Sei reich und schön!be rich and prettyБудь богатой и красивой

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picture: Andre Josselin
in this picture: Caro Daur
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Ich habe letztens irgendwo einen (nicht ganz) ironischen Artikel darüber gelesen, wie man eine erfolgreiche Fashionbloggerin wird.
Zusammengefasst: habe Geld & sehe gut aus.
 
Das ist natürlich eine einfache ‚Lösung‘ und bequem in erster Linie für alle, deren Selbst- und Fremdeinschätzung eine Kluft bilden.
„Ich habe nicht so viele Leser, weil ich nicht schlank genug bin.“
Bullshit! Es gibt zig erfolgreiche Mädels, die zwar keine Modelmaße haben, aber dafür reichlich Popularität. Ja – auch hier in Deutschland. Man muss eben wissen, wie man es rüberbringt.
Auch Geld ist so eine Sache, denn guter Stil muss nicht teuer sein. Als ich damals mit dem Bloggen anfing, hatte ich ebenfalls kaum Kohle und musste entweder sparen oder auf Second Hand zurückgreifen und ich kenne kaum eine Fashion Bloggerin aus DE, die wirklich reiche Eltern hat. Aus eigener Erfahrung weiss ich also: auch diese Ausrede zählt nicht.
 
Klar, macht es vieles einfacher, wenn man zu den Reichen und Schönen dieser Welt gehört und wenn man dann auch noch die richtigen Kontakte hat, liegt einem die Welt fast schon zu Füßen. Aber in welcher Branche ist das nicht so? Ist das Leben nicht grundsätzlich einfacher, wenn man sich mit gewissen Grundschwierigkeiten nicht auseinandersetzen muss?
 
Dass ausgerechnet Chiara Ferragni, eine der bekanntesten Bloggerinnen weltweit ein gutes Beispiel für das Modell „schön, berühmt und mit Kontakten“ ist, rundet die Sache irgendwie ab, doch was viele vergessen: es geht eben nicht NUR darum.
Vor allem eine Chiara reißt sich täglich den Arsch auf, ist immer gut gelaunt und niemals müde. Sie arbeitet hart für den Erfolg und ja, man kann es auch so sehen: sie arbeitet hart, auch wenn sie es nicht müsste.
Nicht nur ich frage mich oft: wie macht sie das?? Wo nimmt sie die Energie her?
 
Denn obwohl man als Blogger ganz klar die schöneren Seiten des Lebens genießen darf, vergessen viele, dass es auch seinen Tribut kostet. Und das nicht zu knapp. Viele machen sich nämlich keine Vorstellungen davon, wie hart der Job wirklich ist, wenn man ihn ernst nimmt. Ob man auf Luxus wie Freizeit, Privatleben und Schlaf dauerhaft verzichten möchte, wenn man eh schon zu den Reichen und Schönen gehört? Ich habe da meine Zweifel. Und reich werden damit auch nur die wenigsten.
 
Nehmen wir mal eine der beliebtesten Bloggerinnen der Welt: Leandra Medine.
Wenn ich das mal so offen sagen darf: ich lese ihren Blog Man Repeller nicht weil sie aussieht wie ein Supermodel und auch nicht weil ich ihren Stil vergöttere (auch wenn ich ihr das ein oder andere Teil bereits am liebsten vom Leib gerissen hätte), sondern wegen ihr. Wegen ihr als Person und wegen ihres Schreibstils. Sie bringt mich nunmal zum Lachen. Und das ganz ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Natürlich gibt es Blogs, in die ich rein wegen des Stils reinschaue. Oder wegen der Bilder (GaryPepperGirl – OMG!). Aber Tatsache ist doch, das all diese Blogs etwas verbindet: sie sind besonders. Besonders lustig. Besonders cool. Besonders schön. Besonders eben.
 
Ich muss zugeben, hierzulande finde ich nur wenige Blogs wirklich spannend und ich betone es gerne noch mal: wenig spannend. Der Stil: zu oft gesehen. Die Texte: zu unpersönlich. Die Einstellung: zu selbstgefällig.
Was mir fehlt sind mutige Blogs. Spannende Blogs. Lustige Blogs. Und die entsprechenden Menschen dahinter. Die, die sich nicht zu ernst nehmen.
 
Denn auch das ist so eine Krankheit unserer Zeit: wir nehmen uns schrecklich wichtig, weil jeder von uns was ganz Besonderes ist und jeder denkt, er kann alles erreichen, wenn er nur will. Doch dem ist nicht so: aus mir würde niemals eine gute Sängerin werden. So viel weiss ich über mich selbst. Auch keine große Tänzerin oder Buchhalterin. Und zwischendurch dachte ich auch, aus mir würde keine gute Bloggerin werden können. Denn ja, auch ich zweifle oft an mir selbst und frage mich, ob ich wirklich richtig bin in meinem Beruf, oder besser: Berufung. Ob ich vielleicht nicht doch lieber was anderes machen sollte. Denn auch das gehört dazu: sich selbst zu hinterfragen und nicht alles für selbstverständlich zu halten.
 
Meine Mutter sagte mir mal in einem Moment des Tiefpunkts: „Masha, hör auf immer an dir zu zweifeln. Du behauptest dich gegen reiche, schöne Mädchen mit Beziehungen. Du darfst ruhig stolz auf dich sein.“
Ja Mama, eigentlich hast du Recht und in dem Moment war ich es dann wieder. Seitdem wurde der Satz auch für mich eine Art Mantra und ich zitiere ihn auch gerne vor meinen Kolleginnen, wenn auch sie in einer Krise stecken. Das kommt übrigens öfter vor, als die meisten von euch denken. Denn wenn man das mal so sieht: du kannst dir einen Blog kaufen. Du kannst dir ein Team kaufen. Du kannst dir Stil kaufen. Und ja, sogar ein Gesicht kann man sich kaufen.
Doch das alles ist nur oberflächlich und vor allem kurzfristig gedacht.
 
Denn am Ende ist es wie bei allen Traumberufen auch: es zählt Talent, Disziplin und Mut. That’s it. Und das kann man eben NICHT kaufen.
 
Wer also glaubt, dass es reicht einfach nur reich und schön zu sein, um alles im Leben zu erreichen, belügt sich damit selbst. Was auch ok ist.
Selbst dann, wenn man selbst tatsächlich reich und schön ist.


 

The other day I was reading an (not really) ironic article explaining how to become a successful fashion blogger. It all added up to: have money and be pretty.
 
That would be an easy ways I guess, especially for people whose self-assessment is thoroughly detached from how the world sees them.
‚I don’t have all that many readers because I’m not slim enough.‘
Bullshit! There are plenty of successful girls out there who rock their thing and are super popular without necessarily having model measures. Yes, also here in German. You just need to know how to get yourself across. And money, well, good style does not need to be expensive. When I started out with my blog I was pretty broke myself, and always had to hold my money together or go for second hand clothes. I know from my own experience, not having money is no excuse wither.
 
Sure, it’s much easier if you belong to the rich and beautiful, and if you have the right contacts on top of that the world can be pretty much yours. But isn’t that true for all professions though? Isn’t it a general thing that life is easier if you don’t have to worry about some basic stuff?
 
The fact that Chiara Ferragni, one of the most famous bloggers in the world, exactly fulfills the stereotype of beautiful, rich and well connected somehow rounds it all off. Still, as many people forget: this is not the whole story.
Tot he best of my knowledge, Chiara is giving her all every single day, always appears in a good mood and never looks or acts tired. She works hard for her success, even though she would not need to. I’m also asking myself: how does she do that?? Where does she get the energy?
 
The truth is, as blogger you are definitely in a position to enjoy the nice things in life. However, many people forget that this also comes at a price, and a hefty one at that. From the outside it’s difficult to imagine how hard the job really is if you take it seriously. If you were born rich and beautiful, would you decide to live without luxuries like spare time, private life and sleep in the long term? It’s doubtful, isn’t it? And if you’re not born rich, then you’re facing the stark reality of working hard in a job that most likely won’t make you very rich.
 
Another good example is another one of the most popular bloggers in the world: Leandra Medine.
If I can be honest with you, I don’t read Leandra’s blog because she looks like a supermodel or because I love her style (which is not to say that I have not on occasion felt like tearing the clothes she wore off her body). I read her blog because of her. Her personality and her writing style draw me in. There are plenty of other blogs that I visit mainly because of the styles or the photos (ParyPepper – OMG!). But all the blogs I read have something in common: they are special. Funnier. Cooler. Particularly beautiful. Special in some special way.
 
I have to admit that there aren’t many blogs in Germany that I really follow. Somehow the excitement is not there for me. Seen the styles too often. Read similarly generic texts way too often. Not up for the complacency.
What I’m missing here in Germany are courageous blogs. Exciting blogs. Funny blogs. And the personalities behind them. People that don’t take themselves too seriously.
 
That’s another illness of our time: we take ourselves so seriously, we all feel we’re so super special and everyone thinks they can get whatever they want. But it’s simply not true. No matter how much I want it, I will never be a good singer. That much I learned about myself. I’ll never excel as a dancer or as an accountant. And at some points in time I also felt like I’d never be a good blogger. I’m still doubting myself quite often, and I regularly ask myself if I’m in the right profession. Whether this is my true calling. Or whether I should do something else instead. That’s part of it all: to question yourself instead of taking everything for granted.
 
At a very low point in my life, my mother once told me: ‚Masha, stop constantly doubting yourself. You’re holding your ground against rich, beautiful girls with lots of connections. You have every reason to be proud of yourself.‘
Yes mum, you were right, and your perspective helped a lot. This piece of advice has become something like a mantra for me, and I quote it to my colleagues, when they’re down. That happens more often than many of you would think.
Look at it like that: you can buy a blog. You can buy a team. You can buy style. You can even buy a face. But all that is only the surface.
 
In the end, it’s like in any other profession. What counts is: talent, discipline, and courage. That’s it. And these are things you can’t buy. It’s a magic formula true for most of the so-called dream professions.
 
So, if you’re thinking that being rich and beautiful is all it takes to reach your goals in life, you’re fooling yourself.
But in the end even that is ok, even if you’re one of the rich and beautiful ones.


Недавно я прочла ироничную (но в то же время довольно серьезную) статью о том, как создать успешный блог о моде.
Если говорить коротко, ее авторы считают, что весь секрет в том, чтобы иметь достаточно денег и хорошо выглядеть .
 
Конечно, это очень простое решение, удобное в первую очередь для тех, чья самооценка сильно расходится с тем, как они выглядят в глазах окружающих.
«У меня не очень много читателей, потому что я недостаточно стройная».
Ерунда! Есть десятки девушек, которые добились успеха и популярности, не обладая параметрами модели. Да – даже здесь, в Германии. Нужно просто уметь себя правильно подать.
То же самое относится и к деньгам – хороший стиль не обязательно должен стоить дорого. Когда я начинала вести свой блог, у меня было не так много денег, и мне приходилось либо на всем экономить, либо закупаться в секонд-хенде. И я не знаю ни одну девушку-блогера из Германии, у которой были бы по-настоящему богатые родители. Так что я могу сказать по собственному опыту, что отсутствие денег – тоже не оправдание.
 
Хотя у блогеров, несомненно, есть возможность наслаждаться самыми прекрасными сторонами жизни, многие забывают, что все это дается не просто так. И цена зачастую оказывается довольно высокой. Многие просто не представляют, насколько тяжелой может быть эта работа, если относиться к ней серьезно. Готовы ли те люди, которые уже относятся к категории «богатых и красивых», отказаться от такой роскоши, как свободное время, личная жизнь и сон? Я в этом сильно сомневаюсь, учитывая, что эта работа делает богатыми лишь немногих.
 
Возьмем, например, одну из самых популярных блогеров мира: Леандру Медин.
Если быть честной, я читаю ее блог Man Repeller не потому, что она выглядит как супермодель, и не потому, что я восхищаюсь ее стилем. Я читаю ее блог, потому что я восхищаюсь ей как личностью и тем, как она пишет. Конечно, есть блоги, которые мне интересны именно своим стилем. Или прекрасными фотографиями (GaryPepperGirl). Но у всех этих блогов есть кое-что общее – они особенные. Особенно забавные. Особенно стильные. Особенно красивые.
 
Должна признаться, что здесь, в Германии, я могу назвать совсем немного блогов, которые нахожу действительно интересными. Вновь и вновь я вижу образы, которые уже видела слишком часто, и читаю тексты, в которых слишком мало личного. Мне не хватает смелых, интересных, забавных блогов – и соответствующих людей. Людей, которые не относятся к себе чересчур серьезно.
 
Это болезнь нашего времени: мы слишком серьезно относимся к самим себе. Каждый считает себя особенным и думает, что может добиться всего, если только захочет. Но в действительности это не так: например, из меня никогда не вышла бы хорошая певица, или танцовщица, или хороший бухгалтер. Но в то же время когда-то я считала, что из меня просто не может выйти хороший блогер. Даже сейчас я часто сомневаюсь в себе и задаю себе вопрос, действительно ли я занимаюсь своим делом. И это тоже важная часть успеха: задавать себе вопросы, вместо того, чтобы принимать все как само собой разумеющееся.
 
Посмотрим на это так: можно купить блог. Можно купить команду. Можно купить стиль. Можно купить даже лицо. Но все это может принести лишь поверхностный и недолговечный успех.
В этом отношении профессия блогера ничем не отличается от других профессий мечты: чтобы добиться успеха, нужны талант, самодисциплина и смелость. А этого нельзя купить ни за какие деньги.
 
В этом отношении профессия блогера ничем не отличается от других профессий мечты: чтобы добиться успеха, нужны талант, самодисциплина и смелость. А этого нельзя купить ни за какие деньги.


 
picture: Andre Josselin
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Mai 1, 2016
Category - personal
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51 Kommentare

  1. Ein guter Artikel! Ich selbst lese nicht viele Modeblogs, eben weil mir die Persönlichkeit dahinter fehlt.
    Oft erkennt man, dass der Artikel lieblos aufgrund von Zeitmangel hingeklatscht wurde – ein paar Bilder dazu und fertig.
    Schöne Texte, die einen fesseln oder Bilder, die man minutenlang anschauen muss. Das sind für mich Blogs, die absolut lesenswert sind. Da ist es egal, ob der Mensch dahinter reich oder arm ist.

    Du machst deine Sache hier wunderbar!

    Liebe Grüße
    Ina
    http://www.mintliebe.de

  2. Ein sehr interessanter Text, liebe Masha – wie ja so oft! Ich denke nicht, dass man für einen tollen Blog reich sein muss, aber ich muss zugeben, dass ich mir lieber Menschen ansehe, die ich wirklich schön finde – als solche, bei denen ich nur die Klamotten mag.

    Die ganz großen weltweiten Blogs fallen jedoch eher aus meinem Schema heraus, da mich der bunte und laute Style einer Chiara Ferragni leider nicht fesselt. Ich mag lieber die minimalistischen Blogs, die nicht jeden Tag bloggen müssen und wollen, sondern eher ein bis zwei Mal die Woche. Und dafür mit Bedacht.

    In der Kunst der Reduktion liegt für mich die wahre Schönheit von Blogs und Online-Magazinen.

    Katarina x
    http://www.katarina-ahlsson.com

  3. Wirklich toller Text. Ich kenn es schwer beurteilen ob die meisten Blogger nun gute Kontakte und reiche Eltern haben aber wichtig ist doch, dass man stolz darauf sein kann was man erreicht egal ob mit Kontakten und Geld oder ohne. Ich kann mich definitiv noch nicht zu den großen dazu zählen, aber trotzdem freue ich mich über die kleinen Erfolge und das ist doch die Hauptsache, denn ich glaube REICH und SCHÖN macht auf Dauer nicht glücklich und der Neid darüber erst recht nicht .Liebst, Vanessa

  4. Ich finde es wichtig einfach mit seinem eigenen Stil am Ball zu bleiben, wer kopiert ist ne Null und wer auf diese „wie werd ich reich mit einem Blog“ Idee an die Sache ran geht hört sowieso irgendwann auf. Das wichtige ist sich mit seiner Sache zu 100% zu identifizieren und das zu machen, was einem Spaß macht. Ich sitze auch gerade in meinem Spreadshirt-Shop hoffe, dass ich mit was mir spaß macht eine gewisse Base erreiche und anschließend ein eigenes Lable mit den einnahmen Gründen kann :D Nicht mit der Idee ich will reich werden, sondern mit der Idee das ich meine Sachen gut finde und einfach weiter mache, egal ob es was bringt oder nicht :D

  5. Hi Masha,
    ich finde du hast diese ganze Sache exakt auf den Punkt gebracht.
    Dennoch muss ich auch sagen, dass auch ich nicht zu den besonderen gehöre. Vielleicht sind das ja auch die besagten Selbstzweifel. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich bloggen liebe und auch nicht damit aufhören werde. Ich präsentiere auf meinem Blog meinen eigenen Stil. Der mag zwar nicht so außergewöhnlich sein, dennoch versuche ich dort immer meine persönliche Note zu integrieren. Sei es in den Bildern oder im Text. Ich behaupte von mir selber, dass ich noch auf der Suche nach meinem ganz persönlichen Ding bin. Jeder entwickelt sich ja auch im Laufe der Zeit. Wenn man deinen Stil am Anfang mit dem jetzigen vergleicht, dann sind das schon echt Welten, aber das bist alles immer DU. Deswegen hast du vollkommen Recht mit dem , was du geschrieben hast. Die Modewelt lebt halt weiter. Der persönliche Stil lebt weiter und du hast es geschafft auf Dauer Erfolg zu haben. Deswegen bringt es nichts, wenn man viel Geld und Kontakte hat, wenn man es auf Dauer nicht schafft und das alles nicht einplant.
    Weiter so :-)

    Swantje

  6. I have to agree with you that richness is not the key of being successful in the blogging world. I do have to say though that a Chloe bag goes a long way:p

    Lovely Sunday post!
    I have to say that I do not follow so many blogs from Germany as well. The reason is originality, German bloggers try too hard to follow the American standards. Totally unnecessary in my opinion.
    Cheers,
    T.
    https://tbymallano.wordpress.com/

  7. Uff, also wenn man ehrlich ist – dann ist reich und vor allem schön SEHR SEHR SEHR hilfreich, wenn man erfolgreich bloggen will!
    Und dass man „Fleißig sein“ muss, kann ich nicht mehr hören. Klar muss man fleißig sein! Aber das ist eine selbstverständliche Voraussetzung! Ich bin auch fleißig – frage mich allerdings manchmal, für was eigentlich.
    Denn schön bin ich nicht – und reich schon mal gar nicht! Und Mainstream auch nicht genug. Und was habe ich davon? Purer Fleiß zahlt sich nicht aus. Daran glaube ich. Man muss als Modeblogger auf jeden Fall entweder blendend aussehen, oder Connenctions oder Geld haben. Ohne kommt man nicht weiter!
    lg
    Esra

    1. Davon bin ich auch zu 100% überzeugt. Fleiß alleine nutzt gar nichts und edgy sein reicht nur für einen Nischenblog auf Dauer.
      LG
      Claudia

  8. hallelujah…. mal wieder sowas von auf den punkt gebracht :) danke dafür ! und die beschreibung der deutschen eigenschaften, von wegen „stetiger selbstzweifel“ ist leider eine echt schlechte eigenschaft. ich und bestimmt auch du haben sie, aber man muss sich, wie deine mutter schon sagte, auch immer wieder darüber bewusst werden, wie „schadhaft“ solch ein denken sein kann. einfach machen und nicht immer darüber nachdenken :)

    x Gitta // http://www.gittawitzel.com

  9. Leider ist es so, dass Geld die Welt regiert und Erfolg beschert, siehe so viele der aktuellen Models, die über Nacht zum Supermodel mutieren. Wer Geld und Beziehungen hat kommt leichter ans Ziel, da brauchen wir uns alle nichts vorzumachen.

    Das mit den unspannenden deutschen Blogs sehe ich etwas anders. Es gibt schon einige Perlchen darunter, die alle sehr unterschiedlich sind. Meist sind es jedoch die eher privaten oder semiprofessionellen Blogger, die noch interessant sind. Die können sich einen eigenen Stil „leisten“ und sind nicht gekauft von irgendwelchen Firmen, sondern präsentieren das was sie wollen.

    Die beiden Fotos sind schön von der Lichtstimmung her, aber ich weiß nicht recht was du damit sagen willst…. Seid ihr die 3 spannenden Blogger im deutschen Universum? Um Freundschaft ging es jetzt doch nicht, oder?

    Liebe Grüße
    Claudine

    1. Das habe ich doch gar nicht bestritten, aber wie lange hält man sich dort oben?
      Erfolg ist nämlich so eine Sache: ihn zu haben ist vergleichsweise einfach und manchmal gehört einfach nur die nötige Portion Glück dazu, aber ihn zu halten ist eine vollkommen andere Sache.
      Bleiben wir beim Beispiel eines Supermodels: Das ist ein knallharter Beruf, vor allem dann, wenn du selbst grade mal 16 bist und deine Freunde nur am chillen sind. Wenig Schlaf, wenig Essen, viele Verpflichtungen, viel Reisen. Ich glaube das wird unterschätzt!

      Ich wollte mit den Fotos zeigen, dass es durchaus Vielfalt gibt im deutschen Raum. Und warum denken immer alle wir wären nicht befreundet??

  10. Ein sehr schön geschriebener Text und wunderschöne Bilder. Du hast Recht, Äußerlichkeiten allein reichen nicht, um erfolgreich zu sein, egal in welchem Beruf. Selbst als Model nicht.

    Dein Blog ist einer meiner Lieblingsblogs – persönlich, aber trotzdem professionell. <3

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://www.themarquisediamond.de/

  11. First I wasn’t brave enough to start a blog, because I thought I don’t have enough clothes. But then I tried! Now I’m not just posting about my clothes, because fashion isn’t about having much stuff, it’s what you make out of it. I’m glad that you tell your readers this important message!!

  12. Ein sehr guter Beitrag Masha!
    Ich gebe dir so recht, man liest Blogs nicht ausschließlich weil die Bloggerinnen reich und schön sind. Zumindest lese ich nicht deswegen Blogs. Ich lese sie auch wegen den Texten. Ich mag es zu sehen, dass es auch andere gibt mit ähnlichen Gedanken oder lerne auch gerne mal neue Sichtweisen kennen. Klar freue ich mich auch immer über schöne neue Outfits. aber am liebsten gepaart mit ehrlichen Gedanken. Daher mag ich auch deinen Blog so gerne, da du deine Outfits immer mit ein paar persönlichen Gedanken präsentierst. Da muss mir nicht immer jedes Outfit gefallen, dennoch werde ich eine treue Leserin bleiben. Ich muss auch zugeben, dass ich auch viele kleinere Blogs lese und nur wenige der ganz Großen. Viele kleinere Blogs sind unentdeckt, aber gerade diese sind teilweise noch so erfrischend ehrlich. Das mag ich.

    Alles Liebe,
    Mel
    http://www.melooks.de

  13. Du sprichst mir aus der Seele! Gerade was die doch eher unscheinbareren deutschen Blogs betrifft, jedes Mal wenn ich auf so einen stoße, denke ich „Noch ein hübsches Mädel mit ganz netten Outfits und langweiligen Kommentaren dazu“ – die gibt es mittlerweile dermaßen im Überfluss, dass ich mich generell von dem Thema abgewandt habe und wirklich nur noch gezielt einige wenige Blogs besuche.

    Freut mich, dass es dir (absolut verdient) gelungen ist, dich von der Masse abzuheben :)

    Liebe Grüße
    Lisa

  14. Liebe Masha, diesen Beitrag hast du wirklich wunderschön geschrieben. Und der Beitrag ist einfach soooo wahr! Reich und schön macht es dir vielleicht leichter. Aber du hast es auf den Punkt gebracht – du bist wegen dem nichts Besonderes. Bei den vielen Blogs die es mittlerweile schon gibt, ist es wirklich schwierig sich zu behaupten, denn man muss das Besondere auch im Blog publizieren – und das ist die Herausforderung – die sich jeder einzelne Blogger stellen muss. Und das ist manchmal dann doch ganz schön schwer… mach weiter so. Liebe Grüße Jen

  15. Wahre Worte, liebe Masha! Nie den Kampfgeist verlieren, sich seine Stärken und Erfolge vor Augen führen und die kleinen Dinge im Leben genießen. :) ein Blog, bei dem ich auch immer lachen muss, wo es tolle Einrichtungsinspirationen und leckere Rezepte sowie tolle Fotos gibt, ist: nicestthings.com

  16. Ich merke ganz oft, dass vor allem bei sehr jungen Blogs oder den Bloggerinnen offenbar das Abkopieren von größeren Blogs recht üblich ist. Die selben uninteressanten (schwer selbstbezogenen) Blogserien, die selben Artikel, wenn eine Firma mal wieder sehr offensichtlich Produkte unter’s Volk streut. Ich finde das sehr schade (für sie und ihre vergeudete Zeit) und ehrlich gesagt einfach auch überflüssig für die Blogosphäre.

    Ich selbst würde eigentlich sehr gerne bloggen, meinen Stil und meine Ideen festhalten und schreiben (du weißt ja inzwischen, wie schwer ich mich kurz halten kann!), aber ich bin nicht bereit, SO VIEL Arbeit und Zeit – noch dazu neben meinem normalen Job – hineinzuinvestieren.
    Ich habe einmal kurz einen Blog begonnen, aber bald wieder aufgehört. Die eigenen Ansprüche an mich (sehr hoch) waren nicht mit dem Zeitaufwand (sehr hoch) und meiner Disziplin (nicht so hoch) bzw. Freizeit“bedarf“ (hoch) zu verbinden. Ich arbeite im normalen Job schon mehr als 40 Wochenstunden, und würde mir da noch eine zusätzliche Verpflichtung auferlegen. Trotzdem lässt mich der Gedanke seit Jahren nicht mehr los; wenn ich tatsächlich ernsthaft noch einmal so einen Versuch starte, dann aber nach MEINEN Regeln: ich trage, was ich will (egal, was Trend ist), zeige, was ich will (egal, ob das gerade gefragt ist), poste auch so oft oder weniger oft ich will. Dass das nicht gerade die Voraussetzungen sind, um einen Blog in den Himmel zu katapultieren, ist mir klar, aber das ist auch nicht das Ziel. Ziel ist vielmehr das entspannte Schreiben über Dinge, die ich interessant, wissenswert und mit-teilenswert finde. Eben wertigen Inhalt zu produzieren, aber alles als gemütliche Freizeitbeschäftigung, ohne sehr starke Vernetzung und Multi-Channel-Angebotsbereitstellung.
    So, wie es eines meiner all-time-Lieblingsblogs tut: Venusian*Glow von Eternal Voyageur (http://www.venusianglow.com/) bietet fundierte, unterhaltsame und schlaue Posts über Körperpflege, Brafitting, DIY und Lebensart, die so angenehm unaufgeregt und leicht sind, dass ich der Autorin für jeden Post am liebsten ein Bussi schicken würde. Sie ist in der Bloglandschaft – bildlich gesprochen – das kleine Eckrestaurant mit laufend wechselnder kleiner Karte voll entdeckenswerter Highlights, im Gegensatz zu den meisten Blogs, die dahingegen eher der laute, ständig nervtötend piepsende MacDonald’s-Franchise mit vorhersehbaren Aktionen und minderwertigen Inhaltsstoffen zu sein scheinen.

    Ich finde das Zitat deiner Mutter sehr passend. Du hast dich wirklich abgearbeitet am Blog und sehr, sehr viel Energie investiert, und tust es unermüdlich weiter. So viel pausenlose Disziplin und Einsatz, aber auch so viel Verzicht (Privatleben, Schlaf, Anonymität,…) gehört belohnt, und ich freue mich sehr, dass es auch so ist, und dein Blog sehr geschätzt und honoriert wird. Und dich selbst finde ich sowieso ganz klasse: du hast dich nicht mit Geschenken mundtot „pampern“ lassen, bis du alles nur noch „toll, toll, toll“ findest (Zitat Stylekingdom, http://www.stylekingdom.com/blog/2016/02/09/bist-du-schon-social-model...). Du orientierst dich an Trends, die du aber trotzdem mit deinem eigenen Stil gewürzt individuell umsetzt. Du zeigst keine oder nur sehr selten Outfits, die im Alltag einfach nicht tragbar sind, weil entweder völlig abgehoben, unpassend oder schlicht hässlich. Du kannst mit Kritik umgehen. Groooßer Punkt – du ahnst gar nicht, wie viele Blogger kritische Kommentare einfach löschen.

    Und was mir auch sehr gefällt: du hast erzählt, warum und welche Blogs du selbst ganz gern liest. Danach wollte ich schon lange mal fragen!

    Das letzte Wort: reich und schön ist kurzfristig und vergänglich. Geld wird ausgegeben, Schönheit wird umdefiniert (gesellschaftlich, in der Wahrnehmung anderer) oder verändert sich einfach (persönlich), und Jugend(lichkeit) ist ungleich Schönheit. Was aber bleibt, ist Zufriedenheit. Und du kannst zu Recht sehr, sehr zufrieden mit deinem großen Werk sein! :-*

  17. Ein ganz toller Post, liebe Mascha!
    Leider fehlt es mir bei deutschen Blogs auch immer wieder auf, wie austauschbar diese sind. Ich verstehe auch nicht weshalb die Unternehmen sich gleichzeitig 10 deutsche Blogger heraussuchen und diese alle zur selben Zeit dasselbe Produkt bewerben?! Gibt es so wenige tolle Unternehmen und so wenige gute Blogger in unserem Land? Wieso sind die Blogger in anderen Ländern individueller?
    Das verstehe wer will…
    Jedenfalls, super-inspirierend und toll geschrieben!
    Und noch was: Ich wünsche Dir frohe Ostern, falls Du das nach dem orthodoxen Kalender feierst ;)
    Liebe Grüße
    Anna von http://BUREAUStyle.com

  18. Liebe Masha,
    ein kritischer Post als Antwort auf kritische Aussagen!
    Zum einen ist es in jedem Job leichter, wenn man reich, schön und mit Beziehungen gesegnet ist – auf jeden Fall!
    Aber ich bin der Meinung, die eigene Arbeit ist gleich doppelt so viel Wert, wenn man nicht von Mamis und Papis Kontakten profitiert. Außerdem ist ein guter Blog immer Arbeit, egal wie viel Geld man eigentlich hat – das schreiben, das fotografieren, zu Events gehen: alles kostet Zeit und Energie!
    Das investieren wir natürlich gerne, aber das müssen wir auch, egal wie unsere finanzielle Situation aussieht…
    Ich persönlich bin weder besonders schön, noch besonders reich, noch besonders erfolgreich – aber ich bemühe mich, meinen Blog einzigartig und interessant zu gestalteten und mich für andere zu freuen, Neid ist kein guter Ratgeber, genauso wie Angst!
    Liebe Grüße
    Susi

  19. Masha, um ehrlich zu sein habe ich aufgehört deine Blogposts zu lesen, seitdem du sie auf Englisch verfasst oder übersetzen lässt. Sei mir bitte nicht böse, aber es tut mit wirklich in den Augen und im Herzen weh was ich hier so sehe… Natürlich ist niemand perfekt und inhaltlich finde ich das meiste ja auch super, aber wenn man wirklich professionell wirken will, sollte man die Sprache in der man schreibt auch beherrschen :/. Es macht mir einfach keinen Spaß mehr all‘ das hier zu lesen… Finde ich echt schade.

  20. Hallo Masha,

    ein sehr schöner Post.

    Ich vermisse bei den deutschen Blogs auch oft diese Leichtigkeit. Das fällt mir besonders bei denen auf, die immer betonen, dass sie das Bloggen ja professionell betreiben. Entweder wird gejammert oder über andere gemeckert und das habe ich schon auf dem Pausenhof in der Schule genug.
    Naja, und wegweisende Looks sehe ich da auch eher selten. Ganz im Gegenteil, viele deutsche Blogger wirken regelrecht uniformiert. Da schaue ich dann höchstens rein, um zu wissen, welche Turnschuhe ich mir nicht kaufen sollte, weil sie demnächst jeder trägt. ;)

    Insofern freue ich mich immer über deine Outfits, auch wenn das Meiste für mich (noch) nicht tragbar ist. Auf jeden Fall sind die Stylings individuell und inspirierend. Naja, und deine Fotos sind immer aufwendig und absolut hochwertig. Da lege ich als Tochter eines Fotografen auch ein bisschen Wert drauf. ;)

    Ich denke einfach, dass gerade beim Bloggen gute Arbeit und Fleiss eine Menge ausmachen und man sollte etwas zu sagen haben, sonst wird es eben irgendwann langweilig. Für mich jedenfalls.

    Liebe Grüße
    Charli von http://frischgelesen.de

  21. So ein toller Post! Ich stimme dir total zu – es ist bestimmt leichter wenn man von Anfang an immer alle Trends mitmachen kann weil man sie sich leisten kann, aber über kurz oder lang muss man trotzdem hart dafür arbeiten gesehen zu werden und das kann man sich eben nicht so einfach kaufen! Ich finde auch das die Persönlichkeit total wichtig ist – und nur weil jemand immer die neueste Tasche oder Schuhe hat, ist diese Person nicht gleich sympathisch…
    xx marie
    http://www.highheelsandsnapbacks.at

  22. Super schöner Post! Ich glaube ich habe letztens auch so einen Artikel gelesen und mir zuerst gedacht „hey day stimmt wirklich“. Vor allem wenn man Instagram betrachtet, dort ist es einfach leichter follower zu bekommen wenn man teure Klamotten postet und immer neue aufregende Dinge erlebt. Als super broke student ist das allerdings nicht so leicht!
    Aber dann hab ich nachgedacht und bin zu dem gleichen Schluss gekommen wie du! Man kann sich immer einreden das man nicht erfolgreich sein kann weil man nicht „hübsch und reich“ ist – aber das wäre doch zu einfach. Ich denke wenn man hart für was arbeitet und mit passion dabei ist, dann kann man alles erreichen was man will. Egal ob man davor schon Geld hatte oder nicht!

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

  23. Ich glaube tatsächlich, dass die Reichen & Schönen es zumindest in diesem Business schon einfacher haben. Zumindest bei ihrem Start. Klar Chanel-Taschen, Selfies und Starbucksbecher bringen einem anfangs viele Follower auf Instagram ein – werden aber auf Dauer auch langweilig.
    Ich folge einigen Bloggern dieser Sorte und muss immer wieder feststellen wie unprofessionell und vor allem unambitioniert diese teilweise bloggen. Schöne Frisur und strahlend weißes Lächeln hin oder her.
    Du bist da genau das Gegenteil: ich finde, dir und deinem Content merkt man total an, wie sehr du das Bloggen liebst und lebst. Allein dein individuelles Bloglayout, das ich noch bei keinem anderen deutschen Blogger so schön gesehen habe ist ein Indiz dafür. Jeder Beitrag wirkt so, als hättest du tatsächlich an ihm rumgefeilt, bist du 100%ig zufrieden warst.
    Dieser Eindruck fehlt mir bei sehr vielen anderen deutschen Bloggern..

    Liebst,
    Nina von http://www.ninaconinaco.com

  24. Wow, Masha. Grandioses Thema angesprochen und du bringst es einfach auf den Punkt.
    Daumen hoch!
    Vor allem in Amerika und Kanada, wo die Bloggerszene sowieso schon weit voraus ist, gibt es so viele tolle Plus Size Blogger, die super erfolgreich sind. Und das wird auch noch nach Deutschland kommen, da bin ich mir sicher.

    Liebe Grüße
    Laura

  25. Hi Masha, super toll geschrieben und auf den Punkt. Ich mag dich, obwohl ich dich nicht persönlich kenne. ;-) Du hast wirklich recht, nur in einem Punkt möchte ich dir widersprechen: Stil kann man nicht kaufen, nur die Mode an sich. Stil hat man – oder hat man nicht. Vielleicht kann man ihn erlernen, wer weiß?
    LG Steffi / redseconals.com

    1. das habe ich früher genauso gesehen, aber mittlerweile (leider) nicht mehr.
      Dafür legen zu viele Blogger und Stylisten mittlerweile fest, was Stil ist – und was nicht.

      Ich habe schließlich nicht von einem „eigenen und unverkennbaren“ gesprochen, sondern einfach nur von der Tatsache Stil zu tragen

  26. Hey Masha,

    schönes Statement zu einem wichtigen Thema. Natürlich bringt ein gewisses „Startkapital“ auch direkt mehr Möglichkeiten mit sich aber letztendlich liegt es jedem selbst, was er aus seiner (Ausgangs)situation macht.
    Ich würde zu gerne mal den originalen Artikel lesen und wissen, welche Ausdrücke genau verwendet wurden…

    Liebste Grüße
    Mina von Minamia

  27. toll gesagt – bzw. geschrieben.
    Ich finde auch, dass es so viele Mainstream-Blogger gibt die vergessen wie viel Arbeit hinter einem Blog steckt. Hauptsache man bekommt eine Kooperation aber ob man das Produkt auch wirklich benutzt spielt gar keine Rolle. Man will eben dazu gehören und das finde ich inzwischen auch irgendwie traurig..

  28. Ich finde, du hast recht weil man sich manche Dinge im Leben einfach nicht kaufen kann. Trotzdem musste ich bei dem Foto schmunzeln weil du dich letztens doch darüber aufgeregt hast, dass Blogger nur für Fotos zusammen posieren und das ganze nur für die Show passiert. Machst du ja hier im Grunde nicht anders :-)

    1. Was möchtest du mir grade unterstellen? :D
      Ich würde es gerne ausformuliert hören, damit ich drauf eingehen kann.

      Show impliziert nämlich für mich, dass man sonst nichts miteinander am Hut hat.
      Und das wäre schlichtweg falsch.

  29. Super toller Beitrag! Du sprichst mir mal wieder aus der Seele!!!!
    Viele wissen gar nicht wie viel Zeit und Arbeit in jedem einzelnen Blogpost steckt und auf wie viele Dinge man verzichten muss!

    Vor allem auf Insta finde ich fast nur noch gleiche Accounts. Alle schauen, dass alles schön clean, weiß und langweilig aussieht. Ich kenne so viele Blogger, die ernsthaft über 100 Selfies machen für einen verdammten Insta Post. Manche kaufen sich sogar extra Deko und die Einrichtung so ein, dass es bei Insta gut ankommt. Ich frage mich dann immer, was in die gefahren ist?

    Man kann doch nicht sich selbst hinter irgendeinen Mainstream Ding verstecken? Das ist absolut lächerlich und mutlos! Und auch die Sache mit: „Ich bin zu fett um eine erfolgreiche Bloggerin zu sein!“ – Größter Bullshit!
    Wer sagt so was? Wir Blogger sind (auch) Vorbilder und wir können die ganzen fragwürdigen Schönheitsideale verändern! Wir können endlich so sein wie wir möchten und nicht wie uns die Gesellschaft einredet zu sein! Du hast echt recht, in Deutschland gibt es nicht so viele besondere Blogs. Blogs die nicht dem ganzen „Wie bekomme ich auf Insta mehr Follower“ blablabla hinterher rennen sondern einfach mal mutig und anders sind! Das ist echt sehr ätzend finde ich.

    Aber das Beste finde ich ja immer noch, dass Blogger – deren Insta Accounts „Fans“ sich über Nach verdoppeln oder gar verdreifachen – ernsthaft Tipps geben, wie sie das geschafft haben. Man liest oft, authentisch sein, nett sein, schöner Feed haben, blablabla – dabei haben sie sich ihre Fans einfach eingekauft! Un-authentischer und peinlicher gehts nicht mehr! :D

    Jedenfalls finde ich deinen Blog nach wie vor der Beste in ganz Deutschland, weil du nicht so 0815 bist, auch mal ernste Themen ansprichst, authentisch bist und die ganze Szene auch mal auf den Arm nimmst! :)

    Eine große Bereicherung! ♥♥♥

    XX,
    Photography & Fashion Blog

    http://www.ChristinaKey.com

  30. Toller Post! Ich gebe dir da absolut recht. Viele glauben, sich mir Geld alles kaufen zu können. Auch Erfolg. Aber auch all die vielen anderen fleißigen Blogger/innen erreichen eine Menge durch ihren Einsatz und ihr Talent, und auch durch ihren Mut. Ich lese lieber Blogs die nicht unter „Reich und Schön“ laufen, sondern die lebensnah sind. So wie deins, liebe Masha.

    Viele liebe Grüße,

    Marion :)

  31. Superschöner Beitrag Masha, da gebe ich dir absolut Recht.
    Ich seh auch ultra oft die gleichen Styles, Fotos, Farben,und es scheint einem fast so, als ob einer etwas vorgibt, und alle gleich wie hypnotisiert es nachmachen.
    Das all die Superblogger, wie Chiara und Co täglich unfassbar viel erreichen, und arbeiten, was das Zeug hält, um ihren Traum noch eher zu verwirklichen und noch mehr zu leben finde ich einfach super inspirierend :-)
    Ich finde dich aber auch als gutes Beispiel dafür ! Du lebst auch einfach dein Ding und bringst jedes Mal so guten Content und mega Qualität, bist einzigartig und erfindest dich immer neu !

    Weiter so Masha, du bist super :-)

    Liebe Grüße,
    Vivi <3
    vanillaholica.com

  32. Du hast absolut Recht: ich finde auch, dass Erfolg nichts mit dem (finanziellen) Hintergrund oder den richtigen Connections zu tun hat. Wenn man etwas wirklich will und dafür hart arbeitet, kann sich jeder in eine Liga bringen, die ihm gefällt und in die er/sie rein möchte…egal ob es auf der Karriereleiter dafür nach oben geht oder im Privaten. Tolle Worte!