Monthly Update #1

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Huch – wo ist denn der Sonntagspost hin?

Keine Sorge! Er ist nicht weg – im Gegenteil!
Mittlerweile bin ich guter Dinge, dass ich es schaffe, dank einiger Änderungen und Planungen, ihn wieder in diesem Jahr normal einzuführen.
Denn einer meiner Vorsätze für 2019 ist nämlich, in neuen (oder alten) Formaten zu denken und so ist der Sonntagspost endlich wieder da – bis auf den ersten Sonntag im Monat. Denn künftig wird es jeden ersten Sonntag im Monat einen Monatsrückblick geben. Auch dieses Format kennt ihr vielleicht noch von den früheren Wochenrückblicken. Das hat zum Einen den Vorteil, dass es ein bisschen Abwechslung mit sich bringt und zum Anderen liegt der Fokus an diesem Tag ganz besonders auf der neuen Podcastfolge, die künftig jeden ersten Sonntag im Monat rauskommt (dazu unten mehr).
Ob das gute Nachrichten sind? Sicherlich!
Und während ich hier sitze und diese Zeilen schreibe (es ist 22:42 Uhr und ich habe in der Nacht davor nur 5 Stunden geschlafen), trägt mein Gesicht ein breites Lächeln, weil ich endlich – endlich – wieder das Gefühl habe, dass mein Leben wieder ganz mir gehört.

Denn: ich habe Bock.
Ich habe Bock Neues auszuprobieren.
Ich habe Bock Altes wieder aufleben zu lassen.
Ich habe Bock zu arbeiten und zu produzieren.
Und ich habe Bock, dass ihr ein Teil davon seid.

Aber fangen wir einfach mal vorne an.

Moody editorial Photography | taken by Masha Sedgwick, Fashion Blogger from Berlin | style: tomboy, parisienne, effortless, cool, chic, sexy, classy | Parisienne apartment editorial

Ich wünschte ich wäre ein bisschen mehr wie du und ich bisschen weniger wie ich. Ich wünschte ich hätte deine Zuversicht und könnte meinem Leben und meinen Verpflichtungen, die ich mir selbst auferlegt habe, einfach den Rücken kehren und gehen. Wenigstens für ein paar Wochen. Wenigstens für ein paar Tage. Aber ich kann nicht gehen. Aber nächstes Jahr ganz bestimmt.
Das sage ich jetzt schon seit Jahren. Und von Jahr zu Jahr klemme ich tiefer drin in diesem Hamsterrad und habe Angst es zu verlassen.
Ich habe Angst vor der Freiheit.
Ich habe Angst so zu sein wie du. Und gleichzeitig bin ich neidisch auf dich.
Weil ich dich, eingesperrt in meinem Hamsterrad, beobachte wie du frei bist und ich strample.

Moody editorial Photography | taken by Masha Sedgwick, Fashion Blogger from Berlin | style: tomboy, parisienne, effortless, cool, chic, sexy, classy | Parisienne apartment editorial


News:

Habt ihr gesehen, dass ich jetzt einen zweiten Instagram Account habe?
Ihr könnt mir jetzt auch auf @mashaloves_ folgen und 5000 von euch machen das bereits sogar!. Der Account ist ein bisschen privater gehalten, spontaner und mit vielen Bildern, die ihr nicht auf @masha sehen wird oder eben später, weil es – im Gegensatz zu @masha – dort keinen Feed gibt. Ich hatte einfach mal Lust etwas Neues auszuprobieren und einen zweiten Account zu führen, der mir ein bisschen mehr die Möglichkeit gibt direkt zu posten. Doch natürlich könnt ihr mir auch gerne auch weiterhin auf @masha folgen. Dort habe ich vor Kurzem sogar die 200K geknackt!


Matchalatte

Matchalatte Podcast | Masha Sedgwick & Lisa Banholzer | Friendship goals | best friends & fashion blogger
Matchalatte Podcast | Masha Sedgwick & Lisa Banholzer | Friendship goals | best friends & fashion blogger
Matchalatte Podcast | Masha Sedgwick & Lisa Banholzer | Friendship goals | best friends & fashion blogger

Auch was Matchalatte angeht, gibt es einige Änderungen. Die Größte ist wohl, dass wir erstmal nur eine Folge im Monat aufnehmen werden – immer den ersten Sonntag im Monat, also genau dann, wenn auch der Monatsrückblick online geht.
Ich bin super happy, dass es weitergeht und vor allem dass Lisa und ich auch wieder zueinander gefunden haben. Durch einige Missverständnisse steckte unsere Freundschaft nämlich in der Krise, doch weil eine Freundschaft, wie auch eine Beziehung, Pflege braucht und vor allem einen erwachsenen Umgang miteinander, haben wir das gemacht, das man Erwachsenen gerne nachsagt: Wir haben ehrlich miteinander über unsere Gefühle und Verletzungen gesprochen.
Dieser faire Umgang miteinander und unsere Offenheit hat unser Band sogar noch verstärken können und wir sind uns durch diese Krise ein Stück näher gekommen. Was ich damit meine? Hört euch einfach die neuste Folge an! Dort reden wir ein bisschen darüber, wie es ist, wenn man auch mal ein bisschen Abstand voneinander braucht und auch warum das vollkommen okay ist.

Ihr findet uns auf Spotify, itunes & soundcloud



Lieblingsprojekte:

Whoop Whoop! Habt ihr mein Porsche x Ramp Projekt gesehen? In der aktuellen Ramp Ausgabe findet ihr aktuell ein Editorial in dem ich als eine Art DDR Spionin zusammen mit Porsche die Hauptrolle spiele. Für das Heft wurde ich im Retro Stil gestyled, habe richtig abgefahrene Frisuren verpasst bekommen und in coolen Locations geshootet. Wer mir auf Instagram folgt, der ist an den Bildern wahrscheinlich nicht vorbeigekommen, denn ich fand sie so toll, dass ich gleich mehrere hochgeladen habe. Kein Wunder, denn ihr glaubt nicht, wie unendlich stolz ich bin. Es war eine richtig große Produktion und es hat mir unendlich viel Spass gemacht in so eine Rolle zu schlüpfen. Mal schauen, ich hoffe ich kann in diesem Jahr noch mehr solcher Projekte machen!


Moody editorial Photography | taken by Masha Sedgwick, Fashion Blogger from Berlin | style: tomboy, parisienne, effortless, cool, chic, sexy, classy | Parisienne apartment editorial
Moody editorial Photography | taken by Masha Sedgwick, Fashion Blogger from Berlin | style: tomboy, parisienne, effortless, cool, chic, sexy, classy | Parisienne apartment editorial

Gesehen:

Fyre.
Könnt ihr euch noch an dieses Festival vom letzten Jahr erinnern, dass so ein Desaster war? Tja, davon gibt es jetzt eine kurze Netflix Doku und heiliger Bimbam – das ist in der Tat ein Desaster. Gleichzeitig hält es der Gesellschaft den Spiegel vor und zeigt wie absurd dieser ganze Social Media ist und welche Bereitschaft existiert unendlich viel Kohle rauszuballern, nur um Teil der „Social Media Elite“ sein zu dürfen. Obwohl alles richtig schief gegangen ist, konnte ich am Ende kein echtes Mitleid empfinden, weder für den Veranstalter, noch für die Festivalgänger. Einzig die Frau auf den Bahamas tat mir richtig Leid. Die Gute Nachricht: auf gofundme sind immerhin über 100.000$ Spenden zusammengekommen, um die Schuld der Menschen auf den Bahamas auszugleichen.

Gelernt:

Veganes Leder kann gar nicht günstig sein, sofern es umweltfreundlich hergestellt wird. In meinem Kopf hatte ich nämlich immer die Idee, dass es ja unrealistisch ist, dass Kunstleder genauso teuer sei wie Echtleder. Tatsächlich musste ich mich eines Besseren belehren lassen. Gutes veganes Leder, das umweltschonend hergestellt wird, ist sehr kostenintensiv und erfordert zudem technisches Know-How. Insofern raus mit dem Klischee aus meinem Kopf: Kunstleder = billig.

Gegessen:

Einen veganen Burger mit Jackfruit-Patty – und bin begeistert. Es erinnert ein bisschen an Fleisch – ist aber 100% pflanzlich. Leider habe ich ihn im Hermann’s gegessen, wo das Menü wöchentlich wechselt, aber kennt jemand einen Laden in Berlin, bei dem diese Zutat fester Bestandteil ist?

Gelesen:

Unter blutrotem Himmel ist eins dieser Bücher, die mich wirklich gepackt haben. Es ist ein Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht und von einem jungen Italiener während der Nazi Zeit handelt, der vielen Juden das Leben rettet, indem er sie über die Grenze in die Schweiz bringt. Es ist ein Buch, das bewegt und zum Nachdenken anregt. Ich kann es euch nur ans Herz legen und scheinbar wird es jetzt sogar von Hollywood verfilmt. Kein Wunder, es ist auch eine krasse Geschichte über (Nächsten)Liebe, Mut und Hoffnung.

Geweint:

Habe ich innerlich beim Anblick der vielen (Echt)Pelzmäntel auf der Kopenhagener Fashion Week. Dabei ist die Kopenhagener Fashion Week meine absolut liebste Fashion Week. Nicht nur wegen der schönen Mode, die dort gezeigt wird, sondern auch wegen der Menschen und der coolen Street Styles. Umso schockierter war ich dann zu sehen, dass Pelz scheinbar wieder en vogue ist. Dabei dachte ich, wäre es schon bis in die letzte Influenzier Riege durchgedrungen, dass Pelz ein Unding ist. Scheinbar bewegen wir uns aber nicht nach vorne, sondern zurück. Enttäuschung pur!

New Label to watch:

Seid einer gefühlten Ewigkeit bin ich in das Label ROKH verliebt. Für mich der perfekte Nachfolger für Celine. Kein Wunder, denn Rok Hwang hat früher unter Phoebe Philo für Celine gearbeitet. Wenn das mal keine perfekten Voraussetzungen sind zu DEM It-Label zu werden, weiss ich auch nicht.

Gehört:

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This post is also available in EN RU

Februar 2, 2019
Category - wochenrückblick
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21 Kommentare

  1. Liebe Masha,
    das war ein wirklich schöner Rückblick! Dein Layout ist einfach soo schön! Und ich freue mich, dass Lisa und du wieder zueinander gefunden habt. Die neue Podcastfolge war ein bisschen wie nach längerer Zeit Freunde wiederzutreffen und ich hab mich sehr über eure Antworten zu meiner Zukunfts-/Berufsfrage gefreut.
    xx anna

  2. Liebe Masha,
    zum Thema Jackfruit. Für den Anfang sicher nicht verkehrt, aber umwelttechnisch nicht so gut. Die Früchte werden in Südostasien angeboten und sind daher mit großen Transportwegen belastet. Ich kann als Alternative Seitan (Wheaty) auf jeden Fall empfehlen. Lupinen ist auch ganz gut. Mein Bruder (leidenschaftlicher Fleischesser) steht total auf die Sachen und isst sie mittlerweile lieber als Fleisch.

    Viele Grüße :)

    1. Hi Melanie,

      Seitan habe ich bisher noch nicht probiert, aber klingt vielversprechend. Ich hoffe aber trotzdem, dass es immernoch umweltfreundlicher ist Obst aus fernen Ländern zu essen, als Fleisch. Wäre ja traurig, wenn nicht!

  3. Hallo liebe Masha!
    Wow, ich bin immer wieder total beeindruckt von deinem Layout!
    Deinem 2. Account folge ich schon seit du es das erste Mal in deine Story gepostet hast und was soll ich sagen, die Bilder sind so schön wie immer und auch das Konzept nicht auf den Feed zu achten finde ich super.
    Über die neue Podcastfolge habe ich mich sehr gefreut und habe sie direkt angehört, bin schon auf euer neues Thema nächsten Monat gespannt :)
    Dir einen schönen Februar!
    Liebst, Marie <3

  4. Hi Masha,

    ein schöner abwechslungsreicher Post.

    Ich finde es super, dass du vegetarisch isst und dieses Ziel umsetzt. Ich habe letzte Woche einen Tag vegan gegessen. Da rollen sicher einige mit den Augen, nach dem Motto „Ohh, wie schwierig…nicht.“, aber für mich war das schon etwas, worauf ich stolz bin. Ich bin zwar weder Vegetarierin noch Veganerin, aber ich versuche schon bewusst zu essen und mich mit dem Thema differenziert auseinander zu setzen. Isst Jakob auch vegetarisch oder wie handhabt ihr das bzw. stellt das kochtechnisch keine Herausforderung dar?

    1. Hi Vanessa,

      danke dir!

      Ich glaube es kommt auch stark darauf an, wo man wohnt. Beispielsweise ist es in Berlin quasi kein Problem vegan zu essen, wohingegen mir das in Mailand nicht gelungen ist, weil es diese Option schlichtweg nie gab.

      David (nicht Jakob XD) isst zwar nicht vegetarisch, aber seit ich vegetarisch esse, gibt es sich auch mehr Mühe weniger Fleisch zu essen. Beispielsweise haben wir (bis auf das Katzenfutter natürlich) kein Fleisch Zuhause und kochen zuhause auch teilweise vegan. Aber wenn wir im Restaurant sind und die vegetarischen Optionen ihn nicht so ansprechen, greift er auch schon zum Fleischgericht (oder auch an Weihnachten zB). Aber kochtechnisch ist es keine Herausforderung, weil ihn das nicht stört kein Fleisch Zuhause zu essen.

      1. Hauptsache ich lese deinen Kommentar und frage mich „Wieso denkt sie, dass ich denke, ihr Freund heißt Jakob?“ und lese dann erstmal, was ich da gedankensalatmäßig geschrieben habe :D Klassischer Knoten im Gehirn dank zuviel Social Media :D

        Cool, dass er dich dadurch auf seine Art unterstützt! Für meinen Mann sind schon Tortellini mit Fleischfüllung (!) ein vegetarisches Gericht. Auch wenn er manche meiner Ideen oder Pläne nicht mit meiner Leidenschaft nachvollziehen kann, unterstützt er mich trotzdem darin, dass ich das machen kann. Das ist doch die beste Art, wenn man sich so gegenseitig supportet.

        1. hahah kein Ding :D
          Tatsächlich nennen ihn total viele Jakob, weil sie das David zu überlesen scheinen haha :D

          Ja Support vom Partner ist super wichtig, vor allem am Anfang! ich weiss nämlich nicht, ob ich es schaffen würde vegetarisch zu bleiben, wenn mein Freund die ganze Zeit mit Frikadellen vor meiner Nase rumhantieren würde oder Döner oder sonst ein intensiv riechendes Fleisch :D

  5. Tausend Dank liebe Masha, dass du mit deinen Worten zum Nachdenken anregst (veganes Leder, veganes Patty und Fell). Ich schätze dich und deinen nicht so materialistischen Content sehr!

    1. Ja, diesmal ist richtig viel veganes Zeug dabei, aber ich hatte häufig Gelegenheit darüber nachzudenken und wollte das gern mit euch teilen. Eigentlich bin ich ja nicht grade die erste Anlaufstelle, wenn es um Nachhaltigkeit geht, trotzdem ist mir das Thema privat wichtig, deswegen findet es auch hier ab und an mal statt :)

  6. Mein aktueller Favorit in der Küche sind Kräuterseitlinge!
    Wird offiziell zwar (soweit ich weiß) nicht als Fleisch-Ersatz beworben, ist für mich aber genau das. Die Konsistenz ist auch nach dem Kochen noch bissfest und vor allem im Risotto schmeckt’s mega lecker.

  7. Juhu DU bist wieder da. Für mich gab es ganz lange keinen Grund mehr hier vorbeizuschauen, da das Persönliche gefehlt hat. Gesponserte Artikel sind kein Problem, man muss ja Geld verdienen, aber ganz ohne die Person drumherum hat etwas gefehlt. Richtige Entscheidung die Sonntagsposts zurückzuholen :) und kein Schritt zurück, ganz im Gegenteil!

  8. Oh ich bin schon gespannt auf den Podcast, komme aber erst morgen zum hören :(

    Jackfruit-Patty, noch nie probiert, aber meine Tante macht „veganes Pulled Pork“ aus Jackfruit, das war gar nicht schlecht :) Das mit dem Echtpelz ist wirklich erschreckend. Hatte aber auch schon in den aktuellen Winterkollektionen der „Fast Fashion Industrie“ den Eindruck, das Pelz wieder im kommen ist :(

    Grüße,
    Fiona

    1. uhhh das klingt auch mega lecker! Ich bin jedenfalls jetzt der Oberfan von der Jackfruit und hoffe, dass sie auch mehr Aufmerksamkeit in Berlin bekommt. Ich mein: das war echt übertrieben lecker!