7. Wochenrückblick

Anzeige

.

Die Berlinale ist noch mitten im vollen Gange und grade DAS Event in Berlin, das die Hauptstadt in Atem hält.
 
Mittendrin bin ich irgendwie, die zwischendurch auf die Partys geht und endlich weiss, wie sich die ganzen normalen Nicht-Modemenschen während der Fashion Week fühlen. Bis auf ein paar Bekanntschaften habe ich mit der Berlinale nämlich recht wenig am Hut und bin kein Teil der Filmszene.
 
Trotzdem ist es diese Woche ganz spannend gewesen das ein oder andere Gesicht wiederzusehen und die ganze Stimmung mal mitzunehmen, vor allem die Abendveranstaltungen. Doch noch ist die Berlinale nicht vorbei und der Partymarathon geht weiter…

Ansonsten habe ich fleissig Content für die nächste Woche geshootet, denn es geht ein Valentinstagsbeitrag online (yeay!) und der ein oder andere Look. Normalerweise war ich nie der Fan vom Valentinstag, aber ein bisschen Quality Time tut uns tatsächlich ganz gut!
 
Außerdem fliege ich wohl Ende der Woche nach London um kurz wieder ein bisschen Fashion Luft zu schnuppern – hatte ich ja schon länger nicht mehr…
 
So oder so: es bleibt auf jeden Fall spannend!

Gedanken:
Man müsste ja meinen, jetzt, wo ich im großen Berlin lebe, mitten im Herzen der Millionen-Metropole, würde auch ein Gefühl der Anonymität und Unverbindlichkeit herrschen und ein mangeldes Nachbarschaftsgefüge – von wegen!
Das Gegenteil ist der Fall!
 
Tatsächlich fühle ich mich in letzter Zeit immer mehr so, als würde ich in einem Dorf leben, wo das Stadtgeschehen vor meiner Haustür stattfindet, ein bisschen wie in einer Soap, Lindenstrasse oder so. Jeder kennt sich und alle tauschen den neusten Tratsch untereinander aus. Da ist der Hotelbesitzer, der Kioskbesitzer, die vielen Restaurant-Chefs, Mitarbeiter, Nachbarn – und ich mittendrin. Es ist unheimlich spannend zu wissen, wer was mit wem grade treibt und ich fühle mich wirklich manchmal wie auf einer Dorf.
 
Ich konnte mir das früher ja nie vorstellen, dass es in Berlin so sein würde, aber ich finde es super, zumal es sogar das erste Mal ist, dass ich so ein verflochtenes Nachbarschaftsgefüge kennenlerne und auch Teil davon bin – und das ausgerechnet hier. Auch das ist einer der vielen Gründe, warum ich mich hier auch einfach so richtig Zuhause fühle.

Traurig:
Irgendwie habe ich ein kleines Down, weil ich das Gefühl habe in so einer kreativen Sackgasse zu stecken.
 
Das Paradoxe daran ist: dieses kreative Loch holt mich immer dann, wenn ich „zu viel“ erlebe in zu kurzen Zeitabständen. Eigentlich müsste man erwarten, dass ich grade dann ganz viel Input bekomme, aber das Problem ist einfach, dass ich keine Zeit habe meine Eindrücke zu verarbeiten und so verblassen sie nur. Jedes Erlebnis muss ich normalerweise erstmal kurz sacken lassen. Es gibt Menschen, bei denen geht das schneller und die schwimmen einfacher mit auf dieser Welle des sich immer schneller drehenden Stroms der Inspirationsspirale und ich brauche nun mal etwas länger.
 
Ich brauche eben Zeit um einen Gedanken zu greifen, wirklich reifen zu lassen und ihn in die richtige Form zu bringen. Diese Momente nur für mich, in denen ich wirklich und wahrhaftig kreativ sein kann, habe ich zur Zeit einfach nicht und sie ist auch nicht wirklich in Sicht. Ich weiss das sind mega die Luxusprobleme, aber sie nerven mich nun mal trotzdem, schließlich ist es das Fundament dieses Blogs.
Ich hoffe ich finde bald mal ein bisschen Ruhe!

bag: Karl Lagerfeld | shoes: OXS | knit: H&M | pants: Topshop

Gelesen:
Influencer Marketing ist das große Ding in 2017.
Naja, ich bin mal gespannt. Ich jedenfalls tue mich grade ein bisschen schwer mit Instagram, seit sie den Algorithmus geändert haben und ich seit über einer Woche das Gefühl habe, dass meine Beiträge gar nicht mehr gesehen werden. Aber gut, dass ich noch meinen Blog habe, sonst würde mir der Arsch aktuell echt auf Grundeis gehen….

This post is also available in EN RU

Februar 12, 2017
Taged under - ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.