph

Gesehen:War Dogs.
Endlich mal wieder ein guter und kritischer Film mit einer wichtigen Botschaft, den ich da gesehen habe. Zwar gefiel mir der Anfang besser als das Ende, vor allem der Part, wo man einen Einblick in das Waffengeschäft bekommt. Ernsthaft Leute – schaut ihn euch an! :)

Feedback:
Danke für so viele großartige Kommentare zu meinem letzten Weekly Update!
Ich muss zugeben ich war super pissig, als ich noch den Beitrag schrieb, aber eure vielen aufmunternden Kommentare haben mir echt geholfen! Ihr habt mir SO viele Tipps und Ratschläge gegeben. Ich habe leider bis heute noch immer nicht alle Kommentare freigeschaltet (es sind so viele!), aber spätestens wenn ich wieder zurück bin, kümmere ich mich sofort drum.
 
Mittlerweile find ich es auch gar nicht mehr so tragisch mit der Diagnose, sondern betrachte es stattdessen als neue Herausforderung (aber erst nach Thailand) und bin fest entschlossen meine Ernährung dahingehend zu ändern. Es ist so krass, was das Ganze für Kreise gezogen hat und ich bin euch unendlich dankbar! Ihr seid die Besten!

Matchalatte:
Kommt heute noch….

Masha Sedgwick, Random Facts, Persönliches, Outfit, Fashion, Berlin, Germany, Blogger

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Wisst ihr was es schon lange nicht mehr auf meinem Blog gab?
 
Random Facts!
 
Obwohl ich früher gefühlt wöchentlich Random Facts gepostet habe, habe ich das in den letzten Jahren ein wenig aus den Augen verloren und neuerdings häufiger gedacht, dass ich mal wieder ein paar Random Facts posten könnte. Tja und während ich im Flugzeug saß, hatte ich viel Zeit zum Nachdenken und so gibt es heute eine neue Runde Random Facts:

Masha Sedgwick, Random Facts, Persönliches, Outfit, Fashion, Berlin, Germany, Blogger

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Wenn ich nervös bin, fummel ich an meinen Nägeln herum. 

Ich habe es mir zwar (fast) abgewöhnt an ihnen rumzukauen, doch ich kann es einfach nicht lassen an ihnen rumzuspielen, meistens so lange bis sie einreissen. Hauptbeschäftigung ist dabei das Abknibbeln von Nagellack. Ich weiss auch nicht, aber es bereitet mir einfach in anstrengenden oder langweiligen Situationen ein perverses Gefühl der Zufriedenheit, wenn ich es schaffe den Lack von meinen Nägeln abzukratzen. Ich bin froh, dass ich wenigstens nicht mehr so viel an ihnen herumkaue, aber ich glaube das Rumkratzen werde ich mir nie abgewöhnen können. Dementsprechend sehen meine Nägel meistens auch aus. 



Masha Sedgwick, Random Facts, Persönliches, Outfit, Fashion, Berlin, Germany, Blogger

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Ich brauche Ordnung zuhause.

Ich bin irgendwie mega ordentlich und unordentlich zugleich. Ich kann nach dem Abendessen oder Frühstück Teller liegen lassen oder auch meine Klamotten nach dem Umziehen nicht gleich wegräumen, aber einmal am Tag muss ich aufräumen, damit es Zuhause schön sauber ist. Generell hasse ich Unordnung nämlich, denn ein ordentliches Zuhause gibt mir das Gefühl von Kontrolle. Wenn die Wohnung dagegen unaufgeräumt ist, empfinde ich eine innere Anspannung und habe das Gefühl, dass auch mein Leben ein einziges Chaos ist – was es dann meistens auch ist. Am Ende einer Fashion Week beispielsweise habe ich deswegen nur eine Priorität: sauber machen. 
Erst dann kann ich mich um andere Dinge kümmern.



Masha Sedgwick, Random Facts, Persönliches, Outfit, Fashion, Berlin, Germany, Blogger

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Ich kann nicht auf dem Rücken schlafen. 

Ich kann bei Krach einschlafen und auch wenn es hell ist. Selbst bei emotional stressigen Zeiten kann ich schlafen, nur eine Voraussetzung ist mir beim Einschlafen wichtig: die Position. Ich kann einfach nicht auf dem Rücken, oder noch schlimmer: im Sitzen schlafen. Ich bewundere Menschen, die das können und habe Freunde, die im Flugzeug eingeschlafen sind, bevor wir abgehoben sind. Man müsste meinen, dass ich mich nach so vielen Reisen mittlerweile daran gewöhnt haben müsste, doch Fehlanzeige. Schlafen geht bei mir nur in einer Position: im Liegen auf dem Bauch (oder höchstens auf der Seite). Das nervt SO sehr!



Blazer | Iris & Ink
Sweater | Revolve
Shoes | OXS
Bag | Lili Radu
Pants | Zara
Bracelet | Saint Laurent

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Ich liebe Alien Dokus.

Apropos einschlafen: am liebsten schaue ich abends zum Einschlafen Alien Dokus auf N24 und so. Ich finde immer, dass sich diese Dokus immer auf einem angenehmen Level zwischen Wahrheit und Sci-Fi bewegen und abends ist das immer ein bisschen wie früher die Märchenstunde.



Masha Sedgwick, Random Facts, Persönliches, Outfit, Fashion, Berlin, Germany, Blogger

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Ich rede ungern über meinen Job

Versteht mich nicht falsch: ich LIEBE meinen Job – ich rede nur ungern darüber. Nicht selten gehen Gespräche damit los, dass ich gefragt werde, was ich denn beruflich mache, vor allem in einem Umfeld, in das ich auf den ersten Blick nicht reinpasse, zB. bei bestimmten Events oder auf Reisen. Wenn ich dann sage, dass ich Modebloggerin bin, können sich viele nichts darunter vorstellen und sind sehr neugierig, fragen viel nach und möchten verstehen, was ich denn nun genau hier mache.
 
Allerdings ist mein Job so sehr Teil meines Lebens, dass ich manchmal froh bin, wenn ich mal nicht darüber reden muss, sondern mich mit anderen Themen beschäftigen kann. Hinzu kommt, dass mich oftmals im Gespräch ein Gefühl der Nicht-Zugehörigkeit überkommt, vor allem dann, wenn ich auf mein Aussehen oder mein Alter reduziert werde. Ich werde schlichtweg abgestempelt.
 

In anderen Situationen dagegen fühlt sich die Beschreibung meines Jobs an wie Angeben, denn natürlich klingen die Kunden, mit denen ich schon gearbeitet habe, großartig und die Reiseziele spannend. Dass dahinter aber harte Arbeit steckt denkt man oft nicht auf den ersten Blick, was eine Konversation auf Augenhöhe manchmal echt schwierig macht. 
Aber mal ernsthaft, wer redet schon gerne über seinen Job?



Photos: Theresa Kaindl

Masha Sedgwick, Random Facts, Persönliches, Outfit, Fashion, Berlin, Germany, Blogger

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Ich bin nachtragend.

Eigentlich auch keine gute Eigenschaft, aber gleichzeitig auch eine, die mich vor vielen weiteren Fehlern bewahrt hat. Bei gewissen Grenzüberschreitungen kann ich nämlich enorm nachtragend sein und auch eine Freundschaft von jetzt auf gleich abbrechen, selbst wenn sie im Voraus sehr intensiv war und man gemeinsam einige Jahre zusammen verbracht hat. Aber es gibt Dinge, die gehen für mich gar nicht, zB. wenn man intime Geheimnisse bewusst weiterplaudert oder Streitigkeiten in die Öffentlichkeit trägt ohne vorher drüber zu reden oder mir irgendwie anders in den Rücken fällt, betrügt oder meine Freundschaft für selbstverständlich nimmt.
 
Ich habe an sich eine sehr hohe Toleranzgrenze und finde es zB. nicht schlimm, wenn man mich versetzt, unzuverlässig ist oder die Prioritäten bei sich selbst setzt, aber Vertrauensbrüche gehen bei mir gar nicht. Da kann ich dann sehr hart und konsequent sein, selbst wenn es der Person leid tut, fällt es mir sehr schwer zu verzeihen, denn bei gewissen Fehlern denke ich mir dann immer: wenn man das einmal macht, dann macht man es sicherlich auch ein zweites Mal und ein zweites Mal brauche ich nicht noch mal enttäuscht werden. Das Ding ist dann halt gelaufen. 



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Ich mag Nähe nicht so gern.

Auch hier bin ich ein bisschen zwiegespalten, denn auf der einen Seite mag ich Berührungen und körperliche Nähe wie Sex oder Massagen, auf der anderen Seite mag ich es nicht angefasst zu werden. Ich glaube ich bin da wie eine Katze: auf der einen Seite liebe ich es gekrault zu werden, räkle mich dann und wenn ich schnurren könnte, würde ich auch das tun, doch auf der anderen Seite bin ich kein Fan davon generell „angefasst“ zu werden.
 
Beispielsweise mag ich es nicht so gerne umarmt zu werden und kuschel auch nicht so gern, also mag Nähe nicht, die über emotionale Zuneigung läuft und nicht als körperliche Bedürfnisse gefasst wird. Ich denke ich brauche einfach lange um emotional echte Nähe aufzubauen und jemanden ins Herz zu schließen. Weil ich privat auch nicht so sehr auf oberflächliche Nettigkeit stehe, komme ich deswegen auch nicht selten arrogant rüber, wenn man mich in einer Gruppe trifft.
 
In den letzten Jahren habe ich aber gelernt, das zu unterdrücken und offener zu sein, denn grade in der Modebranche muss man mit vielen Menschen auf einer oberflächlichen Ebene zurechtkommen, doch es gibt einen großen Unterschied zwischen der „professionellen“ Masha, die auf Knopfdruck gute Laune hat und der „echten“ Masha, die einfach mal ein paar Treffen und eine tiefgründige Unterhaltung braucht, bis sie sich wirklich öffnet. Ich bin halt eine Katze. 



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Ich kann mir keine Namen, Gesichter und Geburtstage merken.

Dieser Fakt ist mir besonders unangenehm, und es ist eine echt nervige Schwäche, die mich öfters in echt unangenehme Situationen gebracht hat und trotzdem hilft alles nichts: ich merke mir Menschen nicht. Natürlich ist das was Anderes, wenn ich eine emotionale Bindung zu dem Menschen aufgebaut habe, selbst wenn sie nur lose ist, aber sie muss da sein.
 
Manchmal reicht sogar ein Kaffee zu zweit nicht aus, um sie herzustellen, manchmal dagegen kann es nur ein oberflächliches Gespräch am Flughafen sein, aber es kam auch schon vor, dass ich mich an Menschen trotz eines gemeinsamen Dinners nicht mehr erinnern und auch, dass sich Menschen 5 Mal bei mir vorstellen mussten (bzw. ich bei ihnen), bis ich anfing mir ihre Gesichter zu merken. Das kommt natürlich total dumm rüber und auch nicht selten verletzend, aber es ist eben wie es ist. Ich lerne gefühlt jeden Tag neue Menschen kennen, schüttle ständig Hände und irgendwie ist mein Filter einfach zu durchlässig geworden. Mit der Zeit habe ich aber gelernt damit umzugehen und diese Schwäche zu kaschieren und Menschen bewusster kennenzulernen aus Respekt vor meinem Gegenüber – schließlich hat es jeder Mensch verdient, dass man sich an ihn erinnert!



Masha Sedgwick, Random Facts, Persönliches, Outfit, Fashion, Berlin, Germany, Blogger

Masha Sedgwick, Random Facts, Persönliches, Outfit, Fashion, Berlin, Germany, Blogger

Meine Lieblingssorte ist grüner Apfel.
Immer.
Egal ob bei Äpfeln, Süßigkeiten oder Säften: diese perfekte Mischung aus süß und sauer – ich LIEBE es.

Masha Sedgwick, Random Facts, Persönliches, Outfit, Fashion, Berlin, Germany, Blogger

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Ich kann mich entschuldigen

Nach einigen negativen Eigenschaften kommt jetzt auch mal eine Gute!
Niemand ist perfekt und ich am allerwenigsten: ich kann zickig sein, manchmal auch was gemeines sagen oder einfach im Unrecht sein, doch wenn ich merke, dass ich Scheisse gebaut habe, dann entschuldige ich mich. Jeder macht Fehler, doch wichtig ist, dass man sich dessen bewusst ist, sie einsieht und sich bei dem Menschen, dem man Unrecht getan hat, ehrlich entschuldigt. Es ist einfach ein Zeichen von Wertschätzung und Respekt und das sind die Grundpfeiler eines vernünftigen Miteinanders.
 
Außerdem kann ich es überhaupt nicht leiden, wenn Andere sich nicht entschuldigen können, wenn sie Fehler machen oder nur herumdrucksen nach dem Motto „ich habe Scheisse gebaut, aber du bist auch nicht besser“, denn das zähle ich nicht als Entschuldigung. Entweder es tut einem Leid ohne wenn und aber – oder eben nicht. Leider ist das eine Eigenschaft, die ich selbst erst erlernen musste, der wer springt schon gerne über seinen Schatten und gibt Fehler zu. Das ist nunmal nicht einfach und auch nicht selbstverständlich, deswegen zähle ich diese Eigenschaft zu meinen besseren :)

  • Im not a touchyfeely person I love alien documentaries andhellip
  • So sad to leave this beautiful place again One thinghellip
  • Im a child of the moon being raised by thehellip
  • This place is beyond beautiful!!! I DO need to comehellip
  • Last day of my wonderful but very short trip tohellip

The Author

Masha Sedgwick ist ein persönlicher Fashion und Style Blog aus Berlin. Neben Mode schreibt die Fashionbloggerin auch häufig über Themegebiete rund um Beauty, Lifestyle und Reisen und gibt wertvolle Tipps, ob zum perfekten Make up, der täglichen Haarpflege, dem besten Hotel oder für den schönsten Städtetrip überall auf der Welt. Der Blog existiert bereits seit 2010 und dank der anspruchsvollen Bilder und persönlichen Texten gehört Masha Sedgwick mittlerweile zu den erfolgreichsten und reichweitestärksten Modeblogs in Deutschland, hat es auch zu internationaler Bekanntheit erreicht und wird regelmäßig im Print und Fernsehen gefeatured.

Masha Sedgwick is a personal fashion and style blog from Berlin. Besides fashion she also writes about beauty, lifestyle and travel and gives valuable tips, whether it's the perfect makeup, daily hair care or the best hotel. Masha Sedgwick runs her blog since 2010 and thanks to its high quality in text and image the blog Masha Sedgwick is now one of the most successful fashion blogs in Germany.

Маша Седжвик – автор личного блога, посвященного моде и стилю. В центре ее внимания не только модная одежда – она часто пишет на темы, связанные с красотой, образом жизни и путешествиями, освещает модные тенденции, а также дает ценные советы – например, как сделать идеальный макияж, как правильно ухаживать за волосами, как выбрать отель или куда поехать в отпуск. Блог Маши Седжвик существует с 2010 года. Благодаря интересным текстам и качественным фотографиям он стал одним из самых успешных блогов о моде в Германии и постепенно приобретает популярность за ее пределами.

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