Alltagsgedanken #6

.CO Berlin Amerika Haus | Charlottenburg | Indoor Shooting | Editorial | Outfit: Closed | Masha Sedgwick with Boyfriend David Jacob

Happiness is the new rich.
Inner peace is the new success.
Health is the new wealth.
Kindness is the new cool.

Freunde, es ist… FRÜHLING!
Wie wunderbar ist das bitte? In Berlin blühen die ersten Bäume und die ausgelassene Stimmung in der Stadt ist einfach ansteckend. Ich tanze wie auf Wolken, weil es endlich, endlich(!) warm ist und genieße grade jeden Sonnenstrahl. Verrückt, wie so ein bisschen Frühling einen starken Einfluss nicht nur auf meine Stimmung hat, sondern auf eine ganze Stadt.
 
Es ist wirklich faszinierend, wie ich mich jedes Jahr aufs Neue, pünktlich zum Frühling, in Berlin verliebe. Ich bin einfach sehr dankbar in dieser wunderbaren Stadt zu leben! Frisch verliebt verlasse ich sie auch direkt wieder, denn während ihr das hier lest, geht es für mich nach Bangkok!

Ebenfalls ein happy place und ein Ort an den ich jedes Jahr irgendwie zurückkehre, schließlich ist es jetzt das dritte Jahr in Folge meine erste große Reise im neuen Jahr – eine schöne Tradition! Thailand ist einfach ein tolles Land: das Essen, die Menschen, die Farben – ich LIEBE es! Umso mehr freue ich mich, dass ich dort erst mit Theresa und anschließend mit meinem Freund sein werde und ihnen meine Lieblingsorte zeigen kann (und selbst neue entdecken kann), endlich wieder Pad Thai von der Strasse essen kann und wirklich richtig tolle bunte Bilder machen kann, die nach Sommer schreien.
Bangkok, ich KOMME!

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Gelernt:
Am Samstag war ich auf einem Geburtstag und es war mega schön! Ich kannte kaum jemanden, aber das war umso besser, denn so konnte ich endlich mal neue Leute kennenlernen und aus den gewohnten Strukturen ausbrechen. Darauf habe ich dann erstmal angestoßen, erst mit einem, dann mit einem zweiten Gin Tonic und zwischendurch noch ein paar Shots. Obwohl ich todmüde war und zu meinem Freund noch sagte, dass ich garantiert vor Mitternacht nach Hause kommen würde (LOL) hielt ich es, mittlerweile ziemlich gut drauf und nicht mehr ganz so müde, für eine ganz fantastische Idee noch weiterzuziehen. In meinem Fall mit Freunden in einen Miniclub auf eine lesbische Magazin Party. Dort fühlte ich mich trotz überdurchschnittlicher Frauenquote aber auch nicht allzu lange aus, weil ich den dritten Gin Tonic nun aber doch überdeutlich spürte. Ich war also ungewohnt betrunken und wollte dringend nach Hause.
 
Am nächsten Tag hatte ich keine Stimme mehr, vertrug kein Tageslicht und fühlte mich einfach nur schrecklich. Das war insofern tragisch, als dass draußen die Sonne schien und ich mich gerne mehr darüber gefreut hätte. Oder wenigstens am Tag danach, aber nein – so ein Kater scheint sich recht hartnäckig bei mir zu halten. Ja, vielleicht kann man es auch so ausdrücken: Ich bin echt alt geworden. So alt nämlich, dass ich mittlerweile zwei Tage brauche, um mich nach einem guten Abend wieder ‚ok‘ zu fühlen.
 
Ob ich den Abend bereut habe? Keinesfalls.
Ich hatte eine richtig gute Zeit. Nur der dritte Gin Tonic hätte nicht unbedingt sein gemusst… Zwei wären auch ok.

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Gegessen:
Das israelische Restaurant Yafo etabliert sich dank einer Freundin zu einem echten Stammlokal. Das liegt natürlich in allererster Linie am guten Essen (gaaaaanz viel Humus, aber auch viele Zutaten, von denen ich vorher nie gehört habe), aber eben auch an der ausgelassenen Stimmung und Wohnzimmer Atmosphäre. Man merkt so richtig, dass die Mitarbeiter einfach Bock haben, der Laden ist authentisch, nicht allzu fancy und später am Abend wird die Musik (israelischer Pop, is klar) aufgedreht, getrunken und auf den Tischen getanzt. So sieht nicht ein stinknormaler Restaurantbesuch aus, sondern ein Reise in ein kulinatisches (und kulturelles) Abenteuer!

Gesehen:
Die Irving Penn Ausstellung im C/O Berlin
Ausgestellt werden zahlreiche Fotografien und teilweise auch Zeitungen und Gerätschaften, die zu Irving Penns Werdegang gehören. Es ist ein vergleichbar große Ausstellung, wobei Irving Penn auch eine Schaffenszeit von über 70 Jahren hatte und dementsprechend viel fotografiert hat, vor allem Portraits und Mode Shootings. Die kann man dann auf zwei Etagen bewundern und es lohnt sich. Schließlich hat dieser Mann die Geschichte der Fotografie mitgeprägt. Wer kann das schon von sich behaupten?

Gehört:
Die Lage der Nation
Diesen Polit-Podcast eines Richters und eines Journalisten habe ich neu für mich entdeckt und finde ich eigentlich ganz gut. Zwar werden Themen trotz der Länge des Podcasts relativ oberflächlich behandelt, aber man bekommt dennoch mehr mit als beispielsweise im Fernsehen. Hinzu kommt, dass die Zwei angenehme Stimmen haben und man ihnen einfach gerne zuhört, natürlich auch weil der Inhalt stimmt. Der ist nämlich recht sinnvoll dargelegt, authentisch und unaufgeregt. Solltet ihr euch also für das aktuelle Tagesgeschehen interessieren (und selbst wenn nicht), hört einfach mal rein.

Gefreut:
Ich habe nun meine ersten 7 Youtube Videos im Studio gedreht und werde diesen Monat noch damit online gehen! Es werden erstmal Makeup-, Haar- und Fashion-Tutorials sein und ich bin schon SEHR gespannt, wie ihr sie finden werdet. Ich habe selbst bisher noch nicht die finale Fassung gesehen, bin aber schon von der Vorschau ganz begeistert und kann es kaum erwarten Youtube zu erobern! Diese Mission wird zwar nicht ganz einfach werden, aber ich habe richtig Bock und glaube fest daran, dass es dort auch noch ein bisschen Platz für mich gibt..

Gekauft:
Ja, ich war mal wieder so richtig shoppen und habe mir das ein oder andere Teil gegönnt – u.a. auch für die Reise nach Bangkok. Darunter sind glaube ich auch einige echte All-time Favorites insbesondere bei den Kleidern. Ich habe grade eine richtige Schwäche für Kleider! Übrigens habe ich mir auch mal wieder neue Möbel von Bolia, Made und Ikea geholt, die kommen aber jetzt erst nach und nach an…



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Gedacht:
In letzter Zeit denke ich immer mehr über meine Rolle als ‚Influencerin‘ nach. Tatsächlich bin ich unendlich dankbar eine ‚echte‘ Influencerin zu sein, sprich: echten, vor allem aber positiven Einfluss üben zu können. Ich mag den Begriff „Beeinflussung“ nicht, denn der impliziert Manipulation und klingt mehr nach einem Hinterhalt. Viel mehr sehe ich meine Rolle aber durch positive Denkanstöße. Bedingt durch meinen Job und die vielen Erfahrungen, die ich dadurch mache und vielleicht auch durch meine natürliche Neugier und Aufgeschlossenheit übe ich meinen „Einfluss“ auf euch nicht nur in dem Sinne, dass ich euch bestimmte Produkte nahelege, sondern auch mit meinem Interesse für unterschiedliche Themenbereich. Mir ist bewusst, dass Reichweite auch Verantwortung mit sich bringt und teilweise vermisse ich dieses Bewusstsein bei Anderen, deren Reichweite wesentlich größer ist, als meine.
 
Mit meiner veränderten inneren Einstellung und meiner Neugier für viele unterschiedliche Themenbereiche bin ich unheimlich stolz drauf einen genauso offenen und aufgeschlossenen Freundeskreis zu haben.
Ich darf mich mit spannenden und kreativen Menschen umgeben, Teil eines kulturellen Kreises sein, der nicht nur aus Modemenschen besteht, sondern auch aus Schauspielern, Musikern, Politikern, Wissenschaftlern und Künstlern – ein buntes Potpourri der Kreativität.
 
Das wirklich Schöne an so einem Freundeskreis ist: auf der einen Seit führt man spannende Gespräche, durch viele unterschiedliche Blickwinkel und auf der anderen Seite bekommt man neue Einblicke in Themen, die man vorher vielleicht nicht auf dem Schirm hatte. Mich machen solche regen Diskussionen einfach glücklich. Ich weiß, ich habe nicht nur einen Einfluss auf meine Follower, sondern auch auf meine Freunde, die in ihrem Bereich wiederum selbst Einfluss haben. Ich tausche mich mit Journalisten zu gewissen Themen aus, rede mit Gründern über ihre Ideen, spreche mit Musikern, Künstlern usw.
 
Es ergibt sich dadurch die Möglichkeit seine kulturellen und sozialen Fußspuren zu hinterlassen und Teil einer Kulturbewegung zu sein, die hier in Berlin grade in diesem Moment stattfindet und aus Menschen besteht, die wirklich etwas bewegen wollen. Nicht nur Zuschauer, sondern Teil davon zu sein gehört so ziemlich zu den größten Privilegien meines Jobs.
 
Gleichzeitig fungiere ich als Sprachrohr, weil ich meinen Followern zuhöre, ihren Wünschen und Gedanken und von meinen Followern genauso beeinflusst werde und diese Ideen wiederum weitergebe. Ein wunderbarer Kreislauf, der durch das Internet entstanden ist, den es früher, als alles „von oben“ diktiert wurde nicht gab.
Und dafür bin ich dankbar.

What a plot twist you were

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8 Kommentare


  1. Ohh, das sind echt super schöne Bilder von dir und deinem Freund! <3

    Ja, es stimmt: Der Frühling macht happy. Die Sonne und die blühenden Bäume, Sträucher und Blumen steigern die Laune und ganze Städte werden nach der Winterstarre wieder zum Leben erweckt. Ich liebe diese Zeit!

    Ich wünsche dir/euch gaaanz viel Spaß in Bangkok. Ich habe dort nur mal Stopovers auf dem Weg nach/von Neuseeland/Australien gemacht, aber von oben sah die Stadt auf jeden Fall mega aus und ich möchte unbedingt mal dort Urlaub machen.

    Ohje, du hattest 2 Tage lang einen Kater? Du Ärmste :/ Aber ab und zu muss Feiern und Trinken eben einfach mal sein :)

    Ich finde es super, dass du so viel und intensiv über deinen Beruf und deine Rolle in der Gesellschaft nachdenkst und die Privilegien, die du dadurch hast, so wertschätzt. Das ist nicht selbstverständlich und ich finde das wirklich richtig toll von dir :)

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://www.themarquisediamond.de/

    Antworten

  2. Viel, viel Spaß in Bangkok. Dein Glücklichsein steckt an. Aus jedem Beitrag nehme ich mindestens ein Nugget mit und dafür bin ich dankbar.
    xx Franzi

    Antworten

  3. Das „Yafo“ hört sich so toll an, dass ich direkt Lust habe, dort hinzudüsen! Wenn ich es (irgend-irgendwann! Ganz sicher!) mit meinem Freund endlich nach Berlin schaffe, will ich dort essen und in der Pension Post schlafen!

    Dein „Gedacht“ fand ich richtig, richtig, richtig gut. Es hat mich berührt, ohne zu rührselig zu sein, es war geradaus, ehrlich, direkt, frisch vom Herz weg. Ich glaube, das ist es, was die Leute total schätzen: geistigen Input, Content, der den Geist anregt, so wie die Gespräche mit so unteschiedlich tollen Freunden dich anregen – nicht nur Produktwerbung und „Beeinflussungs-Dauerwerbesendung“ wie bei anderen Influencern. Ich denke jetzt mal nur an die Coral-Werbung *lacht*

    Antworten

    1. Ach liebe Vivien,

      sorry, dass ich den Kommentar nicht freigeschaltet habe, aber es ist so viel in meinem Kopf!
      Ich hoffe du verzeihst mir das :)

      In Berlin gibt es so viele wunderschöne Plätze, ich bin mir sicher du wirst es lieben <333

      Antworten

  4. Liebe Masha

    Drei Gin Tonic sind ( mittlerweile ) zuviel — für den Kommentar muß man Dich einfach gern haben !

    Beste Grüße aus München !

    P.S. Mittlerer weile bin ich auch nach drei Maß Bier zu nichts mehr zu gebrauchen ;)

    Antworten

  5. Kultureller/sozialer Footprint, positiv beeinflussen – liebe Masha, ich kann dn Drang, für sich selbt im eigenen Tun etwas Erfülendes und Größeres zu sehen sehr gut verstehen, allerdings sollte sich das auch echt in deiner Themenwahl wiederspiegeln. Stichwort Projekt Ziel mit 30 so gut wie möglich auszusehen, und nicht etwa, sich mit 30 so gut wie möglich mit sich selber wohl zu fühlen, sich zu kennen oder mögen.

    Antworten

    1. Hi Sopho, das geht alles meiner Meinung nach Hand in Hand :)
      Übrigens plane ich grade ein Projekt, bei dem ich wirklich einen echten Fußabdruck setzen möchte :)
      Bald gibt es mehr dazu…

      Antworten
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