– In Kooperation mit Calida

Unterwäsche Fotos im Hotel Zoo mit Calida | Masha Sedgwick | sexy, nackt, Figur, Körper | Berlin

Oben: Calida BH, Top aus seidig weichem LENZING MicroModal® mit Viskose & Panties
Links: Calida Sweatshirt auch kuscheligem Frottee

Unterwäsche Fotos im Hotel Zoo mit Calida | Masha Sedgwick | sexy, nackt, Figur, Körper | Berlin | 2018

Eins vorweg: Ich muss zugeben, dass ich mir bis zuletzt nicht sicher war, ob ich die Bilder, die ich für Calida geschossen habe, nun wirklich in dem Umfang online stellen möchte oder nicht. Zwar gibt es hier und da Bilder von mir im BH, oder auch mal was Freizügiges, aber so viel Nacktheit? Ist es wirklich angebracht, mich Ganzkörper in BH und Slip zu zeigen? Zwar hatte ich während des Shootings noch gar keine Bedenken, aber im Nachhinein irgendwie schon.
 
Eigentlich komisch, beim Bikini mache ich mir da weniger Gedanken. Hier und da poste ich schon mal Bikinibilder aus dem Urlaub, aber Unterwäsche? Obwohl beides gleich viel versteckt (und genauso wenig verhüllt), ist es doch noch einmal eine andere Stufe und weckt in mir andere Hemmungen.
 
In meinem Kopf höre ich meine Mutter stöhnen:
War das wirklich nötig?
 
„Naja, sie ist schon Schlimmeres von mir gewöhnt“, denke ich mir dann.
 
Aber mal nun ernsthaft: Ist es nur so eine große Sache, weil ich so eine große Sache daraus mache, oder steckt mehr dahinter?

Unterwäsche Fotos im Hotel Zoo mit Calida | Masha Sedgwick | sexy, nackt, Figur, Körper | Berlin | 2018

Woher kommt diese Befangenheit?

Obwohl ich mich hin und wieder auch sexy zeige, ist sexy bzw. feminin nicht unbedingt der Begriff, mit dem ich meinen Stil beschreiben würde. Klar, ich genieße ab und an die Aufmerksamkeit von Männern. Weil ich jedoch in der Schule dafür gehänselt worden bin Röcke und Kleider getragen zu haben (ich war dann nur noch ‚das Rockmädchen‘), fühle ich mich gleichzeitig auch unsicher. Klar, weil Frauen, die Röcke bzw. Kleider tragen, die dann vielleicht auch überm Knie enden (oh je!) alle ja ganz selbstverständlichen Schlampen sind, musste ich früh mit dem Klischee kämpfen – mit 14 Jahren als ich noch nicht mal einen Jungen auf den Mund geküsst habe. Aber deswegen nur noch Hosen tragen? Nö.
Meinen Stil behielt ich, den Ruf leider auch.
 
Es löste darauf folgend etwas in mir aus: Ich war nicht bereit, mich Konventionen zu unterwerfen, wenn ich dafür meinen Stil verraten müsste.
Ich war also schon früh ein Sturkopf.
 
Obwohl ich meinen Überzeugungen und auch meinem Stil eine Weil treu blieb, hat es mir dennoch meine Unbefangenheit genommen. Niemals wieder wollte ich, dass Menschen derartig schlecht hinter meinem Rücken über mich reden.
 
Was soll ich sagen?
Es hat natürlich nicht geklappt.

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Location: Hotel Zoo Berlin
Photos: Theresa Kaindl

Unterwäsche Fotos im Hotel Zoo mit Calida | Masha Sedgwick | sexy, nackt, Figur, Körper | Berlin | 2018

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HHeute, über 10 Jahre später, fällt es mir einerseits leicht über diese alten Geschichten zu lachen, doch gleichzeitig hat es mich auch geprägt – im Guten wie im Schlechten. Einerseits bin ich daraus stärker hervorgegangen und habe gelernt trotz Gegenwind meinem Stil treu zu bleiben und für mich selbst zu stehen, andererseits habe ich seither auch gewisse Hemmungen zu viel Haut zu zeigen und muss dafür jedes Mal über meinen Schatten springen.
 
Gleichzeitig sollte es auch jeder Frau selbst überlassen sein, wie viel sie von sich zeigen möchte. Und warum nicht auch mal ein bisschen mehr?
 
Zurzeit fühle ich mich in meinem Körper so wohl wie schon lange nicht mehr und das möchte ich auch nach außen präsentieren.

Warum soll es immer nur Unterwäsche Bilder von Models geben?

Calida Shirt & Pants Set aus weichem Frottee

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Calida wurde 1941 in der Schweiz gegründet und konzentriert sich seither auch Tag- und Nachtwäsche, aber die Produktpalette umfasst auch Loungewear, Shirts, Strickteile, Accessoires. Die Produkte sind qualitativ hochwertig & nachhaltig, recht schlicht und zeitlos gehalten und funktionieren nach dem Mix- & Match Prinzip. Und genau das ist es auch, was ich an Calida so sehr schätze: die Teile passen sich meinem Alltag an, sind weich, bequem und dadurch so flexibel wie ich es bin.

Calida Soft Bra & Panties

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Zugegeben, mein Körper ist nicht so makellos wie der eines Models, aber ich habe einen gesunden Körper und ich bin das erste Mal wirklich stolz auf mich. Das wollte ich in der Zusammenarbeit mit Calida, eine Brand, die für mich für 100% Wohlfühlen steht, zeigen.
Ich bin vielleicht nicht super skinny, aber man sieht die Muskelstränge an meinem Körper und das bestätigt mich in meinen sportlichen Leistungen, die ich nun seit über einem Jahr erbringe. Den Erfolg möchte ich auch nach außen ausstrahlen?
 
Und ist es nicht auch mal schön, einen „echten“ Körper mit nicht perfekten – oder in meinem Fall: wenig vorhandenen – Rundungen zu sehen?
 
Hinzu kommt, dass Unterwäsche ja per se nichts Anstößiges und normalerweise ein Teil des Alltags ist. Jeden Tag mache ich mir nicht nur Gedanken, was ich darüber, sondern eben auch was ich drunter trage. Das Material soll sich angenehm auf der Haut anfühlen, jedoch nicht zu sehr spürbar sein. Aus diesem Grund trage ich die Produkte von Calida.
 
Wie seht ihr das?
Bloggerin in Unterwäsche – Yay or Nay?

Wem tue ich damit weh?
Wer soll sich daran stören?

Unterwäsche Fotos im Hotel Zoo mit Calida | Masha Sedgwick | sexy, nackt, Figur, Körper | Berlin | 2018

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Calida Kimono aus sanftem MicroModal®

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.CO Berlin Amerika Haus | Charlottenburg | Indoor Shooting | Editorial | Outfit: Closed | Masha Sedgwick with Boyfriend David Jacob

Happiness is the new rich.
Inner peace is the new success.
Health is the new wealth.
Kindness is the new cool.

Freunde, es ist… FRÜHLING!
Wie wunderbar ist das bitte? In Berlin blühen die ersten Bäume und die ausgelassene Stimmung in der Stadt ist einfach ansteckend. Ich tanze wie auf Wolken, weil es endlich, endlich(!) warm ist und genieße grade jeden Sonnenstrahl. Verrückt, wie so ein bisschen Frühling einen starken Einfluss nicht nur auf meine Stimmung hat, sondern auf eine ganze Stadt.
 
Es ist wirklich faszinierend, wie ich mich jedes Jahr aufs Neue, pünktlich zum Frühling, in Berlin verliebe. Ich bin einfach sehr dankbar in dieser wunderbaren Stadt zu leben! Frisch verliebt verlasse ich sie auch direkt wieder, denn während ihr das hier lest, geht es für mich nach Bangkok!

Ebenfalls ein happy place und ein Ort an den ich jedes Jahr irgendwie zurückkehre, schließlich ist es jetzt das dritte Jahr in Folge meine erste große Reise im neuen Jahr – eine schöne Tradition! Thailand ist einfach ein tolles Land: das Essen, die Menschen, die Farben – ich LIEBE es! Umso mehr freue ich mich, dass ich dort erst mit Theresa und anschließend mit meinem Freund sein werde und ihnen meine Lieblingsorte zeigen kann (und selbst neue entdecken kann), endlich wieder Pad Thai von der Strasse essen kann und wirklich richtig tolle bunte Bilder machen kann, die nach Sommer schreien.
Bangkok, ich KOMME!

CO Berlin Amerika Haus | Charlottenburg | Indoor Shooting | Editorial | Outfit: Closed | Masha Sedgwick with Boyfriend David Jacob

Gelernt:
Am Samstag war ich auf einem Geburtstag und es war mega schön! Ich kannte kaum jemanden, aber das war umso besser, denn so konnte ich endlich mal neue Leute kennenlernen und aus den gewohnten Strukturen ausbrechen. Darauf habe ich dann erstmal angestoßen, erst mit einem, dann mit einem zweiten Gin Tonic und zwischendurch noch ein paar Shots. Obwohl ich todmüde war und zu meinem Freund noch sagte, dass ich garantiert vor Mitternacht nach Hause kommen würde (LOL) hielt ich es, mittlerweile ziemlich gut drauf und nicht mehr ganz so müde, für eine ganz fantastische Idee noch weiterzuziehen. In meinem Fall mit Freunden in einen Miniclub auf eine lesbische Magazin Party. Dort fühlte ich mich trotz überdurchschnittlicher Frauenquote aber auch nicht allzu lange aus, weil ich den dritten Gin Tonic nun aber doch überdeutlich spürte. Ich war also ungewohnt betrunken und wollte dringend nach Hause.
 
Am nächsten Tag hatte ich keine Stimme mehr, vertrug kein Tageslicht und fühlte mich einfach nur schrecklich. Das war insofern tragisch, als dass draußen die Sonne schien und ich mich gerne mehr darüber gefreut hätte. Oder wenigstens am Tag danach, aber nein – so ein Kater scheint sich recht hartnäckig bei mir zu halten. Ja, vielleicht kann man es auch so ausdrücken: Ich bin echt alt geworden. So alt nämlich, dass ich mittlerweile zwei Tage brauche, um mich nach einem guten Abend wieder ‚ok‘ zu fühlen.
 
Ob ich den Abend bereut habe? Keinesfalls.
Ich hatte eine richtig gute Zeit. Nur der dritte Gin Tonic hätte nicht unbedingt sein gemusst… Zwei wären auch ok.

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Gegessen:
Das israelische Restaurant Yafo etabliert sich dank einer Freundin zu einem echten Stammlokal. Das liegt natürlich in allererster Linie am guten Essen (gaaaaanz viel Humus, aber auch viele Zutaten, von denen ich vorher nie gehört habe), aber eben auch an der ausgelassenen Stimmung und Wohnzimmer Atmosphäre. Man merkt so richtig, dass die Mitarbeiter einfach Bock haben, der Laden ist authentisch, nicht allzu fancy und später am Abend wird die Musik (israelischer Pop, is klar) aufgedreht, getrunken und auf den Tischen getanzt. So sieht nicht ein stinknormaler Restaurantbesuch aus, sondern ein Reise in ein kulinatisches (und kulturelles) Abenteuer!

Gesehen:
Die Irving Penn Ausstellung im C/O Berlin
Ausgestellt werden zahlreiche Fotografien und teilweise auch Zeitungen und Gerätschaften, die zu Irving Penns Werdegang gehören. Es ist ein vergleichbar große Ausstellung, wobei Irving Penn auch eine Schaffenszeit von über 70 Jahren hatte und dementsprechend viel fotografiert hat, vor allem Portraits und Mode Shootings. Die kann man dann auf zwei Etagen bewundern und es lohnt sich. Schließlich hat dieser Mann die Geschichte der Fotografie mitgeprägt. Wer kann das schon von sich behaupten?

Gehört:
Die Lage der Nation
Diesen Polit-Podcast eines Richters und eines Journalisten habe ich neu für mich entdeckt und finde ich eigentlich ganz gut. Zwar werden Themen trotz der Länge des Podcasts relativ oberflächlich behandelt, aber man bekommt dennoch mehr mit als beispielsweise im Fernsehen. Hinzu kommt, dass die Zwei angenehme Stimmen haben und man ihnen einfach gerne zuhört, natürlich auch weil der Inhalt stimmt. Der ist nämlich recht sinnvoll dargelegt, authentisch und unaufgeregt. Solltet ihr euch also für das aktuelle Tagesgeschehen interessieren (und selbst wenn nicht), hört einfach mal rein.

Gefreut:
Ich habe nun meine ersten 7 Youtube Videos im Studio gedreht und werde diesen Monat noch damit online gehen! Es werden erstmal Makeup-, Haar- und Fashion-Tutorials sein und ich bin schon SEHR gespannt, wie ihr sie finden werdet. Ich habe selbst bisher noch nicht die finale Fassung gesehen, bin aber schon von der Vorschau ganz begeistert und kann es kaum erwarten Youtube zu erobern! Diese Mission wird zwar nicht ganz einfach werden, aber ich habe richtig Bock und glaube fest daran, dass es dort auch noch ein bisschen Platz für mich gibt..

Gekauft:
Ja, ich war mal wieder so richtig shoppen und habe mir das ein oder andere Teil gegönnt – u.a. auch für die Reise nach Bangkok. Darunter sind glaube ich auch einige echte All-time Favorites insbesondere bei den Kleidern. Ich habe grade eine richtige Schwäche für Kleider! Übrigens habe ich mir auch mal wieder neue Möbel von Bolia, Made und Ikea geholt, die kommen aber jetzt erst nach und nach an…



CO Berlin Amerika Haus | Charlottenburg | Indoor Shooting | Editorial | Outfit: Closed | Masha Sedgwick with Boyfriend David Jacob

CO Berlin Amerika Haus | Charlottenburg | Indoor Shooting | Editorial | Outfit: Closed | Masha Sedgwick

Gedacht:
In letzter Zeit denke ich immer mehr über meine Rolle als ‚Influencerin‘ nach. Tatsächlich bin ich unendlich dankbar eine ‚echte‘ Influencerin zu sein, sprich: echten, vor allem aber positiven Einfluss üben zu können. Ich mag den Begriff „Beeinflussung“ nicht, denn der impliziert Manipulation und klingt mehr nach einem Hinterhalt. Viel mehr sehe ich meine Rolle aber durch positive Denkanstöße. Bedingt durch meinen Job und die vielen Erfahrungen, die ich dadurch mache und vielleicht auch durch meine natürliche Neugier und Aufgeschlossenheit übe ich meinen „Einfluss“ auf euch nicht nur in dem Sinne, dass ich euch bestimmte Produkte nahelege, sondern auch mit meinem Interesse für unterschiedliche Themenbereich. Mir ist bewusst, dass Reichweite auch Verantwortung mit sich bringt und teilweise vermisse ich dieses Bewusstsein bei Anderen, deren Reichweite wesentlich größer ist, als meine.
 
Mit meiner veränderten inneren Einstellung und meiner Neugier für viele unterschiedliche Themenbereiche bin ich unheimlich stolz drauf einen genauso offenen und aufgeschlossenen Freundeskreis zu haben.
Ich darf mich mit spannenden und kreativen Menschen umgeben, Teil eines kulturellen Kreises sein, der nicht nur aus Modemenschen besteht, sondern auch aus Schauspielern, Musikern, Politikern, Wissenschaftlern und Künstlern – ein buntes Potpourri der Kreativität.
 
Das wirklich Schöne an so einem Freundeskreis ist: auf der einen Seit führt man spannende Gespräche, durch viele unterschiedliche Blickwinkel und auf der anderen Seite bekommt man neue Einblicke in Themen, die man vorher vielleicht nicht auf dem Schirm hatte. Mich machen solche regen Diskussionen einfach glücklich. Ich weiß, ich habe nicht nur einen Einfluss auf meine Follower, sondern auch auf meine Freunde, die in ihrem Bereich wiederum selbst Einfluss haben. Ich tausche mich mit Journalisten zu gewissen Themen aus, rede mit Gründern über ihre Ideen, spreche mit Musikern, Künstlern usw.
 
Es ergibt sich dadurch die Möglichkeit seine kulturellen und sozialen Fußspuren zu hinterlassen und Teil einer Kulturbewegung zu sein, die hier in Berlin grade in diesem Moment stattfindet und aus Menschen besteht, die wirklich etwas bewegen wollen. Nicht nur Zuschauer, sondern Teil davon zu sein gehört so ziemlich zu den größten Privilegien meines Jobs.
 
Gleichzeitig fungiere ich als Sprachrohr, weil ich meinen Followern zuhöre, ihren Wünschen und Gedanken und von meinen Followern genauso beeinflusst werde und diese Ideen wiederum weitergebe. Ein wunderbarer Kreislauf, der durch das Internet entstanden ist, den es früher, als alles „von oben“ diktiert wurde nicht gab.
Und dafür bin ich dankbar.

What a plot twist you were

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Heute muss ich über ein Thema reden, das mich schon seit einiger Zeit verstimmt und zu dem ich meinen persönlichen Input geben möchte:
 
Wann ist eigentlich Influencer Bashing so groß geworden?

 

Unterwäsche: Calida

Man könnte fast meinen Influencer zu haten, auseinanderzunehmen oder zu verarschen gehöre neuerdings zum guten Ton einer jeder Tageszeitung.
 
Spätestens seit dem Artikel, in dem Caro Daur dem Manager Magazin ein Interview gegeben hat, wurde scheint das Herabsetzen von Influencern in allen Gesellschaftsschichten angekommen zu sein. Es ist fast so, als sei ein Streit ausgebrochen, der nur einseitig geführt wird.
 
Versteht mich nicht falsch!
Das kritische Hinterfragen halte ich für wichtig und Vertrauen in die Medien ebenfalls. Meiner Meinung nach haben seriöse nach wie vor Journalisten heutzutage nicht nur eine Daseinsberechtigung, sondern eine noch größere Verantwortung als früher: sie haben einen Bildungsauftrag und die Mission Missstände aufzuklären, sich objektiv und unvoreingenommen mit Themen auseinanderzusetzen und unterschiedliche Seiten zu beleuchten.
Konstruktive Kritik ist hier das Stichwort.
 
Was sie dagegen nicht haben: die Aufgabe mit schlechten Artikeln Click-Bait zu betreiben.
Und mit schlecht meine ich: einseitig, oberflächlich recherchiert und teilweise hetzerisch.
Alles für die Klicks.
 
Seit wann haben seriöse Zeitungen und Verlage es nötig möglichst stark zu polarisieren und nicht mehr ausgewogen Bericht zu erstatten? Vor allem in jüngster Zeit, seit Influencer selbst mehr und mehr in unterschiedlichen Medien stattfinden und ich dadurch fast indirekt persönlich betroffen bin, fällt mir das auf.
 
Natürlich will ich nicht verallgemeinern, denn nicht alle Artikel sind schlecht und bisweilen gibt es auch viele positive Artikel, doch seit einiger Zeit werden es immer mehr Artikel, die ich nahezu als Hetze einstufen würde.
Was denkt man sich dabei?

Schon bei dem Manager Magazin Artikel musste ich mehr als nur einmal den Kopf schütteln, denn während Caro ihr Bestes gab auf jede Frage einzugehen, selbst wenn sie noch so herablassend war, hatte die Journalistin Bianca Lang nichts Besseres zu tun als immer und immer wieder dieselbe Frage in anderer Verpackung zu stellen.
Zusammenfassend könnte man das Anliegen der Journalistin so benennen:
Was ist eigentlich deine Daseinsberechtigung und warum verdienst du so viel Geld damit?
 
Wer bei Instagram 3x nach dem Content fragt und diese Antwort auf die Frage partout nicht verstehen will ist für dieses Interview möglicherweise ungeeignet. Gleiches gilt übrigens für Fragen wie „Wie sparst du?“ und „Hältst du dich an gängige Gesetze?“ Ich habe das zuvor in keinem Interview gelesen und halte diese Fragen ehrlich gesagt für unangebracht und absolut nachvollziehbar, dass Caro darauf nicht eingehen wollte. Ich kenne auch Niemanden aus meinem weiteren Umfeld, der offen und gerne darüber plaudert, wie viel er nun jeden Monat verdient und was er mit seinem Geld anstellt. Ich finde die Nicht-Beantwortung dieser Frage sollte nicht kritisiert werden dürfen, schließlich fällt das in einen privaten Bereich.
Nachtrag: Anders sieht es beispielsweise aus, wenn man Politiker nach ihrem Gehalt fragt, da diese ihr Gehalt aus Steuergeldern, sprich: dem Geld der Öffentlichkeit beziehen. Blogger werden vom bereits vorhandenen Marketingbudget der Firmen bezahlt.
 
Zumal diese Fragen nicht so einfach zu beantworten sind:
auf der einen Seite gibt es unter Influencern sowas wie ein festes Gehalt ja meist nicht, sondern es variiert je nach Auftragslage und außerdem ist die Gesetzesgrundlage, die Influencer betrifft nach wie vor noch recht schwammig, weil die Gesetzesgebung noch nicht hinterherkommt spezielle Richtlinien für Influencer aufzustellen.
Was ich damit sagen will: man kann hier nicht pauschalisieren oder verallgemeinern.
Doch genau das passiert.

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Nicht nur im Manager Magazin, sondern auch in der Zeit, bei der FAZ und bei zahlreichen anderen Magazinen und Zeitungen, die eigentlich für einen gewissen Anspruch stehen. Vor allem ein Artikel in der FAZ und einer in der Zeit, die fast gleichzeitig publiziert wurden sorgten bei mir für negative Gefühle und ich würde gerne kurz darauf eingehen:
 
In dem Zeit Artikel begleiteten zwei ca. 30-jährige Journalisten Charles Bahr, der hier und da als jüngster Agenturgründer Deutschlands durch die Medien ging und Lisa Banholzer, meine Podcast Partnerin und Gründerin von Blogger Bazaar, die nicht nur selbst bloggt, sondern ebenfalls in beratender Tätigkeit unterwegs ist. Beides keine typischen Influencer, sondern Menschen, die mehrere Rollen spielen – darunter eben auch die des Influencers. Der Artikel hätte an sich also gute Chancen gehabt einen echten Mehrwert zu vermitteln, hätte man sich nur voll und ganz drauf eingelassen. Nur leider ist das nicht passiert.
 
Grade bei diesem Artikel hätte ich mir eine echte kritische Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht. Das Potenzial wäre ja vorhanden. Stattdessen wurde dieser Artikel nur oberflächlich recherchiert und Influencer allesamt verallgemeinert. Anstatt kritisch beispielsweise die Rolle des Influencers in der Gesellschaft und damit seine Verantwortung zu hinterfragen, wird nur die Rolle des Influencers als Werbefigur herausgearbeitet.
 
Vor allem das junge Alter vieler Influencer scheint einige Journalisten aufzuregen. Zwar ist es ungewöhnlich als Teenanger überhaupt Geld zu verdienen oder eigene Firmen zu gründen, aber warum nicht? Nur, weil es nicht ins gängige Rollenbild passt ist es nicht gleich zu verurteilen. Sich dann über die Tatsache, dass man schon früh weiß, was und wohin man will und bereit ist für diesen Traum zu kämpfen, lustig zu machen, ist meiner Meinung nur ein echtes Armutszeugnis.
 
Auf der einen Seite beispielsweise wurde immer wieder auf die Diskrepanz zwischen dem 15-jährigen Teenager Charles und seiner Rolle als junger Unternehmer hingewiesen. Ähnliches passierte bei Lisa, die zwar als gut-gelaunte, zugängliche Frau skizziert wurde, gleichzeitig aber als berechnend und manipulativ. Unterm Strich war der ganze Artikel negativ für beide Influencer, die die Journalisten mit in ihr Leben genommen haben – das zwar, zweifelsohne, nicht dem typischen Alltag entspricht, aber eben ihre Realität ist.
 
Leider kann man auch nicht die Richtigkeit des Artikels überprüfen, weil einige Dinge angepasst wurden, damit sie besser in die Story passen, so ist Lisa’s Freund beispielsweise kein DJ und Instagram besteht auch nicht ausschließlich aus perfekt kuratierten Bildern, aber dazu gleich mehr.

Was mich jedoch am meisten störte, war folgende Aussage:
 
„Influencer. Die Stars des Internets. Die Idole der Gegenwart. Sie sind nicht etwa deshalb berühmt, weil sie über ein besonderes Talent verfügen würden: Influencer ‚Beeinflusser‘, können nicht gut singen, schön tanzen oder erfolgreich Tennis spielen. Sie sind meist schlank und hübsch, das schon, aber nicht außerirdisch schön wie die Supermodels der neunziger Jahre. Es ist gar nicht so leicht zu sagen, was diese Influencer getan haben, um im Netz bei so vielen jungen Leuten so bekannt zu werden,..“
 
Für mich klingt das zusammengefasst so: Influencer können nichts.

Bei dieser Aussage musste ich einmal tief durchatmen, denn nichts ist frustrierender, als die eigenen Fähigkeiten abgesprochen zu bekommen. Auch hier hätte man sich bei der Recherche ein bisschen mehr Mühe geben können, zumal die Voraussetzungen doch ideal waren. Sich als 15-jähriger auf eine große Bühne zu stellen und über ein bestimmtes, branchenspezifisches Thema zu referieren erfordert großen Mut eines jungen Visionärs und hat in meinen Augen Respekt verdient. Insbesondere, wenn man daran denkt, was man selbst so mit 15 gemacht hat. Schade, dass dieser Aspekt im Artikel so gar nicht stattgefunden hat.
 
Natürlich gibt es Influencer, die vielleicht weniger engagiert sind, ihre Rolle als Vorbild nicht ernst nehmen und dennoch erfolgreich sind. Ich muss zugeben, dass ich mich bei dem ein oder anderen auch frage, woher eigentlich dieser Erfolg kommt, aber wenn ein (junger) Mensch es schafft viele Menschen zu begeistern, dann wird das schon seinen Grund haben, auch wenn ich selbst nicht drinstecke oder die Botschaft als kritisch erachte.

Trotz allem gibt eben auch welche, die tatsächlich was können. Beispiele gibt es auch hier zahlreiche, angefangen bei Toni Mahfud, der außerordentlich gut malen kann oder Christine McConnell, die außergewöhnlich gut backen kann. Beide Beispiele können nicht nur etwas außergewöhnlich gut, sondern stellen sich online als Person in den Vordergrund und ihre Kunst und ihr Talent rückt damit in den Hintergrund. Sie sind also zweifelsohne erfolgreiche Influencer – und können dabei was.
 
Behaupten, dass Influencer nichts können ist meiner Meinung nach genauso unsinnig, wie die Behauptung Journalisten könnten nichts. Schließlich müsse man dazu nur eine Tastatur bedienen. Oder Fotografen können ja auch nichts, weil man ja nicht viel können muss, als auf einer Kamera in den Automatikmodus zu schalten und einfach abzudrücken. Models stehen einfach nur rum. Doch sowohl unter den Journalisten, als auch unter den Fotografen und Models gibt es nun mal gute und schlechte Arbeit, Talent und naja, weniger Talent. Dass alle gleich in einen Topf geworfen werden (und in dem Zeit Artikel sogar auch noch unberechtigt, da meiner Meinung nach beide Influencer gute Arbeit leisten) und Influencer verallgemeinert werden für den anschließenden Zuspruch neidischer Leser halte ich für eine schwache Leistung.
 
Ganz abgesehen davon, dass man, wenn man sich mal umsieht, die Menschen mit der größten Reichweite auf Instagram nicht unbedingt die sind, die man gemeinhin in erster Linie als Influencer betiteln würde: Fussballer, Sänger und Schauspieler führen die Liste der meisten Follower an. Auch hier verschwimmen die Grenzen zwischen Reichweite und Beruf. Jetzt könnte man meinen, dass Influencer Menschen sind, die es trotz des Ausübens eines Berufs, der nicht in der Öffentlichkeit stattfindet, geschafft haben trotzdem von einer Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Beide leben in einer verzerrten Welt, beide genießen Privilegien, beide unterscheiden sich durch den Zugang in diese Welt.
Deswegen spricht man einander doch nicht gleich die Daseinsberechtigung ab?
 
Apropopos Fussballer: Können die eigentlich was? Es kann ja wohl nicht so schwer sein einen Ball durch die Gegend zu treten? *ironie off*

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Im Zeit Podcast sagt der Journalist, dass er Schwierigkeiten hatte Influencer zu finden, die sich auf dieses Experiment eingelassen hätten. Als er nach dem Grund gefragt wurde, vermutete er, dass Influencer Medien wie ‚Die Zeit‘ nicht mehr nötig hätten, weil sie selbst schon berühmt genug seien und das Publikum einer großen Zeitung nicht bräuchten. Er hätte sich wohl auch mit Leonie Hahne von Ohh Coutoure unterhalten, aber sie hätte wohl nicht mehr reagiert.
 
Ich konnte nicht anders, sondern musste mit dem Kopf schütteln. Nein es liegt nicht daran, dass Influencer große Verlage nicht nötig hätten – im Gegenteil! Die meisten von uns hätten richtig Lust auf so ein Experiment (Caro hat es auch im Manager Magazin Interview erwähnt) – aber nur wenige auf einen einseitigen Verriss.
 
Dass eine Leonie, eine blonde schlanke Frau in den Zwanzigern, die sich auf Instagram ihrem Millionenpublikum hauptsächlich vor den schönsten Kulissen dieser Welt präsentiert und diese durch einen rosaroten Filter jagt, natürlich enorm viel Angriffsfläche bietet, EBEN weil sie ein Klischee verkörpert, ist ihr selbst genauso klar. Leonie hat nämlich, neben hübschen Kleidern, auch Köpfchen und bedient einfach nur strategisch einen Markt und verdient so ihr Geld. Sie ist die Antwort auf eine große Nachfrage, die hauptsächlich aus jungen Frauen besteht, die sich inspiriert fühlen und sich in ihre Welt reinträumen wollen.
 
Ich schätze mal, dass Leonie bereits im Gespräch gemerkt hat, worauf der Journalist hinaus wollte und hat dann, aufgrund seiner Befangenheit, den Schluss gezogen nicht in diesem Artikel stattfinden zu wollen.
Es ist nämlich keinesfalls so, dass Influencer kein Interesse am Print haben – im Gegenteil.


„Mode und Lifestyle-Magazine wie Couch sind die Verlierer, auf deren Kosten die Influencer ihre Erfolge feiern. Die Magazine stecken in einem Dilemma: einerseits ruinieren die Influencer ihr Geschäft. Die Auflagen sinken, die Werbeetats wandern ab ins Internet. Andererseits sind die Stars aus der Onlinewelt längst zu berühmt, als dass die Lifestyle-Zeitschriften auf sie verzichten könnten.“

Ich frage mich in diesem Moment, ob diese Aussage nicht einfach nur die Angst der beiden Journalisten widerspiegelt. Magazine wie Couch, Instyle oder Businesspunk haben es verstanden eine gegenseitige Symbiose einzugehen: beide Parteien profitieren jeweils von der Reichweite des Anderen und finden dadurch crossmedial statt. Vor allem Mode und Lifestyle-Zeitschriften haben den Trend erkannt und schneller umgesetzt als die Konkurrenz. Sie schaffen es sowohl im Print, als auch Online präsent zu sein und dadurch weiterhin spannend für ihre Zielgruppe. Sowohl die Couch, als auch die Instyle sind übrigens auch Magazine, die trotz der allgemein sinkenden Auflagen noch immer gut laufen. Irgendwas machen sie also richtig!
 
Dass die Auflagen im Printbereich sinken, liegt allerdings weniger an den Influencern, sondern allgemein an ‚diesem Internet‘. Richtig erkannt fließt immer mehr Budget in Onlinemedien und das hat eben zur Folge, dass insbesondere Tageszeitungen davon betroffen sind. Warum sollte man einen Tag warten, wenn man die News schon in dem Moment lesen kann, wenn sie auch passiert? Das Internet ist die Revolution, die Influencer sind nur eine Begleiterscheinung.

Obwohl der Zeit Artikel auch gute Ansätze hatte, finde ich es einfach schade, was sie im Endeffekt daraus gemacht haben. Man hätte beispielsweise auch Positivbeispiele wie DariaDaria reinnehmen können oder auf Lisa’s politisches und gesellschaftliches Engagement hinweisen können. Man hätte Influencer dafür kritisieren können, dass sie ihre Reichweite mehr für Produkte und nicht für soziale Projekte nutzen, aber das alles ist nicht passiert. Man kann etwas kritisieren und am Ende ein negatives Fazit ziehen und keinesfalls braucht man alles toll finden, was Influencer so machen, aber ich hätte mir einen konstruktiven Beistatt gewünscht und eine etwas ausgewogenere Berichterstattung, bei der man sich mit beiden Akteuren intensiver beschäftigt hätte, anstatt sich an Oberflächlichkeiten abzuarbeiten.
 
Doch nicht nur der Artikel in der Zeit hat mich verärgert, auch die FAZ hat sich vor Kurzem nicht grade durch Vorzeigejournalismus ausgezeichnet:
Der Artikel über Chiara Ferragni’s Schwangerschaft liest sich wie eine einzige Hetze. Ihr wird die Mutterschaft nicht als Wunsch, sondern als Vermarkungsmöglichkeit ausgelegt. Ihr wird Profitgier und Narzissmus bezüglich ihrer Schwangerschaft unterstellt und ihr Umgang mit Social Media kritisiert. Chiara Ferragni hat allerdings nur das gemacht, was sie schon immer tut: sie hat ihren Alltag dokumentiert und ja, auch die Schwangerschaft. Man sieht keinen ausschließlich perfekt gestalteten Feed, sondern Tränen einer werdenden Mutter.
 
Man könnte es auch authentisch nennen. Ist nicht das Fehlen eben dieses Attributs genau das, was bei Influencern normalerweise kritisiert wird? Jetzt postet die bekannteste Modebloggerin Bilder aus ihrem Alltag, der zwar nach wie vor schillernder ist, als der Alltag unsereins, aber eben auch ein Spiegel ihrer persönlichen Realität und kann es damit manchen auch nicht recht machen.


Kommentare wie:
 
„Von Erschöpfungstränen während der Geburt (selbst da krallen sich noch Ferragnis makellos lackierte, blutrote Fingernägel in den Vordergrund) bis hin zur glückseligen Erschöpfung danach, wenn Papa, Mini-Me und Salat ihre ersten Stunden zu dritt verbringen, wird hier alles dokumentiert.“
 
„Seit Ferragni schwanger geworden ist, postete sie also neben verruchten Unterwäschebildern aus unschwangeren Zeiten mit mindestens genauso viel Hingabe Bilder ihres sich natürlich in perfekter Wölbung rundenden Bäuchleins, in dem ihr kleines Mini-Me heranwuchs. Besonders beliebtes Motiv dabei: der stolze Papa küsst den Babybauch. Das macht er nicht nur gerne oben ohne, sondern wie es scheint, auch überdurchschnittlich oft.“
 
„In Wahrheit ist jedoch die eigene Reproduktion, die Erschaffung eines kleinen Ichs, die eigentlich narzisstische Handlung: Die beiden schlachten also schon jetzt ihr Kind aus – denn das ist schließlich nur eine weitere fabelhafte Variante ihrer selbst.“
 
Lassen mich sprachlos zurück.


Liebe Frau Johanna Dürrholz, ich habe einige Fragen zu ihrem Artikel:
 
1. Warum ist es so unvorstellbar, dass eine Frau in den 30ern einfach gerne ein Baby bekommen möchte und zwar aus eigenen Gefühlen heraus und nicht aus Profitgier?
 
2. Warum dürfen schwangere Frauen keine manikürten Fingernägel haben, sondern sind gezwungen sich gehen zu lassen? Wäre eine Entscheidung nicht einer jeden Frau selbst überlassen?
 
3. Wie sieht ein nicht perfekt gewölbter Bauch einer schwangeren Frau aus?
 
4. Was ist die erlaubte Anzahl eines werdenden Vaters an Küssen auf den Bauch?
 
5. Seit wann ist das Kriegen von Kindern eine narzisstische Handlung?

 
Dieser Artikel trieft meiner Meinung nach so sehr vor Zynismus, dass ich gar nicht weiter darauf eingehen will. Ich muss da nur an folgenden Spruch denken:

What Susie says of Sally, says more of Susie than of Sally.

Ich finde es einfach nur enttäuschend in der FAZ einen solchen Artikel zu lesen. Schließlich rege ich mich nicht über einen Artikel in der Bild auf, von der man es ja auch irgendwie erwarten würde (und die das Thema Influencer sogar recht vorbildlich behandelt!) sondern von Zeitungen wie der Zeit und FAZ, von denen ich einfach mehr erwartet hätte – in erster Linie, weil es Zeitungen sind die ich selbst lese und abonniere. Vielleicht bin ich auch deswegen so enttäuscht.
 
Natürlich sind nicht alle Artikel in der Zeit oder FAZ oder in anderen Zeitungen schlecht. Wie es in einer Redaktion so ist, gibt es einfach gute und schlechte Artikel, was jeweils auf den Journalisten schließen lässt. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass man in diesem Fall ein bisschen genauer draufgeschaut hätte.
 
Ich erwarte keine Lobeshymnen, sondern eine echte kritische Auseinandersetzung des Themas, in der nicht alle Influencer in einen Topf geschmissen werden. Einen Beitrag, der das Berufsbild des Influencers genauer hinterfragt und nicht nur an der Oberfläche kratzt, gerne auch kritische Fragen stellt (aber die Antworten auch akzeptiert!) und offen ist für eine Diskussion auf Augenhöhe(!). Für ein friedliches Miteinander. Ich bin offen dafür, viele andere Influencer und Journalisten sicher auch.
Lasst uns den Dialog beginnen!

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  • In between goals is a thing called life that has
  • Bangkok is magic      bangkok temple
  • Feeling pretty in my bashparis dress because everybody was making
  • You dont need Coachella to have a great time
  • Es ist mal wieder Zeit fr einen Mutausbruch

Die Autorin

Victor & Rolf

Masha Sedgwick ist ein persönlicher Fashion und Style Blog aus Berlin. Neben Mode schreibt die Fashionbloggerin auch häufig über Themegebiete rund um Beauty, Lifestyle und Reisen und gibt wertvolle Tipps, ob zum perfekten Make up, der täglichen Haarpflege, dem besten Hotel oder für den schönsten Städtetrip überall auf der Welt. Der Blog existiert bereits seit 2010 und dank der anspruchsvollen Bilder und persönlichen Texten gehört Masha Sedgwick mittlerweile zu den erfolgreichsten und reichweitestärksten Modeblogs in Deutschland, hat es auch zu internationaler Bekanntheit erreicht und wird regelmäßig im Print und Fernsehen gefeatured.

Masha Sedgwick is a personal fashion and style blog from Berlin. Besides fashion she also writes about beauty, lifestyle and travel and gives valuable tips, whether it's the perfect makeup, daily hair care or the best hotel. Masha Sedgwick runs her blog since 2010 and thanks to its high quality in text and image the blog Masha Sedgwick is now one of the most successful fashion blogs in Germany.

Маша Седжвик – автор личного блога, посвященного моде и стилю. В центре ее внимания не только модная одежда – она часто пишет на темы, связанные с красотой, образом жизни и путешествиями, освещает модные тенденции, а также дает ценные советы – например, как сделать идеальный макияж, как правильно ухаживать за волосами, как выбрать отель или куда поехать в отпуск. Блог Маши Седжвик существует с 2010 года. Благодаря интересным текстам и качественным фотографиям он стал одним из самых успешных блогов о моде в Германии и постепенно приобретает популярность за ее пределами.

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