Neuerdings finde ich immer mehr Gefallen an dieser Kategorie, laufe mit wachem Blick durch die Strassen und schaue aufmerksam, welches Label oder Produkt unbedingt mehr Beachtung finden sollte. Dabei fällt mir immer wieder auf, wie spannend eigentlich dieses Thema ist und wie viel Spass es macht neue Produkte auszuprobieren, um sie euch dann weiterzuempfehlen. Was ihr dann natürlich nicht seht sind auch die vielen Produkte, die es nicht in diese Kategorie schaffen, aber um die soll es heute nicht gehen, sondern nur um die, die mich in letzter Zeit (oder auch schon länger) begleiten.

Analog Acoustic by ordinaryfactory

Für mehr Kreativität auf Instagram: Analog Acoustic by ordinaryfactory

Um den Instagram-Einheitsbrei zu umgehen, versuche ich mich immer wieder gerne mit neuen Bildbearbeitungen und Layouts aus. Ich finde es jedes Mal aufs Neue super spannend, neue Funktionen und Apps zu entdecken und mich bei meinen Beiträgen kreativ auszuleben und habe euch auch schon einige Apps in diesem Bereich vorgestellt zB. Unfold. Die „Analog Acoustic“-App von ordinaryfactory bin schon vor längerer Zeit gestoßen, die mit ihren Filtern und Rahmen jedem einzelnen Beitrag das gewisse Extra verleiht und eine nette Ergänzung zu Unfold ist. Ein absolutes Must für alle Kreativen unter euch!

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

Hörbuch: Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

Jetzt, wo der Sommer sich dem Ende neigt und der Herbst näher rückt, freue ich mich schon auf die kühlere Jahreszeit – auf kuschlige Pullover, warme Getränke und ein paar gute Bücher. Denn was gibt es Schöneres als einen gemütlichen Sonntag auf dem Sofa zu verbringen und etwas zu lesen?
Allen, die das genauso genießen wie ich, kann ich im Übrigen einen sehr mitreißenden Roman empfehlen, den ich mir kürzlich erst als Hörbuch auf Audible angehört habe: „Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe“ von Michelle Marly. Die Geschichte erzählt die Biographie Coco Chanels in den frühen 20er Jahren und bringt einem die Ikone auf emotionale Art und Weise sehr nah. Eine wirklich schöne und zugleich traurige Geschichte, die sich perfekt für einen gemütlichen Sonntag zuhause eignet.

Paulas Choice | Defense

Paula’s Choice: Defense

Sie ist frei, tolerant, weltoffen, vielseitig, lebendig und emotional: Meine große Liebe, Berlin. Denn ganz gleich wieviel ich reise, wie oft ich unterwegs bin und welche Fülle an Eindrücken ich Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr sammle – ich freue mich immer wieder aufs Neue in meine Wahlheimat zurückzukehren. Versteht mich an dieser Stelle aber bitte nicht falsch: Es gibt unglaublich viele Orte, deren Klima und Architektur freundlicher und charmanter ist, deren Kultur und Sitten ich sehr zu schätzen gelernt habe. Und dennoch kann ich mir keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen. Denn was Berlin ist und was die Atmosphäre dieser Stadt ausmacht, ist mit keinem anderen Ort zu vergleichen.
 
Ich liebe es, dass die Stadt niemals schläft. Ich liebe es, dass es so viel Kultur gibt und Berlin mit all seinen Museen, Künstlervierteln, Altbauten, Brücken und Parks eine der geschichtsträchtigsten Städte der Welt ist. Ich liebe es, dass jeder seine individuelle Authentizität ohne Wertung von Fremden leben kann. Ich liebe die Kiez-Kultur mit all ihrer Vielfalt. Und ich liebe die Toleranz und Offenheit, mit der Berlin jedem begegnet.
 
Doch so sehr ich das Großstadtleben Berlins auch zu schätzen und zu lieben gelernt habe, haben mich die letzten Jahre gelehrt, auch Kompromisse eingehen zu müssen – wie in etwa sich all den Luftschadstoffen, dem Smog und dem Zigarettenrauch auszusetzen, was für meine Gesundheit und insbesondere meine Haut auf Dauer enorm anstrengend geworden ist. Denn: All die städtischen Schadstoffe verleiten die Haut zur früheren Alterung und lassen sie schnell fad und ungesund wirken. So kam es mir sehr gelegen als ich kürzlich erfuhr, dass eine meiner liebsten Hauptpflege-Brands, Paula’s Choice, eine Defense-Serie lanciert hat! Diese soll die Haut nämlich nicht nur vor der Alterung, sondern auch vor den Luftschadstoffen des Großstadtlebens mit diversen Antioxidantien, Vitaminen und Superfood-Extrakten bewahren.

Paulas Choice | Defense | Hautpflege

Paulas Choice | Defense | Hautpflege

Paulas Choice | Defense | Hautpflege

So besteht die Linie aus vier Produkten, welche darauf ausgerichtet sind jene belastenden Luftschadstoffe zu bekämpfen und Trockenheit mit Glanz, Feuchtigkeit und einem ebenen Hautbild zu begleichen. Als ersten Schritt nutze ich hier das feuchtigkeitsspendende Reinigungsgel, das dank Grüntee-Extrakten, Süßholz und Soja die Haut nicht nur von all den städtischen Schadstoffen reinigt, sondern auch erstaunlich viel Feuchtigkeit schenkt.
 
Im Anschluss trage ich den Pore Purifier auf, der die Haut dank Azelainsäure tiefenreinigt und mit Niazinamid ein ebenes und gesundes Hautbild hinterlässt. Nachdem die Haut gereinigt und alle unreinen sowie alten Hautpartikel entfernt wurden, trage ich – last but not least – die mit SPF30 versetzte Feuchtigkeitscreme auf. Sie pflegt, glättet und belebt die Haut dank 12 pflanzlichen Antioxidantien und rundet so meine Morgenroutine ideal ab, wohingegen die reichhaltige Nachtcreme die Haut über Nacht repariert! Die perfekte Serie also für alle, die wie ich in der Großstadt leben, gerne diversen Outdoor-Aktivitäten nachgehen und zugleich bewusst mit ihrer Haut umgehen möchten.

Paulas Choice | Defense | Hautpflege

Paulas Choice | Defense | Hautpflege

Adidas x Raf Simons

Raf Simons und Adidas machen bereits seit 2013 gemeinsame Sache. Begonnen mit einem neuen Look für den allbekannten Tennisschuh Stan Smith über ein Make-Over des Trail Runners bis hin zu seiner eigenen Kollektion: Raf Simons überzeugt mich immer wieder aufs Neue mit seinen urbanen Designs für das deutsche Kult-Label – und diese Saison ganz besonders! Deshalb konnte auch ich es mir nicht nehmen lassen, meine Garderobe mit einem Sneaker-Paar des belgischen Designers zu erweitern. Denn die Schuhe lassen sich perfekt zu Jeans als auch zum Anzug kombinieren und mit einem einfachen Shirt sowie einer Lederjacke abrunden. Der perfekte Masha-Alltagslook also!

Instagram-Liebling: @flicka_elisa

Wer mir folgt und meinen Blog gerne liest, wird mit Sicherheit auch von Elisa begeistert sein. Denn ihr Content ist fernab des üblichen Instagram-Einheitsbreis. Stattdessen erzählen ihre Bilder Geschichten und weisen eine einzigartige sowie eindrucksvolle Ästhetik auf, wodurch ihr gesamter Feed vielmehr wie ein kuratierter Bildband wirkt. Jede ihrer Geschichten strahlt eine gewisse Unabhängigkeit aus, was nicht nur ihre Bildsprache, sondern auch sie als Person unglaublich stark wirken lässt.

Kindheitsnostalgie: Der Stylo 4 Couleurs von Clarins

Wer von euch erinnert sich noch an die Zeiten in der Grundschule, in der Multi-Farbstifte das Ding waren? Für alle, die jetzt „ich!“ schreien, habe ich nun den ultimativen Beauty-Tipp, denn: Clarins hat kürzlich den 4-in-1 Konturstift lanciert, der nicht nur etwas Nostalgie aufbringt, sondern auch noch unglaublich praktisch ist. So enthält der Stift eine Mine in intensivem Schwarz für einen betonten Blick, ein Smaragdgrün für leuchtendes Augen-Make-up sowie eine rosa Mine für sowohl Lippen- als auch Augenkontur.
 
Für all diejenigen, die kleine Taschen präferieren und ungern ein ganzes Make-up-Täschchen mit sich herumtragen, ist dies die perfekte Erfindung! So ist in jeder noch so kleinen Tasche immer Platz für den kleinen, handlichen Stylo von Clarins, der jeden Make-up Look unkompliziert auffrischt und dabei unglaublich handlich und praktisch zugleich ist!

Beauty Innovation: Mikrodermabrasion Gerät

Ich muss gestehen: Bei diesem Favorit war ich zu Beginn noch etwas skeptisch. Denn bevor man den Dreh zur exakten Nutzung raushat, wirkt das gesamte Gerät noch etwas komplex. Da ich dazu aber bisher nur Gutes gehört hatte, wollte ich nach dem ersten Versuch ¬– und einigen roten Striemen im Gesicht – noch nicht aufgeben.
 
Und das aus gutem Grund, denn: Bei Mikrodermabrasion handelt es sich um eine effektive sowie schonende Tiefenreinigung der Haut mithilfe feinster Kristalle. Indem die oberen Hautschichten durch das Gerät abgetragen werden, wird die Haut nicht nur elastischer, sondern auch deutlich aufnahmefähiger für Pflegeprodukte, wodurch in kürzester Zeit ein jüngeres Hautbild generiert wird. So werden Poren und Falten minimiert und die eigene Kollagen-Produktion angeregt. Die perfekte Alternative zur Kosmetikbehandlung also, denn ich bin begeistert – und meine Haut auch!

Fashion 2.0: Alphatauri

Bei Alphatauri trifft Mode auf Funktion, zeitlose Designs auf innovative Technologien. So werden einzigartige und funktionale Designs mit bahnbrechenden und hochwertigen Textilien verbunden, sodass diese nicht nur eine zeitlose Ästhetik ausstrahlen, sondern auch enorm praktisch sind. Denn die Mission des Labels basiert auf der Bestrebung, die Erwartungen der Menschen an ihre Kleidung zu steigern, indem diese an die Anforderungen des modernen Lebensstils angepasst werden. Dabei werden ausschließlich innovative Textilien erschlossen, welche die Interaktion von Körper und Kleidung revolutionieren sollen. So werden etwa Technologien eingesetzt, die durch gewisse Reflexe die Wärmestrahlung des eigenen Körpers reflektieren können – was besonders perfekt ist, wenn man sich zur kühleren Jahreszeit zwar modisch kleiden, aber dennoch nicht frieren möchte!

Label Love: „VeeCollective“

Die Frankfurter Designerin Lili Radu hat ein neues Label lanciert, welches eine Art Gegenpol zu ihren sonst sehr farbenfrohen Designs darstellt. Denn während sich die Designwelt ihres Labels „Lili Radu“ rund um bunte, feminine und klassische Taschen dreht, verkörpert „VeeCollective“ den urbanen, sportlichen und legeren Stil Berlins, welcher sie dazu inspiriert hat, Taschen zu kreieren, die zwar eine gewisse Coolness ausstrahlen, zugleich aber auch mit ihrer Funktionalität überzeugen. Die Totes von „VeeCollective“ sind demnach federleicht, multifunktional und der ideale Begleiter im Alltag. Und insbesondere da alle Modelle wasserdicht sind, lassen sie einen auch an verregneten Berliner Herbsttagen nie im Stich!

Cooling Hydration Sorbet Eye Gel von Dior

Hinsichtlich der Pflege rund um die Augenpartie bevorzuge ich persönlich Gels und Seren. Zum einen, da ich bereits des Öfteren das Gefühl hatte, sie seien effizienter und sanfter für die feine Augenpartie, und zum anderen, da insbesondere Gels sofort einziehen und sich die Haut binnen weniger Sekunden viel elastischer und hydratisierter anfühlt. So kam ich nicht drum herum auch das feuchtigkeitsspendende sowie kühlende Augengel von Dior zu testen und war bereits nach kurzer Zeit rundum begeistert!
 
Meine Euphorie begann bereits beim Auftragen, denn: Anstatt dass das Gel in einen kleinen Tiegel gefüllt ist, in welchen man mit dem Finger fassen müsste (Achtung, Bakterien!), kommt es in einer handlichen Tube daher und ist on-top mit einem kühlenden Keramikapplikator ausgestattet, welcher das Auftragen extrem angenehm macht. Zudem ist der erfrischende Effekt des Gels sofort spürbar: Er bekämpft Augenringe und lässt die gesamte Partie rund ums Auge wacher wirken.

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Könnt ihr euch noch daran erinnern, wie wir als Kinder 20 Pfennig in ein Münztelefon auf der Straße eingeworfen haben, aufgeregt auf das Freizeichen gewartet haben, um dann zu fragen, ob unsere Freunde zum Spielen runterkommen können?

Jacke: Barbour
Hemd: Sandro
Hose: Topshop
Schuhe: Adidas x Raf Simons
Tasche: Vee Collective

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Wenn ich an die analoge Zeit denke, dann denke ich an meine Kindheit und bin froh, dass ich damals aufwachsen bin in einer Zeit, in der ein Internetanschluss Zuhause eine Rarität war. Könnt ihr euch vorstellen, dass ich, bis ich ca. 15 Jahre alt war, quasi gar kein Internet benutzt habe? Erst als Teenager entdeckte ich langsam ICQ und MSN und fing an mich mit meinen Freunden in Chatrooms auszutauschen. Da waren iPhone & Co noch weit weg. Es ist grade mal 10 Jahre her, als ich mir mein erstes iPhone holte – ein Handy mit ‚richtigem‘ Internet. Da hatte ich mein Abi bereits gemacht.
 
Jede Generation hat ihre Besonderheiten und unsere Generation ist vermutlich die Einzige, die sowohl behaupten kann Digital Natives zu sein, als auch eine Welt ohne Internet zu kennen. Wir sind aufgewachsen in einer analogen Welt und waren doch mit die Ersten, die die Entwicklung vom ISDN-Modem hin zur Künstlichen Intelligenz mitbekommen werden.
 
Doch vor allem werden wir die letzte Generation sein, deren Leben nicht von Anfang bis Ende online festgehalten wurde und die Privatsphäre noch als Selbstverständlichkeit wahrnimmt.
Eines Tages können wir sagen:

‚Stellt euch vor, es gibt keinerlei Daten zu meiner Kindheit und Jugend, bis auf die Kinderfotos, die ich nach Weihnachten auf Stories geteilt habe.‘

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What a time to be alive.

Am Wochenende war ich auf der IFA (Internationale Funkausstellung), Deutschlands wichtigste Messe für Consumer Electronics und Home Appliances und habe einen Blick auf die Technologie Trends von Morgen geworfen. Was mir dabei auffiel: es gab kaum eine Software oder ein Gerät, das nicht Daten sammelte, um sich dem Nutzer anzupassen – von der Kaffeemaschine bis hin zur digitalen Schlafmaske. Vor allem die alltäglichen Geräte im Haushalt sammeln Informationen und werfen einen Blick auf deine Gewohnheiten:
wann gehst du schlafen, wie viel bewegst du dich und wie gesund isst du?
 
Das Thema der Zukunft ist Optimierung.
Und die funktioniert nur über ein exaktes Bild des Konsumenten.
Aber wohin soll das noch führen?

Zwar empfinden wir diese Daten-Goldgräberstimmung als gruselig, wollen nicht, dass man so viel über uns weiss, doch am Ende siegt die Bequemlichkeit nicht mehr selbst einkaufen gehen zu müssen oder staubzusaugen oder beispielsweise DuckDuckGo statt Google zu verwenden. Doch haben wir uns erstmal an einen Service gewöhnt ist es schwer die Macht der Gewohnheit zu durchbrechen.
 
Von Jahr zu Jahr verschiebt sich unsere Toleranzgrenze und wir akzeptieren, dass wir als Menschen immer transparenter werden. Und während uns ein personal Assistant zuhört, merken wir gar nicht, wie der Raum, den wir Privatsphäre nennen, immer kleiner wird. Was macht das schon, wenn Firmen wissen, wie wir unser Brot am liebsten mögen?

Doch wie viel Privatsphäre braucht jeder von uns eigentlich?

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Was mich angeht, so ist dieser Raum bereits sehr klein, denn ich teile mein Leben und meine Gewohnheiten nicht nur mit diversen Firmen, sondern auch mit einer großen Community. Zu wissen, dass viele Menschen viele Dinge über mich wissen, fühlt sich komischerweise gar nicht merkwürdig an, sondern eher sicher. Denn so lange man nicht über seine Ängst oder Gedanken spricht, fühlt man sich alleine damit. Durch euren Zuspruch fühle ich mich wie in einem Auffangnetz, denn ich weiss, dass es zahlreiche Menschen da draußen gibt, die sich ähnlich fühlen. Es gibt mir kein schlechtes Gefühl, wenn ihr wisst, was mich beschäftigt, wie ich wohne und wie mein Alltag aussieht. Auch nicht, wie ich mein Brot am liebsten mag.
Doch hier spielt ein wesentlicher Unterschied die Hauptrolle:
ICH bestimme, was ich preisgebe oder nicht.
 
Doch vor allem sollte man sich bewusst sein, dass man mit einer wachsenden Anzahl an Daten nicht nur Firmen in die Hände spielt, die uns allesamt nur als Produkt betrachten, frei nach dem Motto: ‚Wenn das Produkt umsonst ist, bist du das Produkt‘, sondern auch Kriminellen. Wir müssen uns also fragen: Wer könnte noch ein Interesse daran haben zu wissen, wie unser Tagesrhythmus aussieht?
 
„Nur“ die Heizungsapp, die bereits eine halbe Stunde vor Nachhause kommen, die Wohnung vorwärmt, oder auch ein Einbrecher, der die Wohnung gerne ungestört ausräumen würde. Und können uns Sicherheitsapps davor schützen? Und können wir noch entführt werden, wenn jeder Schritt getrackt wird?
 
Gefährlich wird es ausserdem, wenn sich das politische Klima ändert und der Staat Zugang zu intimen Daten hat, mit denen er Andersdenkende verfolgt. Wie können wir uns vor staatlichem Eingreifen schützen?

Will ich, dass Daten über meinen Kontostand, meinen Gesundheitszustand oder meine sexuellen Neigungen (öffentlich) einsehbar sind?
 
Die Antwort könnt ihr euch vermutlich denken. Denn auch wenn ich zu der privilegierten Gruppe gehöre, für die sich durch Bekanntwerden solcher intimen Daten grundsätzlich erstmal nichts ändert, weil ich selbstständig bin und keine politische oder andere Verfolgung befürchten muss, möchte ich dennoch nicht, dass Menschen diese Dinge über mich wissen – und mich demnach bewerten.
 
Doch wie lange können wir diese Daten noch für uns behalten?

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Ich befinde mich in einem inneren Konflikt, denn zum Einen möchte ich nicht so viele privaten Daten über mich teilen, doch zum Anderen möchte ich nicht auf den Luxus der neuen individualisierten Apps und Technologien verzichten. Doch am meisten beschäftigt mich, was noch kommt.

Kontaktlinsen, die Daten über unsere Gesundheit vermitteln, aber auch Geräte, die unsere Gehirnströme auslesen zur digitalen Vernetzung sind nicht mehr allzu weit entfernt, Stichworte: Brain-Hacking, Neuralink und Building 8.
 
Die Zukunft, sie scheint greifbar und wenn ich mir die Entwicklung der letzten 10 Jahre anschaue, dann bekomme ich nur eine grobe Vorstellung davon, was uns noch erwartet. Versteht mich nicht falsch: ich wünsche mir keinen Stillstand, denn die Innovationen der Zukunft müssen nicht gleich etwas Schlechtes bedeuten. Tatsächlich können sie auch erfüllen, was sie uns versprechen:
ein besseres Leben.
 
Die Technologien lassen sich nicht mehr aufhalten, deswegen ist es umso wichtiger, dass wir eine aktive Rolle in ihrer Gestaltung und der Gesetzgebung spielen. Denn eins sollten wir uns ebenfalls bewusst machen: wir sind die letzte Generation, die noch Einfluss auf dieses Thema nehmen kann, weil wir die letzte Generation sind, die noch eine analoge Welt kennt. Deswegen ist es unsere Pflicht, als Digital Natives, darüber zu reden: Über die Risiken, den Schutz unserer (mentalen) Privatsphäre und wo unsere Grenzen liegen.
Denn sonst werden Lieder wie „Die Gedanken sind frei“ bald der Vergangenheit angehören.

 
 
 

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Nach der Fashion Week ist vor der Fashion Week. Oder so ähnlich. Denn sobald der Modetrouble in Berlin vorbei ist, wartet man bereits ungeduldig auf die Resonanz der präsentierten Schauen. So ergibt sich mit jeder Saison erneut die Frage: Was hat Trend-Potential, was nicht? Und welche Teile werde auch ich nächstes Jahr tragen?
Eine erste Antwort konnte bereits die Berliner und Kopenhagener Fashion Week geben und so habe ich nicht nur ein paar schöne Trends gefunden, sondern auch gleich passend dazu die Trends mit Teilen von SAKS OFF 5TH (klickt HIER zum passenden Instagram Kanal) interpretiert und nachgestylt.

In Kooperation mit SAKS OFF 5TH

Meine Trend-Favoriten für Frühjahr/Sommer 2019

Dass ich ein großer Fan von SAKS OFF 5TH bin, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Denn ganz gleich wonach man sucht: Bei SAKS wird man – auch dank täglich neuer Ware – immer fündig! Schließlich gibt es alle großen High-End Marken bis zu 60% unter dem UVP – und das ohne den anstrengenden Outlet-Charakter (was meines Erachtens nach Gold wert ist!). So musste ich bei SAKS nicht lange nach meinen SS19-Lieblingen suchen. Im Handumdrehen hatte ich all meine Favoriten zusammen – und das von floralen Prints über Streifen bis hin zu Pastell-Farben! Dabei haben es mir alle sechs Trends jetzt schon angetan, weshalb ihr sie mit Sicherheit auch nächste Saison noch in meiner Garderobe wiederfinden werdet.
Welche der aufgezählten Trends gefallen euch besonders gut? Und habt ihr vielleicht schon den ein oder anderen Favoriten?

Athleisure Wear
Von der Couch auf den Laufsteg: Was vor wenigen Saisons noch ausschließlich als „ich muss noch schnell zum Supermarkt“-Look legitimiert war (wenn überhaupt!), lässt sich nun auf den Runways aller internationaler Modewochen wiederfinden. Die Jogginghose ist zurück – und das inklusive passender Jacke! Tracksuits erleben ihr wohlverdientes Revival und lassen meine 90er- und 00er-Jahre-Nostalgie wiederaufleben. So fand der Trend bei Brands wie Marina Hoermanseder und HUGO Anklang – und zwar in knalligen Farben, kombiniert zu eleganten Accessoires und Heels. Für mich der ideale Mix aus casual und chic!

Streifen
Auch der Streifen-Trend ist aus keiner Sommergarderobe so recht wegzudenken. Für Frühjahr/Sommer 2019 kommt er in zarten Blau- und Pastellnuancen daher – und das auch gerne mal im Komplettlook! Ganz gleich, ob als Nadelstreifen, Blockstreifen, oder im Muster-Mix: Hier lässt sich von verspielt bis schick variieren und experimentieren. Das Motto? Mehr ist mehr!

Pastellfarben
Pastelltöne zählen zu jenen Trends, welche aus keiner Sommerkollektion ganz wegzudenken sind. Schließlich sehnen wir uns insbesondere im Frühjahr nach frischen und sanften Nuancen, um unseren Looks eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen. Dabei gilt seit 2016 insbesondere eine Farbe als omnipräsent: Von Pantone zur Trendfarbe des Jahres gekürt, zählt „Rose Quartz“ seit jeher als der Pastell-Trend schlechthin! So sind rosafarbene Nuancen seit 2016 ein stets wiederkehrendes Phänomen und finden nun auch auf der deutschen Modewoche Anklang. Diese Saison zeigten sich Marina Hoermanseder, Lana Mueller und auch Riani besonders (pastell-)farbenfroh und präsentierten sowohl Kleider als auch Anzüge in den hauchzarten Tönen.

Suits
Frauen in Anzügen vermitteln stets das Gefühl einer emotionalen Unabhängigkeit und Stärke. Und dabei muss es sich nicht einmal um den strengen, schwarzen Zweiteiler handeln, den man in erster Linie mit dem Begriff assoziiert. Ganz im Gegenteil: Für SS19 können sowohl Farbe als auch Design etwas experimenteller sein. So symbolisiert etwa ein tiefer Rotton wie bei Guido Maria Kretschmer oder Riani etwas besonders Energisches, während der leuchtend gelbe Zweiteiler bei Marc Cain den fröhlichen und optimistischen Persönlichkeitszug unterstreicht. Dabei gehen die Schnitte von klassisch und tailliert bis hin zu verspielt und raffiniert und werden insbesondere im Oversize-Schnitt getragen.

Florale Prints
Wer Blumenprints noch immer ausschließlich mit Klein-Mädchen-Charme assoziiert, liegt falsch, denn: Auch wenn stets eine gewisse Sehnsucht und Romantik in den Entwürfen liegt, haben Modehäuser wie etwa Gucci und Erdem das florale Muster längst modernisiert. So lässt sich dieses von romantisch und verspielt bis eben hin zu feminin und cool vielseitig interpretieren.

Geometrische Muster
Rebekka Ruetz ist bekannt dafür, das Extreme und Außerordentliche auf ganz eigene Art und Weise in ihren Entwürfen zu interpretieren. Diese Saison gestaltete sie ihre Runway-Show unter dem Motto „Make Love Great Again“ und präsentierte dabei eine farbenfrohe, abstrakte und für Rebekka Ruetz eigentlich gar nicht so ungewöhnliche Kollektion. So waren die Looks mit diversen Mustern versehen, welche sich aus geometrischen und farblichen Zusammenspielen ergänzten und mich umgehend begeisterten! Zum einen, da das Aufeinandertreffen von Mode und Geometrik meines Erachtens nach ein neues Trend-Phänomen aufweist, das ohne historische Referenzen arbeitet und sich gänzlich unvoreingenommen interpretieren lässt. Zum anderen, da es doch eigentlich so simpel ist und gleichzeitig etwas sehr Besonderes und Spannendes spiegelt. Denn ganz gleich, ob als Shirt, Rock oder Accessoire: Geometrische Muster arbeiten als absolutes Key-Piece und werten jeden Look unmittelbar auf!

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Die Autorin

Masha Sedgwick ist ein persönlicher Fashion und Style Blog aus Berlin. Neben Mode schreibt die Fashionbloggerin auch häufig über Themegebiete rund um Beauty, Lifestyle und Reisen und gibt wertvolle Tipps, ob zum perfekten Make up, der täglichen Haarpflege, dem besten Hotel oder für den schönsten Städtetrip überall auf der Welt. Der Blog existiert bereits seit 2010 und dank der anspruchsvollen Bilder und persönlichen Texten gehört Masha Sedgwick mittlerweile zu den erfolgreichsten und reichweitestärksten Modeblogs in Deutschland, hat es auch zu internationaler Bekanntheit erreicht und wird regelmäßig im Print und Fernsehen gefeatured.

Masha Sedgwick is a personal fashion and style blog from Berlin. Besides fashion she also writes about beauty, lifestyle and travel and gives valuable tips, whether it's the perfect makeup, daily hair care or the best hotel. Masha Sedgwick runs her blog since 2010 and thanks to its high quality in text and image the blog Masha Sedgwick is now one of the most successful fashion blogs in Germany.

Маша Седжвик – автор личного блога, посвященного моде и стилю. В центре ее внимания не только модная одежда – она часто пишет на темы, связанные с красотой, образом жизни и путешествиями, освещает модные тенденции, а также дает ценные советы – например, как сделать идеальный макияж, как правильно ухаживать за волосами, как выбрать отель или куда поехать в отпуск. Блог Маши Седжвик существует с 2010 года. Благодаря интересным текстам и качественным фотографиям он стал одним из самых успешных блогов о моде в Германии и постепенно приобретает популярность за ее пределами.

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