10. Wochenrückblick

Anzeige

.Burts Bees Event in Berlin, featuring their new lipstick collection | wearing Lala Berlin military coat and ruffles dress

Diese Woche gibt es kaum einen Grund unglücklich zu sein:
Ich bin Zuhause bei meinen Liebsten, arbeitete nach und nach meine Aufgaben ab und Berlin wird mit den ersten Sonnenstrahlen verwöhnt. Wenn das mal kein Grund zur Freude ist!
 
Generell geht es langsam aufwärts mit meiner Laune und ich fühle mich wieder inspiriert zu neuen Beiträgen, die mir am Herzen liegen. Einer dieser Beiträge war der Post mit den Outtakes, die ich in den letzten Monaten gesammelt habe und die euch hoffentlich zum Lachen brachten!
Das wird sicherlich viel mit dem Frühlingswetter zu tun haben, aber auch mit der Tatsache, dass ich endlich mal ein bisschen Zuhause bleibe und die Fashion Week in Paris skippe. Ist ja scheinbar eh nur am Regnen dort, da genieße ich doch lieber die Sonne Zuhause :)
 
Fürs Erste bleibe ich übrigens in Berlin, meiner absoluten Lieblingsstadt, und genieße den Frühling. Für meinen Blog bedeutet das, dass ich endlich die Zeit habe ein paar Posts online gehen zu lassen, die mir schon länger im Kopf spuken, zB. ein Thema, das mir schon länger am Herzen liegt, eher ernst ist und mich in letzter Zeit häufiger mal belastet hat. Außerdem freue ich mich schon drauf meine ersten Frühlingsoutfits zu shooten in der Hoffnung, dass das Wetter so bleibt und meinem Blog und der Wohnung den Frühlingsputz zu verpassen.
 
Hach, ich stecke grade einfach voller Tatendrang und ich wünschte der Tag hätte noch mehr Stunden, in denen ich produktiv arbeiten könnte!

Gedanken:
Ich war letztens auf einem Fashion Event, wo enorm viele Babys am Start waren. SO VIELE Babys (und Kleinkinder)! Kein Wunder, denn viele Modebloggerinnen bekamen in letzter Zeit Kinder und da ist es klar, dass da ein bisschen das Gefühl einer Babyshower Party aufkam. So weit, so gut.
 
Was mich tatsächlich daran nervte, waren die ständigen Nachfragen, wann es denn endlich bei mir soweit sei. Seit ich nämlich damals auf Snapchat erzählt habe, dass ich die Pille abgesetzt habe und auch sonst langsam(!) gerne Kinder bekommen würde, scheinen alle nur darauf zu warten und es wird ständig nachgefragt. Eigentlich wollte ich mir ja keinen Druck machen, aber es ist der Druck von außen, der mich ein bisschen nervt. „Hört auf ständig nachzufragen, ihr erfahrt es sowieso früh genug^^“ würde ich am liebsten schreien.

Natürlich traf mich das Thema auch deswegen besonders, weil ich natürlich gerne längst schwanger wäre, aber wie denn, wenn ich zusammengerechnet nur eine Woche im Monat Zuhause bin (und dann auch noch die falsche). Ich meine, nur weil ich das damals offenbart habe, heißt es ja nicht, dass ich gleich schwanger werde, vor allem nicht bei dem Lifestyle den zur Zeit führe: ständig unterwegs sein, ständig vollkommen erschöpft sein. Das ist eben der Preis, den ich für den Erfolg zahle. Auch im März wird es wohl nichts werden, aber wisst ihr was? Das ist auch nicht schlimm, schließlich bin ich ja noch jung!
 
Und wer weiss, wenn keiner mehr nachfragt ist die Überraschung am Ende hoffentlich umso schöner.

Waiting for the train in Berlin | outfit | street style | wearing a military coat from Lala Berlin, boots from Christian Louboutin a statement shirt and round shaped glasses

jacket: Lala Berlin | pants: Monki | boots: Christian Louboutin | shirt: Rad

Gelesen:
Ausgebrannt von Andreas Eschbach.
 
Ich liebe seine Bücher ja, aber das hier ist mal wieder einfach genial. Es ist, typisch Eschbach, ein enorm realistischer Dystopia Roman und behandelt die Fragestellung: Was passiert, wenn das Öl ausgeht?
Eins kann ich euch vorab sagen: Nichts Gutes.
 
Schließlich ist Öl der Motor unserer Wirtschaft und treibende Kraft. Unser gesamter Lebensstil hängt davon ab und ein Wegfallen würde in einer Katastrophe enden. In dem Roman spielt Eschbach diese Frage durch, beruhend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und lässt einen nicht ruhig schlafen.
 
Wer also, wie ich, auf Wissenschaftsthriller steht und die Augen nicht vor den Problemen der Zukunft verschließt, der wird dieses Buch lieben!

Food Tipp: Das Ivy Berlin in Neukölln.
Dieses kleine, aber feine Restaurant hat der Bruder einer Freundin aufgemacht und es ist ein wirklich schöner Laden im skandinavischen Stil mit einem leckeren Frühstückmenü (u.a. Avocado-Toast, Homemade Granola und leckerer Brunch). Definitiv Instagram-tauglich!!!

New in:
Kaum in Berlin angekommen, schon habe ich ordentlich geshoppt. Erst bei Asos, dann bei TK Maxx, wo ich vor allem ganz viele Kleider gekauft habe. Ich war sonst nie der Kleidchen-Typ, aber plötzlich habe ich wieder Lust ganz viele Kleider zu tragen: lange, kurze, aus Baumwolle, Seide oder Chiffon – Hauptsache Kleid. Ich bin diesem Impuls gefolgt und habe beiläufig noch ein paar andere, tolle Dinge gefunden wie zB. diese Bluse, das Shirt, neue Sneakers und eine Shorts bei Shopbop! Dort gibt es grade übrigens wieder einen großen Sale.
Mit dem Code: Gobig17 bekommt ihr da saftige Rabatte!

Waiting for the train in Berlin | outfit | street style | wearing a military coat from Lala Berlin, boots from Christian Louboutin a statement shirt and round shaped glasses

Waiting for the train in Berlin | outfit | street style | wearing a military coat from Lala Berlin, boots from Christian Louboutin a statement shirt and round shaped glasses

Geärgert:
Habe ich mich über einen Artikel im Iconist, der sich über zu viel „Vagina Content“ beschwert.
Hier ein kleiner Auszug: „In den Videos ihrer Instagram Story berichtete sie ausführlich von ihrer Blasenentzündung. Manchmal vergisst man ja selbst als reflektierter Instagram-Konsument, dass die Menschen hinter den perfekt komponierten Bildern und Videos auch ganz durchschnittliche Probleme haben. Eine kleine Erinnerung daran kann also nicht schaden. Aber muss es denn gleich eine brennende Harnröhre sein, hätte es nicht auch der Schnappschuss eines unaufgeräumten Kleiderschranks getan?“ In Passagen wie diesen hier echauffiert sich die Dame über das Thematisieren von Blasenentzündungen, Bikinizonen und anderen Beschwerden, die absolut normal sind.
 
Genau diese Menschen sorgen für die Tabus und die Scham, die wir unserem eigenen Körper gegenüber empfinden. Dabei sollte es doch endlich im Jahr 2017 angekommen sein, dass absolut nichts ekliges daran ist auf Toilette zu gehen und dass jeder dieser Beschäftigung ab und an nachgehen muss. Es gibt tatsächlich kaum andere Wege, um diesen Themen ihre Befangenheit zu nehmen, als: darüber zu reden. Am besten öffentlich.

Refinery29 beispielsweise hat die Vagina Woche doch genau deswegen eingeführt, um dem Körperteil, das ganz natürlich zu uns gehört das Tabu zu nehmen. Niemand sollte sich für seine Vagina schämen und offen über Probleme reden dürfen. Ich finde es beispielsweise gut, dass ausgerechnet eine Modebloggerin über Krankheiten redet auf Instagram, wo man sonst nur glattgebügelten Content zu sehen bekommt. Ist da ein Zeichen GEGEN die Oberflächlichkeit nicht genau das Richtige?
 
Anderes Beispiel: hätte ich damals nicht offen über Periodenschmerzen geklagt, hätte ich weiterhin das Gefühl gehabt, dass mit mir etwas nicht stimmt, weil es teilweise so schmerzhaft verläuft, statt zu akzeptieren, dass jede Menstruation einfach anders verläuft.
 
Ich fand den Artikel jedenfalls ziemlich daneben, aber hey, wer allein schon normale Frauenstimmen als 0190-Stimmen bezeichnet, der hat vermutlich ganz andere Probleme und Hemmungen.

Matchalatte:
Nachdem Lisa und ich in der Woche davor keinen Podcast gemacht haben, gingen diese Woche gleich zwei online! Erst am Montag, wo wir die letzte Woche Revue passieren ließen und dann am Donnerstag, wo wir über eine zugelaufene Social-Media Katze gesprochen haben (während Maley im Hintergrund schnurrte). Natürlich gab es noch viel mehr Themen, aber am besten ihr hört selbst mal rein :)

This post is also available in EN RU

März 5, 2017

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.