Notiz an mich: Ich bin stolz auf dich.

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Moody Editorial auf einem Dach / Rooftop in Berlin Mitte von Masha Sedgwick (Maria Astor) | Kolumne | Stolz sein | Selbstliebe | Glaubenssätze

Kritisch begutachte ich mich im Spiegel.
Manchmal frage ich mich, ob ich möglicherweise ein verzerrtes Bild von mir selbst habe. Ob mich Andere anders wahrnehmen, als ich mich selbst wahrnehme. Man ließt ja immer wieder, dass viele Menschen ein gestörtes Selbstbild haben. Ob ich davon vielleicht auch betroffen bin? Bin ich in Wirklichkeit ein anderer Mensch?

Vielleicht bin ich ja Jemand, auf den ich selbst stolz wäre, wenn ich mich von außen betrachten würde? Meine Mama ist stolz auf mich, mein Freund und meine Freunde und ja, ab und an mal auch ich selbst. Nur fällt mir das irgendwie schwer.

Tatsächlich ist das Gefühl von Stolz nicht grade dominierend in meinem Leben. Stattdessen denke ich mir selbst häufig, dass ich dies und jenes vielleicht sogar noch ein bisschen besser könnte, ganz nach dem Motto: da ist noch Luft nach oben.

„Stolz [von mnd.: stolt = prächtig, stattlich] ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst oder anderen, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“.“

Statt nach einer durchgearbeiteten Woche stolz zu sein, dass ich es überhaupt so gut durchgehalten habe, ärgere ich mich über die übrig gebliebenen to-dos, die ich nicht mehr geschafft habe.

Statt nach dem 10 Kilometer Lauf, zu denen ich mich an einem Sonntag gequält habe, stolz auf mich zu sein überhaupt laufen gegangen zu sein und das auch noch bei ekelhaftem, regnerischen und kalten Berliner Wetter, ärgere ich mich darüber, dass ich keine bessere Pace gelaufen bin.

Statt stolz auf meinen trainierten Körper zu sein und die Muskeln, die sich abzeichnen, ärgere ich mich über die ein oder andere Fettschicht, die sich hartnäckig angelagert hat und bei der nichts zu helfen scheint.

Statt stolz zu sein, dass es bei mir beruflich schon seit vielen Jahren konstant gut läuft, sehe ich häufig verpasste Chancen und Potenzial, das ich noch ausschöpfen kann.

Ja, mangelnder Stolz ist Fluch und Segen zugleich. Er treibt mich zu Höchstleistungen, pusht mich täglich, aber was bringt es, wenn ich nicht auch mal stolz sein kann auf mich?
Was soll dann der Antrieb, wenn es kein Ankommen gibt?
Wenn sich das greifbare Glück doch wieder ein Stück entfernt und mir wie eine Karotte vor der Nase hängt?
Kennt ihr dieses Gefühl?

Doch warum fällt es uns manchmal so verdammt schwer stolz auf uns zu sein?

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Manches gründet möglicherweise auch in der Kindheit und Jugend. Denn Lob, erst recht Selbstlob, war verpönt. Wer stolz und selbstbewusst war, der war automatisch auch arrogant. Stolz war keine Tugend, die man sich auf die Fahne schrieb. Und war man dann doch mal stolz auf sich, wurde man teils auch nicht unsanft wieder „auf den Boden der Tatsachen“ zurückgeholt und die eigene Leistung wurde mit Sprüchen wie „war ja jetzt auch kein Kunststück“ abgewertet. Und das nicht etwa von Fremden, sondern von Freunden und Familie.
Die Freunde wollten nicht, dass man „abhebt“ und sich „für etwas Besseres hält“ möglicherweise aus Angst selbst nicht mithalten zu können und die Eltern (jedenfalls in meinem Fall) haben mich auch nicht überschwänglich gelobt, wenn ich beispielsweise mit einer 2 in Mathe nach Hause kam. Dann hieß es nämlich nur: „Warum keine 1?“ Und bei einer 1- hieß es dann: „Warum das Minus?“

Da so ziemlich die einzigen Einsen, die ich nach Hause brachte, die in Kunst und Sport waren, also Fächer, die damit nicht wirklich ernst genommen wurden und dadurch auch nicht zählten, blieb es also bei der Dauerenttäuschung, die sich meine Schullaufbahn nannte.
Und damit war auch ich eine Dauerenttäuschung.

Vermutlich meinen es Eltern nur gut mit einem, aber die Folge sind verhaltensgestörte Erwachsene, die ihre eigenen Leistungen nicht anerkennen können und immer nach mehr streben in der Hoffnung, dass dieses „mehr“ sie irgendwann glücklich macht, weil sie dadurch zu einem besseren und liebenswerteren Menschen werden.
Kleiner Spoiler an dieser Stelle: Macht es nicht.
Denn Stolz gründet in erster Linie auf Selbstliebe.

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Ein gutes Beispiel dafür ist ein Buch, das ich vor Kurzem gelesen/gehört habe, das auf einer wahren Geschichte beruht (Achtung Spoiler!).
Es ging um einen jungen Italiener, der damals vielen Juden zur Flucht in die Schweiz verholfen hat und damit auch vielen Menschen das Leben gerettet hat. Anschließend hat er als Spion sein Leben riskiert und den Partisanen in Italien zum Sieg verholfen, doch eine Person konnte er nicht retten: die Liebe seines Lebens. Das macht ihn bis heute so fertig, dass er nicht stolz auf sich und seine beeindruckende Leistung sein kann, weil sein gesamtes Leben durch dieses Ereignis überschattet wird. Bis heute sieht sich der Italiener nicht als Held, sondern als Feigling.

Jetzt ist das natürlich ein extremes Beispiel für einen Menschen, die allen Grund hätte stolz auf sich zu sein – und es trotzdem nicht ist. Ich persönlich habe vermutlich Niemandem das Leben gerettet und mein Beitrag an der Gesellschaft ist wesentlich kleiner. Trotzdem versuche ich stolz auf mich zu sein. Stolz auf meine Leistung, meinen Beitrag an der Gesellschaft und vielleicht auch einfach mal so auf mich, weil ich einfach ein Mensch bin, der es verdient stolz auf sich zu sein – ganz ohne die Bedingungen, die man mir früher vermittelt hat.

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Deswegen sind es unter Anderem die negativen Glaubenssätze, die wir ablegen müssen, um endlich wieder genug zu sein und damit auch stolz sein zu dürfen. Dafür reicht es manchmal auch seine Perspektive zu ändern und zurückzublicken, auf den Weg, den man bereits zurückgelegt hat, statt immer nur den Weg zu sehen, der noch vor einem liegt. Warum sind wir nicht einfach mal stolz auf das, was wir bereits geleistet haben? Zumal der Weg, der vor einem liegt oftmals verschlungen und voller Überraschungen und Gelegenheiten steckt, die wir nur dann begreifen können, wenn wir uns dafür auch öffnen, statt stur und gradeaus einem bestimmten Weg zu folgen.

Und während wir auch mal zurückblicken, sollten wir unseren Blick auch für die Dinge öffnen, die uns selbstverständlich erscheinen. Auch auf funktionierende Beziehungen, Freundschaften und ein geregeltes Leben können wir stolz sein. Wir können stolz darauf sein, wie wir unsere Kinder erziehen und welches Verhältnis wir zu unseren Familien und Mitmenschen haben und auch unser Bewusstsein für unsere Umwelt geben genauso Anlass auch mal stolz sein zu können, wie die regelmäßige Sporteinheit. Wir können genauso stolz auf die Entscheidungen sein, die wir tagtäglich treffen und die uns leicht fallen, wie auf die, die uns schwer fallen. Vielleicht reicht das manchmal schon, um einfach mal stolz auf sich zu sein.

Vielleicht muss man sich manchmal einfach mal sagen, dass man stolz auf sich ist. Gründe gibt es schließlich genug.
Man muss nur einmal in den Spiegel schauen und den Menschen sehen, der man bereits ist – und nicht nur den, der man noch nicht ist.
Es ist alles eine Frage der Perspektiv
e.


Moody Editorial auf einem Dach / Rooftop in Berlin Mitte von Masha Sedgwick (Maria Astor) | Kolumne | Stolz sein | Selbstliebe | Glaubenssätze
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Vielleicht hilft es einfach mal 10 Dinge aufzuzählen, auf die man selbst stolz sein sollte.

Ich bin stolz, weil ich eine gute Katzenmama bin.
Ich bin stolz, weil ich 15 Killer-Burpees mache.
Ich bin stolz, weil ich so einen tollen Mann an meiner Seite habe.
Ich bin stolz, weil ich Erfolg nicht über die Zahl der Follower, sondern die Qualität der Arbeit messe.
Ich bin stolz, weil ich bewusst mit meiner Umwelt umgehe.
Ich bin stolz, weil ich mich fast immer für das vegane Menü entscheide.
Ich bin stolz, weil ich bei der letzten Shoppingtour nichts gekauft habe.
Ich bin stolz, weil ich in den letzten Wochen meinen Schokoladenkonsum wieder etwas runtergefahren habe.
Ich bin stolz auf meinen Instagram Feed, der zwar speziell ist und mir vermutlich weniger Likes gibt, aber mir dafür selbst viel besser gefällt.
Und nicht zuletzt bin ich auch stolz auf diesen Artikel, den ich selbst recht gelungen finde.

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Februar 16, 2019

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15 Kommentare

  1. Ich muss den Artikel immer mal wieder lesen (sicher schon zum 5. Mal), denn danach schaffe auch ich es, nicht immer nur das zu sehen, was zu einem neuen Ziel noch fehlt, sondern auch mal das zu sehen, was schon alles hinter mir liegt, und von dem ich noch etwas früher dachte: wenn ich das dann habe, dann bin ich sicher total stolz auf mich! Dann habe ich das geschafft! Tatsächlich habe ich dieses Hochgefühl, das ich mir immer vorstelle, wenn ich an einen Erfolg denke, nicht. Die Sekunden vergehen, die Prüfung ist erledigt, das Ergebnis ist gut – aber die Euphorie kommt nicht. Kurz mal Erleichterung – aber der Fokus sofort wieder auf das nächste Ziel, auf das, was mir bis dahin noch fehlt. Puh.
    Und dann wieder diesen Artikel lesen, zurückschauen, und mir denken: hätte ich nie von mir gedacht, dass ich so viel mal schaffe. Eigentlich ein ziemlicher Berg. Das ist schon ganz schön gut von dir – damit hast du dich selbst und deine eigenen Erwartungen übertroffen. Wow. Das ist echt gut! Gut gemacht!

    1. Ganz ehrlich du hast einfach mal parallel neben deinem Job eine Ausbildung gemacht. Chill mal! :)
      Du BIST super und vor dir liegt noch ein weiter, aber spannender Weg.

      Am Ende des Tages ist es vielleicht auch gut, dass wir bei manchen Dingen, nicht im Voraus wissen, wie viel Arbeit sie machen..

  2. Danke das es dich und deinen Blog gibt! Tatsächlich hast du mit deinen Worten es geschafft mich ein bisschen zu beruhigen nach einem nicht so gelungem Montag!

  3. Hi Masha,

    worauf du deinen Fokus richtest, dahin fließt deine Energie und davon entsteht mehr – das ist auch etwas, womit ich mich gerade vermehrt auseinander setze. Nicht perfekt sein zu müssen ist etwas, was ich lernen will, lernen muss. Mich zu konzentrieren auf meine Erfolge, was ich alles schon gemeistert habe. Mich nicht zu vergleichen mit anderen, nur mit mir selbst.

    So eine Liste, wie du sie hast, führe in in meinem Bullet Journal als Erfolgsliste / Ressourcenrucksack, bildlich gesprochen. Um mir selbst zu zeigen, wenn ich down bin, wie cool ich eigentlich bin, dass ich genüge, was ich schon erreicht habe – ganz ohne arrogant zu sein! Das ist in Deutschland gar nicht so einfach. Es ist eben schon oft „reinsozialisiert“, sich selbst bloß nicht zu gut zu finden und sich für seine Erfolge zu feiern, bescheiden zu sein. Es ist eben ein Prozess, denn ich so wichtig finde, denn, verdammt, wir sind alle so starke Personen auf unsere eigene Art und sollten uns selbst leuchten lassen mit allem, was uns ausmacht!
    Guten Start in die Woche!

    1. Hi Vanessa,

      das ist es in der Tat nicht! Dabei sind gelegentliche Höhenflüge nichts verkehrtes! Sie zeigen uns unsere Flügel :)

      Ich hoffe aber sehr, dass die nächste Generation weniger „erdbezogen“ aufwächst und damit endlich fliegen lernt. Wird ja auch höchste Zeit!

  4. Liebe Masha,

    Ich finde auch, dass der Post sehr gelungen ist und ich ganz generell das Posten solcher Texte und Gedankengänge einfach wichtig finde. Auch, wenn das Ganze unentgeltlich ist, so ist das ja auch mal der Ursprung des Blogs als eine Art Tagebuch gewesen und die berufliche Ebene eine Entwicklung der Zeit (und allen voran natürlich auch Glück und Können). Ich denke auch darauf kannst Du stolz sein, dass das materielle und der perfekte Feed und all das nicht nur im Vordergrund stehen (selbstverständlich aber für die eigene Existenz maßgeblich sind).

    Ganz allgemein gesehen, so finde ich kann man auf sich stolz sein, wenn man sich selber treu bleibt was ja in der Selbstoptimierungsgesellschaft von heute so ne Sache ist.

    Mutig übrigens auch, auf dem Dach herum zu klettern. ;-) schöne Bilder!

    Ich finde gerade diese Instagram- Sache mit den Accounts, nach immer mehr streben zu wollen wirklich weird. Man sollte sich wirklich Gedanken machen auf was man selbst stolz ist, was man selbst erreicht hat. Dazu gehören für mich nicht gekaufte Follwerzahlen und irgendwelche Algorithmen die unter Fotos selber kommentieren: Hammer! So toll, Nice oder drei Flammen…
    Was ist denn das? Das ist doch Verarsche.

    Es ist schade, dass es soweit gekommen ist, das man sich selber auch an Likes misst.

    Also es ist manchmal Fluch und Segen zugleich mit solch einem Kanal. Man kann viel lernen und positiv beeinflusst werden, aber das geht Gleichmaßen auch in die negative Richtung.

    „Wir“ wollen uns so sehr abheben, dass es doch irgendwo ein Einheitsbrei ist.

    Deshalb ist es schön zu sehen, dass man auch auf ganz „simple Dinge“ für sich selbst stolz sein kann, wie z.B. eine gute Katzenmama zu sein.
    Und stolz kann man auch sein, wenn einem mal jemand sagt was man gut kann und man Anerkennung in Form von ehrlichen, real, ausgesprochenen Worten bekommt und das sollte man selbst in seinem Umfeld auch hin und wieder tun.

    1. Hallo Stephi,

      ja mehr Freundlichkeit in der „realen“ Gesellschaft – das wärs doch! Leider habe ich oft das Gefühl sind wir noch nicht soweit und es werden noch immer die Ellenbogen ausgefahren, statt einander zu helfen. Ich finde zwar, dass Instagram oberflächlich dafür das bessere Medium ist (dieser Hate auf FB geht mir nämlich echt auf den Keks manchmal), aber einen dann manchmal doch sehr unter Druck setzt. Dabei können wir doch wirklich stolz auf uns sein, auf uns, auf unsere Freunde und Familienmitglieder. Jeder leistet etwas Tolles – und wenn es nur das weltbeste Tiramisu ist! :)

  5. Einfach ein wahrer, sehr gelungener Text! Im Perfektionismus-Wahn, in dem sich die meisten unserer Generation leider befinden, finde ich es einfach toll von dir, Masha, uns mal daran zu erinnern, wie stolz wir auf uns sein können. Es gibt mir einen klasse Denkansatz, mit dem ich in eine neue Woche starten kann. Danke!

  6. Der für mich bislang inspirierendste Sonntagspost – vielen Dank! Ich erkenne mich in vielen Aussagen wieder. Ich glaube außerdem, dass dieses ständige Streben nach mehr auch dazu führen kann, dass man Dinge nicht aus eigenem Antrieb macht, sondern in erster Linie um andere (z.B. die Eltern) stolz zu machen. Das führt natürlich dazu, dass wir uns selbst und unsere eigenen Wünsche aus den Augen verlieren und am Ende mit einem Berufs- und/oder Privatleben dastehen, das uns alles andere als glücklich macht. Außerdem habe ich festgestellt, dass es mir nicht nur schwerfällt auf mich stolz zu sein und meine Leistungen anzuerkennen, sondern auch die von anderen in meinem Umfeld. Das fand ich total erschreckend und traurig! Zum Glück habe ich diesen Zusammenhang früh erkannt und es hilft mir wirklich sehr auf meinen bisherigen Weg zurückzublicken und anzuerkennen, was ich bislang schon erreicht habe – im Berufs- und(!) Privatleben, denn lange Zeit habe ich meinen Erfolg nur an meiner beruflichen Situation gemessen. Dass ich eine lange und glückliche Beziehung führe, eine gute Bindung zu meiner Familie und einen tollen Freundeskreis seit der Schulzeit habe, war für mich irgendwie normal. Ich glaube, wir sollten viel reflektierter und bewusster leben und uns immer wieder vor Augen führen, worauf wir stolz sein können. Vielleicht gibt uns das auch Mut und Kraft für alles, was noch vor uns liegt.

    1. Hi Sabrina,

      glückwunsch zu deinem privaten Glück. Lustigerweise denke ich mir häufig, dass eine Person gar nicht so schlimm sein kann, wenn ein Partner es viele Jahre mit ihr aushält. Das ist vermutlich nur sehr oberflächlich betrachtet, aber ich denke mir, dass das schon ein echt krasser Skill ist, auf den man sicherlich stolz sein kann :)

      Ich wünsche dir alles alles Gute und danke für deinen ehrlichen, lieben und offenen Kommentar! Ich vermiss solche Kommentare zunehmend..

  7. Liebe Masha,
    genau wegen dieser Art von Artikeln schätze ich dich und deine Arbeit so sehr. Damit hebst du dich von der Masse ab und dieses perfekte Unperfekte macht dich so menschlich. Darauf kannst du definitiv stolz sein. Vielen Dank für die persönlichen Eindrücke, mit denen ich mich gut identifizieren kann.

  8. Auf diesen Beitrag kannst du wirklich richtig stolz sein! Ich finde ihn sehr gelungen und habe mich selbst darin wiedergefunden. Mir fällt es auch oft schwer stolz auf mich zu sein. Das mag daran liegen, dass ich perfektionistisch veranlagt bin und alles was ich mache, (aus meiner Sicht) hätte besser machen können. Genauso wie du sagst: bei allem ist noch „Luft nach oben“. Dein Beitrag hat mir echt ein bisschen die Augen geöffnet, denn wenn ich so darüber nachdenke, gibt es Vieles auf das ich selbst stolz sein kann. Meistens erkenne ich diese Dinge nur leider nicht, wenn ich wieder einen „perfektionistischen Flow“. Danke, dass du mir ein bisschen dabei geholfen hast mehr stolz auf mich selbst zu sein! Liebe Grüße Eva