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Wie stellt ihr euch den perfekten Begleiter für jede Gelegenheit vor – nur mal so als klischeehaftes Gedankenspiel? Er muss gut aussehen, sexy sein. Das ist schonmal Grundvoraussetzung. Klar geht’s auch um die inneren Werte: Er muss flexibel sein. Schließlich will man mit ihm etwas erleben, rumkommen, Abenteuer erleben. Er sollte eher charmant sein, als aufdringlich und protzig. Einem das Gefühl vermitteln, dass er das hektische Leben in der Stadt mit einem Augenzwinkern nimmt. Natürlich muss er trotzdem ein bisschen Dampf haben – wer will schon jemanden, der nicht aus den Latschen kommt? Für mich sollte er vor allem aber eines sein: SMART!
 
An alle Girls da draußen: Falls ihr gehofft habt, es gebe in diesem Post die Antwort auf die Frage, wie man den perfekten Mann findet: Leider nein, sorry. Offensichtlich habe ich davon auf keinen Plan. Wenn ihr aber jemanden sucht, der euch auch nachts noch hinbringt, wo ihr wollt, dann solltet ihr euch ein smart fortwo cabrio zulegen! Ich habe es mit ihm probiert.

Und es waren einige wirklich schöne Sommerabende mit ihm.

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Viele sind der Meinung, in Berlin brauche man kein Auto. Natürlich: Wir haben hier einen wirklich gut ausgebauten Nahverkehr, mit dem man auch relativ schnell innerhalb der Stadt von A nach B kommt. Und man kennt ja den Verkehr hier. Chaos pur, manchmal zumindest. Was für mich aber immer wichtiger wird, sind ein bisschen Ruhe und Komfort. Mein Leben spielt sich, auch ohne das ständige Heckmeck in der Stadt sehr schnell und hektisch ab. Fashion Week hier, Shooting da, dazwischen vielleicht noch ein Video drehen und Meetings mit Kunden wahrnehmen – und dann habe ich weder einen Blogtext geschrieben, noch mich um meine Buchhaltung gekümmert. Es kann manchmal echt tough sein.
 
Dementsprechend habe ich es diesen Sommer so genossen, meinen kleinen Begleiter zu haben! Keine nervige Warterei an Haltestellen, Taxiständen oder auf den Bus. Schon alleine, dass er so klein ist, ist in Berlin und seinem Verkehrschaos ein unschlagbarer Pluspunkt. Er passt in jede noch so kleine Parklücke – wenn’s sein muss quer – und wenn man auf engen Straßen mit ihm dreht, ist es, als hätte man einen Kreisel statt eines Autos. Wendekreis? Null! Hinzu kommt der geringe Verbrauch! Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,2 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 97 g/km, sprich: supergut!
 
Doch was ist wohl das Beste am Cabrio? Natürlich, dass es ein Cabrio ist! Sommerabende werden so viel besser, wenn einem die Abendluft durch die Haare weht, wenn man die letzten Sonnenstrahlen im Gesicht hat und dabei mit einer Freundin oder einem Freund irgendeine spannende Location anvisiert, in der man den Tag ganz entspannt ausklingen lässt. Generell: Mit meinem kleinen Flitzer hatte ich wirklich einige der schöneren Abende dieses – viel zu kurzen – Sommers. Es ist so viel entspannter, mit dem Auto zu manchen Orten zu kommen und nicht erst Kilometer weit von der Haltestelle zur Bar, Club oder Ähnlichem laufen zu müssen. Einige Orte machen mit dem Auto auch erst so richtig Spaß. Hier habe ich euch
 
5 tolle Locations
 
zusammengestellt, an denen sich so ein Auto so richtig lohnt:

Klunkerkranich

Wenn ich hier eines liebe, dann die wunderbare Aussicht, die man bekommt! Aber ganz ehrlich: Wäre die U7 nicht so eine Katastrophe, wäre ich wesentlich öfter im Klunkerkranich, aber mit dem smart erledigt sich dieses Problem. Von hier, auf dem Parkdeck der Schönhauser Arcaden, hat man einen grandiosen Blick auf die Stadt und wird dabei, in gediegenem Ambiente, auch noch mit guter Musik beschallt. Ein MUSS!

Café am neuen See

Bei einem Kaffee auf’s Wasser schauen, am Steg entlang schlendern, oder abends bei einem Wein die Sonne hinter den Bäumen verschwinden sehen: für einige Sommerabende war das Café am neuen See mein absoluter Geheimtipp. Direkt am Wasser gelegen und mit Biergarten hinter dem Haus, konnte ich hier einen der schöneren Blicke auf Berlin erleben. Das Café selbst ist in einer sehr Holzoptik eingerichtet, die aber absolut warum und gemütlich wirkt. Eine absolute Empfehlung!

Kino
International

Was tun, wenn es doch mal regnet? Kino gefällig? Selbst für Leute, die mit Filmen so gar nichts anfangen können, ist das Kino International einen Besuch wert. Die Einrichtung im Stil der 50er, die Holzoptik des weitläufigen Foyers und, vor allen, die riesige Glasfront machen das berühmte Kino so einzigartig. Und dann spielen sie auch noch richtig gute Arthouse Filme!

Westhafen

Wer sagt eigentlich, in Berlin gäbe es keine Häfen? Auch am Wasser, aber etwas zentraler, liegt der Westhafen. Wer statt Gesellschaft und Party eher etwas Ruhe und Entspannung sucht, ist hier genau richtig: Hier ist es ziemlich oft ziemlich Menschenleer. Perfekt, wenn man den richtigen Begleiter dabei hat.

Vabali Spa

Wer kurz mal eine Reise mit dem Orient-Express machen will, sollte sich ins Auto setzen und das Navi auf das Vabali Spa einstellen. Ich liebe die schöne Saunalandschaft mit Outdoorpool, die zudem in einem orientalischen Stil lockt: Reich verzierte Holzornamente, weite und luftige Räume mit hölzernen Säulengängen, aber auch liebevoll und opulent eingerichtete Separees. Mit den Öffentlich kommt man nicht wirklich gut hin, aber wer will sich auch nach so einem Mini Urlaub auch in die Bahn setzen. Ein Auto dagegen ist da genau das Richtige! Absolute Empfehlung!

Falls ihr also noch jemanden sucht, der all diese tollen Locations mit euch in den letzten Sommerwochen besucht: ich kann euch nur meinen
neuen, smarten Begleiter empfehlen!

In Kooperation mit smart

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Ich liebe Chinatown!

Manche werden jetzt vielleicht die Augenbraue hochziehen und sich denken: „Ernsthaft? Chinatown? Ist das nicht nur eins dieser Klischee-Touri-Dinger, vor denen man sich in Birkenstocks und weißen Socken fotografieren lässt?“ Naja, ein bisschen halt schon. Es gibt in vielen englischsprachigen Metropolen ein Chinatown (NYC, London, Sydney etc.) und jedes davon sieht schon aus wie eine lahme Postkartenversion Chinas. So mit pagodenartigem Torbogen, bunten Lampions und gebratenen Gänsen in den Restaurantfenstern. Aber da steckt doch noch mehr hinter.
 
Was man nämlich vergisst, ist dass sich hier tatsächlich mal Wellen von Zuwanderern aus Fernost angesiedelt haben, auf der Suche nach einer besseren Zukunft für sich und ihre Familie. Natürlich haben auch die irgendwann gemerkt, dass man mit einem bisschen fernöstlichem Charme ganz gut Geld machen kann. Aber man spürt immer noch nach, wie es hier vor Jahrzehnten oder im vorletzten Jahrhundert zugegangen sein muss. Denn immer noch hört man hauptsächlich Chinesisch von den Einwohnern, hat echte chinesische Waren in den Auslagen der Läden und spürt eine Geschäftigkeit, die davon zeugt, dass hier immer noch jeder sein Glück sucht. Oder gefunden hat und ausbauen will. Und ist das nicht eigentlich symptomatisch für New York? Dass sich so viele Kulturen auf einem Flecken Erde aufhalten und man sie direkt erleben kann? Wenn das ein Klischee ist, dann habe ich definitiv ein Herz für dieses Klischee!!
 
ABER: Es gibt natürlich auch hier einige Geheimtipps, die man nicht so schnell auf irgendeinem Stadtplan findet und vor denen im Bestfall auch keine Touris im Kurzärmelhemd rumlungern. Alleine für die 5 Orte, die ich euch hier zusammengestellt habe, lohnt sich der Besuch von Chinatown definitiv.

Apoteke
Ja, der Laden heißt wirklich genau so. Und sieht von innen auch so aus! Jedes mal, wenn ich da war, konnte ich mich an dem lässigen Vintage-Interior mit alten Schemeln und Couches, Arzneiflaschen ganz oben im Barregal und den runtergerockten Tapeten nicht sattsehen. Was die Barkeeper einem servieren, kann sich auch sehen lassen. Mein Tipp: Probiert mal den „Huntsman“. Geschmacksexplosin! Und wem das nicht reicht: Jeden Abend spielt eine Jazzband aus jungen New Yorker Künstlern richtig gute Musik. Mitten in der Bar!

Slipper Room

Wer nach den Drinks oder dem Tanzen noch stehen kann, sollte sich auf jeden Fall den Slipper Room merken. Auch dieser Laden ist klein und Intim – im wörtlichsten Sinne manchmal. Ich habe da eine Burlesque-Show gesehen, die zwischen klassischem Barfußtanz der 50er, Comedy und politischer Satire hin und her wechselte. Merkt euch dabei einen Namen: Hazel Honeysuckle. Die Frau hat es einfach nur drauf!

Ein chinesischer Supermarkt

Ja, Klischee. Aber ja, ziemlich geil. Besonders in den ganz großen Supermärkten findet man die verrücktesten Produkte. Manchmal braucht man auch ziemlich starke Nerven, speziell wenn man mit nicht mehr ganz so lebendigen Tieren in der Auslage ein Problem hat. Aber wenn es eins gibt, das jeder mal probiert haben sollte, dann einen White Peach Drink. Ja, süß. Aber ja, ziemlich geil.

Two Hands Café
Das leibliche Wohl kommt in Chinatown natürlich auch nicht zu kurz. Es gibt unendlich viele Restaurants, Cafés und Bars, in denen man sich von Delikatessen bis Fast Food jeden Wunsch erfüllen kann. Mir ist besonders das Two Hands Café in Erinnerung geblieben, weil es ein wirklich charmantes kleines Café mit echtem New Yorker Flair ist und man sich schon beim Eintreten wohlfühlt. Bei einem Avocadotoast auf selbstgemachtem Mehrkornbrot und einem frisch gepressten Saft, lässt sich hier der Trip durch Chinatown perfekt planen.

Photos: Theresa Kaindl
Outfits: Drykorn

Museum of Chinese America
Falls jemand wirklich einen kleinen Einblick in die Geschichte der Chinesen in den USA bekommen möchte, sollte er noch einen kurzen Abstecher ins Museum of Chinese America machen. Beim Anblick der vielen Exponate, Fotografien und Texte wurde mir ein ganzes Stück mehr bewusst, wie wechselhaft und wechselseitig die Beziehung und der Einfluss der beiden Kulturen aufeinander wirklich war.

Also:
Man kann sagen, dass Chinatown ein Touri-Ding ist. Aber ganz ehrlich: Sind wir nicht manchmal alle Fans von Klischees? Und es gibt trotz allem wirklich tolle Locations in Chinatown zu entdecken.

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Hallo aus Tokyo!

Krass. Ich bin einfach mal in Japan. Nach 11 Stunden Flug stand ich hier, ziemlich müde, ein bisschen durcheinander, aber auch sehr glücklich und aufgeregt. Tatsächlich bin ich erstmal eine ganze Weile unterwegs, viel am Arbeiten und mache einige wirklich sehr spannende Projekte, von denen eben auch eins dabei ist, über das ich nicht ganz reden darf. Immer noch nicht.
 
Doch nichtsdestotrotz könnte meine Laune aktuell kaum besser sein, denn Tokyo stand schon immer ganz oben auf meiner Liste! Leider haben wir nicht so viel Glück mit dem Wetter, weswegen ich nicht so viele Fotos machen kann, wie ich sie sonst würde, was nur einen logischen Schluss zulässt: ich muss zurückkommen.
Doch nicht nur meine Seele ist intakt, auch mein Körper erholt sich langsam von der schlimmen Erkältung, die ich hatte und die mein Wohlbefinden nicht grade steigerte.
 
Und wie könnte es mir auch schlecht gehen? Schließlich fliege ich morgen wieder an den Ort, der mich vor fast genau einem Jahr bereits vollkommen vom Hocker gerissen hat und in den ich mich Hals über Kopf verliebt habe: Island.
Es geht also bergauf. Und zwar im Laufschritt :)

Das Projekt:
Ich habe beschlossen es nur noch „das Projekt“ zu nennen. Wie letzte Woche angekündigt, wollte ich euch eigentlich von dem großen Fernsehprojekt, das ich anstehen habe, erzählen, allerdings wurde da kräftig zurückgerudert und ich musste eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben, die mir vorgibt, inwiefern ich euch was erzählen kann. Es lässt sich sehr knapp zusammenfassen in: gar nichts.
 
Das finde ich ein bisschen ärgerlich, insbesondere, weil ich dadurch weniger Instastories machen kann und es schon angeteasert habe und ich ja auch schon in Berlin und München gedreht habe und bald auch in Island und Lissabon. Allerdings gilt diese Sperre nur einen Monat und Ende Oktober darf ich das Konzept dann eeeeeeeeendlich teilen :)

Geärgert:
Wenn alles Werbung ist, dann ist Werbung nichts.
Mir geht es auf den Keks, dass es neuerdings heißt, dass man prinzipiell alle Posts in denen eine Markennennung stattfindet als Anzeige bzw. Werbung markieren soll – egal ob die Produkte selbst gekauft oder gesponsert wurden oder vielleicht Geld geflossen ist. Damit geht man auf Nummer Sicher, wenn wieder die nächste Abmahnwelle folgt, aber mal ernsthaft: ist das nicht bescheuert? Wenn einfach alles Werbung ist – was ist so eine Bezeichnung dann noch wert?
 
Manchmal überlege ich ernsthaft über meinem Blog einfach „Dauerwerbesendung“ zu schreiben, einfach nur, damit mir keiner (unbegründet) ans Bein pinkeln kann.
Ich finde es wichtig bei einer bezahlten Partnerschaft zu markieren, aber wenn ich mir Produkte leihe, weil ich sie cool finde oder gleich kaufe, dann ist das in meinen Augen ein anderes Verhältnis. In Zukunft gilt das dann aber scheinbar auch als „Anzeige“. Ich frage mich, ob das daran liegt, ob die Branche so neu ist und die Menschen, die diese Gesetzte scheinbar machen einfach keine Ahnung von dem Thema haben oder ob das schon Schikane ist (Print und andere Medien scheinen solchen Problemen nicht ausgesetzt zu sein), aber in jedem Fall hilft es weder der Transparenz gegenüber dem Leser, noch der Aufklärung und ist meiner Meinung einfach nur eins: sinnlos.
 
Wie seht ihr das?
Was ist so ein Hashtag dann eigentlich noch wert?

Hose: Adidas
Jacke: Levi’s
Shoes: Dr. Martens
Shirt: Tush

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  • When I walked around dumbo I spotted some really nicehellip
  • Hi Im Masha I enjoy romantic walks to the fridgehellip
  • I miss my fat baby boy
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  • In Tokio one of my biggest dreams came true wehellip

Die Autorin

Masha Sedgwick ist ein persönlicher Fashion und Style Blog aus Berlin. Neben Mode schreibt die Fashionbloggerin auch häufig über Themegebiete rund um Beauty, Lifestyle und Reisen und gibt wertvolle Tipps, ob zum perfekten Make up, der täglichen Haarpflege, dem besten Hotel oder für den schönsten Städtetrip überall auf der Welt. Der Blog existiert bereits seit 2010 und dank der anspruchsvollen Bilder und persönlichen Texten gehört Masha Sedgwick mittlerweile zu den erfolgreichsten und reichweitestärksten Modeblogs in Deutschland, hat es auch zu internationaler Bekanntheit erreicht und wird regelmäßig im Print und Fernsehen gefeatured.

Masha Sedgwick is a personal fashion and style blog from Berlin. Besides fashion she also writes about beauty, lifestyle and travel and gives valuable tips, whether it's the perfect makeup, daily hair care or the best hotel. Masha Sedgwick runs her blog since 2010 and thanks to its high quality in text and image the blog Masha Sedgwick is now one of the most successful fashion blogs in Germany.

Маша Седжвик – автор личного блога, посвященного моде и стилю. В центре ее внимания не только модная одежда – она часто пишет на темы, связанные с красотой, образом жизни и путешествиями, освещает модные тенденции, а также дает ценные советы – например, как сделать идеальный макияж, как правильно ухаживать за волосами, как выбрать отель или куда поехать в отпуск. Блог Маши Седжвик существует с 2010 года. Благодаря интересным текстам и качественным фотографиям он стал одним из самых успешных блогов о моде в Германии и постепенно приобретает популярность за ее пределами.

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