Das Mädchen ohne GrenzenThe Fearless GirlДевушка, не признающая границ

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Als sie reinkommt, sieht sie ganz anders aus, als ich sie mir vorgestellt habe.
Sie ist kurvig, hat kurze schwarze Haare, ist stark tätowiert und so ziemlich das Gegenteil von dem, wie ich mir eine Prostituierte vorstelle. Eine Hure, wie sie selbst von sich sagt.
Ich glaube ich habe mit einer solariumgebräunten Blondine gerechnet mit gemachten Brüsten.
Tja, scheinbar denke ich in Klischees. Und sie passt eindeutig nicht da rein.
Sie heisst Aurelia, ist Prostituierte, lesbisch – und 19 Jahre jung.
 
Als ich 19 war, hatte ich folgende Probleme im Kopf:
Wie gut bestehe ich mein Abi?
Welchen Studiengang soll ich wählen?
Nimmt mich eine der Unis, an denen ich mich beworben habe?
Und – mein größtes Problem: Liebt mich der Junge, den ich liebe, genauso zurück?
 
Aurelias Probleme mit 19 sind dagegen anderer Natur:
Wie bekomme ich möglichst viele Männer dazu gegen Geld mit mir zu schlafen?
Welche Grenzen könnte ich noch überschreiten?
Was mache ich wenn ich mit Mitte 20 schon zu alt fürs Business bin?
 
Ich bin erschüttert.
 
Aber fangen wir von vorne an.
Vor einigen Wochen habe ich mich mit Aurelia, einer Prostituierten und Leserin meines Blogs getroffen. Sie hat dieses Gespräch vorgeschlagen und ich fand es spannend einen Einblick zu bekommen, einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen der Porno Industrie und mit einer jungen Frau zu sprechen, die sich bewusst dafür entschieden hat.
Ich war neugierig:
Was hat sie dazu bewegt?
Was sind die Probleme ihres Alltags?
Wie vereinbart sie ihre persönliche sexuelle Neigung mit ihrer beruflichen?

 
Mir schwirren lauter Fragen im Kopf herum, als ich sie treffe.
Als sie kommt, kommt sie nicht allein, sondern in Begleitung.
„Dein Zuhälter?“ denke ich laut. Sie lacht, „Nein, ein guter Freund“.
Ihr guter Freund heisst Rafael, ist Porno-Regisseur (und Darsteller) und macht Hatefuck Movies.
Bis vor 5 Minuten wusste ich nicht, was das ist. 5 Minuten später wünschte ich mir ich würde es nicht wissen. Wer sich jetzt aber so einen schmierigen alten Kerl vorstellt, irrt.
Stattdessen sitzt da ein durchschnittlich attraktiver Kerl Mitte 20 mit vielen Tattoos und einem noch größeren Ego. Zumindest optisch hat mich mein Klischeedenken heute schon das zweite Mal im Stich gelassen.
Er hasst Frauen sagt er. Das hat er zum Beruf gemacht.
Es passt irgendwie.
Sie hasst Männer und schläft mit ihnen und er hasst Frauen und schläft mit ihnen.
Sie sind ein gutes Team sagen sie.
Ich muss das alles noch verdauen.
 
Ich glaube noch nie in meinem Leben habe ich mich so spießig und konservativ gefühlt wie ich dieser einen Stunde, als sie feucht-fröhlich über Sex sprechen.
Über Hatefuck, den Gangbang von gestern und den Fit-Mom Trend.
Ich bin überfordert von so viel Information.
 
Wisst ihr, ich würde mich wirklich als aufgeschlossenen Menschen bezeichnen, der bei Themen wie Sex, Pornos und Prostitution nicht voreilig urteilt, sofern alles selbstbestimmt und nicht erzwungen wurde.
Trotzdem war es ein bisschen zu viel… Sex?
Ich wollte gerne über Entscheidungen reden, über Feminismus und Klischees, weil ich dachte, dass das Themen sind, die mir vielleicht eine neue Sicht der Dinge geben würden. Aber es sind nicht die Dinge über die man sich in dem Alter Gedanken macht. War wohl auch mein Fehler.
Vielleicht habe auch ich die Blockade im Kopf?
 
Stattdessen fand ich andere Dinge raus.
Dinge über Aurelia, denn sie ist aufgeschlossen, nimmt kein Blatt vor den Mund und plaudert gern.
Sie ist 19 Jahre alt, aber sie wirkt älter, entschlossener, reifer.
Mit 18 hat sie angefangen. „Genau das richtige Alter“ findet sie.
18 – das fänden die Männer geil. Sie sagt das tonlos.
Ich bin allerdings ein bisschen schockiert.
„Je jünger desto besser.“
Ich korrigiere: angeekelt.
Ich weiss nicht warum mich der Gedanke anekelt dass ein älterer Herr über so ein junges Mädchen herfällt, aber scheinbar hat sie kein Problem damit. Sie empfindet schließlich nichts dabei.
Sie kann nichts für Männer empfinden, deswegen könne sie den Job auch so gut machen.
Sie hasse Männer. Die Halbkurdin erzählt von ihrem frühen Missbrauch.
Und von ihrem ersten Camsex. Mit 10. Im Knuddelschat. Mit einem älteren Mann.
Sie erzählt von ihrem Outing.
Und dass der Vater nicht mehr mit ihr spricht, seit er weiss, womit sie ihr Geld verdient.
Sie hat keine Beklemmungen, wenn sie darüber spricht. Ich schon. Unsere Toleranzgrenzen bewegen sich in unterschiedlichen Dimensionen.
 
Aurelia ist ein furchtloses Mädchen, das sich über Komfortzonen anderer Leute, in dem Fall meine, nicht wirklich Gedanken macht. Sie spricht die Dinge halt aus, auch oder gerade dann, wenn sie extrem sind.
Sie ist halt ein Mensch der Extreme.
 
Ich frage sie, warum sie keinen anderen Job machen möchte.
„Ich möchte doch nicht für 18 EUR die Stunde arbeiten, wenn ich auch 180 machen kann.“
Als ich sie frage, was sie an ihrem Job am meisten nervt, dann sagt sie, es seien die Hobbynutten.
Also Mädels, die sich nur ab und an mal prostituieren und den Markt kaputt machen.
Männer gehen wohl lieber zu solchen Mädels, weil sie da ein besseres Gewissen haben.
Außerdem wird sie jetzt älter – und das ist schlecht fürs Geschäft.
Ich werde hellhörig. Wie kann man mit 19 zu alt sein?
Die meisten Mädels würden schon früh anfangen, und in deinem (meinem) Alter wäre man fast schon wieder zu alt.
Ich bin ein bisschen gekränkt – aber vor allem schockiert.
Ich bin in diesem Gespräch noch oft entrüstet, und es scheint sie fast zu amüsieren.
 
Ich finde jeder kann machen, was er will und wonach ihm ist, so lange man anderen dabei nicht schadet.
Aber weiss man mit 19 Jahren schon wirklich was man will?
Ist man in der Lage solche schwerwiegenden Entscheidungen überhaupt zu treffen?
Kann man die Folgen seines Handelns in dem Alter absehen?
Ich habe da meine Zweifel.
 
Sie sei ein Kind des Internets sagt sie.
Sie sei mit Sex aufgewachsen. Nackte Frauen überall, verfügbare Pornos und wenig Kontrolle über das Internet Nutzungsverhalten. Chats, zu denen jeder Zugang hat. Und Brüste, die an Plakatwänden hängen. Das sei für sie normal.
Genauso normal wie ihre Entscheidung ihren Körper an Männer zu verkaufen, auch wenn sie Frauen liebt. Sie gibt Niemandem die Schuld für Ihre Entscheidungen. Sie trifft sie einfach. Und dank des Internets sei es ja heute auch kein Problem mehr Zugang zu der Szene zu finden und sich zu verkaufen.
 
Irgendwie finde ich das nicht richtig.
Ich habe wirklich versucht das alles aufgeschlossen zu betrachten, nicht zu urteilen und die konservative Stimme meiner Mutter in meinem Kopf zum Schweigen zu bringen.
Aber es ging nicht.
Es fühlte sich einfach falsch an. Und ich kann es nicht mal begründen.
Zum ersten Mal fehlen mir die Worte um meinen Gefühlen Ausdruck zu geben.
 
Ich frage mich ernsthaft, was aus der Generation, die schon so früh mit Sex konfrontiert wird werden soll.
Das Internet hat uns so viel Gutes gebracht, aber es hat auch eine ganze Generation verkorkst.
Und obwohl Aurelia unheimlich stark auf mich wirkt und entschlossen – würde ich mir dasselbe Schicksal für meine Tochter wünschen? Sicherlich nicht.
Sie ist so stark und gleichzeitig so zerbrechlich. Man möchte sie beschützen, aber sie würde nicht bleiben wollen. Sie will sich ausprobieren, Grenzen testen und so weit gehen, wie ihr Herz sie trägt.
 
Und ich wünsche mir, dass Aurelia, das furchtlose Mädchen noch ihr Glück findet, irgendwo da draussen.
Irgendwo zwischen all den Extremen.
 
Nahtrag: Hier gibt es übrigens Aurelias Statement zu meinem Beitrag.

She enters the room, and she looks totally different to what I expected. She is curvaceous, with short black hair, her body covered with tattoos. She is the opposite of what I imagined a prostitute to look like. A whore, as she calls herself. I think I was expecting a blond girl with artificial tan and fake boobs. Looks like my brain was stereotyping again. She does not fit that stereotype. Her name is Aurelia, she is a prostitute, lesbian – and only 19.
 
When I was 19, these were my problems:
How well was I going to do in my A-Levels?
Which course to pick at uni?
Will I get accepted at one of the universities I applied to?
And – my biggest concern: does the boy I love love me back?
 
Aurelia’s problems are quite different at the age of 19:
How can I get as many man as possible to sleep with me for money?
What lines are there left to cross?
What am I going to do once I reach my mid twenties and will be too old for business?
 
I am shocked.
 
But let’s start at the beginning.
A couple of weeks ago I met up with Aurelia, a prostitute who reads my blog. She proposed we meet and talk, and I was interested in getting to peek behind the scene of the porn industry and to chat to a young girl who seemingly consciously made this line of work her career choice.
I was curious:
How did she get into it?
What are the problems she faces?
How does she divide her sexuality into a professional and a personal part?
 
My head is buzzing with questions when the day of the meeting has come.
As she enters, she is not alone. ‚Your pimp?‘ I think out loud. She laughs: ‚No, just a good friend‘.
Her good friend is Rafael, a porn director (and actor) and specializes in hatefuck movies.
5 minutes ago I had no idea what that was. 5 minutes down the line I will wish I had never heard of it. But if you imagine a greasy, creepy old guy now, you’re wrong. The man is a pretty average looking bloke in his mid-twenties, with many tattoos and a huge ego. My stereotyping brain let me down the second time that day.
He hates women, he says. And turned this hate into his profession.
It somehow fits.
She hates men and sleeps with them, he hates women and sleeps with them.
They are a good team, they say.
I am having difficulties to digest all this.
 
I don’t think I ever felt so stuck-up and conservative as during this hour-long meeting, listening to this unlikely duo talking about sex.
Hatefuck, yesterday’s gangbang and the fit-mommy’s trend.
I am overwhelmed by all this info.
 
You know, I really do consider myself an open person. I feel I’m genuinely open-minded when it comes to topics like sex, porn, prostitution etc, as long as it happens out of choice and not through any kind of force, manipulation or coercion. But that day it was little bit too much….sex?
I wanted to talk about decisions, about feminism and clichés, because I expected these to be the topics that would open up new perspectives for me. But those are not the things you necessarily think too much about at that age. My bad, I guess.
 
I learned other things instead. Things about Aurelia, who is happy to talk openly and directly, and enjoys chatting.
She is 19, but appears a bit older, more mature, more determined.
She started when she was 18 – the best age to start out, as she says.
18 – that made the men horny. She says it flatly.
I am a little shocked.
‚The younger, the better‘, she says.
I correct her, draw a line. in disgust.
I’m not sure why the thought of an older man going at it with such a young girl disgusts me so much… Aurelia does not seem to have a problem with it. She doesn’t feel a thing, she says. She is incapable of feeling anything for men, that’s why she is so good at her job.
She hates men. Aurelia, who is half-Kurdish, talks about how she was abused as a very young child. Then, she talks about her first camsex. She was 10. With an old man. In the ‚cuddly chat‘.
She talks about her outing.
And how her father does not talk her anymore since he found out how she earns her money. She has no inhibitions sharing these things. I do.
 
Aurelia is a fearless girl. To her, other people’s comfort zone – my comfort zone – is not a factor to consider. She is used to calling things by their name, even if and especially when they are extreme. She lives in extremes.
 
I ask her why she does not want to work a more regular job. ‚I would not want to work for 18 Euros per hour if I can make 180‘. When I ask her what gets on her nerves in her line of work, she says it’s the hobby whores – girls that pimp themselves out only occasionally, and destroy the market. Men seemingly prefer such girls, because it’s easier on the conscience.
Aurelia is getting older, and that is bad for business.
I look up. Too old at 19?
‚Well‘, she says,’most girls start really young, so at my age you’re borderline too old‘.
I’m shocked. She sees it, and my reaction seems to almost amuse her.
 
I hold the opinion that each and everyone may do as they wish, as long as they do not harm anyone else.
But at 19, do you really know what you want?
Are you really able to make such heavy and far-reaching decisions?
Are you capable of fully grasping the consequences of your actions?
I doubt it.
 
Aurelia says she was raised by the internet.
She grew up with sex. Naked women everywhere, porn always available with little supervision. Chats, always accessible. Boobs in adverts and on posters. Normality.
Her decision to sell her body to men is part of that normality for her, even if she loves women. She does not blame anyone for her decisions. She is set on a course, and walks that road. To enter a scene through the internet, any scene, is the easiest thing in the world. And then you sell yourself.
 
It does not seem right to me.
I did my best to look at all this with as open a heart and mind as I could muster. I tried to keep my judgements at bay, and to silence the conservative voice of my mother in head.
I couldn’t do it.
It feels wrong. I cannot even fully justify it. But it feels wrong.
For the first time in memory, I am lacking words to express how I feel.
 
I am asking myself, what is going to become of the generation that is confronted with sex so early and so massively.
The internet brought us many blessings, but it also messed up a whole generation.
Aurelia seems very strong to me, and determined. But would I want my daughter to go down this avenue? No way.
Aurelia is so strong, yet so fragile. I felt like protecting her, but I did not feel she would like to be protected. She wants to live her extremes, cross lines, and go as far as her heart carries her.
 
Aurelia, you fearless girl, I hope you find happiness somewhere out there, between the extremes.

Она выглядит совершенно не так, как я себе представляла. Она довольно полная, у нее короткие черные волосы и много татуировок. Полная противоположность тому образу проститутки, который я себе представляла. Потаскуха – так она себя называет.
По-моему, я ожидала увидеть блондинку с загаром из солярия и увеличенной грудью. Похоже, я мыслю стерепотипно. И она никак не вписывается в эти стереотипы.
Ее зовут Аурелия, она проститутка, лесбиянка – и ей всего лишь 19 лет.
 
Когда мне было 19 лет, меня волновали следующие проблемы:
Как я сдам выпускные экзамены?
Какую специальность выбрать?
Поступлю ли я в один из выбранных мной университетов?
И – самый главный вопрос: любит ли меня тот парень, в которого я влюблена?
 
Аурелию в ее 19 лет заботит совершенно другое:
Как привлечь как можно больше мужчин, которые захотят переспать со мной за деньги?
Какие границы я еще не перешла?
Что я буду делать, когда мне перевалит за 25 и я стану слишком стара для своей профессии?
 
Я в шоке.
 
Но начнем сначала.
Я познакомилась с Аурелией, проституткой и одной из читательниц моего блога, пару недель назад. Она предложила мне встретиться и поговорить, и я решила воспользоваться захватывающей возможностью заглянуть за кулисы порно индустрии и поговорить с девушкой, которая осознанно выбрала этот путь.
Мне было любопытно:
Что толкнуло ее на это?
С какими проблемами она сталкивается в повседневной жизни?
Как ей удается разделять личные сексуальные симпатии и работу?

 
В день встречи с Аурелией в моей голове вертится куча вопросов.
Она пришла на встречу не одна. «Это твой сутенер?» думаю я вслух. Она смеется: «Нет, это просто хороший друг».
Ее друга зовут Рафаэль, он порнорежиссер (и порноактер) и специализируется на фильмах в жанре hatefuck.
Еще пять минут назад я не знала, что это такое. Пять минут спустя я жалею о том, что захотела об этом узнать. Но если вы сейчас представляете себе мерзкого старика, вы ошибаетесь.
Передо мной сидит довольно привлекательный молодой человек лет 25, обладающий множеством татуировок и невероятным эгоизмом. Уже второй раз за сегодня меня подводит привычка мыслить стереотипами.
Он говорит, что ненавидит женщин. И он сделал эту ненависть своей профессией.
Они друг другу подходят.
Она ненавидит мужчин и спит с ними, он ненавидит женщин и спит с ними.
Они называют себя «хорошей командой».
Мне потребуется время, чтобы все это переварить.
 
Мне кажется, еще никогда в жизни я не чувствовала себя такой консервативной, как в течение этого часа, слушая, как они весело рассуждают о сексе.
Я чувствую, что я перегружена информацией.
 
Знаете ли, я действительно считаю, что я человек широких взглядов. Я не делаю преждевременных выводов, когда речь идет о сексе, порнографии или проституции, если все это происходит добровольно, а не по принуждению.
Но сегодня для меня, наверное, слишком много… секса?
Я хотела бы поговорить о принятии решений, о феминизме и стереотипах, потому что я думала, что разговор на эти темы поможет мне по-новому взглянуть на эти вещи. Но в этом возрасте о таких вещах еще не задумываются. Похоже, я немного ошиблась.
 
Зато я узнала много других вещей.
Я узнала многое об Аурелии, поскольку она совершенно открыта, говорит все в лоб и любит поболтать.
Ей 19 лет, но она выглядит старше, более решительной, более зрелой.
Она начала работать, когда ей было 18. «Как раз подходящий возраст», считает она.
18 – это заводит мужчин. Она говорит об этом совершенно равнодушно.
Я между тем немного шокирована.
«Чем моложе, тем лучше».
Теперь я испытываю отвращение.
Не знаю, почему у меня вызывает отвращение мысль о том, как более зрелый мужчина набрасывается на такую молодую девушку, но, похоже, у нее нет с этим никаких проблем. Она просто ничего не чувствует.
Она не испытывает никаких чувств по отношению к мужчинам, именно поэтому она так хорошо справляется со своей работой.
Она ненавидит мужчин. Аурелия рассказывает о том, что в детстве пережила изнасилование.
И о своем первом сексе перед веб-камерой. Ей было тогда 10 лет.
Она рассказывает о том, как призналась в своей нетрадиционной ориентации.
И о том, что отец больше не разговаривает с ней, с тех пор, как он узнал, как она зарабатывает деньги.
Она рассказывает об этих вещах без всякого стеснения. Мне между тем не по себе. Видимо, наши границы толерантности проходят в разных измерениях.
 
Аурелия ничего не боится. Она не задумывается о зонах комфорта других людей, в данном случае о моей зоне комфорта. Она говорит все как есть, даже когда речь идет о чем-то экстремальном. Она предпочитает крайности.
 
Я спрашиваю ее, почему она не нашла другую работу.
«Я не хочу работать за 18 евро в час, если я могу заработать 180».
Когда я спрашиваю о том, что ее больше всего раздражает в ее работе, она говорит, что это «любительницы» – девушки, которые занимаются проституцией только время от времени. Мужчины предпочитают именно таких девушек, вероятно, потому, что в этом случае их не так мучает совесть.
Кроме того, ее беспокоит, что она становится старше – а это плохо для ее профессии.
Я переспрашиваю – не ослышалась ли я? В 19 лет – слишком стара для профессии?
«Большинство девушек начинают очень рано», говорит она, «и в твоем возрасте (то есть моем) возрасте они уже чересчур стары для работы».
Я немного оскорблена – но в первую очередь шокирована.
Я часто прихожу в негодование во время этого разговора, и, похоже, это ее забавляет.
 
Я считаю, что каждый вправе заниматься тем, что ему по душе, если он не причиняет вреда другим людям.
Но неужели в 19 лет человек понимает, чего он действительно хочет?
В состоянии ли человек в этом возрасте принимать такие важные решения?
Лично я в этом сомневаюсь.
 
Она называет себя «дитя Интернета».
Все, что связано с сексом, стало для нее привычным с детства. Повсюду обнаженные женщины, доступные порнофильмы и почти никакого контроля. Чаты, в которых может зарегистрироваться кто угодно. Женские груди на больших рекламных плакатах. Все это для нее нормально.
Точно так же, как нормальным для нее является решение продавать свое тело мужчинам, хотя сама она предпочитает женщин. Она никого не винит в своих решениях. Она просто принимает ей. И благодаря Интернету сегодня у нее не возникает никаких проблем с торговлей своим телом.
 
Почему-то мне это кажется неправильным.
Я действительно пыталась быть как можно более открытой, никого не осуждать и заглушить консервативный голос мамы в моей голове.
Но у меня ничего не вышло.
Я чувствовала, что здесь что-то не так. И я никак не могу этого обосновать.
Впервые в жизни мне сложно найти слова, чтобы выразить свои чувства.
 
Я на полном серьезе задаю себе вопрос, каким может вырасти поколение, которое так рано сталкивается с сексом.
Интернет принес в нашу жизнь очень много хорошего, но в то же время он взрастил поколение, которому на все наплевать.
Аурелия кажется мне невероятно сильной и решительной – но пожелала бы я такой судьбы своей дочери? Разумеется, нет.
Она такая сильная и одновременно такая хрупкая. Ее хочется защитить, но мне кажется, она не хочет, чтобы ее защищали. Она хочет все испробовать, перейти все границы и зайти настолько далеко, насколько потребует ее сердце.
 
Мне бы хотелось пожелать Аурелии, этой бесстрашной девушке, найти свое счастье.
Где-то посередине между всеми крайностями.
 

Juli 26, 2015
Category - personal
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39 Kommentare

  1. Liebe Masha,
    du hast den Text wunderschön geschrieben und ich finde es super, dass du versuchst so offen und unvoreingenommen wie es dir möglich ist, dem Thema gegenüber zu treten.
    Ich bin in gewisser Weise auch sehr angeekelt (vor allem, weil ich mit 10 in der 4. Klasse war und noch mit Puppen gespielt habe)…aber andererseits bewundere ich sie für ihre Stärke. Ich bin selber 20 und könnte mir so ein Leben für mich gar nicht vorstellen. Für mich braucht Sex Liebe, Nähe und Vertrauen und genau das findet man m.E. nur in einer glücklichen Beziehung. Aber auch das habe ich erst gelernt als ich mit meinem Freund zusammen gekommen bin. Ich denke schon, dass man mit 19 alt genug ist, solche Entscheidungen zu treffen, nur hoffe ich, dass sich ihre Einstellung zu Männern, Sex und ihrem Selbstwert noch ändern wird.
    Liebste Grüße :)

  2. In dem ganzen geht es weniger um Aurelia, als um dich.
    Jeder zweite Satz ist „Ich… Ich …“

    Das will keiner lesen. Wenn dann nur die Fakten. Deien Person klingt in dem Artikel zu überheblich.

    Im ganzen ist der Artikel nur ein Spiegel dafür, dass Geld die Welt regiert.

    1. Hey Sweety,

      schade, dass du das so siehst, dann hast du die Botschaft des Ganzen (und vermutlich die meines Blogs) falsch verstanden.
      Zumindest macht das von meiner Seite den Eindruck.

    2. She wrote it from the heart, from her own perspective, and I think that’s exactly what makes this such a great article. When you write about this kind of „taboo“ themes, the only way to talk about it in a way that isn’t hypocritical is this, and I applaud Masha for her honesty and courage.

  3. Ein sehr interessanter Artikel. Ich finde es toll, dass du auch mal so ein Thema auf deinem Blog einen Platz gibst. Trotzdem muss ich sagen, dass ich ganz froh bin, mit einigen der oben genannten Dinge nichts anfangen zu können. Anscheinend bin ich doch ein klein bisschen konservativ.

  4. Ein sehr interessanter und ehrlicher Post!

    Ich bin selbst 19 Jahre alt und ich muss ehrlich sagen, dass ich Aurelia sehr bewundere. Ich selbst könnte diesem Hobby und Beruf nicht nachgehen, vor allem nach einem Missbrauch, aber ich bewundere ihre Ehrlichkeit und Aufgeschlossenheit.
    Ich finde das ist sehr wichtig, wenn man glücklich werden will – und das scheint sie ja auch zu sein :)

  5. Liebe Masha…Wow…
    Ich musste mich erst mal sammeln, ehe ich hier ein Paar persönliche Gedanken verfassen konnte…

    Ich verstehe dich total, sehe es auch so. M.E. verständlich bzw. nachvollziebar, in Hinblick auf deine Reaktion,- auch wenn man so offen, urteilsfrei und tollerant ist…

    Ich bin gleichzeitig erschüttert und traurig zu gleich, wenn ich solche Geschichten lese…Deine Gedanken und deine Worte haben das Ganze noch mehr verstärkt…

    Sexueller Missbrauch ist das eine, was definitiv die Psyche eines Kindes zerstört. Das andere Extrem – für mich einfach undenkbar – Hass. Weil es ein so extremes Wort, eine so extreme und eben negative Empfindung ist, die auf lange Sicht auch nicht gut für einen sein kann. Der Seele schadet. Das finde ich sehr traurig.

    Auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, warum ein Mensch sich im Austausch/als Gegenleistung für Bares prostituiert – solange es auf freiwilliger Basis geschieht – muss jeder selbst wissen, was er tut.

    Ich sehe es allerdings wie du, und andere Leser – ich denke nicht, dass man mit 19 Jahren sich im klaren darüber ist, was man wirklich will. Mit Sicherheit wird sie in 10 Jahren anders denken. Ich wünsche ihr nur, dass sie ihren Seelenfrieden findet…

    Xavier Naidoo wurde als Kind auch sexuell missbraucht. Was mich schockierte, als er dies in einem Interview erzählte, weil man es nicht wusste. Er ist ja auch jemand, der durch seine klaren Worte polarisiert. Ich schätze ihn sehr als Künstler. Er kam mir in den Sinn, weil er auch ein Missbrauchsopfer ist. Aber, durch sein soziales und politisches Engagement und durch sein Schaffen als Künstler und Musiker viel positives gibt…Und dieser Gedanke hebt die Betrübtheit.

    Und – eine rethorische Frage – die Gretchenfrage lautet: Ob man glücklich wird, wenn man ein, oder zwei, oder drei Nullen mehr verdient und ob ein Leben in Extremen es Wert ist… Glück und auch Seelenfrieden sind m.E. Dinge, die man mit keinem Geld der Welt aufwiegen kann.
    Auf lange Sicht zumindest nicht, für den Moment sicherlich…

    Und die Wut, der Hass, wird dadurch, zumindest m.E. noch mehr genährt. Abstumpfung…
    Das macht betrübt…

    Und mach dir nichts draus, ich habe auch keinen blassen Schimmer was zur Hölle Hatefuck sein soll…auch wenn ich mir ungern vorstellen kann, was sich dahinter verbirgt.

    Ich finde es auch wiederwärtig, wenn sich diese alten Säcke an diesen jungen Mädchen/Frauen ausleben…
    Ich könnte reiern…
    Schockierend ist es auch, dass man praktisch mit Mitte 20 schon zu Alt für die Porno Branche ist…
    Da fehlen einem die Worte…Weiter möchte ich diese Gedanken nicht vertiefen….
    Ich würde meiner Tochter ebenfalls nicht wünschen, dass sie sich für solch einen Weg entscheidet…

    Ich denke aber auch, dass es nicht nur an der „Sexualisierung“ und dem jeder Zeit erreichbar/greifbar liegt. Sondern, gewisse Faktoren – Erlebnisse und Erfahrungen – dies verstärken. So zusagen, eine toxische Mischung, wenn man so will. Aber tendenziell birgt das Internet auch große Gefahren(bei all den guten Dingen, die sie uns bringt/brachte), sodass Jugendliche abhärten und aufgrund ihrer noch Entwicklungsphase und der fehlenden geistigen Reife, die man mit den Jahren entwickelt, nicht weitläufiger denken können. Und ich denke, dass ist auch so ein Dilemma..

    Menschen, die ständig in Extremen leben, das ist auch noch mal eine andere Schiene… Ich interessiere mich auch für Psychologie und schaue gerne Solcherlei Dokus und lese Berichte. Les dich mal ein. Darauf will ich nicht auch noch eingehen, weil es den Rahmen sprengen würde.xD

    Jedenfalls, betrübt einen solche Entwicklungen von jungen Menschen…

    Schöner Sonntagspost, liebe Masha. Und wirklich schön geschrieben.:)

    Nachdenkliche Grüße
    Ela

  6. Liebe Masha, finde es großartig, dass du auf deinem Blog auch über so tiefgründige Themen schreibst. Das macht die Modebranche nicht mehr so kalt und oberflächlich und dich viel interessanter. Vielen Dank für den tollen Artikel und hierbei auch viel Glück an Aurelia, geh deinen Weg ❤️

  7. Die Wahrnehmung von Sex bei Menschen, die 15 Jahre jünger sind als ich (und ich werde nächstes Jahr 30) hat sich durch die Nutzung von Smartphones etc. anscheinend komplett verändert.

    Es wird nicht (nur) enttabuisiert – das wäre in gewisser Hinsicht ja auch nicht unbedingt etwas schlechtes, es wird leider zu einer Ware, die oft immer mehr ohne Gefühle auskommt.

    Dazu geht mir auch der Artikel nicht mehr aus dem Kopf: http://welt.de/politik/ausland/article137801060/Schon-Kinder-bezahlen-in-Frankreich-fuer-Sex.html

    1. Hm… Ich bin 28…
      Es ist echt heftig, wenn man sich diese Entwicklung ansieht…

      Der Artikel ist schockierend.

      Vor allem der letzte Satz:
      „Was vor dreißig Jahren an unseren Schulen die Drogen waren, das ist heute die Prostitution.“

      Oh man…

  8. Ein sehr interessanter Artikel, der vor allem sehr ehrlich geschrieben ist! Ein schwieriges Thema, und ich glaube, dass weniger das Internet, als der erwähnte Missbrauch an so einer Einstellung Schuld ist…

  9. Noch eine Ergänzung: Ich finde es ebenfalls schockierend, dass man mit mitte 20 „zu alt“ für den Beruf einer Prostituierten sein soll (überpitzt ausgedrückt). Diese „Lolitarisierung“ finde ich krank, dieser ständige Drang jung und fit sein zu müssen, Frauen wollen kindliche Züge annehmen, anti Aging Produkte mit 17 benutze, bloß keine Falten haben. Und es wird einem irgendwie indirekt beigebracht, dass Männer nur auf „junges zartes Fleisch“ stehen würden, total ekelhaft dieser Gedanke. Alles natürlich grad nur sehr oberflächlich und Allgemein kurz abetippt, aber ich find diesen Zustand sehr gefährlich…

    San.

  10. Wow liebe Masha, was für ein Sonntagspost! Gerne mehr von solchen außergewöhnlichen und interessanten Themen. Deine Reaktion ist für mich absolut nachvollziehbar und so offen und tolerant man auch ist, bleibt da ein fader Beigeschmack.
    Männerhass…Frauenhass…Hatefuck…Hass ist so ein böses Wort, ein Begriff den ich so gut wie nie benutze. Bin ich vielleicht (zu) schwach und naiv? Hass und Sex sind auch zwei Extremen die für mich nicht zusammen passen können. Aber jeder wie er möchte.
    Vielleicht weiß man mit 19 Jahren noch nicht was man vom Leben will, mit 24 (so alt bin ich), tappse ich aber auch noch relativ planlos durch mein Leben und genieße es trotzdem. Man muss aufjeden Fall starke Nerven für einen Beruf wie Prostitution haben. Ich wünsche Aurelia aufjeden Fall alles gute, dass sie nichts bereuen wird, ihr Leben lebt und ganz viel Liebe und Stärke.

    Danke für den Post Masha :)

    Lg aus Hamburg,
    San.

  11. Ich hab so n bisschen Gänsehaut bekommen beim lesen gerade. Und es dann noch ein zweites Mal gelesen, weil ich den Text wirklich sehr gut geschrieben fand. Und das Thema interessant.. Vor allem interessant, wie weit das Definition von ‚Normalität‘ oder ‚Alltag‘ auseinander geht..
    Super Post.

  12. Wirklich ein sehr spannendes Thema und sehr gut geschrieben! Es macht einen sehr nachdenklich und ist extrem schockierend.. Gut gemacht! :-)

  13. Dieser Post hat mich wirklich berührt. Aber gar nicht das Thema, sondern viel mehr deine Schreibweise, deine Gedanken und die abschließenden Sätze.

  14. ich frage mich auch öfter, wie das die nächste generation so aufnehmen wird, und wie sie damit klar kommt…

    bei soviel Präsenz zu jeder Zeit, so vielen Einflüssen von überall… ich muss zugeben, ich hab ein bisschen angst davor…

    Lieber Gruß
    Ina
    ina-nuvo.com

  15. Guten Morgen Masha! Ich finds wirklich spannend, dass du so ein Thema in deinem Blog aufgreifst. Allerdings war ich beim Lesen etwas verwirrt (also nicht über den Inhalt, sondern eher über die kurzen Sätze, irgendwie hat mich das gerade während des Lesens aufgewühlt bzw. angestrengt) Vielleicht liegt es auch an der Uhrzeit ;) .
    Also: Freue mich über mehr solcher „untypischen“ Themen.

    Und noch was wollte ich loswerden (zum gestrigen Snap/ Bildnutzung Store): Das ist definitiv Urheberrechtsverletzung. Und meiner Meinung nach nutzt der Store diese ja auch noch kommerziell (Werbung). An deiner Stelle würde ich auf jeden Fall was machen (naja keine Ahnung…gerichtlich ist doch auch immer mit Stress verbunden)…aber ich finde es einfach zu dreist anstatt man es einfach so stehen lassen würde.

    Einen schönen Sonntag!

  16. auf mich wirkt sie ehrlich gesagt sehr abgestumpft und kalt, was kein Wunder ist, wenn man in seiner Kindheit, oder wann auch immer, misshandelt wurde. Das ist keine ‚Internetgeneration‘. Ich würde mir für sie wünschen, dass sie sich Hilfe sucht. Aber vielleicht meint sie, dass sie das garnicht mehr braucht, weil sie eben nichts mehr an sich rankommen lässt.
    So schade.

  17. Liebe Masha,
    Ich kann deine Reaktionen absolut nachvollziehen, ich bin selbst schockiert!
    Einer deiner Fragen in dem Post war: “ Weis man mit 19 Jahren schon wirklich was man will?“
    In der heutigen Gesellschaft wird doch von uns Teenagern immer öfter und vor allen Dingen immer früher verlangt eigenständige und Verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Obwohl wir genau wissen das wir dieser Aufgabe noch nicht gewachsen sind müssen wir damit irgendwie klar kommen.
    Meiner Meinung nach darf man nicht nur die jeweilige Person betrachten, sondern auch ihr Umfeld und ihre Erziehung (und noch vieles mehr).

    Ein toller und aufschlussreicher Sonntagspost

    LG No-Ah (14)

  18. Es ist ein toller Post mit einem spannenden Thema. Leider finde ich aber, dass man eventuell mehr über das Mädchen schreiben könnte und nicht so viel über deine Sicht der Dinge! Es ist nicht böse gemeint, du hast das schon toll geschrieben aber ich persönlich hätte mir mehr Infos über das Mädchen gewünscht …

  19. Wow, also mit so einem Sonntagspost hätte ich nun gar nicht gerechnet. Ich empfinde Mitleid mit diesem Mädchen, eine Rebellin, die vom Schicksal gezeichnet ist. Ich hoffe für sie, dass sie schnell aus diesem Geschäft herauskommt und etwas aus sich macht. Vielleicht wäre ein Gespräch mit einer Psychotherapeutin hilfreich? Liebe Grüße!

    http://www.redchillilounge.com

    1. Vielleicht hast du den Artikel nicht richtig gelesen? Aurelia scheint gerne in diesem Business zu arbeiten. Es ist ihre Entscheidung.

  20. A very nice article :). That was kinda interested to know more about that subject.

    I understand you have beem schocked, with some things she said. But i also have met a prostitute for a school thing and I think I can tell it’s lost of the time their choice. Because of money, or else. Even it doesnt seem right to us…

    Oceane

  21. Krass… Ich kann dich nur zu gut verstehen, mir fehlen die Worte. Wie kann man so einem Gewerbe nur freiwillig nachgehen? Für mich unverständlich… Super geschrieben Masha!

    1. Wow ich habe selten einen so guten und fesselnden Text gelesen! Obwohl ich deine ursprünglichen Fragen gerne beantwortet haben würde..
      Ich bewundere das Mädchen irgendwie dafür, dass sie ihr Ding durchzieht aber es schockiert mich auch und ich bin nur ein wenig jünger.