samstag-24-1

Diese Woche:
Diese Woche habe ich bei meinen Eltern in Frankreich verbracht und es nach dem Diebstahl etwas ruhiger angehen lassen und viel Zeit mit meiner Mama und mit essen verbracht. Vielleicht nicht unbedingt die allerbeste Idee kurz vor der Fashion aber wenigstens fühle ich mich jetzt auch bereit wieder nach Hause zu fahren und freue mich auf Berlin.
 
Nächste Woche:
In der nächsten Woche geht es ganz schön rund: ich habe ein Interview mit einer Tageszeitung, freue mich schon auf den Tollwasblumenmachen.de Flower Market am Samstag und bin für eine Nacht in Düsseldorf, um das Escada Opening am Donnerstag zu feiern. Tja, und dann steht ja auch quasi schon die Fashion Week vor der Tür…
Eins steht fest: langweilig wird mir definitiv nicht!

 
Gefreut:
habe ich mich über euren Zuspruch! Es ist echt erschreckend wie viele Menschen Opfer von Diebstählen sind und wie „normal“ das eigentlich ist. Ich finde das schrecklich und es gruselt mich auch ein wenig, vor allem wenn es um Hauseinbrüche geht. Was für ein furchtbares Gefühl!
Genauso furchtbar finde ich übrigens diese Menschen, deren Schadenfreude ekelhaft durch jede Zeile trieft.

 
New in:
Obwohl ich grade andere Sorgen habe, konnte ich es nicht lassen mich beim Sale mit einer neuen Tasche zu trösten, nachdem meine 3 Babies unwiderruflich weg sind. Außerdem habe ich mich mit dem nötigsten eingedeckt an Klamotten, damit ich halbwegs angezogen durch die Gegend laufen kann und bin ziemlich happy mit meinem neuen Shirt, einer Jeans-Shorts, einer Stoff-Shorts und einer coolen Mom Jeans

 


 

Bildschirmfoto 2016-06-18 um 00.34.15
 

Diebstahl Update:
Ok – ich habe doch noch eine weitere Sache aus dieser Diebstahl Nummer gelernt: nur weil man versichert ist, ist man noch lange nicht abgesichert. Ärgerlicherweise werde ich auf dem Großteil der Kosten sitzen bleiben, weil die Hausratversicherung nicht im Ausland haftet und bei den geliehenen Sachen die Haftpflicht nicht bei Bargeld, Kreditkarten oder Schmuck (was meine größte Sorge war) haftet. Lerne: grade bei Versicherungen ganz sorgfältig das Kleingedruckte lesen.
Nach der Fashion Week werde ich mich eindeutig der gesamten Umstrukturierung meiner Versicherungen widmen, damit mir sowas eindeutig kein zweites Mal passiert!
Außerdem habe ich jetzt einen vorläufigen Reisepass und ihr glaubt gar nicht, wie nervig das war, da das Konsulat nur an 2 Tagen geöffnet war – für 2 Stunden! Es hat alleine zwei Tage gebraucht, bis meine Identität bestätigt war… Zuhause muss ich dann erstmal einen neuen Personalausweis beantragen, aber eigentlich ist das gar nicht schlimm, weil meiner eh nur noch ein halbes Jahr gültig war..

 
Geklickt:
ein wirklich schönes Interview mit Dascha Polanko, die bei OITNB mitspielt und ein paar klare Worte zum Thema Schönheitsideal zu sagen hat!

 

 
 

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working place of a beauty editor for Elle and Harper's Bazaar

„You either know fashion – or you don’t.“
Anna Wintour

 
 

Heute gibt es den zweiten Teil unserer neuen Serie „Mode Berufe“, ein Blick hinter die Kulissen diverser Jobs der Fashion-Branche. Dürfen wir vorstellen: Karoline, Beauty-Redakteurin bei Elle und Harper´s Bazaar. Jeden Monat füttert sie zwei der wichtigsten Printmagazine weltweit mit spannenden Inhalten aus dem Bereich Beauty, Schönheit und Kosmetik.
 
Digitale Medien sind auf dem Vormarsch und auch für die Neu-Münchnerin eine wichtige Informationsplatforn. Dennoch verschwinden gedruckte Modemagazine bis dato nicht von der Bildfläche und überzeugen durch Haptik, kreative Fotostrecken und das Gefühl „etwas in der Hand zu haben“ – auch für Karoline ein wichtiger Aspekt.
 
Wie sie an ihren Job gekommen ist, warum man sich bei der Wahl des Studiums nicht ganz so stressen sollte und wie ein klassischer Arbeitsalltag im Office eines Hochglanzmagazins aussieht, verrät die ehemalige Berlinerin im Interview.

 

 

Wie bist du zu deinem Job gekommen und was hast du vorher gemacht?
Ich bin ein ziemlich gutes Beispiel dafür, dass man nicht nur auf dem direkten Weg ans Ziel kommen kann. Obwohl ich bereits ziemlich früh wusste, dass ich bei einem Print-Modemagazin arbeiten möchte, habe ich mich nach dem Abi gegen einen Modestudiengang an einer privaten Uni entschieden und stattdessen Deutsche, Englische und Französische Literaturwissenschaft studiert. Auch wenn ich mich dabei durch so manches Seminar quälen musste, das nicht zu hundert Prozent nach meinem Geschmack war, bin ich sehr froh, das Schreiben, Recherchieren und Interpretieren von Grund auf gelernt zu haben. Nach meinem Abschluss ging es zurück nach Berlin und auf direktem Weg in die Mode. Ich wollte verstehen, wie Kleidung wirklich funktioniert und habe in einem kleinen Atelier nähen gelernt. Fest davon überzeugt, dass die Branche das richtige für mich ist, habe ich dann (gefühlt) hunderte Bewerbungen an sämtliche Modemagazine geschickt und landete kurz darauf im Beautyressort der ELLE. Im Anschluss schnupperte ich dann noch in die Lifestyleredaktion rein und kam schließlich für eine Assistenz ins Beautyressort zurück. Nach etwa einem Jahr folgte die Redakteursstelle und damit der erste wirklich feste Job. Inzwischen betreue ich nicht mehr nur die ELLE, sondern auch Harper’s Bazaar sowie elle.de und habe somit Einblick in zwei der wichtigsten Modemagazine auf dem deutschen Markt.
 
Was macht man als Beauty-Redakteurin?
Als Beautyredakteurin für ELLE, elle.de und Harper’s Bazaar bin ich vielseitig im Einsatz. Von der Planung der Themen, Produkttests und Pressereisen bis zum Schreiben der Artikel. Mein Schwerpunkt und meine Leidenschaft liegt zwar im Beautybereich, aber eigentlich geht alles Hand in Hand. Für unseren Online-Auftritt schreibe ich auch oft Mode- oder Lifestylethemen und bin in der Gestaltung meiner Artikel recht frei. Ich bin immer auf der Suche nach den neusten Trends, It-Labels und Lieblingslooks, die gut zu unseren Heften passen und lasse mich gerne von allen Seiten inspirieren: Internationale Presse, Blogs, Instagram – eigentlich bin ich in jeder freien Minute am scrollen, blättern oder lesen. Ab und zu produziere ich auch „Stills“ (Produktshootings) für ELLE oder elle.de. Sobald auf meinem Schreibtisch neue und hübsche Lippenstifte, Düfte oder Cremes landen, inszenieren meine Kollegin Christina und ich spontan kleine Beautywelten für Instagram. Im Grunde sind wir hier in der Redaktion eine Art Filter für alle neuen Produkte, Trends und Marken. Deshalb habe ich stets Augen und Ohren offen und versuche die besten Inhalte an unsere Leser weiterzugeben.
 
Wie sieht dein Arbeitsalltag bei ELLE und Harper´s Bazaar aus?
An einem ganz normalen Arbeitstag bin ich gegen 9 Uhr in der Redaktion, beantworte erstmal meine E-Mails und checke die Termine für den Tag. Je nachdem an welchem Punkt im Heft wir gerade stehen, geht es dann ans Aussuchen der Produkte, Sichten der Runway-Looks oder ans Texten. Obwohl der Job bei einem Modemagazin den Ruf hat, wahnsinnig luxuriös zu sein, ist er doch wie jeder andere und bedeutet harte Arbeit. Aber selbst im größten Stress nehme ich mir immer die Zeit für eine kurze Kaffeepause mit meinen liebsten Kollegen. Auch wenn ich danach etwas schneller schreiben muss, sind diese kleinen Auszeiten für mich notwendig, um kreativ und frei im Kopf zu sein. Abends geht es dann häufig zu Presseevents oder Shop-Eröffnungen, wo ich mir die neusten Branchen-News ganz genau anschaue und so schnell wie möglich über Instagram, elle.de oder die Hefte für alle zugänglich mache.
 
Welche Tipps würdest du Modestudenten und Graduates für die Praktika- und Jobsuche geben?
Stresst Euch nicht so sehr! Es ist im Endeffekt egal, ob du den perfekten Lebenslauf mitbringst, ob du mal ein Jahr Auszeit genommen hast oder dich umorientieren musstest! Was wirklich zählt ist, dass du gut bist in dem was du machst, Spaß daran hast und ein Mensch bist, mit dem andere gerne zusammenarbeiten. Ein bisschen Glück und das richtige Timing an der ein oder anderen Stelle gehören sicherlich dazu aber wenn du verlässlich und motiviert bist, ergibt sich der Rest von ganz alleine. Und besonders wichtig: Habt keine Angst Euch zu bewerben. Absagen gehören einfach dazu aber ich habe damals auch nicht geglaubt so einfach an mein Praktikum zu kommen. Im Nachhinein hat es mir alle Türen zu meinem jetzigen Job geöffnet.
 
Was gefällt dir an deinem Job am meisten und wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor?
Ich persönlich liebe die Abwechslung in meinem Job. Mal gibt es Zeiten in denen eine tolle Einladung die andere jagt und man an die beeindruckendsten Orte kommt. Dann wiederum brütet man stundenlang über einem Text oder wühlt sich durch die neusten Produkterscheinungen. Ich kann organisiert und kreativ sein und sehe jeden Monat aufs Neue die Früchte meiner Arbeit. Das gibt mir unheimlich viel Zufriedenheit und die Gewissheit, dass ich genau da bin wo ich immer hin wollte. Was die Zukunft bringt, kann und will ich noch gar nicht sagen. Die Branche verändert sich derzeit massiv und es bringt meist sowieso nichts, sich einen Plan zurecht zu legen. Von daher gebe ich einfach mein Bestes, versuche offen für Neues zu sein und bin einfach gespannt wo es hingeht. Ob ich im Print bleibe, Vollzeit zu Online wechsle oder doch nochmal was ganz anderes mache – bisher bin ich bei solchen Entscheidungen immer mit meinem Bauch gegangen und damit ganz gut gefahren. Was auch immer es wird, ich bin mir sicher, es bleibt spannend!
Mehr von Karoline auf Instagram

 

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Endlich Sale! Unsere liebste Saison steht in den Startlöchern und lockt mit großartigen Rabatten in euren Lieblingsshops. Von stylisher Sommerkleidung, Schuhen und Co. bis hin zu coolen Accessoires, angesagter Bade- und Strandmode für den nächsten Urlaub – eure Wunschliste wartet schon darauf geshoppt zu werden! Euch fehlt noch die nötige Inspiration? Kein Problem! Unsere Favoriten haben wir deshalb schon einmal für euch zusammengestellt:

 
sale
 


1. Marysia, Bikini
2. Truffle Collection, Sandalen
3. Girls on Film, Kleid mit Fransen und V-Ausschnitt
4. Topshop, Graue Pumps
5. Odette New York, Armreif
6. Eddie Borgo, Ring
7. Anya Hindmarch, Schlüsselanhänger
8. &otherstories, Jacke aus Veloursleder
9.Mint & Berry, Rucksack
10. Kiehls, Ultra Facial Cream
11. Topshop, Jumpsuit
12. Yves Saint Laurent, „Rouge Pur Couture – The Mats“ Lippenstift
13. Dior, „Diorskin Airflash“ Spray Foundation
14. See by Chloé, Beuteltasche
15. Castaner, Espadrilles
16. Scotch & Soda/Maison Scotch, Baumwollkleid
17. Mango, Rock mit Reißverschluss

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Die Autorin

Masha Sedgwick ist ein persönlicher Fashion und Style Blog aus Berlin. Neben Mode schreibt die Fashionbloggerin auch häufig über Themegebiete rund um Beauty, Lifestyle und Reisen und gibt wertvolle Tipps, ob zum perfekten Make up, der täglichen Haarpflege, dem besten Hotel oder für den schönsten Städtetrip überall auf der Welt. Der Blog existiert bereits seit 2010 und dank der anspruchsvollen Bilder und persönlichen Texten gehört Masha Sedgwick mittlerweile zu den erfolgreichsten und reichweitestärksten Modeblogs in Deutschland, hat es auch zu internationaler Bekanntheit erreicht und wird regelmäßig im Print und Fernsehen gefeatured.

Masha Sedgwick is a personal fashion and style blog from Berlin. Besides fashion she also writes about beauty, lifestyle and travel and gives valuable tips, whether it's the perfect makeup, daily hair care or the best hotel. Masha Sedgwick runs her blog since 2010 and thanks to its high quality in text and image the blog Masha Sedgwick is now one of the most successful fashion blogs in Germany.

Маша Седжвик – автор личного блога, посвященного моде и стилю. В центре ее внимания не только модная одежда – она часто пишет на темы, связанные с красотой, образом жизни и путешествиями, освещает модные тенденции, а также дает ценные советы – например, как сделать идеальный макияж, как правильно ухаживать за волосами, как выбрать отель или куда поехать в отпуск. Блог Маши Седжвик существует с 2010 года. Благодаря интересным текстам и качественным фотографиям он стал одним из самых успешных блогов о моде в Германии и постепенно приобретает популярность за ее пределами.

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