Come and see Berlin – my hotspots

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Berlin.
Seit grade mal anderthalb Jahren wohne ich nun ganz offiziell in Berlin.
Eigentlich keine wirklich lange Zeit und trotzdem kommt es mir vor, als hätte ich hier bereits mein halbes Leben verbracht. Als gäbe es gar kein Leben vor Berlin.
In Berlin habe ich zum ersten Mal das Gefühl so richtig angekommen zu sein.
Zuhause zu sein.
Willkommen zu sein.
 
Aber was fasziniert mich so an Berlin?
Klar, die Menschen, die diesen Ort so besonders machen, aber nicht nur!
In Berlin habe ich das Gefühl einen Ort zu kennen und ihn gleichzeitig immer wieder aufs Neue zu entdecken.
Als würde man immer wieder tolle neue Seiten an einem vertrauten Menschen entdecken, den man schon gut zu kennen glaubt.
Und so geht es nicht nur mir, sondern zig anderen (zugezogenen) Berlinern, die die Stadt (neu) für sich entdeckt haben und seither lieben. Ein wahres Phänomen.
„Ich geh’ hier nicht mehr weg!“ sagte letztens eine Freundin und ich konnte ihr nur still zustimmen.
Ich vorerst auch nicht.
 
Ich liebe Berlin.
Ich liebe seine Bewohner.
Und ich liebe die Durchsetzungskraft seiner Bewohner.
Ich liebe seine Hinterhöfe.
Und die vielen Schätze, die sich dort drinnen verstecken.
Ich liebe seine Neigungen zum extremen Wetter.
Die heißen Sommer und die gemütlich-kalten Winter.
Ich liebe seine Vielfalt.
Besonders die kulinarische.
Ich liebe seine spontanen Entscheidungen.
Na gut, vielleicht weniger die Baustellen.
Ich liebe die kreativen Projekte.
Und diese Liebe zum Detail, die in jedem einzelnen steckt.
Ich liebe das, was Berliner unter „aufstylen“ verstehen.
Und das, was am Ende als ‘Street Style’ auf der Straße landet.
Ich liebe sogar den Dialekt, der fast nur noch von den Taxifahrern weitergetragen wird.
Ich liebe Berlin.
 
Jetzt hat mich Canon mit seiner neuen 7D vor eine Aufgabe gestellt:
Come and see… the town I live in.
Und glücklicherweise ist diese Stadt keine geringere als Berlin.
Mein geliebtes Berlin.
 
Jetzt kann ich euch nicht jeden einzelnen Hotspot Berlins in einem Video zeigen, aber ich habe mich entschieden so viele Hotspots reinzutun, wie in einen normalen Tag passen und weil ich ja jetzt diesen wundervollen, tollen Fotografen, Max Motel, habe, habe ich ihn auf meine kleine Berlin Tour mitgenommen und es ist ein großartiges Video entstanden!
Eine Art Follow me Around – nur eben etwas hübscher gemacht :)
 

Die Locations

Der Rosenthaler Platz ist so ungefähr mein Lieblingsort, nicht zuletzt, weil da so viele tolle Restaurants und Bars aufeinandertreffen und man sich dort so herrlich verabreden kann.
Sushi im Dudu, Drinks im Haus am See, “forever young” im Transit, Dim Sum im Yumcha Heros, Pelmeni bei Gorki, Smoothies im Daluma, nachts Pizza bei La Pausa oder einfach wie im Video mit dem Laptop im Sankt Oberholz versacken – das alles und noch vieeeeles mehr ist drin am Rosenthaler!
 
Wenn ich dann schon mal am Rosenthaler bin und meine Lieblingsorte vorstelle, darf das Tattoo Studio Good Old Times Tattoo (G.O.T.) meines Freundes nicht fehlen. Der sitzt nämlich mit seinem Laden direkt an der Torstraße und tätowiert, ja, dann mal eben auch mich – und das macht er ziemlich gut :)
 
Berlin hat aber auch kulturell viel zu bieten, grade in der August- und Linienstraße folgt eine Galerie der nächsten, doch seit kurzem gibt es einen neuen Hotspot, nämlich das Kunstgewerbemuseum, das ab diese Woche Wiedereröffnung feiert, diesmal sogar mit einer Mode-Galerie! Dort gibt es wirklich wunderschöne Kleider der letzten 150 Jahre zu sehen. Wirklich spannend, wie stark und gleichzeitig wie wenig sich die Mode in dieser Zeit verändert hat!
Schaut unbedingt mal vorbei, besonders im Winter, wo man draußen eh nicht allzu viel machen kann!
 
Abends habe ich mir eins meiner Lieblingsessen hier in Berlin gegönnt: den Burger aus dem District Mot! Seit ihn mir meine Freundin Valentina vor kurzem gezeigt hat, bin ich süchtig. Ernsthaft! Der Burger schmeckt halt so ganz anders, so überraschend anders, als alles was ich burgermäßig so kenne – aber unheimlich gut! Kein Wunder, dass dieser Burger bereits als bester Burger der Stadt ausgezeichnet wurde..
 
Und zu guter Letzt sind wir in Max’ Lieblingslocation gegangen – in die Honolulu Bar im Michelberger an der Warschauer Strasse. Dort kann man nämlich nicht nur herrliche Drinks zu sich nehmen, sondern auch herrlich gemütlich sitzen und arbeiten, quatschen oder einfach, wie in unserem Fall, den Tag ausklingen lassen. Und wenn man ganz viel Glück hat, gibt einer der hochkarätigen Gäste des Hotels wie zB. Damien Rice oder Arcade Fire ein kostenloses und spontanes Minikonzert. Einfach so.
 
Das ist Berlin.
 

Berlin.
It’s only one and a half year ago that I’ve moved to Berlin officially.
It’s really not a long time, but nevertheless it seems to me as if I’ve already spent half of my life here.
As if there was no life before Berlin.
In Berlin I arrived for the first time.
Home.
 
But what fascinate me so much about Berlin?
Sure, the people who make this place so special, but that’s not all!
Berlin is a place for me that I know well, but discover at the same time again and again.
As if you would discover new sides of a familiar person that you know very well.
“I’m not going to leave this place – ever!” said a friend once and I couldn’t agree more.
Me either, probably.
 
Now Canon and it’s 7D has set me a challenge:
Come and see … the town I live in.
And fortunately, this city is Berlin.
My beloved Berlin.
 
Of course it’s impossible to show you each individual hotspot in Berlin in a short video, but I tried my best to show you at least a few hotspots.
Since I work with my wonderful photographer Max Motel it’s possible to realise such projects and so I took him on a little Berlin tour to create this great video!
It’s a kind of follow me around – but just prettier :)
 

the locations

The Rosenthaler Platz is one of my favorite places here in Berlin, not at least because so many good restaurants and bars come together.
Try sushi in Dudu, drinks in mein Haus am See, Dim Sum in Yumcha Herois, Pelmeni in Gorki, smoothies in Daluma, “forever young” in Transit, pizza at night in La Pausa or just chill with your laptop in Sankt Oberholz – just like we did in the video.
At Rosenthaler there is something for everyone.
 
I can’t just go to the Rosenthaler Platz without saying my boyfriend Hello. He owns his own tattoo studio Good Old Times at the Torstrasse – and yes, this time he has tattooed me :)
 
Berlin also has culturally much to offer! When you walk through Auguststrasse and Linienstrasse there are thousand of galleries there. But recently there is a new hot spot: the Kunstgewerbemuseum, that has reopened this week with a fashion gallery, where you can see beautiful dresses of the last 150 years! It’s really interesting and exciting how fashion has changed over the years!
 
In the evening I ate one of my favorite dishes here in Berlin: the burger from District Mot!
Since my friend Valentina showed me this awesome burger I’m addicted! It tastes very different – but in a good way!
 
And finally, we went to Max’s favorite location – the Honolulu Bar in the Michelberger hotel in the Warschauer Strasse.
There you can drink and chill, work or chat – just whatever you want. Sometimes you’re super lucky and one of the hotel guests like Damien Rice or Arcade Fire gives a spontaneous mini concert.
Just like that.
 
This is Berlin.


 
in Kooperation mit Canon
 

November 21, 2014
Category - trip
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15 Kommentare

  1. Hey Liebes,

    erstmal finde ich es schön zu lesen dass Du nun endlich einen Ort gefunden hast, an welchem Du dich Zuhause fühlst :)

    Deine ausgewählten Orte sind keine touritypischen Plätze, von daher super dass du uns ein paar deiner Hotspots verraten hast! :)

    Liebste Grüße

    Mina von MINAMIA
    Fashion | Beauty | Lifestyle

  2. Ich war 1978 mit der Schule in Berlin und dieses Jahr im Mai mit drei Freundinnen für ein Wochenende.
    Damals war es sicherlich beeindruckend, aber ich fand es auch bedrückend.

    Die Stadt dieses Jahr wiederzusehen…..
    Ich war begeistert und ich komme definitiv wieder!!!!

    Berlin ist der Hammer!!!

  3. Liebe Masha, schönes Video! (Also auch mal ein Lob an den Max!) Aber ich finde, Berlin zeichnet sich durch weitaus mehr aus, als die achso “hippe” Mitte oder die “szenigen” Bezirke wie Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg!

    Klar geht es im Beitrag in erster Linie um DEINE Hotspots und es hat bestimmt auch so seine Gründe warum bestimmte Stadtteile wie Spandau oder Marzahn nie als “coole Orte” erwähnt werden, dennoch sind auch diese ein Teil von dem Berlin, was viele Bewohner (egal ob zugezogen oder hier geboren) “sooo lieben”. Berlin ist mehr. Berlin hat hunderte schöne Orte, Straßen, Cafés&Co. zu bieten, die alle “entdeckenswert” und für sich einzigartig sind. Schade, dass das beim Hypen der immer-gleichen Plätze so gern vergessen wird! Also; Keep your Eyes open, über den Tellerrand hinaus zu sehen dürfte in diesem Fall bedeuten, auch mal den Nachbarstadtbezirk des Nachbarstadtbezirks zu besuchen! :)

    1. Hi Vickie,

      ja natürlich stimmt das, aber es ist halt nun mal so, dass an bestimmten Plätzen Berlins viele nette Plätze auf einmal gebündelt sind, zumal ich den Rosenthaler Platz gar nicht soooo tourimäßig finde :/
      Klar gibt es das nette Restaurant in den Tiefen Neuköllns versteckt, oder die leckere Pizza in Schöneberg. Und dass Spandau hübsch ist und Marzahn die tollen Gärten hat stimmt auch, aber es ist einfach nicht so gebündelt :)