Diy: selbstgemachtes Karottenbrot (fast) ohne Kohlenhydrate

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Ich glaube, was es hier auf dem Blog bisher so gut wie gar nicht gab sind Rezepte.

Nicht, dass ich ungern koche, aber kaum eins meiner Rezepte betrachte ich als so spektakulär, dass ich es unbedingt mit euch teilen würde. Zucchini-Pfanne, Fisch mit Gemüse, Salat, Rührei, die meisten Dinge, die ich zubereite schmecken zwar, aber es ist nicht das Überrezept.

Nichts, was euch vom Hocker haut und ihr sagt: WOW! Masha ist aber eine Hammerköchin (bin ich nicht!).

Als ich aber gestern ein Bild meines Frühstücks gepostet habe, ein paar selbstgemachte Schnitten, dachte ich mir hey, das kann ich ganz gut mit euch teilen :)

Wer meinen Blog schon länger kennt, weiss, dass ich Phasen habe, wo ich mit meiner Ernährung ein wenig strenger bin und nachdem ich aus dem Urlaub wiedergekommen bin, dachte ich mir, ist es auf jeden Fall wieder Zeit für genau diese Phase. Der Speck muss weg.

Auf der Suche im www nach kohlenhydratarmen Brot, bin ich auf das Rezept hier gestossen und habe es direkt mal ausprobiert.
Ich muss zugeben, ich war wirklich positiv überrascht. Mir schmeckte es wirklich gut, obwohl da eigentlich kein Mehl mit bei ist.

Am besten bereitet ihr das am Abend zu und geniesst es am Morgen – so habe ich es jedenfalls getan :)

 

Eine Foodbloggerin wird zwar niemals aus mir werden, aber ich hoffe ihr könnt dennoch ein wenig was damit anfangen.

 

 

Das Rezept:

| 150g Karotten | 50g Sesam | 50g Leinsamen | 50 g Kürbiskerne | 50 g Sonnenblumenkerne | 100 g Mandeln (gemahlen) | Kräutersalz | 1 Tüte Trockenhefe | 1 Teelöffel Olivenöl |
 

 


  Die Karotten putzen, schälen, zerkleinern und in eine Schüssel geben.

Sesam, Leinsamen, Sonnenblumen- und Kürbiskerne zerhacken (im Mixer) und dazugeben. Dann die Mandeln, Trockenhefe, Kräutersalz dazugeben und zu einem Kloß kneten. Er muss leicht kleben, darf aber nicht zu feucht sein. Falls der Teig aber zu trocken ist ein bisschen Wasser hinzugeben.

 

Danach einen Schuss Olivenöl hinzugeben, einen Fladen aus dem Teig formen und den fertigen Fladen abgedeckt ca 15 min. ruhen lassen.

 

Anschliessend bei 160 Grad 45 min. backen. Fertig!

 

 

Avocadobelag: reife Avocado mit einer Gabel zerdrücken und mit Salz und Zitronensaft verfeinern.
 
 
 

August 22, 2013
Category - random
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14 Kommentare

  1. Liebe Masha,

    ich verfolge dich zwar natürlich wegen deiner Outfits, von denen ich nebenbei erwähnt absolut begeistert bin, aber auch das Rezept an dieser Stelle hat es mir angetan.
    Ich liebe Karotten und bin im Moment auch in einer Phase, in der ich eigentlich zu viel ungesundes esse.. demnächst gibt es bei mir sicherlich mal Karottenbrot nach deiner Vorlage und vielleicht ist das ja der Einstieg in eine neuerliche Phase “gesunde Ernährung”. :)

    Ich finde es übrigens toll, wenn du so etwas ab und an bringst. :)

    Alles Liebe,
    Marlene

  2. Finde das Rezept klasse. Der Unterschied zu einem Food-Blogger ist, dass diese immer dazu neigen Zutaten zu verwenden, die man entweder nur für das eine Rezept und dann nie wieder brauch oder man kein Plan hat woher man dieses spezielle Zeug erkriegt. Von daher freue ich mich immer über “einfache” fettarme Rezepte, die verhältnismäßig schnell sind, schmecken und sich bewährt haben. Von daher: mehr davon!
    P.S.: Dein Cranberry-Feta-Cashew-Granatapfel-Feldsalat ist mein Liebling!

  3. Als ich dich mit 18 beim Kochen beobachtet habe, habe ich mir schon ernsthaften Sorgen um dein Freund gehabt. Er war aus meiner Sicht Hungertod gefährdet. Masha und Kochen: das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Hoffe stark, dass alles sich verbessert hat. Mom

  4. Es ist immer wieder ärgerlich gegen alles allergisch zu sein :(
    das brot sieht lecker aus und ich liebe karotten, obwohl es schon jahre her ist, dass ich karotten gegessen habe…..

  5. hej,
    das sieht echt lecker aus! bin auch gerade bei low carb dabei und suche immer nach neuen rezepten. ich hab jedoch eine nussallergie und da wäre das mit den mandeln ja nicht so praktisch. meinst du ich kann das einfach so weg lassen oder was könnte ich als ersatz denn nehmen?
    lg jana

  6. Man, das Rezept sieht echt lecker aus, gut gelungen. Übrigens wollte ich auch loswerden, dass ich es echt super finde wie regelmäßig du postest, wie ein Uhrwerk! :D Da kann ich mich auf der Arbeit immer drauf einstellen “So, nach der Mittagspause guckst du dir erst mal an was Masha heutegepostet hat!” Echt klasse!
    Nun zurück zum Rezept, was genau hast du denn für einen Mixer von AEG? Ich hatte immer nur einen Pürierstab und den habe ich letztens leider geschrottet. Kannst du den Mixer empfehlen?

    LG Romy

  7. Ich bin ja immer fuer kohlenhydratarme Sachen zu haben aber hat das Brot hier nicht wahnsinnig viel Fett? Da es fast nur aus Nuessen & Kernen besteht? Ich bin mir nicht sicher ob das dann diaetmaeßig wirklich so ein großer Gewinn ist ^^ Und ist das Brot von der Konsistenz her brotig oder weich? Bei uns auf Arbeit gibts Proteinbrot und das fuehlt sich an wie ein Schwamm :( Ergebnis sieht aber ziemlich lecker aus :)

  8. Wow, das sieht super aus!
    Ich liebe deine Fotos zu dem Rezept <3 Und ab und zu mal ein Rezept in deinem Blog vorzustellen, fände ich super. Schließlich muss man ja ab und an auch mal was essen :D

    lg
    Katja