Das Gefühl der SättigungThe feeling of satiationО чувстве удовлетворения

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Wenn ich die Frage „Was war dein sättigenstes Gefühl?“ stellen würde, wie viele von euch könnten darauf antworten? Vielleicht viele von euch, manche vielleicht nach einem kurzen Überlegen… und mache vielleicht gar nicht?

Doch was versteht man unter Sättigung?
 
Sättigung ist ein Begriff, der möglicherweise von Mensch zu Mensch anders aufgegriffen wird. Jedoch stellt er im Großen und Ganzen den Gipfel all unserer Gefühle dar. Was dich sättigt, wird mich nicht sättigen und auch andersherum – vergleichbar mit Glück. Wir sind zwar gleichwertig, dennoch nicht gleich. Und genau deshalb nehmen wir Dinge ganz anders wahr, während wir doch genau über dasselbe reden oder dasselbe erleben. Warum ich über diese Dinge spreche? Weil mir heute danach ist. Heute möchte ich klarstellen, dass wir nicht gleich sind und auch nicht gleich sein können – und sollten; wir alle haben Ecken und Kanten, allerdings nicht in gleichen Winkeln!
Ich möchte die Ungleichheiten unserer gleichwertigen Beschaffenheit unterstreichen und klarstellen, dass weder du mich verstehen brauchst, noch ich dich. Uns braucht keiner zu verstehen, keiner braucht unsere Gedankengänge nachzuvollziehen und auch keiner braucht über unser Tun und Lassen zu urteilen. All das, was wir als Gesellschaft benötigen, sind einzig und allein Toleranz und Respekt.

 
 
 
Wie schön wäre es, leben und lieben zu lassen?
Leben, als würde man mit einem Stift, der alle Ozeane der Welt als Tinte austrinkt, seine einzigartige Geschichte schreiben. Leben lassen, als würden Menschenmengen an unsere Fingerspitzen siedeln und neue Städte gründen. Und auch lieben, als würde man aus Regenbögen eine Schaukel für den Geliebten bauen wollen…

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Wie definiert ihr denn lieben und geliebt werden oder auch leben und leben lassen?
Ja, anders eben. Es ist nur eine Frage der Definition – unserer Definitionen, unserer Auffassungen, unserer Sättigungen. Irgendwie ist es fast so mit dem Schauen und Sehen. Wir können die gleiche Wand anstarren, stundenlang, doch trotzdem nicht dasselbe sehen. Ich könnte mir in meinen Gedanken vielleicht Mona Lisa an die Wand malen (wenn ich so talentiert wäre) und dieses Bild betrachten. Der andere könnte eventuell sehen, wie er die Wand einschlägt. Wir sind anders. Vielleicht wäre es in einigen Fällen sogar besser, wenn wir die gleiche Sättigung empfinden würden, wie beispielsweise die Erfahrung ‚Frieden‘. Würde die Welt dann lebenswerter, sogar auch liebenswerter sein? Wieder sind wir beim Leben- und Lieben.
 
Wie gesagt, es gibt bestimmte Formen und unsere Aufgabe ist es, diese je nach unserem Geschmack zu füllen. Manche füllen die Form ‚Liebe‘ mit Melodien aus, die bei jeder Berührung ertauben. Andere füllen sie mit Märchen aus, die sie vor dem Schlafengehen auf ihren Augenringen sammeln. Und das Leben? Ist es das bloße Atmen? Nicht nur. Ich meine, wir sind doch nicht nur Personen, sondern Persönlichkeiten. In uns steckt doch die Welt, oder sehe ich das falsch? Uns macht nicht nur ein Personalausweis aus. Wir bestehen nicht nur aus einem Vor- und Nachnamen. Wir alle sind mit Erfolgen, Zielen, Enttäuschungen, Desastern, Stärken, Schwächen, Liebe, Hass, Träumen und Albträumen gefüllte Persönlichkeiten, wir alle sind verschiedene Welten. Wir sind die Gesamtheit all der sättigenden Erfahrungen.

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Das faszinierendste ist aber, dass unsere Welten ineinander verkettet sind. Wenn die Welt in uns steckt, fassen wir Person A so auf, wie wir sie sehen möchten, nicht wie sie wirklich ist. Sie ist nur ein Teil unserer Welt, unserer Persönlichkeit, wie alle anderen Menschen, die wir kennen, auch. Genauso ist es mit uns selbst – wir selbst und die Interpretation anderer. Das sind wir also. Verkettet und gefangen in anderen Persönlichkeiten. Irgendwie erschreckend oder nicht? Nein, eigentlich gar nicht. Lass’ doch alle so denken wie sie möchten, manchmal ist das sogar gut so. Ich meine keiner ist perfekt und wenn die Person dich trotzdem als perfekt empfindet und nur die schönen Seiten an dir sieht, nur zu! Das wichtigste ist einfach, dass wir uns selbst in unserem Körper wohlfühlen und mit einem reinen Gewissen leben. Dass wir unseren Zielen und Träumen nachgehen und die Kraft haben alle Hindernisse zu überwinden. Dass wir bis an unsere Grenzen gehen können und dabei völlig egal ist, was alle anderen über uns denken. Dass verdammt nochmal wir lieben, geben, leben und leben lassen!
 
Und wenn du dich selbst noch nicht kennengelernt hast, deine Stärken, Schwächen und Grenzen nicht kennst, deine Leidenschaften nicht genießt, nicht weißt, wer du wirklich bist, dann ist es an der Zeit ein Semikolon zu setzen. Du bist nicht eine Person, du bist eine Persönlichkeit. Und nur du kannst dich (er)füllen, wenn du liebst und mit dir selbst zu leben. Im Alltag ist man viel zu sehr mit der Außenwelt beschäftigt und hat kaum Zeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen – man vergisst sich. Nach einer Weile merken wir dann, dass wir uns durch Erfahrungen verformt und verändert haben. Ich finde, dass das Leben viel zu kurz ist, um gewissen Dingen freien Lauf zu lassen und zu warten bis sich etwas in unserem Leben verändert. Man sollte selbst die Initiative ergreifen und jede Veränderung an sich selbst in vollen Zügen genießen. Der Tag, an dem wir einen Punkt setzen werden, verfolgt uns ständig. Wir müssen leben, genießen und uns sättigen, bevor es zu spät ist.
 
Denn unsere letzte sättigende Erfahrung wird der Tag sein, an dem wir den Punkt setzen werden.
 
Eylem

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Eylem ist 22 Jahre alt, ist in Deutschland aufgewachsen und lebt zur Zeit in Izmir, Türkei. Sie liebt es zwar mit Worten zu spielen, ist aber dabei on point und bereichert damit die Blogosphäre mit ihrem türkischen-sprachigem Blog. Dass sie im Deutschen keinesfalls weniger talentiert ist, beweist sich mit ihrem heutigen Sonntagspost. Wer aber jetzt denkt, dass sie Literatur studiert liegt falsch, wenn auch nur knapp, denn ihre Liebe für den präzisen Ausdruck offenbart sich dann in ihrem Jurastudium, das sie gleichzeitig in der Türkei, so wie in Deutschland stemmt. Wie sie das macht fragt ihr sie am besten direkt:
 
Instagram: @eylmbc
Wer noch mehr wunderschöne Texte von Eylem in türkisch lesen will (und kann), sollte ihrem Blog auf jeden Fall einen Besuch abstatten:
www.eylevant.com


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If I’d ask you ‘what was the most satiating feeling for you?’, how many of you could answer me? Would you know what to say straight away, or would you need to think about it for a while? Would you be stuck for an answer?

What does ‘satiation’ even mean?
 
Satiation, a feeling of abundance, saturation and fulfillment, may mean a lot of different things to a lot of different people. All things considered, we may be able to agree that it’s the pinnacle of emotion. What satiates you also satiates me, and vice versa – the feeling is, in that respect, comparable to happiness. We are equals, but we are not the same. We perceive things quite differently, even if we talk about one and the same emotion or situation. Why am I talking about these things today?
Because I feel like it. I would like to use this space and this opportunity to point out that we are all unique individuals, quite different from one another. None of us will ever be exactly like anyone else, there will always be a difference. And that’s amazing. Even when the elements and building blocks that make up our personalities are similar, we, as individuals, are always special and unique arrangements.
I am writing these lines to point out the differences among us equals, and I would like to say this: you don’t need to understand me, and I don’t need to understand you. Our existence needs no justification, our thoughts need not be understood, and we are not here to be judged. What we need though, and I mean we as society, is tolerance and respect.

 
 
 
How wonderful would it be to live and to let live, to love and let others love.
To make life a truly unique story written down with an incessant flow of ink.
To let live as if crowds of people settled on our fingertips to build cities there. To love and build swings made of rainbows for my beloved.

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How do you define this notion of ‘to live and let live, to love and let love’? Your definition is different from mine, isn’t it? Exactly. Definitions will differ, as will our perceptions, and our feelings of satiation. It’s a bit like looking at a wall. You and I, we can stare at the same blank wall for hours, and still we won’t see the same. I may see a Mona Lisa hanging there, you may picture yourself punching a hole in the wall. We are different from one another. Maybe this difference is not always for the better, maybe it would be better sometimes if satiation meant the same to all of us in certain respects. Think about peace, and how we experience it. Would our world be better if peace meant the same to all of us, would there be more love? We’re circling back to living and loving.
 
Words and concepts are vessels, and the challenge for us is to fill them according to our taste. The concept of ‘love’ is a vessel that some fill with melodies, fading at the slightest touch. Others fill it with fairy tales, that unfold on the dark rings under their eyes before they fall asleep. And life? Is it just a sequence of breaths? It is more than that. We are not only people, we are personalities. Each of us is a universe. Or am I wrong? We are not defined by a passport or an ID. We are more than our names. We are personalities made up of successes, goals, disappointments, disasters, strengths, weaknesses, love, hate, dreams and nightmares. Each one of us is a universe. We are the sum of all our satiating experiences.

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And here comes the most fascinating thing of all. We are universes and we are entangled. We carry such a depth of experience in us that we see other people how we want to see them, instead of seeing them how they really are. Others become part of our individual universe of experience and emotion, just as we become part of theirs. We are entangled personalities, trapped in others. The thought is a little frightening too, isn’t it? Actually, it need not be. Let the others think whatever they want to think, sometimes that’s better. Nobody’s perfect, and if it really happens that someone sees only the positive sides of you, more power to them. What counts at the end of the day is that we feel good in our bodies and are in peace with our conscience. What counts is that we follow our dreams and summon the strength to overcome obstacles. That we expand our boundaries and learn to not care what others think of us. We need to love and give, live and let live, damn it!
 
If you don’t know yourself yet, if you’re not aware of the extent of your strengths, weaknesses and boundaries yet, if you don’t follow your passions, if you don’t really know who you are, maybe it’s time for a semicolon in your story. You are not only a person, you are a personality. You are the only one that can fill up all these empty vessels in your life according to your taste, and you can only do that if you learn to love yourself and to live with yourself the way you are. Every-day life sometimes leaves no time for introspection. It’s easy to forget yourself. And then, after a while, we realize that our experiences changed us. Life is too short to let things slide in the hope that something will maybe change, one day. We should take initiative and find a way to enjoy every change we notice as a result, in and on ourselves. We are all haunted by the feeling that one day we will reach a full stop in our life story. We have to live, enjoy and experience satiation now, before it is too late.
 
Our last satiating experience will be the day when we conclude this story with a full stop.
 
Eylem

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Eylem is 22 years old, was raised in Germany and currently lives in Izmir, Turkey. She loves to play with words, and she loves to stay on point. Eylem runs her own blog – www.eyelevant.com – in Turkish. With today’s Sunday post she shows that she also has quite way with words in German as well. If you’re guessing now that she’s a student of literature, you’re missing the mark, but only slightly. Eylem expresses her love for precise language in her law studies, which she pursues in Turkey and Germany. And if you wonder how she does all that, why don’t you ask her directly:
 
Instagram: @eylmbc
Last but not least, if you speak Turkish I recommend you check out more of Eylem’s writing on her blog:
www.eylevant.com



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Если бы я задала вам вопрос „Что в вашей жизни принесло вам наибольшее удовлетворение?“ многие ли из вас смогли бы на него ответить? Возможно, многие, кто-то ответил бы после некоторого размышления… а кто-то, возможно, не смог бы ответить вообще.

Но что мы понимаем под удовлетворением?
 
Удовлетворение – понятие, которое может иметь самый разный смысл для разных людей. Но, так или иначе, именно это чувство можно назвать вершиной всех наших эмоций. То, что приносит удовлетворение вам, не принесет удовлетворения мне, и наоборот – в этом отношении удовлетворение можно сравнить со счастьем. Все люди равны, но при этом двух одинаковых людей не существует. И именно поэтому вы воспринимаем мир по-разному, даже если мы говорим об одном и том же или переживаем один и тот же опыт. Каждый человек уникален, и мы не можем – и не должны – быть одинаковыми. Вы не обязаны понимать меня, а я не обязана понимать вас. Единственное, что требуется от нас как от общества – терпение и уважение друг к другу.

 
 
 
Как это было бы прекрасно – жить и любить, позволяя жить и любить другим людям.
Жить так, как будто ты пишешь уникальную историю своей жизни чернилами, бесконечными, как все океаны мира. Позволять жить другим людям, как будто бы люди поселились на кончиках наших пальцев и основали там новые города.
Любить, мечтая сделать для любимых качели из радуги…

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Как вы определяете для себя эти понятия – «любить и быть любимым, жить и давать жить другим»?
Ваше определение наверняка не совпадает с моим, верно? Это вопрос определения – наших определений, наших представлений, наших понятий о том, что приносит удовлетворение. Два человека могут часами смотреть на одну и ту же стену, но видеть ее они будут по-разному. Все мы разные. Возможно, в некоторых случаях было бы лучше, если бы мы могли испытывать удовлетворение от одного и того же – например, когда речь идет об опыте «мира и гармонии». Возможно, наш мир тогда стал бы лучше, стал бы более достоин любви? Мы снова возвращаемся к понятиям любви и жизни.
 
Слова и понятия представляют собой определенные формы, которые мы заполняем в соответствии с нашими предпочтениями. Кто-то заполняет форму «любви» мелодиями, которые затихают при малейшем прикосновении. Кто-то заполняет эту форму сказками перед сном. А что такое жизнь? Всего лишь последовательность вдохов и выдохов? Нет, жизнь – нечто большее. Мы не только индивиды, мы личности. В каждом из нас скрывается целый мир.

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Но самое интересное – то, что наши миры переплетены друг с другом. Мы воспринимаем других людей так, как мы хотели бы их видеть, а не такими, каковы они на самом деле. Они лишь часть нашего мира, нашей личности. Точно так же и мы сами в интерпретации других становимся частью их личности. Эта мысль может показаться немного пугающей, но на самом деле ничего пугающего в ней нет. Важно, чтобы мы оставались в ладу с собой и со своей совестью, стремились к достижению своих целей, преодолевая препятствия и выходя за собственные границы.
 
А если ты еще не познал себя, не знаешь своих слабых и сильных сторон и собственных границ, не знаешь, кто ты на самом деле – значит, время поставить точку с запятой в своей жизни. Ты не просто индивид, ты личность. В повседневности мы слишком озабочены внешним миром, и у нас просто нет времени на то, чтобы подумать о самих себе – мы забываем самих себя. Я думаю, что жизнь слишком коротка, чтобы пускать все на самотек и ждать, когда что-то изменится само собой. Нужно взять инициативу в свои руки и наслаждаться изменениями, которые происходят в нас самих. Мы должны жить и наслаждаться жизнью, пока не стало слишком поздно.
 
Потому что рано или поздно придет день, когда нам придется поставить точку в нашей истории.
 
Eylem

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Eylem 22 года, она выросла в Германии, а сейчас живет в городе Измир (Турция) и ведет свой собственный блог на турецком языке. Если вы подумали, что она изучает литературу, вы ошиблись, но не сильно. Свою любовь к точным и метким выражениям она реализует в изучении юриспруденции – при этом она учится одновременно и в Турции, и в Германии. Если вам интересно, как ей это удается, лучше спросить у нее самой:
 
Instagram: @eylmbc
А если вы владеете турецким языком, рекомендую почитать блог Eylem, где вы найдете множество других прекрасных текстов:
www.eylevant.com

April 10, 2016
Category - personal
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14 Kommentare

  1. Was für liebe Kommentare, ich bedanke mich für jedes einzelne! Es freut mich wahnsinnig, dass der Beitrag euch gefallen hat. :)

    Und danke nochmals an dich, liebe Masha, dass du mir in deinem tollen Blog einen Platz geschenkt hast und es mir möglich gemacht hast, sehr viele da draußen zu erreichen. Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße aus Izmir
    Eylem

  2. Interessant.
    Ich denke, “Sättigung” ist das, was wir alle erreichen wollen: gesättigt an Glück, gesättigt an Lederjacken (oder anderen Dingen, denn wir wollen ja “die eine, perfekte, die alle anderen nicht mehr nötig macht”).
    Sättigung und Perfektion werden wohl oft miteinander verwechselt, oder synonym gebraucht.

    Sättigung bezeichnet das erfüllt-sein von etwas, zu dem Punkt, an dem es gerade genug ist. Nicht zu viel, nicht zu wenig. So viel wie möglich, so wenig wie nötig. Den Moment meiner größten “Sättigung” erlebe ich Glückliche immer wieder: auf Festivals, wenn mich die Welle der Musik erfasst und mit Euphorie überrollt, sodass ich nur mehr glückerfüllt lächeln kann, und wenn ich mich mit einem Menschen ins Gespräch versenke, mittendrin meinen Blick zu ihm hebe und überwältigt von Empathie und Dankbarkeit denke: “was für ein großartiges Geschenk dieses Gespräch, dieser Mensch in diesem Moment nur ist”.

    Schön, dass dieses Wort aus seinem dunklen, staubigen Platz hervor ins Licht der Displays und Bildschirme geholt wurde.

  3. sehr schöner, zum Nachdenken anregender Text! mehr will ich gar nicht dazu schreiben, nur noch Danke für einen neuen Lieblingssatz :) “Wir sind doch nicht nur Personen, sondern Persönlichkeiten.”

    Liebe Grüße Katrin

  4. Hallo Masha,

    erstmal: Ich finde die Idee wirklich super, deine Leser selber Texte verfassen zu lassen. Der Input aus anderen Perspektiven ist klasse! :)

    Ich habe noch generell eine Anmerkung zu deinem Blog bzw. zum Layout: Die Schrift, die du für die Posts verwendest finde ich leider unglücklich gewählt. Da sie so dünn ist, ist es extrem schwer zu lesen, weil einige Teile der Buchstaben wie “ausgeblendet” sind (zum Beispiel die untere Rundung des e) und durch das helle Grau der Kontrast zum weißen Hintergrund meiner Meinung nach nicht stark genug ist. Das macht das Lesen leider anstrengend, finde ich. Vielleicht liegt die Darstellung auch am verwendeten Browser? Ich benutze Google Chrome.

    Liebe Grüße nach Berlin!!

  5. … Und tolle Idee von Dir Masha andere, schöne Texte vorzustellen. Ich empfinde es als Zeichen von Größe, anderen tollen Bloggern/Schreibern die Bühne zu überlassen!

    Ich liebe Deinen Blog. Du, als Persönlichkeit inspirierst und faszinierst mich. Dein Aussehen, Dein Stil und Deine Art einen eigenen, individuellen Weg im Leben zu gehen, finde ich toll! Ich liebe die Fotos, besonders die von Lina oder Max und mag die gesamte Gestaltung des Blogs :)

    Sehr viele Zuckerworte, aber nachdem ich seit ca. 3-4 Jahren regelmäßig Deinen Blog lese, war mir danach :)

    Am meisten freue ich mich auf den Sonntagsbeitrag und bin dir für all die Mühe und Arbeit, die du hier reinsteckst, dankbar!

    Bleib so wie Du bist, genieß deine Zeit in den USA. Ich freu mich jetzt schon auf die Beiträge :)

    Alles Liebe,
    Tanja <3

  6. Sehr interessant, deine neue Kategorie mit den Gastbeiträgen!

    Ich muss leider sagen, dass mir der Text und der Schreibstil nicht so zusagen. Allgemein finde ich Texte, die letztendlich einem “Carpe Diem” entsprechen, immer etwas ‘druck-ausübend’. Das ist einfach nicht meine Einstellung vom Leben. Aber jedem das Seine! Vielfalt ist ja etwas wunderbar Spannendes!

    Liebst, Katarina x
    http://www.katarina-ahlsson.com

  7. Positive Gedanken, schön erfasst. Habe gleiche Einstellung und stimme zu. Grundsätzlich gute Idee von Masha, andere Blogger einzuladen! Danke Eylem! Мне понравилось!