Bin ich noch Modebloggerin?

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Wenn ich auf meine bisherige Karriere zurückblicke, war ich gefühlt schon immer Masha, die Modebloggerin.

Jahrelang war das der Stempel, der mir aufgedrückt wurde und über den ich mich auch selbst zu definieren schien. Ich zeigte Mode, schrieb über Mode, gab Modetipps. Dennoch, irgendwann, schleichend, nahm Mode immer weniger Raum in meinem Leben ein. Und dennoch blieb ich weiterhin nur Masha, die Modebloggerin. Ich ertappte mich nun immer häufiger bei Podiumsdiskussionen statt auf Fashion Weeks, schrieb mehr über politische Anliegen als über Mode und suchte nach einer Message, nicht mehr nur nach Trends. Und so stellte ich mir immer häufiger die Frage:

Bin ich eigentlich noch Modebloggerin? Und wenn nicht-, was bin ich dann?

Fashion Victim | Editorial Shooting via Masha Sedgwick | Modebloggerin aus Berlin | High End Fashion
Fashion Victim | Editorial Shooting via Masha Sedgwick | Modebloggerin aus Berlin | High End Fashion

Tatsächlich ist es so, dass ich in letzter Zeit keine Lust mehr auf Mode hatte, oder besser gesagt: auf die Modebranche. Ich fragte mich dann: Ist es wirklich mein #lifegoal, die Reihen internationaler Frontrows großer Designer zu belegen? Wie weit würde ich dafür gehen? Wie viele Posts, Events und Fittings, doch vor allem wie viel Lebensenergie und Herzblut würde ich dafür in Kauf nehmen? Würde ich ALLES dafür geben? Denn nichts weniger erfordert es.

Die Antwort war zwar, dass ich es ganz schön fände in Paris & Co erste Reihe sitzen zu dürfen, die reale erste Reihe meines Lebens würde jedoch leer bleiben -meinen Lebenstraum würde sich damit nicht erfüllen.
Diese Einsicht tat gleichzeitig weh, denn lange Zeit dachte ich, dass genau das der Moment wäre, auf den ich hinarbeiten würde, vorgestellt in der Vogue als der neue Stern am Modehimmel.
Das ist alles nicht passiert. Stattdessen ist etwas anderes passiert:

Die Mode und ich – wir haben uns auseinandergelebt.
Wir steckten in einer jahrelangen Beziehung zueinander, doch wir sind uns fremdgegangen und erkennen einander nicht mehr wieder. Vielleicht brauchten wir also eine Auszeit.

Fashion Victim | Editorial Shooting via Masha Sedgwick | Modebloggerin aus Berlin | High End Fashion | Tüten | Konsum | Kritik

Tja und genau die habe ich mir genommen.
Ich habe mich stattdessen auf andere Themen konzentriert, versucht meinen Weg ausserhalb der Mode zu finden. Doch die Mode und ich, wir sind unzertrennlich, habe ich festgestellt Und mit ein bisschen Abstand, konnte ich mit zielgenauer Präzision den Virus finden, der meine Verbindung zur Mode befallen hatte:

Die sinnlose Designer-Trend-Maschinerie, die lauter sinnfreien Konsum hervorbrachte und so die High-End Mode an die Spitze der Dekadenz setzte.

Fashion Victim | Editorial Shooting via Masha Sedgwick | Modebloggerin aus Berlin | High End Fashion | Tüten | Konsum | Kritik
Fashion Victim | Editorial Shooting via Masha Sedgwick | Modebloggerin aus Berlin | High End Fashion | Tüten | Konsum | Kritik

Versteht mich nicht falsch: ich finde Mode muss Spass machen und darf sich selbst nicht zu ernst nehmen. Genau das macht Designer wie Abloh, Alessandro Michele und Gvasalia aus. Sie brechen mit Modekonventionen, bringen ironische Teile auf den Laufsteg und interpretieren das als Kunst. Und das ist es vermutlich auch.

Sie halten der Mode-Gesellschaft den Spiegel vor, indem sie die Lächerlichkeit eines Designs ad absurdum führten, indem sie ein Logo draufknallen und damit die Branche vorführen. Und alle scheinen drauf hereinzufallen, denn plötzlich wollten alle Monatsgehälter für DHL-Shirts, Ugly Dad-Sneakers und Plastikcapes ausgeben. Der Höhepunkt der Dekadenz war erreicht.

Wer kurzfristige Trends zu Designerpreisen kauft, ist nicht en vogue, sondern einfach nur überheblich. So entstand eine Art Parallelbewegung von Fashionvictims, die lammfromm jedem Trend folgten und die Mode wie eine Krankheit befielen und sich unter dem Slogan: „Demokratisierung der Mode“ versammelten. Irgendwann war die ganze Branche infiziert, nicht nur einzelne Akteure, sondern auch ganze Labels. So wurde aus Gucci Guccy, aus Balenciaga eine Logo Druckmaschine, Celine bekam Wiederholungstäter Hedi Slimane an die Spitze. Selbst das Traditionshaus Louis Vuitton sah sich scheinbar genötigt, bei dem Hype mitzumachen, um nicht selbst in der Versenkung zu verschwinden, nur um noch für einen Spaziergang auf der Kö entstaubt zu werden. Insofern muss man den kontroversen Designern möglicherweise sogar danken, denn mir zumindest haben sie die Augen geöffnet und gezeigt, wer die Schäfer sind – und wer die Schafe.

Fashion Victim | Editorial Shooting via Masha Sedgwick | Modebloggerin aus Berlin | High End Fashion | Tüten | Konsum | Kritik
Fashion Victim | Editorial Shooting via Masha Sedgwick | Modebloggerin aus Berlin | High End Fashion | Tüten | Konsum | Kritik
Fashion Victim | Editorial Shooting via Masha Sedgwick | Modebloggerin aus Berlin | High End Fashion | Tüten | Konsum | Kritik

Und so wurde ich zunehmend müde von kreischend grellen Neonfarben, denn nicht meine Kleidung sollte im Vordergrund, sondern meine Persönlichkeit, die von ihr unterstrichen wurde. Ich war müde von immer wieder der neusten it-bag, die auf Instagram rauf und runter gespielt wurde. Ich war müde von den überteuren „Ugly Dad Sneakern“ – einer uglier als der andere. Keine Logos mehr, keine unbequemen Jeans und überteuerten Haarklammern.
Wenn Designerkleidung zum Massenprodukt wird, wenn der Mainstream überhand nimmt, geht für mich damit die Faszination verloren.

Es ging nicht mehr um Mode.
Es ging nur noch die wahllose Aneinanderreihung möglichst vieler Trends.

Spätestens als Shirin David in ihrem neusten „Gib ihm“ Video sang: „Donatella an mei’m Hals, doch die Schuhe Jimmy“ und neben übergroßen Tüten namenhafter Designer posierte, wusste ich, der Tiefpunkt der modischen Talfahrt ist erreicht.

Doch es gibt noch Hoffnung, denn nicht jedes Modehaus macht bei dem Trend mit: Hermes beispielsweise bleibt seiner Linie auf ewig treu und demonstriert Beständigkeit indem es Luxus nicht nach außen zelebriert, sondern durch kleine Details im Tragekomfort bewusst einsetzt.

Bottega Veneta wird mit Daniel Lee als neuem Kreativdirektoren als das neue Celine gehandelt und bewies schon immer, dass Luxus sich nicht durch ein Logo ausdrücken muss.
Armani, der sein Label vor 40 Jahren gründete und bis heute nicht hergibt, steht für Beständigkeit und ist eine echte Institution in der Modebranche.
Bally, die auf eine über 150-jährige Tradition blicken und seinem Qualitätsanspruch stets treu geblieben sind.
Max Mara, die mich jedes Jahr aufs Neue für den Camel Coat begeistern können. Und nicht zuletzt all die Modeikonen, die als Fashionistas angefangen haben, beispielsweise Viktoria Beckham, die Olsen Zwillinge oder Elin Kling und heute etablierte Modelabels führen, die sich durch schlichtes und zeitloses Design ausdrücken – und nicht durch Logos.
All diese Labels stehen für die Art von Mode, an die ich für immer mein Herz verloren habe.

Doch noch eine weitere Entwicklung gibt mir Anlass zur Hoffnung. Denn bekanntlich folgt nach jedem Tief auch ein Hoch und so zeigt sich, wenn auch sehr langsam, ein Wandel in der Modebranche. Nach einer endlosen Phase der Verschwendungssucht, scheint sich langsam nämlich die Maire-Kondo-Mentalität auch in der Mode durchzusetzen und so sieht man plötzlich wieder mehr Designs, die tatsächlich  mehr als nur eine Saison Freude bereiten. Ob bei Isabel Marant, Nina Ricci oder Chanel – schlichte Eleganz scheint wieder neue Konjunktur zu erleben. Und sogar Trendschleuder Balenciaga will  Understatement für sich neu entdeckt haben. Wollen wir hoffen, dass sich dieser Trend diesmal länger hält – So wie meine Zuneigung zur Mode. Denn die Mode und ich haben noch mal nachgedacht, unseren Werte ein Update gegeben und uns so wieder neu verliebt.

Fashion Victim | Editorial Shooting via Masha Sedgwick | Modebloggerin aus Berlin | High End Fashion | Tüten | Konsum | Kritik

Denn trotz Höhen und Tiefen bleibe ich im Herzen eben doch Modebloggerin – nur eben eine mit politischer Haltung, die nicht nur nach einer Saison vom Modehimmel verschwindet.

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März 16, 2019
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22 Kommentare

  1. Liebe Masha,
    mich begeisterst du immer mit deiner hinterfragenden Sichtweise auf die Dinge und das finde ich toll.
    Genauso stelle ich mir auch einen Fashionblogger vor. Man muss auch mal hinterfragen und nicht einfach alles immer nur als gegeben nehmen und sich Trends aufdiktieren lassen.
    Instagram mutiert immer mehr zu Spam und die mOde verliert durch diese massenhaften und einseitigen Trends ihre Individualität. Trends sind zu Uniformen geworden hinter der sich der Charakter erst suchen lassen muss.

    xo Rebecca
    https://pineapplesandpumps.com/

  2. Hallo Masha,
    vielen Dank für diesen sehr differenzierten und nachdenklichen Beitrag.
    Für mich der beste Satz im ganzen Artikel:
    „Wenn Designerkleidung zum Massenprodukt wird, wenn der Mainstream überhand nimmt, geht für mich damit die Faszination verloren.“
    Du hast ja so recht.
    Liebe Grüße,
    Susanne

  3. Genau DAS.
    Applaus.

    Trend macht Mode kaputt! Diese Trend-Maschine, die immer schneller immer neue Trenddiktate rausknallt, hat mich so sehr chronisch ermüdet, dass ich jegliches Interesse an Mode ebenfalls begraben habe. Es war zu frustrierend mitanzusehen – nicht, weil ich es nicht in dieser Geschwindigkeit zu diesen Preisen kaufen konnte, sondern weil es eine Selbstverramschung, ein Selbst-Ausverkauf, eine Selbstentwertung wurde. Es wurde spürbar wie eine Depression, die wie Nebel durch alle Gassen wabert.

    Ganz viel früher waren die Preise für Designerkleidung so hoch, weil die Materialien so hochwertig, so selten und so teuer waren. Weil es wenige, hoch ausgebildete Menschen waren, die in sehr aufwändiger, langer Handarbeit Kunstwerke gefertigt haben. Heute? Ist es ein Baumwoll-T-Shirt aus’m Sweatshop mit einem Logo drauf. Geld für den Namen.

    Mir fehlte die Kreativität. Ich hasse es, dass wegen dieser Schnellfeuer-Mentalität, mit der das Publikum mit „It“-Dingen beschossen wurde, die Passion und die Leidenschaft flöten ging, und sogar mancherorts versucht wurde, es kurzerhand mit geistigem Diebstahl auszubügeln. Dass tatsächlich Kollaborationen mit kleinen Designern angegangen, und im letzten Moment abgeblasen wurden, nur um an das geistige Eigentum der noch unverbrauchten Kreativen zu kommen. Das ist Wahnsinn! Das ist verlogen! Am liebsten wäre ich dagegen demonstrierend auf die Straße gegangen.

    Ich habe diese Entwicklung so gehasst, dass ich mich innerlich davon verabschiedet habe. Es hat mich hinuntergezogen.
    Wenn ich jetzt ein Stück im Kopf habe, oder mich ein Designer mit seiner Arbeit begeistert, lasse ich es mir inzwischen individuell fertigen. Das ist Mode, mit der ich mich noch identifizieren kann. Wo noch Leidenschaft, Handwerk, Können, Kreativität – der wahre Geist von Mode – drinsteckt. Dafür gebe ich ohne mit der Wimper zu zucken mehr Geld aus, weil ich es gleichzeitig als bewusstes Unterstützungs-Statement sehe. Ich will, dass diese Art von Mode, und Mode zu machen, wieder Bestand haben kann. Dass keine 12 Kollektionen im Jahr nötig sind, Designer ausbrennen und die Kunden überfordert sind.
    Damit Mode wieder wird, was sie war: hochwertig, langlebig, dem Träger aber vor allem wieder etwas gibt: das Gefühl, etwas ganz besonderes ganz nahe bei sich tragen zu dürfen. Wertschätzung, ganz viel Wertschätzung.

    1. Ja, Ja, Ja!

      Zugegeben, extra Anfertigen lasse ich mir (noch) nichts, finde den Gedanken aber durchaus reizvoll.

      Trend macht Mode kaputt. Ganz so runtergebrochen sehe ich es nicht, denn manche Trends sehe ich durchaus als Entwicklung (der Nachhaltigkeitstrend heute, der Minirock Trend damals), aber 12 Kollektionen rausballern ist eben sinnfrei und sicherlich nicht nachhaltig.

  4. Liebe Masha,

    für mich bist und bleibst du eine Mode Bloggerin. Einfach aus dem Grund, dass du nicht wie viele andere ganz gelangweilt andere Produkte (wie bspw. „Superfood“) in die Kamera hälst.
    Bzw. ist es vielmehr so, dass ich dich auf Instagram als Mode Bloggerin sehe und hier auf deinem Blog schlicht und ergreifend als Mensch, der wie wir alle verschiedene Lebensphasen durchlebt und diese hier mit seiner Leserschaft teilt. Dadurch auch die Themenvielfalt die sich hier ergibt.
    Was Mode (aber auch vieles andere angeht) denke ich, dass wir alle aktuell einfach nur übersättig sind. Ich war beispielsweise am Wochenende shoppen (wobei man es eigentlich nicht shoppen nennen kann, denn ich kam mit sage und schreibe 0% neu-Gekauftem nach Hause). Ohne es davor wirklich realisiert zu haben, hat sich mein Kaufverhalten um 180 Grad gedreht. Ich habe dieses Mal viele Teile anprobiert und dabei aber auch immer mal wieder auf eingenähten Materialzettel geschaut: möchte ich wirklich 100% Plastik an meinem Körper tragen? Oder gar auch nur 40%?
    Es war einfach nicht möglich in der Stadt bspw. ein trendiges Teil aus 100% Baumwolle zu finden. Erschreckend und traurig zugleich.
    Ich kann nur hoffen, dass es vielen anderen auch so geht und wir gemeinsam mit unseren Kaufentscheidungen bzw. Nicht-Kaufentscheidungen das ganze System endlich step by step umkrempeln können. Ich bin mir sicher, dass danach die Lust und Freude an der Mode auch wieder einkehren kann.

    Liebst,
    Melanie

    1. Hi Melanie,
      ich finde einen bewussteren Umgang mit sich und seiner Umwelt ebenfalls wichtig.
      Früher galt das Motto: Jeder für sich selbst, doch wir haben endlich verstanden, dass uns das weder glücklich macht, noch voranbringt. Vermutlich spielt hier das Alter und die Erfahrung eine Rolle. Erst wenn man bereits übersättigt ist, versteht man wie irrelevant das eigentlich ist.
      Schade, dass dieser Wandel so spät kommt und scheinbar nicht bei allen Schichten, insbesondere bei der älteren Generation, angekommen ist.

  5. Liebe Masha!
    Einen schönen guten Morgen 🌻
    Dein Beitrag hat es in meinen Augen mal wieder auf den Punkt gebracht, danke dass du dir immer so viel Mühe gibst, deine Worte und Fotos so in Einklang zu bringen. Hab mich wirklich gefreut diesen lesen zu dürfen.
    Liebe Grüße und einen tollen Tag
    Johanna 🌻

  6. Super Blogpost. Ich finde es gerade auch anstrengend den Trends hinterher zu laufen. Die ändern sich wirklich gefühlt jeden Tag. Habe auch gerade ein bisschen den Spaß an der Mode verloren. :(

  7. Toller Blogpost liebe Masha!
    Für mich als “normalsterblicher” ist es manchmal auch einfach nur nervig anzusehen, wie alle in diesen Luxusdesigner Sachen rum rennen, die alle mehr kosten als ich überhaup verdiene. Und die trends wechseln wirklich gefühlt jede Woche…

  8. Guter, differenzierter Artikel, der auf den Punkt ist. Auch bin ich froh, dass es weiterhin nicht nur beständige High-End-Modemarken gibt, die ihrer Linie treu bleiben. Sondern auch, dass der Trend mehr und mehr zu ökologisch fair produzierten und trotzdem kreativen Modemarken übergeht. Und das ist hoffentlich kein Trend, sondern genauso auf Permanenz aufgebaut, wie Hermes Produktion von Seidentüchern. Es ist hoffentlich ein tiefgreifendes Umdenken, was gegen die jahrelange Verschwendung auf allen Ebenen ankämpfen kann. Und Mode weiterhin faszinierend und vor allem inspirierend macht. Denn ganz, ganz am Ende der den Markt bestimmenden Faktoren, ist Designer- Mode ja gott sei Dank immer noch Handwerkskunst und kreativer Ausdruck, der uns zum mitfühlen anregen soll, zur Identifikation und zum Ausleben eines Einverständnisses von Designer und mir selbst. Also, darum geht es doch oder?! Die Seite der Modewelt die du hier so treffend beschreibst, ist nur leer, spasslos und von allen Werten befreit. Deshalb freu ich mich in der Zukunft umso mehr auf Masha, die Modebloggerin und bin gespannt darauf, wie du dieses wiedergefundene Vertrauen weiterhin präsentieren wirst.

    1. Hi Kati,
      ich habe glücklicherweise schon das Gefühl, dass ein Umdenken auch auf Label Seite stattfindet, nur je größer die Marke, desto länger dauert es scheinbar..
      Aber das liegt natürlich auch an der Nachfrage. Die interessiert oft nicht für die Produktion und die allermeisten Labels wissen es teilweise selbst auch nicht, weil sie keine transparente Produktion haben. Mit Blockchain etc, wird man das hoffentlich in Zukunft besser nachvollziehen können. Außerdem gibt es ja tolle Labels, die diese Philosophie vollkommen verstanden und adaptiert haben wie Philomena und Designers Remix. Ich bin gespannt ob das die Labels von morgen sein werden!