Das abgefilmte LebenSnapchat!Snapchat

Snapchat-Coachella-Festival-3
 

Bevor ich angefangen habe diese Zeilen zu schreiben, habe ich mich erstmal nach draußen gesetzt und ein paar Sonnenstrahlen genossen. Und während ich da so saß, in meinem Herzchenpyjama auf dem grünen Rasen, schaute ich auf die ungewohnten Palmen und Berge vor mir. Klar, ich bin hier schließlich auch grade mitten in der Wüste. Sandfarbene Berge sind da in nicht allzu weiter Ferne und das leise Rauschen der Autos wirkt fast beruhigend. Um mich herum dreht ein Enterich seine Runden und quäkt mich an, ich sollte ihm gefälligst was zu essen bringen. Er hätte schließlich auch keine Lust den ganzen Tag hier durch die Gegend laufen zu müssen. Ich muss grinsen.
 
Mein Handy (ja, ich sage immer noch Handy, obwohl es ja schon längst Smartphone heißt) liegt irgendwo drinnen im Zimmer, weit weg von diesem Moment, dessen ganzes komisches Ausmaß irgendwie nicht ganz snappbar zu sein scheint. Könnte ich diese Situation jemals in einen 10-sekündigen Snap einfangen? Vermutlich nicht.
Und wenn ich ehrlich bin will ich es auch nicht.
Dieser Moment, er soll ganz alleine mir gehören.
Ich will ihn nicht teilen (müssen).

 

Einige Stunden zuvor.
Das Coachella steht vor der Tür und selbst wenn ich nicht hier wäre, quasi als Teil des Ganzen könnte ich mich dem nicht entziehen. Schließlich ist mein gesamter Feed voll mit Coachella und ich habe das Gefühl sämtliche Celebrities, sowie die gesamte Blogosphäre befindet sich an einem einzigen Ort. Dass es sich beim Coachella längst nicht mehr um Musik dreht, (dabei sind die Acts nicht zu verachten!) und damit um den eigentlichen Gedanken des Festivals (ach, was vermisse ich meine jugendlichen Zeiten als ich in ollen Klamotten zu Festivals gefahren bin, um der Musik zu lauschen, mich von der Stimmung der Masse tragen zu lassen und im Schlamm zu spielen) sollte keinen mehr wundern, schließlich wird das Thema Festival schon seit einigen Jahren in der Presse ausgeschlachtet und das Coachella gilt dabei als Paradebeispiel. Nein, beim Coachella geht es in erster Linie um eins: die eigene Selbstdarstellung. Bei Snapchat gibt es sogar einen eigenen Coachella Face-Filter, mit dem man zwar nicht den Act, dafür sich selbst snappen kann – inklusive Blumenkranz auf dem Kopf. Und darum geht es hier doch schließlich: welches Outfit trägt man und mit wem ist man hier.

 

Und während ich einige Stunden später auf dem Rasen saß und in mich reinhörte, was mich aktuell beschäftigt, kam mir unweigerlich Snapchat in den Sinn.

Snapchat-Coachella-Festival-2
 

Na – kennt ihr schon Snapchat?
Manche haben schon von der App gehört – damals, als man nämlich noch Nacktbilder verschicken konnte. Diese Zeiten sind zwar noch immer nicht vorbei, dennoch erlebt diese App ein echtes Comeback – insbesondere bei der jüngeren Zielgruppe. Hauptgrund dafür sind die sog. Stories: dafür filmen sich Menschen in ihrem Alltag und stellen das Ganze online, ähnlich wie bei der beliebten Videokategorie auf Youtube. Jetzt gibt es das Ganze endlich im mobilen Format – sogar quasi rund um die Uhr.
Was im ersten Augenblick ein wenig gruselig klingt, ist es in der Praxis dann doch nicht, schließlich kann jeder selbst entscheiden, wie viel er tatsächlich von seinem Leben preisgeben möchte. Auch gibt es bei Snapchat keine einsehbaren Follower. Auf User-Seite ist die App spannend, weil man seinen Freunden und Lieblingsstars folgen kann und damit sozusagen noch näher dran ist am Geschehen und auf Influencer Seite kann man seine Follower überallhin mitnehmen und noch authentischer miteinander kommunizieren.
 
Ich benutze Snapchat bereits seit 1,5 Jahren, als es unter den Influencern noch als Geheimtipp galt. Tatsächlich hat mich damals Bonnie Strange dazu angefixt mir die App damals aufs Handy zu installieren – und ich habe sie geliebt.
Endlich konnte man seinen Followern einen echten Einblick in sein Leben geben, quasi einen ungefilterten Blick auf seinen Alltag, wo man die schönsten Momente, aber auch die weniger schönen zeigen konnte. Egal ob morgens aus dem Bett oder auf Reisen – snappen wurde schnell zur Gewohnheit. Doch das Beste daran war: jeder Snap wird nach 24 Stunden automatisch gelöscht – für immer. Also genau das Richtige für mich und so konnte ich damals, u.a. auch vor einem Jahr auf dem Coachella Dinge snappen, die ich euch auf Instagram nie hätte zeigen können.

 
snapchat_chart
 

Die App hat mein Herz im Sturm erobert – und nicht nur meins. Innerhalb kürzester Zeit wurde Snapchat zum größten Konkurrenten von Facebook & Co. , denn es erreicht rund 8 Milliarden Video-Views am Tag – so viele wie Facebook. Ich war übrigens schockiert, als ich diese Nachricht gelesen habe.
 
Gleichzeitig erreiche ich nicht mal einen Bruchteil der Menschen, die ich auf Facebook erreiche und rufe auch nur einen Bruchteil der Views auf, die andere Blogger vorweisen können. Denn natürlich geht es auch um Follower. Es geht immer um Follower, nur dass es bei Snapchat eben Views sind, ähnlich wie die Likes auf Instagram.
Wie viele Menschen erreiche ich mit meinen Snaps? Wie viele Menschen sehen mir beim Pakete auspacken zu und wie viele Menschen wollen mir bei meinen Selbstgesprächen zuhören?
 
Ich persönlich konsumiere Snapchat nur in Maßen – ich ertrage es einfach nicht. Snapchat ist mir einfach zu laut, zu schrill und zu lang. Nicht selten bewege ich mich an der Grenze des Fremdschämens und kann dennoch nicht wegschauen.
Trotzdem frage ich mich, ob ich es bin, die einfach zu langweilig ist.
 
Reicht es heutzutage nicht mehr Blogger zu sein?
Muss man jetzt auch Entertainer sein?
Oder bin ich einfach schon zu alt für diesen Quatsch?

 

Manchmal fühle ich mich, als würde ich am Gleis stehen und auf einen Zug warten, der längst abgefahren ist. Ich bin Blogger – und das ist das Problem.
Ich bin zu viel Blogger – und zu wenig Influencer.
Für mich ist mein Blog mein Baby und mein Social Media benutze ich nur begleitend.
Und mittlerweile frage ich mich, ob dieses Konzept nicht längst überholt ist.
Ob ich nicht doch weniger Arbeit in meinen Blog und mehr Arbeit in mein Social Media stecken sollte. Ich bin in einer Sinnkrise.
 
Gleichzeitig finde ich das oft unbedachte Teilen von ungefilterten Informationen mit Fremden sehr kritisch. Oder in den Worten meines Freundes ausgedrückt: jeder weiss, wo ich grade bin (oder nicht bin), wo ich ungefähr wohne, was ich so besitze und wo es ungefähr steht: ein wahres Paradies für Stalker und Kriminelle. Genauso fragwürdig ist die Leichtigkeit mit denen man einen Snap verschickt, der „ja eh wieder gelöscht wird“. Doch das Internet vergisst nicht und grade für die jüngere Zielgruppe, die Hauptzielgruppe Snapchat lauern Gefahren, die meiner Meinung nach zu oft unter den Teppich gekehrt werden. Gefahren, die man durchaus ernst nehmen sollte.
 
Plötzlich wird die Selbstdarstellung zur absoluten Gewohnheit und jeder Moment der Stille mit einem leeren Snap gefüllt. Es wird Authentizität vorgegaukelt und das eigene Leben abgefilmt. Wann wurde zuletzt ein schöner Moment genossen und nicht geteilt?
 
Zuegegeben, wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, denn auch ich nutze die App – gerne sogar! Und auch ich bin narzisstisch veranlagt (das vor mir selbst zu Verleugnen bringt nichts). Doch grade Snapchat lässt mich spüren, dass man mit Mitte/ Ende 20 dann in der Welt des Social Media als alt gilt. Ja, vielleicht bin ich genau das: zu alt. Zu oldschool. Zu langweilig.
 
Snapchat-Coachella-Festival-1
 

Übrigens: an dieser Stelle gibt es meine Top 3 Accounts, die alles andere als langweilig sind, sogar lustig und dass ohne zu schrill zu sein:
 
Paul Ripke, der sich gerne über den Bloggerzirkus lustig macht und ihn ganz herrlich parodiert →@ripky
Richard Gutjahr, der einfach die kreativsten Snapps hochlädt und einen spannenden Einblick in sein Leben als Journalist und Moderator gibt (ganz ohne Mode!) @richardgutjahr
Jessi Weiss, Bloggerin bei Journelles, die mir dank Snapchat gleich noch viel sympathischer geworden ist durch ihren tollen, ironischen Humor und ihre bodenständige Art. @journelles
 
Natürlich gibt es da noch viele andere tolle Accounts, aber die verrate ich euch dann an anderer Stelle :)

Before I started writing these lines I sat outside for a while to enjoy the sunshine. As I sat there on the green grass, in my pajamas with the printed heart pattern, I glanced at what for me is an unusual sight: palm trees and mountains in front of me. That’s right, I’m in the desert. I see sand colored mountains in the distance, and the quiet humming of the cars sounds almost relaxing. A duck is waddling in circles around me, I think he’s asking me to feed him. The little fellow looks impatient, like he doesn’t have all day to wait here for food. It makes me smile.
 
My mobile phone (yep I still call it mobile phone, knowing full well that it’s a Smartphone) is somewhere inside, far away from this moment. The humor of this situation doesn’t seem to be snappable in its full extent. Would I ever be able to capture this moment in a 10 second snap? It’s unlikely. And if I’m honest I don’t even want to capture it.
This moment is just for me.
I don’t want to (have to) share it.
 
A couple of hours earlier:
Coachella is about to kick off, and even if I wasn’t here, a part of the bigger whole so to speak, I’d hardly be able to escape the event. My entire feed lights up with Coachella posts, and it seems like every celebrity on the planet and the entire blogger community is concentrated on this one spot. Coachella is no longer mainly about music (despite the fact that a lot of the acts here are big timers!), the original festival idea (god how I miss my teenage days when we went to festivals in random clothes to listen to music, to get lost in emotions as a crowd and to play in the mud). None of this is a secret, the press is writing about festivals regularly, and Coachella is kind of a point in case for the overall development. The truth is, Coachella revolves mainly around one thing: self-portrayal. Snapchat even has a Coachella face-filter, not to snap the act, mind you, but to snap yourself. Wreath of flowers on your head included. This is the essence: the outfit you wear and who you came with.
 
And a few hours later I sat on the lawn and listened to my own thoughts, and Snapchat came to my mind.

 
Snapchat-Coachella-Festival-2
 

So – do you know Snapchat?
Some of you have heard of the app in it’s early days, when it was still possible to send nude pics. Ok, those days are not completely over yet, but generally speaking the app really made a comeback, especially among the younger user group. This is mainly due to the so-called ‘stories’: users film their daily life and put it online, much like youtube clips. And now the whole thing is available for mobile phones as well, pretty much around the clock.
 
Sounds maybe a bit scary at first, but it isn’t, once you get a feel for what’s going on. It’s up to every user to decide how much they want to share of their lives. Plus, you can’t track followers on Snapchat. From a user perspective, the app is interesting because you can follow friends and celebrities and are – in a way – closer to them. And as influencer you can take your followers everywhere, which opens up an even more authentic plane of communication.
 
I’ve been using Snapchat for a year and a half now, and I started at a point in time when Snapchat was still a bit of an insider tip among influencers. I got the heads up from Bonnie Strange, who recommended the app to me. I installed it and loved it instantly. Finally a good way to share my daily life with my followers, and unfiltered window into my world, a platform to show some beautiful and some less beautiful moments and situations. In bed after waking up or on the road, snapping very quickly became a habit. And the best bit: every snap is deleted after 24 hours – forever. All in all, perfect for me. A year ago the app enabled me to show you impressions from Coachella that I could have never shared with you on Instagram that way.
 
snapchat_chart
 

The app really took my heart by storm, and I’m not alone. Snapchat very quickly grew to become the biggest competition of Facebook and all the rest, racking up around 8 billion views per day – as much as Facebook. I was pretty shocked when I first heard these stats.
 
Having said that, on Snapchat I reach only a fraction of the audience I reach on Facebook, and I have far fewer vies on my snaps than some other bloggers. Naturally, part of the appeal of the app is being followed. Followers are everything on social media, be it in form of views on Snapchat or likes on Instagram, or whatever.
How many of you do I reach with my snaps? How many people are watching me unwrap gifts, how many people are interested in hearing me talking to myself?
 
Personally, I don’t consume that much Snapchat content myself – somehow I can’t stand it. Snapchat is too loud for me, too shrill, too long. More often than not it’s embarrassing, even when it’s strangely transfixing all the same. I sometimes ask myself if that’s because maybe I’m a bit too boring for that medium.
Is it no longer enough to just be a blogger?
Do I have to be an entertainer?
Or am I simply too old for this crap?

 
Sometimes I feel like I’m standing on a platform, waiting for a train that has long left the station. I’m a blogger – and that’s the problem.
I’m too much of a blogger, and not enough of an influencer.
My blog is my baby, and social media is a means to the end of getting the word out about the content on my blog. But I have to say I’m no longer sure whether this concept still works. Should I invest less time in my blog and more into social media? I’m in an identity crisis.
 
But I can’t help being genuinely critical of the over-excessive sharing of unfiltered information with strangers. To paraphrase my boyfriend: everyone knows where I am all the time (and where I’m not), the rough area where I live, the stuff I own and roughly where it stands in my flat: it’s a paradise for stalkers and criminals. It’s crazy how easy it is to get used to sharing a snap that ‘will be erased’ anyways. We should all know by now that the internet forgets nothing. There are some real dangers here, especially for the younger user group, the main target audience. These dangers are often shrugged away too easily in my opinion.
 
Suddenly this mode of self-portrayal has become a habit, and every moment of silence is filled with a snap. Authenticity becomes a facade, and life turns into a movie. When was the last time you enjoyed a beautiful moment without sharing it?
 
I am happy to admit that I’m sitting in a glass house in that respect, and maybe I shouldn’t throw stones. I also use the app – and I like to use it! And yes, I have a pronounced narcissistic side (there’s no point in denying this). But Snapchat in particular shows me that in your mid- to late 20s you’re already seen as old in the social media world. Who knows, that may be the crux of it all. Maybe I’m too old-school, and maybe a bit too boring.
 
Snapchat-Coachella-Festival-1
 

Well. Here are some examples of cool Snapchat accounts in my opinion, my top 3 so to say, not boring, and fun without being shrill:
 
– Paul Ripke, who pokes fun at the blogger scene and comes up with great parodies →@ripky
– Richard Gutjahr, who comes up with the most creative snaps ever and shares his life as journalist and presenter (no fashion!) @richardgutjahr
– Jessi Weiss, blogger at Journelles, who I came to like even more once I started following her on Snapchat where she shows her amazing, ironic sense of humor and down-to-earth attitude. @journelles
 
There are a couple more good ones too, of course, but I’ll share those with you some other day :)

Прежде чем начать писать эти строки, я ненадолго вышла на улицу, чтобы насладиться солнечными лучами. Я сидела на зеленой траве в своей пижаме с сердечками и смотрела на такие непривычные для меня пальмы и горы. Действительно, я нахожусь фактически посреди пустыни. Горы песочного цвета кажутся совсем близкими, а шум автомобилей действует почти успокаивающе. Вокруг меня похаживает утка – похоже, она рассчитывает, что я принесу ей что-нибудь поесть. Я невольно улыбаюсь.
 
Мой телефон лежит где-то в комнате, и у меня нет возможности заснять этот момент на видео. Но, если подумать, смогла бы я передать весь комизм ситуации в 10-секундном ролике? Навряд ли.
 
И, честно говоря, мне этого совсем не хочется.
Я хочу, чтобы этот момент принадлежал только мне.
Я не хочу (и не обязана) им делиться.

 

За несколько часов до этого.
Фестиваль Coachella вот-вот начнется, и даже если бы я не планировала туда ехать, я не смогла бы полностью его игнорировать – ведь в каком-то смысле я являюсь частью целого. Моя лента новостей переполнена сообщениями о фестивале. Такое чувство, будто все знаменитости и все блогеры находятся сейчас в одном и том же месте. Мало кто приехал туда только ради музыки – для большинства речь идет прежде всего о том, чтобы показать себя. В конечном счете, всех интересует только то, кто в каком наряде появился и с кем приехал на фестиваль.

 

И когда я спустя несколько часов сидела на траве и пыталась понять, что меня беспокоит, я подумала о Snapchat.

Snapchat-Coachella-Festival-2
 

Вы уже слышали про Snapchat?
В последнее время это приложение стало чрезвычайно популярным – особенно среди молодежи. Причина – возможность снимать так называемые «истории» о своей повседневной жизни и выкладывать их онлайн. Snapchat чем-то напоминает Youtube, но у него есть одно преимущество: теперь ролики можно выкладывать прямо с мобильного телефона – и делать это практически круглосуточно.
На первый взгляд, это может показаться жутковатым, но на самом деле, ничего столь уж страшного в этом нет – в конце концов, каждый решает для себя сам, какую часть своей жизни раскрывать. С точки зрения пользователя, приложение дает возможность следовать за друзьями и знаменитостями и чувствовать себя ближе к происходящим событиям. Что касается знаменитостей, они могут постоянно держать подписчиков в курсе всего, что происходит в их жизни, и общаться с ними напрямую.
 
Я использую Snapchat уже полтора года. Мне нравится, что он дает возможность показать подписчикам мою настоящую жизнь – как прекрасные, так и не столь привлекательные ее моменты. Утром в постели или в поездке – использование приложения быстро вошло у меня в привычку. Но больше всего мне понравилось то, что любое сообщение автоматически удаляется через 24 часа – навсегда.

 
snapchat_chart
 

Приложение сразу завоевало мое сердце – и не только мое. Уже скоро Snapchat смог составить конкуренцию Facebook и прочим социальным сетям. Количество просмотров видео в Snapchat достигает 8 миллиардов в день – не меньше, чем в Facebook. Я была в шоке, узнав об этом.
 
Впрочем, лично я, как пользователь, просматриваю Snapchat сравнительно редко – для меня он слишком громкий и слишком навязчивый. Нередко мне становится стыдно за того, кто разместил видео, и все же я не могу перестать смотреть.
 
Порой я задаю себе вопрос – может быть, дело во мне? Может быть, я просто зануда?
 
Возможно, сегодня недостаточно быть просто блогером?
Нужно еще и развлекать людей?
Или я просто слишком стара для
этой ерунды?

 

Иногда я чувствую себя так, как будто стою на перроне и жду поезд, который уже давно ушел. Я блогер – и в этом вся проблема.
Для меня мой блог – мое любимое детище, а социальные сети – только сопутствующее средство.
И в то же время я спрашиваю себя: возможно, этот подход уже давно устарел?
Возможно, мне следует меньше работать над блогом и уделять больше внимания работе в социальных сетях?
 
В то же время я критически отношусь к тому, чтобы бездумно делиться информацией о своей жизни с посторонними людьми. Внезапно демонстрация собственной жизни вошла у всех в привычку, и каждый момент тишины заполняется пустым сообщением. Когда мы снова начнем наслаждаться прекрасными моментами нашей жизни, вместо того, чтобы делиться ими?
 
Конечно, живя в стеклянном доме, не следует бросаться камнями. В конце концов, я тоже использую это приложение – и даже с большим удовольствием! И порой я тоже бываю склонна к самолюбованию (было бы глупо это отрицать). Но в то же время Snapchat наглядно демонстрирует мне, что люди в возрасте 25-30 лет в мире социальных сетей считаются стариками. Да, возможно, все дело в этом: я слишком стара для этого.
 
Snapchat-Coachella-Festival-1
 

Кстати: здесь я хотела бы порекомендовать вам три аккаунта, которые никак нельзя назвать скучными, и при этом они не вызывают у меня неприятия:
 
Paul Ripke, который высмеивает и великолепно пародирует мир блогеров →@ripky
Richard Gutjahr, журналист и телеведущий который размещает в высшей степени творческие снэпы @richardgutjahr
Jessi Weiss, автор блога на Journelles – мне очень симпатичны ее потрясающее чувство юмора и реалистичный взгляд на жизнь. @journelles
 
Конечно, есть множество других интересных аккаунтов, но о них я расскажу вам в другой раз:)



Leave a Reply

Your email address will not be published.

46 Comments


  1. Ohh danke liebe Masha, das habe ich doch glatt erst jetzt entdeckt – das Kompliment gebe ich gern zurück. Im Gegensatz zu vielen anderen sind mir deine Coachella-Snaps übrigens kein bisschen auf den Zeiger gegangen! Das richtige Maß ist wichtig – und ich feile da auch immer noch dran.

    Snapchat und Instagram sind ein nettes Zubrot, aber das Blog ist für mich nach wie vor die grösste Priorität und wir konnten in den letzten Jahren keinerlei User-Einbrüche feststellen. Im Gegenteil wachsen die Uniques ständig und das macht mir Hoffnung. Denn auch ich überlege mir in schwachen Momenten, wozu man all den Aufwand eigentlich betreibt, wenn inzwischen jedes zweite hübsche Mädchen Instagram-Star werden kann, ansonsten aber nicht viel dahinter steckt. Ich bin froh, den klassischen Ausbildungsweg gegangen zu sein und glaube (na, oder hoffe!), dass die Flüchtigkeit all dieser Momente bei Snapchat und Instagram den richtigen Lesern nie genug sein wird. Und Content weiterhin king ist.

    Reply

  2. Sehr gut geschrieben. Du hast meine Gedanken auf den Punkt gebracht! Ich finde auch langsam nimmt es überhand, aber man macht trotzdem mit. Fühlt man sich gezwungen bei all dem mitzuhalten? Ich bin sehr gespannt wohin da ganze noch führt und was für Social Media Apps noch auf den Markt kommen werden. Es entwickelt sich alles so rasend schnell, dass man fast Angst bekommt. Wenn ich daran denke, wie die “Welt” vor 10 Jahren noch war. Da war ich glaub ich noch nicht mal bei Facebook angemeldet und man freute sich über ein “cooles” Klapphandy… verrückt!

    Liebe Grüße
    Laura

    Reply

  3. Sehr guter und ehrlicher Post. Man sollte die Gefahren des Internets tatsächlich nicht unterschätzen und viel öfter mal den Kritischen Aspekt beäugen. Dass man durch Snapchat vielen Stalkern und Kriminellen den perfekten Angriff liefert, ist vielen nicht bewusst. Und ich habe es ehrlich gesagt auch noch nicht von dieser Seite gesehen, was aber auch daran liegen kann, dass ich nur selten Snape.
    Auch so ein Blog birgt durch ein Impressum Gefahren mit sich, die man nicht ignorieren sollte.
    Und auf die Mitte/Ende 20er Sache zurückzukommen, habe neulich ein schönes Zitat auf Fb gelesen:
    “Wenn die 18 jährigen von alten Menschen reden, weiss ich, dass ich gemeint bin!”
    Irgendwie erschreckend. Ich selber habe 27,28 jährigen früher fast schon einen Bart angedichtet und mittlerweile wächst mir bald selber einer…
    Da fällt mir ein, dass ich gar nicht genau weiss, wie alt du eigentlich bist. Muss ich gleich mal stalken…

    Reply

  4. Sehr interessant geschrieben… zu den festivals: naja man könnte einfach auch noch auf welche gehen bei denen es tatsächlich noch darum geht musik zu hören und im schlamm zu spielen ;)

    Reply

  5. Mal wieder super geschriebener Post und toll analysiert. Ich sehe das ähnlich wie du und frage mich auch in was man heutzutage am meisten Arbeit reinstecken soll : Blog vs. Social Media Kanäle. Es ist definitiv nicht einfach! Snapchat fange ich auch immer mehr an zu lieben, wobei das “mit meinem Handy sprechen” mir irgendwie noch zu wider ist und ich lieber mein Umfeld filme oder eben (Selfie)Fotos. Mal schaun ob das so bleibt :D Und jeder Blogger muss für sich selbst entscheiden, wie viel er/sie von seinem Privatleben Preis geben will, die einen snappen mehr und die anderen eben weniger.

    x Gitta // http://www.gittawitzel.com

    Reply

  6. Ich gestehe, ich war kurz irritiert, ob denn nun auch deine Sonntagsposts gesponsert werden – dabei hätte Snapchat es offenbar eh nicht mehr nötig. Ich hab’ eine kleine Freude verspürt, als ich in der Grafik gesehen habe, dass sie Snapchat nicht an Zuckerberg verkauft haben ;) vive la resistance!

    Ich habe zwar seit einem Jahr ein Smartphone, aber ich nutze nur sehr wenige Apps, inzwischen bin ich wenigstens wieder öfter als 4x/Jahr auf Facebook (via Browser, auch hier ohne App). Ich mache viele Dinge halt einfach lieber persönlich, bei einem Treffen, einem Tee, oder auch einem Telefonat (dabei schreibe ich viel mehr SMS als ich telefoniere).
    Die Social Media-Kanäle sind für mich oft einfach zu viel(fältig), zu zeitraubend und ganz wie du sagst – einfach total anstrengend. Ich finde sie regelrecht energieraubend. Es laugt mich aus. Es betäubt mich.

    Ich liebe mein eher analoges Leben, mir fehlt nichts, und wenn ich besonders stolz/freudig/traurig über etwas bin, teile ich Bilder mit Freunden in persönlichen Chatnachrichten, und das war’s. Ah, und das erste Bikinibild des Jahres kommt traditionell (etwa im März) auf Facebook, und dann reicht’s. Ich überlege immer wieder, ob ich nicht doch mal auch einen kleinen Blog aufmachen will, ohne großes Tamtam und Kooperationen und die große Vernetzung, einfach nur als kreatives Onlinezimmer für mich, meine feinen Onlinefunde und meine Schreibsucht. Aber die Vernetzung, das Entertainment, das gefühlt “gefordert” wird, schreckt mich ab. Ich will das nicht, ich bin das nicht, ich teile eh so schon genug. Ich will nicht Worthaufen, ich will fast schon Journalismus. Ich will Alltagsliteratur schaffen.
    Worauf es (mir) eher ankommt, als auf das simple teilen (schnell gemacht, schnell vergessen), ist das mit-teilen. Denn viel zu oft fehlt mir an dieser unfassbaren Menge, diesen Datenbergen geteilten Contents ganz einfach eines: der sinnvolle Inhalt. Der ist beinahe schon zur Nadel im Heuhaufen verkommen (dabei glänzt er dann umso heller!)
    Berieseln (lassen) kann man schnell mal, ins Kanal-Zapp-Koma fällt man genauso schnell – aber zu bleiben, langsam zu werden, innezuhalten und darüber zu lachen, schäumen, nachdenken, es vielleicht sogar “offline” zu teilen, indem man es weitererzählt? DAS ist Inhalt, und dafür liebe ich die größte App von allen: das Leben, ganz abseits von Handy und Computer.

    So gesehen: bitte nicht noch mehr “Content um des Contents willen”, sondern Mit-teilungen von Inhalt. Nicht umsonst ist dein Sonntagspost zu Recht so beliebt! <3

    Reply

  7. Ich selber lade gar keine Snaps hoch, weil ich mein Handy einfach zu selten zur Hand habe bzw. wirklich lieber den Moment für mich genieße, als ihn zu filmen. Aber ich denke, wenn man in deiner Position, als Blogger, sollte man das alles nochmal ganz anders sehen- soll bedeuten, ich verstehe es auch, dass du Momente / Situationen aus deinem Leben gerne mit uns teilst. Und zugegeben, ich gucke sie mir auch gerne an! Vor allem liebe ich es, wenn du unterwegs bist und wunderschöne Orte sieht, die man selber so schnell nicht besuchen kann!
    Trotzdem liebe ich deinen Blog um so vieles mehr – deine Texte, deine Gedanken, deine Bilder! Für mich sind geschriebene Worte so viel mehr, als kurze 10 Sekunden Videos.
    Deswegen, auch wenn es veraltet scheint, ich würde meinen Fokus weiterhin auf dein Baby legen, deinen Blog. Denn genau der ist es doch, der dich ausmacht! Ist zumindest meine Meinung :)

    Reply

  8. Liebe Masha,

    bißchen viel Inhalt für einen Blogpost, oder nicht? (Damit es jetzt keiner falsch versteht: das ist ironisch gemeint!)

    GROSSARTIG! Ich finde es toll, wenn man sich auf eins konzentriert und und nicht auf allen Kanälen dauerpräsent ist und sogar seine Snaps schon so filmt, dass sie eben nicht mehr spontan sind.
    Man kann doch mittlerweile schon nicht mehr “echt” backstage dabei sein, wenn ich schon höre, dass es spezielle Filter gibt…… Ich schaue ab und zu bei Snapchat rein, manchmal ist es mir aber lieber ich lese etwas anstatt anderen zuzuschauen und zuzuhören. Manche Stimmen sind jetzt auch nicht so der Burner…

    Was ich nicht verstehe: wieso ist man alt bzw. fühlst du dich alt, nur weil du dich nicht so verhältst wie einige andere Blogger???? Was soll ich dann sagen? Ich bin über 40, soll ich mich jetzt erschießen?

    Es gibt einen schlauen Spruch: Nur weil alle anderen es machen, muss es noch lange nicht richtig sein!

    xx
    Claudine
    http://www.claudinesroom.com

    Reply

  9. Ich liebe es Snapchat zu konsumieren, mich von dem meist völlig gehaltlosen Content berieseln zu lassen. Aber ich möchte mit keinem Blogger tauschen, der den halben Tag mit seinem Handy spricht.

    Reply

  10. liebe masha, wass soll ich sagen? ich bewege mit auf die 40 zu und ich liebe snapchat – ich gebe dir vollkommen recht, dass einige ihren blog vergessen und nur noch auf snap oder insta unterwegs sind:)
    danke für den tollen beitrag
    xoxo
    http://www.tbfashionvictim.com
    tanja

    Reply

  11. So ein toller Blogpost, danke Masha! Ich habe in letzter Zeit auch einige aus meiner Snapchat-Geschichten-Liste “geworfen”. Genau aus diesen Gründen. Heutzutage wird viel zu viel geteilt als genossen, das finde ich sehr traurig!
    Deine Snaps schaue ich mir so gern an und freue mich immer wieder aufs neue, wenn unter den “neuesten Updates” ein paar Eindrücke aus Deinen Reisen, Deines Bloggeralltags, etc. dabei sind! Und bitte mach weiter so! Auf Deinem Blog und Deinem Social Media- Deine Sonntagsposts sind die Besten!

    Alles Liebe,
    Eva

    http://chevassion.com/

    Reply

  12. Guten Morgen aus München,

    der Post ist wirklich schön geschrieben. Da es nur so von Gedanken in mir brodelte, als ich den Post las, muss ich das jetzt auch kommentieren. :)
    Leider war ich noch nie auf dem Coachella oder auf einem Musik Festival größeren Ausmaßes, aber ich kenne das auch bedingt von den kleinen hier in München. Es heißt ja so schön, man soll die goldene Mitte finden und so finde ich es auch bei Festivals bezogen auf die Kleidung, Selbstdarstellung und einfach nur die Acts zu genießen. Davor macht man sich hübsch (bestenfalls mit seinen Freundinnen mit mehr Fun Faktor), zieht sich gut an (was auch nicht verwerflich ist und vielleicht sich das ein paar mehr Menschen mal zu Herzen nehmen sollten), um dann auf das Festival zu gehen, noch ein paar Fotos für die Erinnerungen, Snaps oder was auch immer zu machen und DANN das Handy einzupacken und die Acts zu genießen. So hat man alles vereint und es scheint auch nicht utopisch, das zu realisieren.
    So, um dir mal eine liebevolle Standpauke zu halten. Ich habe Snapchat jetzt auch schon seit einiger Zeit, nutze es allerdings nicht für mich, sondern nur um News von anderen zu sehen.
    Dich habe ich als Einzige schon seit Anfang an im Feed und ich finde dich alles andere als langweilig. Deine Snaps sind authentisch, sympathisch und echt. Mit dir möchte man befreundet sein, man fühlt die Freude mit, du zeigst dich ungeschminkt. Mag sein, dass sie nicht non stop voll aufgedreht sind, aber das ist in Ordnung. Das kann man sich auch nicht non stop geben. Deine Snaps kann man sich in Ruhe zu Ende anschauen, ich habe mittlerweile andere Snaps entfernt oder klick bei gewissen einfach oft schnell weiter, weil es monoton too much ist oder offensichtlich einfach gestellt, was nervt. 20 Selfies in einem Snap interessiert auch die Ottonormalverbraucher nicht.
    Finally, um zu dem Punkt ‘zu viel Blogger, zu wenig Influencer’ zu kommen. Im Endeffekt musst du für dich entscheiden, was du willst. Was du in deiner Entscheidungsfindung allerdings berücksichtigen musst ist, dass wir und im digitalen Zeitalter befinden, der besonders von Sozialen Netzwerken dominiert wird. Diesen Wandel muss man gezwungenermaßen mitmachen, um mit zuhalten. So traurig das auch klingt. Aber da wären wir auch schon wieder bei dem Punkt ‘Goldene Mitte’. Du musst weder deinen Blog vernachlässigen oder gar aufgeben. Vereine beides miteinander. Natürlich ist die Quantität der Follower wichtig, aber die wird man nicht beibehalten oder steigern können, wenn die Qualität langfristig nicht gegeben ist.

    Hab jetzt einfach alles mal niedergeschrieben. Lass dich nicht entmutigen oder verunsichern, weil du zu gewissen Themen eine andere Meinung vertrittst. Das ist toll und macht dich besonders.

    Reply

  13. Liebe Masha,
    Ich finde dein Konzept, dass du eher weniger Arbeit in Social Media reinsteckst, sehr gut. Mich würde es nerven wenn du bei Instagram alle paar Stunden irgendwas Posten würdest. Du hast ein tolles Leben aber deshalb muss man es nicht im Minutentakt anderen präsentieren. An deiner Stelle würde ich mir da nicht so viele Gedanken machen und es so beibehalten. Ich finde dich und auch deinen Blog sehr toll:)
    Liebe Grüße
    Jasmin

    Reply

  14. Ein toller Post!
    Ich nutzte Snapchat nun auch schon fast ein Jahr, ich liebe das Konzept und habe auch den Eindruck, dass es immer mehr Anklang findet. Während ich auf Instagram ja immer den Eindruck habe, die Videos dort sind nicht nur selten im Vergleich zu den geposteten Bildern, sondern auch viel unbeliebter, kann man auf Snapchat davon ja gar nicht genug bekommen. Ich bin weiterhin gespannt wie sich die App noch entwickeln wird.
    Liebe Grüße, Emma

    http://www.emmaemsn.com

    Reply

  15. Toller Beitrag!
    Ich hab in letzter Zeit ein bisschen die Schnauze voll mir die Snaps von Personen/Bloggern – die ich eig. mal ganz cool fand – reinzuziehen.

    Da geht es seit einer Zeit nur noch um:

    -Was habe ich wieder tolles geschenkt bekommen (dabei sind die meisten Geschenke einfach nur billige Werbegeschenke?! :D :D )

    -Was habe ich heute gegessen / oder auch nicht?

    -Warum bin ich heute wieder depri/zickig/genervt?

    -Schau mal mein Haustier!!! (ich kann es echt nicht mehr sehen! :”( )

    -Das Abfilmen von Filmen (???????)

    Ich dreh mich dann lieber auf nem Stuhl und sing coole Songs mit, das bringt die Leute wenigstens zum Lachen :D

    XX,
    Photography & Fashion Blog

    CHRISTINA KEY
    http://www.CHRISTINAKEY.com

    Reply

  16. Liebe Masha,

    ein toller Blogbeitrag zu einem schwierigen Thema. Auch ich bin Bloggerin, habe mich aber vor einiger Zeit bewusst gegen Snapchat entschieden. Ganz einfach weil ich keine Lust habe, mich mit dem Snappen unter Druck zu setzen, weil es einen weiteren Kanal gibt, der gefüllt werden will und zwar mehrmals täglich. Weil ich vielleicht ein bisschen old school bin und denke, dass ich Bloggerin bin – nicht etwa Entertainerin, die ihren Lesern eine Rund-um-die-Uhr-Unterhaltung bieten muss. Und weil ich mich ehrlich gesagt auch kein bisschen für die Snaps anderer interessiere. Das Bloggen reicht mir und ich stehe dazu. :)

    Ob mich das nun zu einer schlechten Bloggerin macht? Ob ich gegen die snappende Konkurrenz keine Chance habe? Mag sein, das manche das so sehen. Ich denke mir aber: Snapchat soll vor allem eins sein – authentisch. Wenn ich mich aber nicht gut damit fühle, es mich nervt und mir keinen Spaß macht, dann ist das nicht authentisch, sondern falsch. Da kann die Blogger Konkurrenz machen, was sie will, ich lasse mich davon nicht beeinflussen. Für mich persönlich ist Snapchat vollkommen überflüssig und belanglos. Aber das muss jeder selber entscheiden. ♥

    Liebst,
    Lisa von http://www.confettiblush.com

    Reply

  17. Liebe Masha,

    habe deinen Post sehr interessiert gelesen, da ich erst seit kurzem bei Snapchat bin – genauer seit es bei Instagram hieß, dass man dort nun die “Timeline” ändern würde. Davor dachte ich immer, das brauche ich nicht und klaut nur noch mehr Zeit.
    Und was soll ich sagen, ich ertappe mich selbst dabei, wie ich alle paar Minuten schaue, ob’s was neues vom Coachella Festival gibt, obwohl mich total der Neid gepackt hat und man denkt, womit man verdient hat im kalten langweiligen Deutschland zu sitzen.
    Mein Freund fragte auch schon, was denn so toll am Bloggerleben sei, wenn man jede Minute seines Lebens filmen muss, ob das denn nicht anstrengend und selbstinszenierend sei. Und Recht hat er, wie ich finde. Manche werden einem sympathisch, bei anderen merkt man jedoch wie abgehoben sie in Wirklichkeit sind. Ich bin gespannt, was als nächstes kommt. ;) Obwohl mehr “Reality” wohl kaum noch geht.

    Gruß
    Fran Carina
    http://www.francarina.com

    Reply

  18. Ich LIEBE Snapchat! Am Anfang konnte ich damit gar nichts anfangen, aber jetzt verwende ich es täglich. Ich liebe es, mir die Stories von anderen anzuschauen und selbst zu snappen. Aber du hast schon recht, viel Genuss geht verloren, wenn man alles ständig snappt…

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://themarquisediamond.de/

    Reply

  19. Ein sehr schöner Post :)
    Ich betrachte Snapchat auch ziemlich differenziert, einerseits finde ich es schön so z.B. auch super viel von Coachella mitzubekommen, andererseits möchte ich selber nicht in der Position sein, jeden einzelnen Tag meines Lebens mitfilmen zu “müssen”.

    Liebst,
    Nina von http://www.ninaconinaco.com

    Reply

  20. Hallo Masha,
    also ich bin ja nicht die große Kommentareschreiberin, aber als du meintest du solltest vielleicht mehr in Social Media und weniger Zeit in deinen Blog investieren musste ich zum Kommentarfeld scrollen!

    Ich lese sehr gerne Blogs und deiner ist einer Meiner Top 3 die ich gespannt verfolge!

    Ich gebe zu ich habe kein Snapchat und gucke bei Instagram nur sporadisch rein und Facebook, naja ist für mich auch nicht das was es mal war. Vielleicht bin ich zualtmodisch oder gar zu alt für das ganze Social Media Zeug, um mitgerissen zu werden, aber ich lege mehr Wert auf den Blog als auf ein paar snaps oder sowas.

    Ich liebe es deine Texte zu lesen und die schönen Bilder dazu zu sehen. Das reicht mir persönlich vollkommen aus. Ich muss nicht in dem Sinne unterhalten werden, dass ich dich quasi immer und überall (ver)folgen kann.

    So das musste ich mal los werden :D

    Liebste Grüße.

    Reply

  21. Deine Snaps waren die ersten, die ich anguckte und sie sind echt so viel besser als jede Soap ;-)
    denn wenn man mal ein paar Tage nicht dabei sein kann, macht es auch nix. Ich weiss ja vom Blog oder von Insta, was gerade bei Dir los ist. Ja, genau das ist schon seltsam. Du gibst viel von Dir preis. Kann jeder damit umgehen? Andererseits macht es das aber für die Konsumenten spannend. Würdest Du nur Pakete auspacken und hättest nichts zu sagen, wäre ich lange weg. Ich werfe gerne einen Blick von meinem Büroalltag in Deinen Bloggeralltag – es unterhält mich. Und läßt mich ab und zu auch träumen! Und Du hast mich indirekt ermutigt, auch mit Snapchat anzufangen. Wie Du übrigens auch gerade meine Abendunterhaltung bestimmst. Ich bin nämlich Deiner HOMELAND Empfehlung gefolgt und jetzt habe ich den Salat: schon die nächste Staffel eingekauft :)
    Liebe Grüße aus Berlin!
    Bärbel

    Reply

  22. You know what, I think you should consider what kind of audience you want to attract. If you want to target older people with a little longer attention span and a little more tolerance for written text, you should forget about Snapchat. Well, maybe not forget but don’t invest too much in it. I found your blog through Pinterest, which is probably the only social network I don’t hate. OK, most people my age love Facebook, which I hate. But I’m not typical. Speaking about my age, I’m gonna be 40 this August. Somehow your blog clicked with me. I don’t know the ages of the rest of your readers (maybe you should take a poll or something) but I know modern teenagers are not big on reading and your blog is kind of heavy on text. So I’m guessing most of your audience are at least your age. Basically, to Snapchat or not to Snapchat depends on the audience you want to target.

    P.S. Here in USA nobody calls their cell phones “Smartphones” (can’t speak for the British though). Americans just call them “phones” :) I guess it’s because people don’t have any other kind of phones here any more – not home phones, even less so – the old flip phones. It’s all smartphones, everywhere you go. :) So don’t sweat it, we know what you mean anyway. :)

    Reply

  23. Ich bin schon lange ein großer Snapchatfan, da es wirklich interessant ist mal so einen persönlichen Einblick zu bekommen. Natürlich sollte man es aber auch nicht übertreiben mit dem Snappen, denn wenn man den ganzen Tag nur filmt geht das wahre Leben doch irgendwie an einem vorbei oder? ;)

    Xx
    L&A
    http://www.lawayoflife.com

    Reply

  24. Ein ehrlicher und schöner Bericht. Ich muss zugeben das ich mich erst vor kurzem bei Snapchat angemeldet habe, aber es immer noch nicht nutzte. Mir ist auch schon aufgefallen, dass bei vielen z.B. der Instagram Account im Vordergrund ist und der Blog nur “nebenbei” läuft und das finde ich wirklich traurig. Denn eigentlich steckt hinter dem Blog ja die wirkliche Arbeit..

    PS: Momentan gibt es auf meinem Blog drei personalisierte Handyhüllen zu gewinnen.

    Liebe Grüße Kristina von KDSecret

    Reply

  25. I believe I am too old for Snapchat. I feel if I add one more social media account on my phone, I won’t be able to pay attention to what my partner is saying next to me.
    Plus I do not think that the lifestyle of a scientist would very interesting to mainstream media.
    Have fun in California!
    Cheers,
    T.
    https://tbymallano.wordpress.com/

    Reply

  26. Achtung, jetzt werde ich mich mal outen: Ich habe gar kein Snapchat, da es diese App für mein Windowsphone nicht gibt!! Und was soll ich sagen: Es geht mir gut, ich lebe noch, ich langweile mich nicht und ich kriege meine LieblingsbloggerInnen trotzdem alle mit. ;o)

    Was ich damit sagen will: Mach es genau so, wie du es gerade machst. Drehe deine Snaps, wenn du Lust hast, und lass dein Handy liegen, wenn dir danach ist. Du hast es ja mal selbst geschrieben: Es kommt alle paar Jahre etwas Neues und immer diesen Trends hinterherzujagen, wird doch auf Dauer anstrengend. Auch wenn jeder gerade den Eindruck vermitteln will, dass Snapchat DIE App der Stunde ist… So what!

    Und ich glaube gar nicht, dass das unbedingt etwas mit dem Alter zu tun hat, sondern das du einfach mittlerweile sehr viel Erfahrungen und Know-How gesammelt hast, deine Branche kennst und dein Name fest verankert ist in der Bloggerlandschaft. So schnell verlierst du nicht das, was du geschaffen hast, nur, weil du vielleicht nur 1-2 Snaps in der Woche machst… Influencer bist du durch deine Schreibkunst, meiner Meinung nach. Und durch deine tollen Fotos. Nicht durch 50sek. Filmchen!!

    LG

    Reply

  27. Ich kann dir gar nicht sagen wie sehr ich deine Sonntagskolumnen liebe! Und ich muss dir absolut Recht geben. Ich stehe Snapchat auch total skeptisch gegenüber. Irgendwie ist es wirklich unheimlich wie viel man über Menschen weiß weil sie gewisse Dinge auf Snapchat zeigen. Oft erzähle ich meinen Freunden Dinge über Blogger, á la “schau mal wo Masha wieder war” als wären sie meine Freunde/Bekannten. Und irgendwie ists ja echt weird. Vielleicht sind wir ja einfach wirklich schon zu alt?

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

    Reply

  28. Da muss ich eins gestehen: Ich schaue mir täglich snaps meiner Lieblibgsblogger an- es ist quasi ein reality Fernsehen ;) natürlich sollte man nicht übertreiben und wenns zu langweilig wird kann man ja weiterklicken. Jedem das seine

    http://www.redchillilounge.com

    Reply

  29. Liebe Masha!
    Mir geht es da wie dir…Snapchat ist mir manchmal wirklich zu viel. Und tatsächlich sind mir einige Blogger dadurch so unsympathisch geworden, wie ich es mir wirklich nicht hätte vorbestellen können.
    Andere Leute wiederum (wie ich mir gerade eingestehen muss allesamt keine Blogger) sind zu absoluten Symphatieträgern geworden.
    Daher finde ich Snapchat wirklich schwierig, gerade diesen Punkt den du auch erwähnst, dass man dadurch absolut immer die Möglichkeit hat, herauszufinden, wo eine Person gerade ist, bzw. was diese eben gerade aktuell tut. Da hat dein Freund schon vollkommen recht.
    Ich liebe wirklich die Möglichkeiten, die einem die neuen Medien bieten und auch dass das Bloggen mittlerweile wirklich viel mehr Anerkennung findet als noch vor ein paar Jahren, aber manchmal da könnte ich wirklich heulen, wenn immer zuerst das Handy (ich sags auch) gezückt wird und die Wischbewegungen beginnen. Und das in den schönsten Momenten. Ich versuche zumindest mir das ein bisschen abzugewöhnen. E klappt ganz gut.

    Reply

  30. Liebe Masha, ich wollte dir nur ml sagen, dass ich tatsächlich nur deinen Blog lese und dich nicht auf Instagram, Facebook oder Snapchat verfolge. Für mich ist einfach der hochwertige Content, deine fantastischen Fotos und die super geschriebenen Texte, was deinen Blog lesenswert macht. Und das würde ich einfach auf anderen Plattformen vermissen. Vielleicht zähle ich mit meinen 26 Jahren auch schon zum alten Eisen, aber ich kann absolut nachvollziehen dass für dich dein Blog ‘dein Baby’ ist, und nicht der ganze andere Social Media Kram. :)

    Reply

  31. Ich finde Snapchat mal interessant mal weniger interessant. Jetzt z.B. nicht unbedingt, da wirklich die meisten das gleiche vom Coachella snappen. Was mir aber sehr auf die Nerven geht, sind Partysnaps (einfach zu laut ?) und zu viele Snaps von Haustieren. Ja die Haustiere sind süß, aber ehrlich gesagt ist es einfach zu langweilig, ständig einen Hund beim Gassi gehen, laufen zu sehen.?

    Reply

  32. Liebe Masha,

    ich nutze Snapchat erst seit November 2015. Der Anlass dazu war ein Shooting für die italienische Cosmopolitan, zu dem ich meine Follower mitnehmen wollte, damit sie den Modelalltag erleben können. Normalerweise sieht man nämlich nicht wirklich viel von dem, was wirklich backstage bei einem so aufwändigen Shooting so abläuft.

    Seitdem hat sich mein Snap-Verhalten auch verändert und ich wurde offener. Es gibt aber Grenzen, die ich bewusst ziehe. Neben meinem Hund und mir ist keine andere Person auf Snaps zu sehen. Nicht mein Freund, meine Brüder, meine Eltern, gar niemand. Ich will mich zumindest ein bisschen abkapseln, man muss ja wirklich nicht alles sehen und wissen. Snapchat kann total intim sein. Solange man sich dessen bewusst ist, ist es aber auch ein wunderbares Tool.

    Ich schaue deine Snaps jedenfalls sehr gerne und finde sie angenehmer als die manch anderer Personen, die sich andauernd zu Musik räkeln – wozu?

    Viel Spaß noch am Coachella!

    xx
    Kat

    http://www.teastoriesblog.com

    Reply

  33. Liebe Masha,

    sehr schöner Post. Ich selbst schaue nur sehr wenige Stories an aber checke auch mal deine 3 Empfehlungen aus :)

    Liebste Grüße
    Mina von Minamia

    Reply

  34. Ich kann das so gut nachvollziehen!
    Ich habe mich auch ewig gegen SnapChat gewehrt weil ich es
    super unästhetisch finde und ich einfach nicht so der Typ bin, der mit dem Handy vor der Nase
    durch die Straßen läuft und so ins Leere quatscht. Aber andererseits ist es für deine Leser natürlich schön
    einen Einblick “Hinter die Kulissen” zu bekommen. Man kann alles hochladen
    was für Instagram oder den Blog nicht “repräsentativ” genug ist – fernab von Photoshop kann man so
    zeigen, dass man letztlich auch nur ein ganz normaler Mensch mit ganz normalen Problemen ist.

    Aber es stimmt – durch Snapchat wird man irgendwie zum Dauer-Entertainer.
    Noch ein Medium mehr welches man bespielen “muss” und in jedem schönen Moment
    juckt es in den Fingern und man stellt sich die Frage “Soll ich das jetzt snappen, für Instagram fotografieren oder einfach nur genießen?”
    Toller Text!

    Viel Spaß dir noch :)

    Reply

  35. Mal wieder hervorragend geschrieben und auf den Punkt gebracht! & nein, du bist nicht zu alt. Du bist realistisch! Viele anderen kann man das so “wunderbare Leben” doch gar nicht mehr abkaufen. “Natürlich” schön anzusehen .. Aber high life und die Natürlichkeit gibt es nicht immer! Kaum gehen noch Blogger, auf wirklich wichtige alltägliche Dinge ein – wie in deinem letzten Post über das Kinderkriegen oder heiraten. Es geht doch hauptsächlich nur noch über das Aussehen, was man alles “künstliche” noch an einem ergänzen kann um der Gesellschaft zu gefallen.. Gefällt man sich dann aber auch noch?! Für mich bist du mein Fav. weil du einfach natürlich bist und auch mal ungeschminkt und total Freaky gekleidet aus dem Haus gehst… Nun aber genug ?! Freue mich auf deinen Nächsten Post.

    Reply

  36. Hallo Masha,
    großes Kompliment zu deinem Artikel und deinem Blog. Ich lese ihn wirklich gerne und kann mich mit deinen Gedanken immer identifizieren. Gerade bei diesem Artikel. Ich liebe das Internet und all seine Kanäle und bin auch in dem Bereich tätig. Aber sowohl im beruflichen, wie auch im privaten Leben überfordern mich die Kanäle. Muss ich wirklich überall dabei sein? Mittlerweile denke ich nein. Ich empfinde es als Stress selbst aktiv zu sein und jedem überall zu folgen. Eine gute Story ist eine gute Story und sie wird die richtigen Leute erreichen, egal auf welchem Weg. Ich bin nur für besondere Anlässe auf Snapchat. Weil ich gerne sehe was auf dem Coachella so los ist. Aber für den Alltag anderer habe ich keine Zeit – ich bin froh wenn ich mein Leben auf die Reihe kriege. Aber wahrscheinlich ist das wirklich eine Alterserscheinung. Ich denke du machst es richtig, den Blog als Baby zu behandeln und mit dem Rest das ganze begleitest. Lieber eine Sache richtig machen und sich treu bleiben, als überall dabei sein zu wollen – weil es gerade in ist. ;)

    Reply

  37. Liebe Masha, deine Snaps gucke ich tatsächlich am liebsten. In meiner Liste sind zahlreiche Blogger, aber die schreien meist nur irgendwas in die Kamera und feiern sich selbst. Bei dir weiß ich aber, dass da wirklich guter Content kommt. Interessant, angenehm und nie zu viel aus einer Situation. Also, ja, vielleicht oldschool (und da steh ich drauf), aber auf keinen Fall bist du langweilig! Viel Spaß noch in Kalifornien :)

    Reply

    1. Da wollte ich gerade einen eigenen Kommentar schreiben, da hab ich den von Bianca entdeckt und festgestellt, sie spricht mir aus der Seele. Da hab ich einfach nichts mehr hinzuzufügen ;)

      Viel Spaß noch in Kalifornien ;)
      Viele Grüße aus dem regennassen Bayern,
      Fiona

      Reply
X
- Enter Your Location -
- or -
SUBSCRIBE TO MY NEWSLETTER
Later
Thanks for signing up. You must confirm your email address before we can send you. Please check your email and follow the instructions.
Your Email is safe and will never be forwarded to 3rd parties.
Don't miss out. Subscribe today.
×
×

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close