Alltagsgedanken #7

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Es ist Zeit für ein Update.
Zugegeben, mittlerweile ist es ja kein „weekly update“ mehr, aber es macht auch nicht unbedingt den Eindruck, dass ihr es wirklich vermisst und ich weiss auch nicht immer, ob ich nun auch wirklich jede Woche etwas Neues und Spannendes zu erzählen habe. Aber seit dem letzten Update ist ja nun wirklich wieder einiges passiert und es wird mal wieder Zeit, dachte ich.

Wie soll ich die letzten Wochen beschreiben? Es war turbulent – und ich war glücklich.
Ich habe das Gefühl, dass ich seit Februar eine Art Marathon gelaufen bin, alles ging drunter und drüber, hin und wieder war ich überfordert und nicht selten an der Grenze zur Verzweiflung. Ihr habt es vielleicht grob mitbekommen und vor allem bei dem Blog hat man es gemerkt. Es ist wirklich wenig online gegangen und das ist insofern schade, als dass ich ja von Herzen gern Bloggerin bin und eigentlich so viele Themen habe, über die ich schreiben will. Doch nach dem Marathon kommt nun eine kleine Pause, denn der Mai ist mein Erholungsmonat, oder besser: der Monat in dem ich die vernachlässigten Aufgaben der letzten Monate ein bisschen aufzuholen versuche.
 
Zumindest teilweise, denn in einigen Tagen geht es für mich schon wieder weiter – diesmal nach Griechenland, aber dazu bald mehr. Und Nein, es geht nicht Santorini oder Mykonos. Ich habe da was Anderes geplant.
 
Doch abgesehen von meinem Ausflug nach Griechenland bleibe ich erstmal ein bisschen in Berlin und freue mich darüber. Berlin ist meiner Meinung der allerbeste Ort im Sommer und ich kann es kaum erwarten diese Stadt noch mal mit neuen Augen zu sehen und mit meinem Freund wieder zu entdecken. Jedes bisschen Sonne sauge ich grade auf und versuche diese Zeit unvergesslich zu gestalten – frisch verliebt fühlt sich der Frühling gleich viel besser an.

Doch noch eine Sache fühlt sich toll an: die ersten Ergebnisse aus den letzten Wochen zu sehen. Das große Highlight hier ist mein Youtube Comeback. Endlich ist es soweit und es werden jetzt nach und nach tolle Videos online gehen.
 
Außerdem ist mein Blogdesign nicht mehr so ewig weit weg, so dass ich euch das hoffentlich auch sehr bald präsentieren kann. Es wird wirklich komplett anders sein, als mein bisheriges Layout und passt irgendwie besser zu meinem ‚Ich‘. Es sieht also echt gut aus in Sachen Fortschritt.
 
Doch nicht nur beruflich mache ich Fortschritte, aber privat habe ich viel geändert. Allen voran meine innere Einstellung. Es ist echt verrückt wie viel schöner das Leben ist, wenn man sich nicht mehr zwingt. Ich habe neu gelernt loszulassen, Kontrolle abzugeben und einfach mal das Leben zu genießen. Langsam scheine ich zu verstehen, wie das mit dem Glücklich-sein funktioniert – doch vor allem: es kommt nicht von allein.
 
Seit einem Jahr arbeite ich aktiv am Glücklich-sein und werde immer besser darin. Ich fühle mich so gut, wie noch nie zuvor. Ich glaube, ich weiß jetzt ungefähr wie das geht. Ich denke im Rahmen der Project 30 Serie werde ich dazu mal einen Blogpost veröffentlichen, aber vorher muss ich noch an einigen Methoden arbeiten und testen. Eins steht jedenfalls fest: glücklich sein ist schwerer als ich anfangs dachte.

Apropos glücklich! Wisst ihr, was mich noch glücklich gemacht hat? Euer Feedback zum About You Award! Der Blogpost war ein echter Erfolg für mich: Ich habe mich so unendlich darüber gefreut, dass sich so viele, vor allem auch viele Blogger, hinter mich gestellt haben. Statt böse zu sein über meine Kritik, haben die meisten meinen Post durchweg positiv angenommen und das ist das absolut schönste Kompliment! Danke!

Big News

 
Endlich ist es offiziell:
Ich habe mit Youtube angefangen!!!!
 
Obwohl ich ja früher schon einen Account hatte ist es jetzt noch mal was Anderes für mich und ich fühle mich ein bisschen so, als würde ich bei 0 anfangen. Ich bin unheimlich stolz auf die ersten Videos, denn sie entsprechen genau dem, wie ich es mir vorgestellt habe: ich wollte die professionelle Ästhetik mit meiner Persönlichkeit verbinden und ich glaube, das ist ganz gut gelungen. Jetzt versteht ihr vielleicht, warum der Relaunch so lange gedauert hat, denn ehrlich gesagt, war es gar nicht so einfach jemanden zu finden, der ähnlich denkt wie ich und auch an mich glaubt. Für Youtube habe ich jetzt den perfekten Partner in Crime und kann es kaum erwarten jetzt auch immer wöchentlich und vor allem regelmäßig zu posten! Habt ihr Wünsche oder Vorschläge! Dann raus damit! In zwei Wochen wird wieder gedreht

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Gesehen:
The Square
Dieser Film ist der absolute HAMMER! Ich habe schon lange nicht mehr eine so witzige Gesellschaftssatire gesehen, denn was Humor in Filmen angeht, so bin ich etwas kompliziert. The Square schafft es allerdings auf ironische Art und Weise die zwischenmenschlichen Beziehungen genauso wie die Kunst aufs Korn zu nehmen und dabei selbst sowas wie ein filmisches Kunstwerk zu erschaffen. Garantiert ist der Film nicht für jeden was, aber ich bin mir sicher, dass Menschen, die gerne meinen Blog lesen, auch die Facetten des Films zu schätzen wissen. Anschauen!

Gehört:
Hotel Matze
Habt ihr schon die neuste Folge von Hotel Matze gehört? Hotel Matze gehört wirklich zu meinen Lieblingspodcasts und deswegen war es umso schöner bei Matze (dem Gründer von Mit Vergnügen) sein zu dürfen und ein bisschen plaudern zu können. Ich muss sagen, dass ich an dem Tag echt nervös und müde war und emotional auch ein wenig aufgewühlt wegen der About You Geschichte. Deswegen war ich teilweise bei einigen Themen auch so ein bisschen anti, aber insgesamt ist es ein wirklich sehr sehr ehrliches Gespräch über meine Jugend in Dortmund und was mich eigentlich dazu bewegt hat mich selbst im Internet zu zeigen. Hört mal rein und gebt mir unbedingt Feedback dazu (selbst, wenn es kritisch ist!). Ich bin gespannt wie ihr es fandet…

Favorite songs:



Last, but not least:

„Ich bin gestresst.“
 
Wie sehr ich diesen Satz hasse. Bei Anderen, aber in erster Linie bei mir selbst.
Nicht nur, weil ich Stress allgemein blöd finde, sondern auch, weil ich finde, dass wir heute allgemein gestresster sind als früher.
 
Aber stimmt das auch?
Leben wir in einer Stressgesellschaft?

 
Beruflicher und familiärer Druck, ständige Erreichbarkeit, kurze Reaktionszeiten, ständiger Fortschritt und das Leben in einem immer schnelleren Takt erzeugen Druck und Überforderung. Und das wiederum stresst uns. Jetzt gibt es zahlreiche Methoden dem Stress entgegenzuwirken. Digital Detox ist sicherlich eine von ihnen. Sich ZEIT NEHMEN eine weitere (siehe hier). Selbst ein kleiner Ortswechsel, wie hier mein Ausflug ins Wiener Palmenhaus kann wahre Wunder wirken, um mal den Kopf freizubekommen. Quasi Mini-Urlaub für Kopf und Herz. Doch neuerdings bin ich auf eine weitere Methode gestoßen und glaube an ihre Wirksamkeit:
Ich streiche einfach „Stress“ aus meinem Wortschatz.
 
Ab heute gibt es kein Stress mehr, weil es den Begriff dafür nicht mehr gibt.
Unsere Sprache und unsere Wortwahl haben einen enormen Einfluss auf uns. Ähnlich wie auch Mantras funktionieren, funktioniert auch die Beschreibung unseres Gemütszustands. Statt positiv zu denken, sprechen wir die vermeintliche Wahrheit aus. Doch das Ganze gleicht ein bisschen einer selbsterfüllenden Prophezeiung:
Ich sage ich bin gestresst, also bin ich es auch.

Was ist, wenn wir stattdessen „beschäftigt“ sind oder „in einer heißen Phase?“
 
Was passiert, wenn wir nicht mehr gestresst sind, sondern einfach „in einem Entwicklungsprozess“?
 
Ist Prozess und Entwicklung nicht weitaus besser als Stress?
 
Hören wir dann auf „gestresst“ zu sein und entwickeln uns weiter?

 
Es geht darum das Denk- und Gefühlsmuster zu verändern und positiv zu besetzen. Beispielsweise existiert „Langeweile“ nicht in meinem Wortschatz. Ob es daran liegt, dass ich keine Langeweile kenne oder ob ich das Wort nie benutze und deswegen nie Langeweile empfinde? Das kann nicht so genau sagen. Aber ich wünsche mir, dass mit Stress dasselbe passiert. Dass ich niemals wieder sagen muss „ich bin gestresst“ – einfach, weil ich es nicht mehr bin.
 
Das Verrückte ist: obwohl mein Entschluss noch gar nicht lange her ist, fühle ich mich jetzt schon um ein Vielfaches besser, doch vor allem: weniger gestresst. Vielleicht funktioniert es ja?
 
Es fällt mir viel einfacher die ewig lange to-do Liste zu akzeptieren und an meinen Aufgaben zu arbeiten. Und wer weniger gestresst ist, der kann auch besser in unterschiedliche Richtungen denken. Statt mich beispielsweise darüber zu ärgern, dass ich das Wetter nicht mit Freunden genießen kann, verlege ich einfach kurzerhand mein Büro auf den Balkon und arbeite von da aus – mit Blick aufs Grüne. Endlich nicht mehr gestresst (sondern einfach nur fleißig und mitten im Prozess) und mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

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17 Kommentare


  1. Man kamn nicht immer sein, aber ein grundlegendes Glück und Zufriedenheit kann man sehrwohl anstreben und erreichen. 😊

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  2. Hallo Masha!
    Ich habe eben Deine Tutorials zu „Alltags-Make-up“ und „Everyday Hair“ gesehen. Du bist zauberhaft: Ich liebe den Klang Deiner Stimme, Du lächelst sehr viel, das Licht ist perfekt, Deine Kommentare und Empfehlungen sind verständlich. Danke für 2 tolle Clips, die auch unterhaltend sind.
    With love Andreas

    Antworten

  3. Liebe Masha,

    es freut mich total, dass es dir momentan so gut geht und du frisch verliebt und glücklich bist! <3

    Ich bin gespannt, wo genau es in Griechenland hingeht und freue mich schon auf ganz viele Bilder.

    In deine Youtube-Videos muss ich auf jeden Fall mal reinschauen :)

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://www.themarquisediamond.de/

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  4. Einen tollen Podcast habt ihr und die neuste Folge war wieder schön.
    Aber zwei Dinge wollte ich loswerden!
    Ich finde, dass das Wort „Zicke“ gar nicht geht.
    Ich mag es einfach nicht, dass man Frauen direkt als Zicke abstempelt, wenn sie mal lauter werden und ihre Meinung sagen und man dieses Verhalten bei Männern ganz anders bewertet. Ich könnte dazu jetzt noch mehr schreiben, aber ich belasse es mal dabei.
    Dann fand ich es zwar sehr rührend, wie ihr über eure Mütter geredet habt, gleichzeitig habe ich aber auch das Gefühl, dass auf der anderen Seite dadurch auch ein Riesen Druck aufgebaut wird. Vielleicht auch durch den Muttertag im Allgemeinen?
    Plötzlich muss jede Mutter eine Supermutter sein, stark sein, lösungsorientiert, usw. Alle reden über ihre tollen Mütter, in dessen Gegenwart man keine Angst haben muss, die niemals aufgeben, usw.
    Was aber, wenn es da draußen aber Mütter gibt, die eben nicht so sind?
    Mütter, die nicht alles richtig machen, die ihren Kindern nicht dieses Gefühl von Sicherheit geben können, weil sie vielleicht auch selber nicht immer stark sein können, auch wenn sie wollen. Mütter, die in ihren Handtaschen nicht immer alles drin haben und nicht so super organisiert sind? Solche Mütter gibt es auch und mir kommt es manchmal so vor, dass durch diese Lobeshymnen auf die Mütter irgendwas aufgebaut wird, was den Müttern selber ganz viel Druck machen kann.
    Versteht mich nicht falsch, jede Mutter ist auf ihre Weise toll und ich fand es auch wunderschön, wie ihr über eure Mütter geredet habt, aber es ist eben nicht jede Mutter eine Powerfrau, die fast alles richtig macht. Und das muss auch gar nicht jede Mutter sein.

    Antworten

    1. Ich kann deine Gedanken total nachvollziehen, aber ich glaube du hast es ein bisschen überinterpretiert.
      Ich glaube es ist viel wichtiger, wie man seine Mama selbst wahrnimmt. Das bedeutet nicht immer, dass sie perfekt ist, nur eben dass man sie wertschätzt.

      Natürlich kennt man die Schwachstellen seiner Eltern und meine Mama ist gewiss nicht perfekt, aber sie ist nun mal eine Powerfrau. Und genau dafür schätze ich meine Mama und die Mütter, die ich in meinem Umfeld kenne. Ich kenne einfach keine andere Mama und ganz ehrlich: Mütter hätte meiner Meinung nach mehr als nur einen Tag im Jahr verdient :)))

      Antworten

  5. Hallo Masha,

    ich hab mir gestern die neuste Folge von Hotel Matze angehört und sie geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf!

    Vor allem die Geschichten aus deiner Jugend haben mich so berührt. Es ging mir tatsächlich damals so ähnlich. Während der Schulzeit war ich lange Zeit in der Außenseiterrolle, was mich irgendwann sehr unglücklich gemacht hat. Es hat danach Jahre gedauert mein Selbstbewusstsein wieder aufzubauen. Heute bin ich sehr stolz auf das was ich bisher geschafft habe, auch wenn mich immer noch oft diese nervigen Selbstzweifel plagen.

    Spätestens als du mit dem Spruch „Strong women began as broken girls“ ankammst, hatte ich Tränen in den Augen!

    Danke für die vielen schönen Worte! :)

    Antworten

    1. Oh danke Nica <3

      Aber es ist auch wirklich wahr.
      Klar ist es blöd, wenn man auf seine Jugend zurückblickt und mehr so die blöden Momente im Kopf hat, aber heute bin ich unendlich dankbar dafür, dass ich so krass bei mir selbst bin und weiss, dass mich so schnell nichts umhauen kann. :) Sei stolz auf dich!

      Antworten

  6. Du hast mir da echt mal wieder ein paar Denk-Anstöße gegeben und ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du einmal über das Thema glücklich sein / zufrieden sein schreiben würdest, wie du das aktiv und ganz bewusst bei dir geändert hast.
    LG
    Brini
    http://www.brinisfashionbookk.com

    Antworten

    1. Ja, das plane ich auf jeden Fall, wenn sich mal alles hier eingependelt hat :)))

      Antworten

  7. Ich finde deine Einstellung super, ich versuche es ab sofort genau so zu machen, Stress kann einen echt krank machen.

    Antworten

  8. Danke für die wertvollen Gedanken. Wirklich super ermutigend, wie du Schritt für Schritt deine Glaubenssätze änderst. Da hast du sicher auch viel von Tony Robbins mitgenommen, oder? Kannst du mir verraten, wo du auf die Erkenntnisse gestoßen bist?
    xx Franzi :)

    Antworten

    1. Ja Tony war da wirklich extrem wertvoll :)))

      Aber ich lese grade wirklich extrem viel zu dem Thema, also Zeitungsartikel, etc.

      Antworten

  9. Hey Masha! Deine ersten Videos finde ich super , vorallem da die ganze Aufmachung wirklich professionell und trotzdem nicht 0-8-15 wirkt. Ich persönlich finde es noch angenehmer wenn im Video die direkten Produkte, welche du erwähnst, genannt oder gekennzeichnet werden würden.
    Zu deinem Gastauftritt im Podcast: ja man merkt das du nicht so entspannt bist wie bei matcha-Latte aber das ist eigentlich auch gar nicht schlimm. Gut zuhören kann man trotzdem und interessant war es allemal! Und Matze hat recht – eine Netflix Serie über masha sedwick ist das was die Welt noch braucht.

    Liebste Grüße
    L

    Antworten

    1. Danke dir! :)

      Ich werde das beim nächsten Video auf jeden Fall berücksichtigen, bzw nachtragen :)

      Antworten
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