HAB MUT UND LASS’ DICH NICHT VERARSCHEN! Meine Abrechnung mit meiner Schulzeit.

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Vorwort: Die letzten Tage habe ich im entspannten Kreis meiner Familie verbracht. Ich weiss nicht, was ihr so für ein Verhältnis zu euren Eltern habt, aber ich habe ein meistens sehr Entspanntes. Wir reden über (fast) alles und meine Mutter ist wirklich hochgradig neugierig was mein Leben angeht. Ich mag das, denn ich habe nie das Gefühl ihr mit meinen Gefühlsbefindlichkeiten auf die Nerven zu gehen – im Gegenteil. Viele Dinge beschäftigen mich, zB. dass ich nicht mehr viel von meinem Privatleben preisgeben kann wie früher, das stört mich extrem.
Weiterhin haben wir viel darüber geredet, wie es überhaupt dazu kam, dass ich nunmal so bin wie ich bin. Dabei ist mir eine Sache aufgefallen aus meinem Leben und die möchte ich mit euch gerne teilen – deswegen bekommt ihr hier ein Stück aus meiner Vergangenheit – meine Abrechnung mit der Schulzeit.

Zwischendurch habe ich es ja bereits angedeutet – meine Schulzeit war eher fürn Arsch. Ich kenne Menschen, die sagen die Schulzeit war die schönste Zeit in ihrem Leben (das finde ich übrigens wirklich sehr traurig – mal eben am Rande angemerkt). Mein Leben begann erst nach der Schule.
Man sagt am Ende verdrängt man eher die schlechten Erinnerungen und behält die Guten – ist bei mir nicht so. Zum Glück. Ich kann mich leider eher an schlechte Zeiten, als an gute erinnern.
Ich ging auf eine dieser Schulen mit einem gutem Ruf – die Art von Schule, die Eltern und Großeltern schon besucht haben, wo man noch Latein als erste Fremdsprache lernen darf, Altgriechisch noch unterrichtet wird und die allgemein auch als Bonzengymnasium verschrien ist. Ja, ich war auf einer Schule zusammen mit Kindern aus „gutem Hause“. Kinder, die mit 12 schon Tod’s von Aigner unterscheiden können, mit 14 lieber Ralph Lauren statt Lacoste tragen, weil deren Polohemden ja um einiges teurer sind und mit 18 ihren Mercedes Benz bekommen. Selbstverständlich waren nicht alle Kinder reich, aber das durfte man nicht wissen. Man tat einfach so, als würde man trotzdem dazugehören und man wurde auch irgendwie akzeptiert – wenn auch nicht so, als wenn man wirklich aus den eigenen Reihen käme. Aber dazugehören war noch nie wirklich mein Ding…..
(Lustigerweise gab es in der gesamten Schulzeit Momente, wo wir am Existenzminimum lebten, aber auch Momente, wo wir Geld im Überfluss hatten – ich kenne also beide Seiten und mir von Mama diese scheiss Hemden zu besorgen wäre an sich also nicht das Ding gewesen, ich fand die Dinger aber einfach nur hässlich!).
Solange ich denken kann, habe ich polarisiert. Weil ich gerne auch im Winter (warme) Röcke trug, war ich schon in der 7. Klasse als „Schlampe“ bekannt (ich hatte damals noch nicht einmal meinen ersten Kuss gehabt) und manche kannten mich auch nur als „Rockmädchen“. Die Logik war einfach: Rock = Schlampe. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass man bei uns fast nur Hosen trug, oder? War ja auch züchtiger und man fiel nicht auf. Ich fand’s aber geil und hab drauf geschissen. Was meinen Stil anging, hatte ich mit der Zeit folgendes Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Auffallen war also erlaubt. Selbstverständlich habe ich penibel drauf geachtet mit Niemandem aus meiner Schule in den nachfolgenden Jahren zu schlafen, aber egal, den Ruf wurde ich nicht mehr los. Wer jetzt denkt, ich hatte keine Freunde, liegt übrigens falsch. Ich hatte sehr wohl welche. Sogar eine beste Freundin, die ich über alles geliebt habe, wirklich geliebt. Allerdings hatte sie dann ihren ersten Freund und ab da keine Zeit mehr für mich (meines Wissens ist sie mit diesem Typ mittlerweile verheiratet so wie die gefühlte Hälfte meiner ehemaligen Stufe). Irgendwann hat sie dann die Freundschaft aus mir bis heute unbekannten Gründen beendet und wir haben von da an uns jahrelang nicht mehr angeguckt, geschweige denn miteinander geredet. Ich hatte auch einen besten Freund, aber auch er hat pünktlich zu meiner endgültigen Verwandlung in Emo-Masha die Freundschaft beendet mit der Begründung ich passe nicht mehr in sein „soziales Umfeld“. „Fick dich doch“ war meine Antwort drauf. Es gab zwar durchaus schöne Momente, doch die, die mich geprägt haben und an die ich mich noch genau erinnere, waren tatsächlich die, die ich einsam verbracht habe, die, wo ich nicht wusste, was ich in den Pausen machen sollte, weil ich nirgends dazugehörte, die, wo mir Niemand ins Jahrbuch zum Abschluss was geschrieben hatte oder die, wo ich Niemanden hatte, der mit mir die Gruppenarbeit machen wollte. Und das Lustige ist: ich wusste nicht w a r u m. Soweit ich weiss, roch ich nicht komisch, war unglaublich hässlich oder war sonst irgendwie unerträglich. Es war ja auch nicht so, dass ich keine Freunde -generell- hatte, ich hatte sogar viele – nur eben alle außerhalb der Schule. Es ist übrigens auch nicht so, dass es nur die Schüler waren. Ich hatte auch oft das Gefühl einige meiner Lehrer hatten mich auf dem Kieker. Ich denke da nur mit Vergnügen an meine Deutschlehrerin zurück. Ich habe meine Mutter extra zum Elternsprechtag geschickt, weil ich wissen wollte, warum zur Hölle ich eine Drei bekomme, obwohl ich meiner Meinung nach etwas Besseres verdiene. „Sie gibt sich zuviel Mühe, sie will es zu sehr“ war die Antwort meiner Lehrerin. Pech für sie, dass meine Mutter ein erhöhtes Aggressionspotential hat. Danach hatte ich zwar keine besseren Noten mehr, aber dafür auch die Gewissheit, dass die Alte sie nicht mehr alle beisammen hat und Narrenfreiheit was meine Noten anging  von meiner Mutter aus. Ich kann mich aber leider noch zu gut an die Momente erinnern, wo ich mich wirklich bemüht hatte, dass man mich mag. Irgendwann war ich an dem Punkt, wo ich das Gefühl hatte, egal was ich mache, ich mache es doch nur falsch und da ging es eigentlich bergauf:
Ich habe verstanden, dass mir Anpassung nichts bringt und hatte von da an die absolute Freiheit, denn ich habe wirklich mein Ding durchgezogen und es war mir völlig egal, was die Anderen davon hielten. Es war ja eh alle scheisse. Sie sprachen dann zwar noch immer nicht mit mir, aber ich habe mich selbst irgendwie gefeiert und es kam der Moment, wo ich nicht mehr dazugehören WOLLTE. Ich wollte (!) anders sein, bloss nicht wie die sein und habe mich absichtlich abgegrenzt.
Ich fand irgendwie zu mir und fand Freunde, die mich bis heute begleiten.
So schnell es ging zog ich weg aus Dortmund und ließ die Scheisse hinter mir. Ich bin froh, dass es damals noch kein FB gab, wo man mich hätte weiter terrorisieren können, auch nach Schulschluss. Ich glaube das hätte mir den Rest gegeben.
Allerdings ist mir im Grunde das Beste passiert, das mir nur hätte passieren können: Ich bin zu dem geworden was ich bin. Niemals hätte ich diesen Blog führen können, Bilder machen können, etc. – ich hätte mich einfach nicht getraut. Dank meiner beschissenen Schulzeit habe ich gelernt auf mein Bauchgefühl zu hören und auf Meinung Anderer zu scheißen. Sie ist irrelevant und gehört im schlimmsten Fall irgendwelchen Kindern, die keine Ahnung von gar nichts haben.
Wenn ihr also auch zu denen gehört, die wegen ihres Stils oder ihrer Vorlieben gemobbt werden, denkt einfach: Scheiss drauf. Zieht euer Ding durch, zeigt ihnen den Mittelfinger und gebt ihnen keine Chance auf euch rumzuhacken, indem ihr nämlich etwas schafft und euch darüber definieren könnt. Meine Schulzeit gab mir den Antrieb viel zu lesen und mich fortzubilden, damit sie wenigstens nicht auch noch hätten sagen können ich wäre dumm (haben sie eh getan). Heute blicke ich zurück und es ist so lange her…. irgendwie. Ich war damals noch so anders und unsicher. Ich weiss aber auch, dass viele meiner Leser(innen) noch zur Schule gehen und vielleicht werden einige davon auch gemobbt. Ich kann leider nicht viel für euch tun, außer euch Mut zu geben. Ich weiss wie ihr euch fühlt. Mich hat deren Abneigung immer sehr motiviert mein Bestes zu geben und wenn ich so darüber nachdenke, ist es gut, dass es so gelaufen ist. Irgendwann ist auch diese Zeit vorbei und dann könnt ihr aufblühen. Ich wünsche euch dabei viel Kraft.

Übrigens:
Viele meiner Freunde, die es zu was gebracht haben, hatten es früher schwer in der Schule. Aber es hat sie stärker gemacht. 
Mit keinem aus meiner Schulzeit habe ich noch Kontakt und auch kein Interesse daran.
Ich wette, ich bin für die noch immer der absolute Loser. Ich habe noch keinen Bachlor, keinen Mann oder Kind, bin tättowiert, sehe irgendwie komisch aus und schreibe Sachen ins Internet – vollkommen unseriös, aber wisst ihr: ich bin glücklich mit meinem Leben und fühle mich erfüllt, so wie es ist und ich weiss nicht, ob sie das Ähnliches auch von sich behaupten können. Aber wisst ihr was? Es ist mir auch egal :)
December 29, 2012
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82 Kommentare

  1. du tust mir leid. du wirkst wie ein verbittertes, armes mädel, dass schon ihr ganzes leben lang nach aufmerksamkeit lechzte(so wie jetzt immernoch) und alles mit einem ach so lässigen “fick dich” kaschieren will. vielleicht findest du mal ne gute therapeutin und musst dann nichtmehr die welt mit deinen problemen penetrieren.

    1. Ach … Immer dieser Neid …hör doch mal auf immer diesen Missmut zu verbreiten … Ich finde es toll das jemand so offen über seine Vergangenheit reden kann und anderen Menschen Mut und Stärke gibt

  2. Das ist echt ein toller Text und ich finde es gut, dass du irgendwann gemerkt hast, dass es besser ist die Hater zu ignorieren und deinen eigenen Weg zu gehen! ♥
    l.g. Lena

  3. Ich komme ebenfalls mit den Leuten in meiner Schule nicht so gut klar :( Hast du eine Idee, wo ich neue Leute kennen lernen könnte?

  4. Ging mir ebenfalls so. Eine Oberzicke in unserer Klasse (die komischerweise alle soo toll fanden und unbedingt zu ihrer Clique gehören wollten) beschloss eines Tages einfach das ich nicht dazugehören sollte. Und das wars dann.
    Ich hatte zwar auch Freunde in der Klasse, aber es gab auch Phasen, in denen ich in den Pausen einfach allein zumsaß.
    In der Oberstufe hat es sich dann gebessert, dann war es eher so: vornerum nett und hinter dem Rücken lästern. Es wurde zu mir aber auch gesagt, das es “krank” ist, dass ich so oft ins Theater gehe.
    Aber das war mir mittlerweile egal. Ich wusste es gibt Menschen die mich so nehmen und mögen wir ich bin und das ich diese Zicken nicht brauche.
    Wie du schon sagtest, das ganze macht einen Stärker und macht einem den Mut, sein eigenes Ding durchzuziehen.
    Sich entgegen der eigenen Meinung und Interessen zu verstellen, geht nie lange gut. Und ich habe lieber gar keinen an meiner Seite, aber bin wie ich bin (und damit glücklich) anstatt mich jeden Tag anzustrengen von jemandem gemocht zu werden, der eigentlich gar nicht zu einem passt.

    lg

  5. Sehr schöner Beitrag, wirklich. Ich finde es wichtig seinen eigenen Weg zu gehen. Darauf kann man wirklich stolz sein! Und einen Uniabschluss braucht man nicht unbedingt zum überleben ;) Die wichtigsten Dinge sind letztenendes die, die man nicht als Papier oder als Titel oder Job hat. Wichtig ist das was einen glücklich macht, und das ist meistens genau nicht dieser oder jener Abschluss. Solange man Spaß am Leben hat, und Spaß an seinem Job, egal welcher, kann man sich glücklich schätzen. Glücklicher als manch andere mit einer sogenannten “Traumkarriere”
    Mach weiter so!

  6. Wunderbar, ehrlich!
    Ich finde deine Geschichte total klasse, vor allem, dass du dich nie hast unterbuttern lassen.
    Ich bin ebenfalls Schülerin, gehe in die 11. Klasse eines Dorfgymnasiums, dessen Trägerschaft ein Kloster (!) ist. Die Kirche ist direkt an die Schule gebaut.
    Das heißt, dass einige Geistliche auch als Lehrer fungieren.
    Bei uns ist die Situation eine ähnliche: Bonzen mit ihren ordentlichen Pferdeschwänzen und Poloshirts, bloß keine Haut zeigen(Schulterfrei= Schlampe). Ich musste lachen, als ich deinen Post gelesen habe, denn mir geht es absolut genauso. Selbst einige Lehrer können dieses “kleine, schwarze Metalweib” nicht ab.
    Ich trage ein Hundehalsband, ich bin Domina.
    Ich trage Killernieten, ich bin gewalttätig.
    Ich trage Boots, ich bin Nazi.
    Ich höre Metal, ich bin aggressiv.

    Nicht mehr viel hinzuzufügen, hm? :D
    Meine Inspiration war mein Bruder, der das gleiche in der Schule erleben durfte.
    Er hat mich immer aufgebaut, genau so zu sein, wie ich wirklich sein will und das war dann letztendlich die beste Entscheidung meines Lebens.
    Das schönste war, als meine nun beste Freundin an meine Schule kam, ein kleines Gothicmädchen mit genau den gleichen Problemen.
    Ich liebe sie einfach nur.
    Das Interessante ist, dass sich der Großteil meiner Mitschüler an uns gewöhnt hat. Viele finden es gut, dass wir so “anders” aussehen und unser Ding durchziehen. Aber dennoch gibt es dann noch so Menschen, die sich damit nicht anfreunden konnten. Und das ist völlig okay.
    Genauso toleriere ich auch das; Ich bin nicht weniger freundlich zu denen, nur weil sie mich so “gewöhnungsbedürftig” finden.
    Ich kann’s ja verstehen, dass das nicht in ihren Kram passt und das ist mir dann auch völlig egal.
    Ich finde es immer schön zu sehen, wenn Menschen es schaffen, das zu tun, was ihnen gefällt. Denn es gibt keinen anderen Weg, glücklich zu werden, wie ich finde.
    Es lebe das Anderssein! :D :))
    Ich bewundere dich, Masha, ehrlich.

    liebste Grüße,

    Judith :)

  7. Ganz toller Post! Ich denke auch, dass grad unter so schwierigen Bedingungen besonders starke Menschen entwickeln können. Finde dafür ne Menge Beispiele in meinem Umfeld. Man muss sich nicht unterkriegen lassen, Anpassung bedeutet zu oft, sich selbst aufzugeben. Und das ist es nicht wert!

    Übrigens: Ich such für ein Projekt grad Leute, die mit Beiträgen aller Art an einer Fahrrad-Tour um die Welt teilnehmen möchten. Infos hier:
    http://bikelovin.blogspot.de/2012/12/world-wide-wheeling-myanmar-burma.html
    Freu mich superdoll über alles mögliche von überallher: Welche Rolle spielen Fahrräder dort? Wie werden sie genutzt, wie sehen sie aus? Verkehrsschilder, Werkstätten, Fahrradläden… – wasauchimmer! Mich interessiert alles!
    LG
    Christiane
    http://bikelovin.blogspot.de/

  8. Danke! Du hast mir echt geholfen!

    Ich hab zwar ein paar sehr gute Freunde, aber ich hab ein anderes Problem. Ich bin mega schüchtern und ich steh nie zu mir selbst. Wenn ich etwas gewagtes anziehen möchte, stehe ich immer stunden lang vor dem Spiegel und frage mcih ob andere mich auslachen werden. Zum Beispiel wollte ich mir schon lange den Ombré-Lock machen. Als es dann so weit war, hab ich es über 1 Stunde hinausgezögert weil ich mich gefragt habe, was die anderen wohl davon halten und ob sie mich auslachen werden.
    Dank dir werd ich jetzt mehr zu mir selbst stehen, und das sagen was ich denke anstatt mich nur hinter den Rücken meiner Freundin zu verstecken! Und ich werde mich jetzt auch mal trauen so einen Fashion Blog zu machen wie du. Das hab ich nämlich schon lange vorgehabt :)
    Und ich finde auch wie du, dass man eher die guten Sachen vergisst und die schlechten in Erinnerung bleibe. In der Schule werde ich nicht wirklich gemobbt. Bloß gab es in der Grundschule und jetzt auf in der Realschule immer ein Mädchen die mir mein Leben versauen will. in der Grundschule wurde mir meine damalige beste Freundin weggenommen weil es da ein Mädchen gab, welches mich leiden sehen wollte. Sie wusste das ich völlig schutzlos bin ohne Freundin hinter der ich mich verstecken kann. Meine ehemalige Beste Freundin kann mich jetzt immer noch nicht leiden und ich hab keinen Kontakt mehr zu ihr. Jetzt in der Realschule gibt es noch ein viel schlimmeres Mädchen. Sie ist der teufel in Person, kann man so sagen. Es gab eine Zeit bevor ich mich von ihr losgesagt habe, in der ich alles für sie getan habe nur damit sie mich leiden kann und nicht den anderen Mädchen irgendeinen scheiß erzählt hat. Jetzt halte ich mich so gut es geht von ihr fern, damit sie mich nicht fertig machen kann. Letztens ist es ihr aber wieder gelungen. Ich stand nämlich alleine an meinem Platz in der Schule, das Mädchen hat meine Freundinnen mit irgendeinem Gesprächsthema beschäftigt bei dem ich nicht mithalten konnte. Also bin ich an meinen Platz. Sie geht an mir vorbei und sagt, nein singt beinahe: Jessica ist alleineee.. Da ist sie ganz alleineee…
    Gott das hat mir einen Monsterschrecken eingejagt… :/

  9. Ich bin zur Zeit Referendarin an einer Hauptschule. Und solche Situationen beobachte ich immer wieder. Leider kann man den gemobbten Schülern immer nur den Rat geben, zu sich selbst zu stehen und den Quatsch, den die anderen Schüler von sich geben, einfach zu ignorieren oder nicht all zu ernst zu nehmen. Leider fehlt es so vielen Schülern (was ja in dem Alter auch normal ist) an genügend Selbstvertrauen..

  10. Hiii my name is Yuzuka,Japanese girl!
    Do you remember me? haha
    You replied me on twitter and facebook!
    I can’t understand German but I love ur fashion and you ^^
    Pleeeease come to Japan with Lina!!!
    If you come to Japan,please send me a message on twitter or facebook! xxx
    facebook:Yuzuka Kawaguchi
    twitter:@mashatesch

  11. Du machst mir irgendwie Mut, dafür möchte ich dir danken :) Vermutlich sollte ich ein bisschen mehr “Fuck off” sagen, anstatt mir den Kopf darüber zu zerbrechen, was andere von mir halten mögen.

  12. Ich les die Kommentare hier jetzt auch noch die ganze Zeit mit.. Und muss jetzt einfach noch etwas schreiben: Ich bin echt schockiert, wie viele in der Schule diese Scheisse anscheinend durchgemacht haben – oder sogar immernoch durchmachen müssen..
    Menschen können wirklich grausam sein.. Und ich versteh, je mehr ich diesen “Müll” lese, immer weniger, wie es Leute geben kann, die es geil finden andere nieder zu machen. Ehrlich, was stimmt in deren Köpfen nicht..? Wenn sie der Meinung sind, etwas besseres zu sein. Schön. Dann sollen sie das so hinnehmen. Aber waum macht man andere fertig..? Das ist ehrlich krank. Nicht die “Mobbingopfer” sind die “merkwürdigen Spinner” sondern die Mobber. Das wird mir hier beim lesen mal wieder richtig klar. Und es ist traurig, dass es cool zu sein scheint, einen scheiß charakter zu haben.. :/ Das man, wenn man andere fertig macht, mehr akzeptiert wird, als wenn man einfach man selbst ist. Ein bisschen anders vielleicht. Aber eigentlich ganz nett…

    Manmanman… Diese “Täter” sind wirklich zu bemitleiden.

    So, dass musste grad noch einmal raus ;)

    Love and Nonsense

    foxface-dreams.blogspot.de

  13. Es war bei mir nicht groß anders. Die anderen hatten Mami und Papi , ein schickes, großes Haus, viele tolle Klamotten jede Woche, natürlich nur Marke, ach die meisten hatten sogar 2 große Zimmer und ihr eigenes Bad.
    Am Anfang war ich recht beliebt und alle wollten etwas mit mir machen als ich dann angefangen habe nicht mehr auf rosarüschen “Tussikram” abzufahren war ich irgendwann natürlich raus und es musste nur noch ein winziger Grund gefunden werden mich auf ewig zu hassen, der dann natürlich auch mit einer unbedeutenden Kleinigkeit kam.

    Ich wurde dann also jahrelang gemobbt (zum Schluss so schlimm, dass ich die Klasse wechselte und fortan mit niemandem mehr aus der Schule sprach, wobei ich dann innerhalb der Schule noch 2 gute Kumpels hatte, die von den anderen natürlich auch als “scheisse” angesehen wurden), habe nicht so recht verstanden warum man sich nicht einfach vertragen kann und/oder ich nicht in Ruhe gelassen werden konnte.
    Meine “beste” Freundin hat sich natürlich auch abgewandt und über mich an erster Front hergezogen.

    Ich habe dann außerhalb der Schule sehr, sehr viele andere Freunde gefunden die mich so genommen haben wie ich bin und die mich immer aus 20km abgeholt haben, weil ich noch ohne Führerschein war mit 17.

    Ich habe dann einfach wie Du darauf geschissen und zur Hölle mit denen. Klar, finde ich jetzt auch nicht mehr alles gut, was ich getragen habe usw. aber es ist ja schließlich keinen Grund jemanden so fertig zu machen.

    Ich bin dann zum Glück von dort weg gezogen, es war aber auch der Grund weshalb ich sehr vorsichtig mit neuen Freundschaften innerhalb von Bildungseinrichtungen bin und auch nie gern zur anderen Schule gegangen bin, obwohl dort alle sehr nett zu mir waren.
    In der Uni geht es mir manchmal auch so, dass es da so nette A… gibt, die einen ausschließen usw., hab ich erst vor kurzem wieder erlebt aber ich scheisse einfach darauf und zieh mein Ding durch, egal was andere von mir halten. Entweder man mag mich mit allen meinen Macken oder nicht und ich verstelle mich nicht für andere.

    Hätte das bei Dir nie gedacht aber es macht klar, auch an den vielen Posts hier, dass man nicht alleine war und ist!

  14. Hallo Masha :)

    ich bin sooo gluecklich deinen Blog lesen zu duerfen und das es dich gibt…
    Ich war immer ein sehr stiller leser, habe eig nie viel kommentare gemacht und sowas aber ich war immer da und hab alles gelesen von dir und immer mitgefühlt mit dir.

    Du bist die Einzige Bloggerin wo ich echt jeden Tag nachschaue ob du was geschrieben hast, mich intressiert alles was du machst, und es ist schoen zu sehen das du gluecklich bist :)
    Wir haben soviele Gemeinsamkeiten, wir wuerden uns glaub ich richtig gut verstehen..
    Du machst echt alles richtig!
    Supper Eintrag, mach auf ewig so weiter sonst muss ich wohl bald nach Köln ziehen! :p

    Guten Rutsch! :*<3

  15. Da fällt mir diese eine Songteyt ein:

    “I won’t have and maybe I don’t even want
    you or anyone like you
    to tell me how I should live
    Fuck off with your advice

    […]

    I don’t want to be like all the others
    including you

    […]”

  16. meine schulzeit war auch mies…heute ist es mir völlig egal was andere denken.
    solche leute haben auch irgendwie nix anderes im leben wenn sie über andere lästern müssen…

  17. Hallo Masha,

    beeindruckender Text! Ich habe zwar schon vor Urzeiten Abitur gemacht (1988 genau)aber das ist glaube ich zeitlos. Wenn auch nicht so krass, denn der Druck der heute herrscht scheint ja noch größer zu sein…sehe ich an meiner fast 15jährigen Tochter. Auch ich bin auf ein Elitegymnasium gegangen, Nonnenbunker, allerdings gab es da den Rückhalt von den Lehrern. Ich hab mich nie wirklich allein gelassen gefühlt wie du. Allerdings auch nie zugehörig…ich hörte andere Musik (Beatles), zog mich anders an und hatte auch einen anderen Humor. Als es zu den ersten Parties kam, war ich selten dabei, allerdings eher gezwungenermaßen da meine Eltern es nicht wollten, aber irgendwann wollte ich auch nicht mehr. Ich mochte einfach dieses ganze falsche Getue nicht….ich hab damals immer gesagt:”Ich bin ich”…..und das hieß soviel wie “ich lass mich nicht verbiegen, ich bin so wie ich bin und wem das nicht gefällt, der kann mich mal”. Ich hab damit gut leben können, obwohl ich keine Freunde hatte…zumindest wurde ich nicht gemobbt und da es kein Internet gab, konnte ich auch nicht irgendwelche Unverschähmtheiten über mich da finden. Ich wurde mit nicht gerade sehr netten Spitznamen belegt, die allerdings am einen Ohr rein, am anderen raus gingen. Vielleicht bin ich deswegen immer noch gerne zur Schule gegangen, weil ich mich einfach von all dem distanziert hab. Bei einem Klassentreffen vor wenigen Jahren stellte sich dann heraus, dass viele in der Stufe mich eigentlich aufgrund meiner Einstellung bewundert haben….weil ich eben nicht so oberflächlich wie der Rest der Mitschüler war, weil ich mich gegen jeden Trend stellte, meinen eigenen Weg ging. Heute komme ich mit mir klar, das kam auch schon im Studium, das für mich eine Befreiung war….endlich konnte ich so sein, wie ich wollte, ohne mich immer wieder rechtfertigen zu müssen. Meine Haltung hat mich stark gemacht.
    Meine Tochter geht heute auf das gleiche Gymnasium…weil es woanders auch nicht anders zugeht und wir da zumindest einige Störfaktoren ausschließen können.

    Astrid

  18. Hallo Masha,

    beeindruckender Text! Ich habe zwar schon vor Urzeiten Abitur gemacht (1988 genau)aber das ist glaube ich zeitlos. Wenn auch nicht so krass, denn der Druck der heute herrscht scheint ja noch größer zu sein…sehe ich an meiner fast 15jährigen Tochter. Auch ich bin auf ein Elitegymnasium gegangen, Nonnenbunker, allerdings gab es da den Rückhalt von den Lehrern. Ich hab mich nie wirklich allein gelassen gefühlt wie du. Allerdings auch nie zugehörig…ich hörte andere Musik (Beatles), zog mich anders an und hatte auch einen anderen Humor. Als es zu den ersten Parties kam, war ich selten dabei, allerdings eher gezwungenermaßen da meine Eltern es nicht wollten, aber irgendwann wollte ich auch nicht mehr. Ich mochte einfach dieses ganze falsche Getue nicht….ich hab damals immer gesagt:”Ich bin ich”…..und das hieß soviel wie “ich lass mich nicht verbiegen, ich bin so wie ich bin und wem das nicht gefällt, der kann mich mal”. Ich hab damit gut leben können, obwohl ich keine Freunde hatte…zumindest wurde ich nicht gemobbt und da es kein Internet gab, konnte ich auch nicht irgendwelche Unverschähmtheiten über mich da finden. Ich wurde mit nicht gerade sehr netten Spitznamen belegt, die allerdings am einen Ohr rein, am anderen raus gingen. Vielleicht bin ich deswegen immer noch gerne zur Schule gegangen, weil ich mich einfach von all dem distanziert hab. Bei einem Klassentreffen vor wenigen Jahren stellte sich dann heraus, dass viele in der Stufe mich eigentlich aufgrund meiner Einstellung bewundert haben….weil ich eben nicht so oberflächlich wie der Rest der Mitschüler war, weil ich mich gegen jeden Trend stellte, meinen eigenen Weg ging. Heute komme ich mit mir klar, das kam auch schon im Studium, das für mich eine Befreiung war….endlich konnte ich so sein, wie ich wollte, ohne mich immer wieder rechtfertigen zu müssen. Meine Haltung hat mich stark gemacht.
    Meine Tochter geht heute auf das gleiche Gymnasium…weil es woanders auch nicht anders zugeht und wir da zumindest einige Störfaktoren ausschließen können.

    Astrid

  19. Ich find es super geschrieben!
    Meine Schulzeit war nicht die schönste Zeit meines Lebens und missen werden ich sie auch nicht. Ich hatta damals kaum Freunde, aber die könnte ich nie zu engen Freunden zählen. Denn kaum war der erste Teil der Schule fertig, hatte keine mehr Kontakt zu mir. Ich wurde auch gnadenlos aus den Instant Messenger gekickt und ich weiß bis heute nicht, was ich den für ein Grund gegeben habe, mich so aus deren Leben zu werfen. Auch im laufe der Schulzeit mit Abitur und so, habe ich keine wahren Freunde gefunden … nur welche, die einen ausgenutzt haben, die unwahrheit erzählt haben oder mich bei Lehrern schlecht dargestellt haben. Die meiste Zeit hab ich mich unfair behandelt gefühlt … aber dafür hab ich mein heutiges (für andere vielleicht lächerliches Ziel) geschafft: nähmlich zu studieren … wofür ich doch unfähig sei …

    Mein Leben läuft für mich perfekt auch ohne Freunde und sehe nur eins, dass die damaligen besserwisser, alleskönner und super coolen heute doch nicht mehr sind als ich. Und das macht mich glücklich, dass ich heute in gewissen Punkten besser bin.

    Die Schulzeit ist einfahc scheiße und wahre freunde findet man da garantiert nie!

    Ich wünsche dir ein guten Rutsch ins neue Jahr! :)
    Liebe Grüße

  20. Hey Masha!
    Dein Post hat mich wirklich berührt…

    Ich geh selbst noch zur Schule, und irgendwie tut es gut zu hören, dass die Schulzeit nicht alles ist, dass sie einen (leider?) prägt aber, dass sich das Leben danach noch irgendwie ändern kann.
    Ich bin einfach nur froh, wenn ich in ein paar Monaten einen Großteil meiner Mittschüler nie wieder sehen muss, und in ein paar Jahren vielleicht auch so damit abrechenen kann wie du -.-

    Ich find’s echt stark von dir, dass du dir den ganzen scheiß so von der Seele geschrieben hast! Wirklich schade, dass man nicht mehr so viel von deinem Privatleben erfährt, aber ich verstehs ja schon :-/

    …irgendwie hat mir dein Post total Mut gemacht :-)
    Danke!

  21. Da fällt einem erst auf, was für ein Glück man hat, dass man in einem behüteten Umfeld aufgewachsen ist, wo es keine “Beliebten” gab und jeder seine Gruppe gefunden hat, die toleriert wurde und die durchlässig waren.
    Meine Schulzeit war schön und ich bin dankbar dafür ♥

  22. korrekt, war auch auf so einer schule in hagen (garenfeld). hätte nicht gedacht, dass wir soviel gemeinsam haben :D hab was die entwicklung der denkstruktur angeht genau das gleiche durchgemacht.

  23. Hallo Masha,

    dein Text ist wirklich beeindruckend.

    Auch ich war eine Zeit lang eine Außenseiterin, weil ich eben dazugehören wollte. So sein wie der Rest.
    Irgendwann, wann genau kann ich nicht sagen, hab ich beschlossen einfach so zu sein wie ich bin.
    Das hat mich dann einige Freundschaften gekostet, doch ich habe dadurch auch neue gewonnen und es irgendwie geschafft, dass sie mich respektieren.
    Ich gehe auch auf ein Gymnasium (bin im letzten har), allerdings in einer Kleinstadt, dieses Schnöselige ist mir daher fremd.
    Aber ich war immer anders, ich habe ein gutes Verhältnis zu meiner Familie und bin auch schon etwas in der Welt rum gekommen, dass ist es was mich hier “anders” macht (auch die Tatsache, dass sie sehr gerade heraus bin).
    Ich habe jetzt gute und sehr gute Freunde, aber es gibt immer noch Menschen in meiner Stufe, die mich als das Mädchen von vor ein paar Jahren sehen und mich nicht leiden können (und mich das bei Gelegenheit auch spühren lassen).

    Auch ich glaube an Karma.
    Ich habe vor an einer Eliteuni Management zu studieren, weit weg von hier, und dann Karriere zu machen.
    Und naja, irgendwann, werden die Menschen, die mich verletzt haben etwas von mir brauchen.
    Und sei es nur, dass ICH ihnen bei einem Vorstellungsgespräch gegenüber sitze und SIE gerne einen Job von mir möchten. Dann…tja ;)

    Es war toll deine Erfahrungen zu lesen, und wer weiß, vielleicht liest einer deiner ehemaligen Mitschüler das ganze ja und spürt dann eines: Neid ;)

    Liebste Grüße,

    Bianca

  24. Hmm, ich glaube meinen Kommentar hat es vorhin nicht gepostet, also fass ich nochmal mit anderen Worten zusammen ;-)

    Meine 2 Mädels und ich (heute noch befreundet)waren schon immer Außenseiter. Wir waren damals mit die 1. die Mangas lasen und Animes schauten und wirkten dadurch irgendwie seltsam auf alle anderen. Als Außenseiter hätte ich ja noch leben können, allerdings wurde ich sehr gehänselt. Das Übliche: Ich wurde als fett und hässlich betitelt und mir wurde durch die Blume mitgeteilt, dass ich wohl aussehe wie ein Schwein. Heute muss ich drüber lachen, aber damals war es für mich die Hölle. Selbst als ich 10kg abgenommen hatte, war ich immer und immer wieder das dicke und hässliche Mädchen. Als ich dann in der 8. Klasse die Schule wechselte wurde endlich alles anders. Ich bin heute noch dankbar, dass ich damals in diese tolle Klasse kam, die mich so lieb aufnahmen <3

    Ich möchte wirklich niemanden Angst machen, aber als ich vor ca. 4 Jahren bei meinem jetzigen Arbeitgeber anfing, ging das Spiel wieder los und die, die auf meinem Nervenkostüm diesmal herumtrampelten waren Frauen ü30 und ü40!!

    Diesmal wurde ich aber nicht mit Worten fertig gemacht sondern psychisch. Ich wurde als dumm dargestellt, mir wurden Dinge unterstellt (u.A. das ich Geld geklaut hätte, dies wurde mir aber nie direkt in Gesicht gesagt), Fehler die eigentlich nicht weiter dramatisch waren wurden dermaßen aufgebauscht als würde ich praktisch die Firma in den Ruin treiben (damals habe ich ja alles geglaubt, ich war ja die Neue), ich wurde in den Pausen ausgegrenzt, musste alleine am Tisch sitzen, mit mir wurde nich geredet usw. Und das sind alles erwachsene Frauen! Ich komme heute manchmal nicht drüber hinweg…

    Jetzt, nachdem ich mich eingelebt habe und man mir nicht mehr die Geschichte vom Pferd erzählen kann bin ich sogar recht beliebt, aber darauf gebe ich nichts. Solche Menschen können mir gestohlen bleiben!

  25. Karma! :)
    Daran glaub ich ganz fest, damit die Leute aus meiner Schulzeit später auch mal ihr fett wegbekommen :)

    Mir gings ähnlich, auch wenn ich anfangs vor allem wegen meinen roten Haaren geärgert wurde… das ganze ist zeitweilen auch so weit ausgeartet, das die mir im Unterricht mit der Schere unter Gewalt Haare abgeschnitten haben -.-”
    Am Besten fand ich immer noch die Lehrer von damals: “Das sind Kinder. Da ist das normal.” … öhm ja o_O 8. Klasse und so… wobei es bei mir keine Schnösel gibt, sondern lauter Bauern :P

    Naja :) Ich bin mittlerweile auch stolz drauf, das ich das ganze durchgestanden hab (mit viel Geheule nach der Schule bei meinen Eltern xD) – aber deshalb bin ich heute ICH.
    Und mein Ich von heute wird generell ganz gut akzeptiert, auch wenn ich noch immer ziemlich viel Angst vor Ablehnung hab und deshalb verdammt schüchtern sein kann.

    Leider krieg ich mit das es meinen jüngeren Geschwistern genauso ergeht wie mir :/ Mein Bruder wird in der Schule unentwegt beleidigt und meine Schwester wird überall ausgegrenzt…
    Blass+Sommersprossen+rote Haare = wird immer noch nicht akzeptiert… ^^; Dabei können die doch nix dafür >_<
    Ich hasse Kinder :D

    Aber ich glaube, wie du das mit Facebook erwähnt hast, wenn ich mir vorstelle das es zu meiner Zeit schon Smartphones, etc. gegeben hätte – das wäre wahrscheinlich noch ein größerer Horror gewesen! Möchts mir gar nicht vorstellen :/

    Find ich auf jeden Fall toll das du davon erzählst, macht dich noch viel sympathischer als du eh schon bist :D

  26. Schöner Post! Ich hatte zwar eine ganz gute Schulzeit, kenne das Gefühl, Außenseiterin zu sein, aber auch.

    Naja, wie du so schön geschrieben hast “scheiß drauf”. Hauptsache man macht das, was einen glücklich macht.

  27. Das ist aber echt schei*e so eine schlzeit zu haben, aber die , die in der Schulzeit schon immer alles von den Eltern in den Arsch geschoben Kriegen (sry) sind dann im echten leben total verloren im Gegensatz zu den Außenseitern.
    Ich hab jetzt nicht solche probleme, aber als wir vor 3 Jahren iin die neue Schule kam sind haben mich alle meine Freundinnen ignoriert bis auf 2, weil sie lieber mit den beliebten befreundet sein wollten und bei und an der Schule die beliebten tun immer auf perfekt sind aber mit 14 schon ziemlich oft auf Partys und dann auch immer total besoffen , die meisten haben sicher schon mal Drogen genommen nd Rauchen auch noch und das geht schon 1,2 Jahre so.
    Mittlerweile bin ich auch echt froh das sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollten, auf sowas kann ich echt verzichten. Die Noten von denen sind auch ziemlich Mies
    LG

  28. Ich finde deinen Text sehr beeindruckend!
    Ich hab das noch nie erlebt, dass ich gemobbt wurde.
    Ich gehöre irgendwie immer dazu. Nicht zu Beliebten und nicht zu den Unbeliebten. Ich bin einfach da.
    Aber ich fühle mich trotzdem anders als sie.
    Ich gehe jeden Tag in diese Schule und hoffe, dass es einfach irgendwann vorbei ist. Dass ich es irgendwann endlich geschafft habe, diese Schule.
    Es macht mich kaputt, jeden Tag diese Menschen ertragen zu müssen, die so ein kleines Weltbild teilweise haben, die so abgestumpft sind und alles glauben, was man ihnen sagt. Auch dieses Schulsystem ist einfach so für den Arsch.
    Jetzt auf der Oberstufe ist es schon besser geworden, aber so ein Mut wie du hätte ich wahrscheinlich nicht! Ich bin froh, dass ich nicht gemobbt werde und diesen Schulalltag einfach still zu überleben versuche.

  29. ich glaube diese situationen die du da schilderst sind zeitlos.
    ich werde an meiner schule auch als opfer bezeichnet, das nur darauf aus ist im internet aufmerksamkeit zu bekommen, nur weil ich gerne bilder mache, zeichne, blogge, youtube videos mache und das auslebe was mir spaß macht. als schlampe bezeichnen sie mich, weil mir durch eine hormonkrankheit immer warm ist und ich auch gerne im winter die kombi high waist shorts mit dünner strumpfhose anziehe. achja, magersüchtig bin ich angeblich auch noch weil ich, ebenfalls wegen der hormonkrankheit, nicht zunehmen kann.

    früh hab ich auch schon erkannt, dass ich nicht dazugehören MÖCHTE. ich finde ihr leben langweilig. sie sind alle blond, tragen hollister pullis und longchamp taschen, sind darauf bedacht “perfekt” zu sein, und ihre freundschaften basieren darauf, dass sie sich gegenseitig (übertrieben)teure geschenke machen, und hinter ihrem rücken darüber lästern wie scheiße freundin 1 ist, bei anwesenheit von freundin 1 wie scheiße freundin 2 ist, (bitte unendlich weiterführen). am wochenende trinken sie zusammen überteuerten champagner (der mir nebenbei eh nicht schmeckt).

    nächstes schuljahr mach ich abitur. und ich bin froh darüber einige gesichter nie wiedersehen zu müssen.
    letztendlich gibt mir das ganze aber noch mehr mut und kraft umso fleißiger weiterzumachen, um ihnen unter die nase reiben zu können dass ich mehr erreicht habe als sie. auch wenn das boshaft klingt, geht mir das bei diesen personen am arsch vorbei.

  30. ich kann deine Worte zwar nicht nachvollziehen weil ich schon immer sehr beliebt war in der Schule, mich immer alle kannten und mochten, aber meinem kleinen Bruder geht es genauso wie dir. Er macht so Lego Star Wars Videos auf Youtube, wenn auch weniger erfolgreich, weiß seine halbe Schule davon und findet ihn deswegen komisch. Ich sage ihm dann immer das es vielen so geht & er einfach zu dem stehen soll was er ist.

    <3

  31. Unglaublich, du sprichst mir echt aus der Seele, wirklich, Wort für Wort.
    Bin immer noch auf der Schule (13te) und habe auch Freunde gefunden, aber habe mich auch eine saulange Zeit so gefühlt, hier in Dortmund.

    Auf welcher Schule warst du denn?

  32. Es braucht Größe und Mut, so etwas intimes und verletzendes von sich Preis zu geben. Ich hoffe es kommt bei den richtigen Menschen an. Nicht umsonst gibt es im Grundgesetz das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit.
    Weiterhin viel Glück auf deinem Weg :)

  33. Mir ging es in der Schulzeit ähnlich, zu mindest die meiste Zeit über (nach einem Schulwechsel wurde es besser). Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass es alles in allem auch irgendwie positiv ist. Wie du gesagt hast, man wäre nie wer man jetzt ist wenn es diese Zeit im Leben nicht gegeben hätte. Stärker gemacht hat es einen auf jeden Fall.
    Was mich auch sehr freut, dass ich teilweise mitbekomme was aus den Leuten geworden ist die mich früher gemobbt haben und mir mein Leben einfach viel besser gefällt. Dann denke ich immer, okay, ihr hattet sicher die bessere Schulzeit weil ihr beliebt wart etc. Aber ich habe das bessere restliche Leben. Und im Vergleich, was sind ein paar schreckliche Jahre schon im Vergleich zu einem wunderbarem restlichen Leben <3

    Vielen vielen Dank für deinen inspirierenden Text, ich denke er macht sicher vielen Mut die sich momentan in einer ähnlichen Situation befinden oder befanden.

  34. echt toller post ! das zeigt wie viel selbtvertrauen du hast und vorallem gehabt hast !! mir geht es zum glück nicht so wie dir es in deiner schulzeit ging, ich glaube aber auch nicht das ich soviel selbstvertrauen gehabt hätte, mich gegen alle zu wenden :/ hut ab vor dir ;)

    liebe grüße
    daria madamedari.blogspot.de

  35. Ich habe ebenfalls nichts mehr mit den Leuten aus meiner Schule zu tun. Irgendwann hat angefangen eine über mich zu reden und es bildete sich ein Teufelskreis und sie zog alle mit. Ich bin aber auch ganz froh drüber, weil das einfach nur falsche Menschen waren, die eine total verdrehte Wahrnehmung hatten. Dein Text ist so schön inspirierend <3

  36. Mir geht es ähnlich..
    Ich bin neu auf dieser Schule, gehe in die 11 Klasse und ich bin ‘nicht normal’, das sagen sie zumindest zu mir bzw. über mich. Ich bin Einzelgängerin und meine beiden Freundinnen, die mir die Welt bedeuteten, haben mich enttäuscht. Sie haben mich versetzt. Nicht einmal, nicht zweimal, nein unzählige Male und ich wei nicht wieso. Sie waren die einzigen Menschen, die mir etwas bedeuteten, die mir nah waren. Eine wusste einfach alles (ok, verdammt vieles) über mich. Ich rede nicht oft von mir, ich mag es nicht über mich zu reden. Ich bin eher verschlossen, obwohl ich durch mein Aussehen wohl eher auffallend und anders wirke. Ein gutes Verhältnis zu meiner Familie habe ich nicht, hatte ich nie. Zur Zeit habe ich das Gefühl alleine auf dieser Welt zu sein. Der einzige Junge, der mich je in einen so tiefen Bann zog, dass ich ihn nah (sehr nah) an mich heran gelassen habe, hat mit mir gespielt. Es ist auch ok. Wirklich – er hat mir das gegeben, was ich wollte. Halt, Liebe und er war wundervoll und ich bereue nichts. Aber auch er hat mich verlassen.
    In der Schule habe ich keine Freunde. Ich muss wohl sehr seltsam sein. Ich weiß auch nicht.. Sie mögen mich nicht, ich bin ja ‘nicht normal’.
    Sag mir: wo soll ich hin? Was soll ich tun? Ich habe niemanden mit dem ich darüber reden könnte. Ich vertraue ja auch niemanden. Nicht mal mir selbst.. Irgendwie muss ich mich verloren haben.. Ich weiß nur nicht wann oder wo.. Geschweige denn wie..
    An meine Vergangenheit kann ich mich nicht erinnern. Weder an das Gute noch an das Schlechte. Alles weg. Verdrängt und vergessen.
    vielleicht ist es besser so..

    tat gut, das mal loszuwerden, danke.

    mit liebe,
    maya

  37. Hm, ich bin auch auf ein Gymnasium in Dortmund gegangen und die Geschichte kommt mir ziemlich bekannt vor. Wenn ich mein Work&Travel-Jahr im Ausland gemacht habe, werde ich auch erstmal wegziehen und irgendwo anders studieren :)
    Das einzig Gute an so einer Sache ist, dass man wie schon gesagt, dadurch viel stärker wird.

  38. “meines Wissens ist sie mit diesem Typ mittlerweile verheiratet so wie die gefühlte Hälfte meiner ehemaligen Stufe” – das ist ja echt zum Brüllen, wie klischeehaft! Wie in so einer US-Serie über reiche Teenies (The OC o.ä.), in der die 16jährigen Bubis BMWs fahren und die Mütter zu ihren Mädchen sagen, dass sie sich an den Kerl halten sollen, weil er ihnen eine gute Zukunft verspricht *lach*
    Ich wurde auch gemobbt in der Schule, am Anfang weil ich zu uncool war, dann ging es eine Weile (obwohl ich mit den “Coolen” nie was zu tun hatte..) und in der Oberstufe haben sie dann durch irgendeinen dummen Zufall meinen Blog gefunden – genau wie du habe ich damit wohl etwas gemacht, das nicht gewöhnlich war in meiner Provinz; das hat mich zum Gespött gemacht. Ich bin heute noch vorsichtig, wem ich davon erzähle, weil ich mich nicht über dieses Hobby definieren lassen will. Aber im Allgemeinen bin ich durch die gesamte Schulzeit immer stärker geworden.
    Und wenn ich dann heute sehe, wie diese supertollen, coolen Leute teilweise jetzt schon abstürzen, dann freue ich mich auf ein eventuelles Klassentreffen in 10 Jahren. Ich würde es sogat selbst organisieren, nur um mal so richtig lachen zu können.

  39. Wir sind uns bisher einmal begegnet, dein Style weckt interesse und aufmerksamkeit ( wirkt keineswegs komisch ).
    Teilweise kann ich die Schulgeschichten nachempfinden und hatte sie ähnlich erlebet – wer aus der Zeit übrig geblieben ist und mein Leben teilen darf… eigentlich keiner und das ist auch gut so.
    Mein Leben läuft auch zufrieden und glücklich und das mit abgebrochenem Studium.

    Noch mal und unterstrichen, >>> Viele meiner Freunde, die es zu was gebracht haben, hatten es früher schwer in der Schule. Aber es hat sie stärker gemacht. <<<

  40. Ich hatte genau so eine Deutsch-Lehrerin.
    Meine Eltern sind 2 Wochen vor meiner Geburt von Russland nach Deutschland gekommen ,meine erste Sprache war zwar russisch ,seit dem Kindergarten rede ich jedoch so gut wie nur noch deutsch. Bei mir hört man wirklich gar keinen Akzent oder ähnliches ,jedoch hatte sie mal mitbekommen, dass ich russische Wurzeln habe ,und, warum auch immer ,war das ihre Begründung für meine schlechten Deutschnoten. Ich hatte immer 1en oder 2en ,auch jetzt in der Oberstufe wieder ,sie allerdings hat mir knallhart 4en oder 5en gegeben. Als meine Eltern mich ermutigt haben ,sie mal anzusprechen kam von ihr nur : ja man hört ,dass du zu Hause eine andere Sprache sprichst (das stimmt nicht ,ich verstehe alles, bringe aber selbst nur deutsche Antworten ) und man könnte mich mit einem Franzosen aus meiner Klasse vergleichen ,der es zu Hause genau so hätte . Großer Unterschied : der Typ kann einfach total schlecht deutsch und vertauscht immer noch Artikel . Ich hätte sie am liebsten angespungen ,wirklich! Naja, meine Mitschüler fanden die Erklärung amüsant und meinten ,das würde man keineswegs vergleichen können ,sie standen also hinter mir . Ich habe vor ihnen zwar mitgelacht, aber eigentlich hat es mich schon getroffen. Naja ,was soll’s, so Menschen gibt es überall, danke für’s motivieren ,mit solchen Proleten umzugehen :D :)

  41. wow, dankeschön.
    ehrlich, das tut so gut zu lesen, dass man nicht alleine da steht und dass es dir auch so ging.
    ich bin noch in der schule, mache grade abitur und bei mir ist es auch nicht einfach.
    es war so schwierig, erst war alles okay, als wir in unseren klassen waren hatte ich meine mädels und alles war gut,
    als ich dann 15 war ist mein Papa gestorben und alle haben mich wie eine aussätzige behandelt.
    natürlich ist es für andere schwierig, aber trotzdem war ich doch noch ihre freundin und die alte, und grade
    da hätte ich sie gebraucht. entweder wurde ich wie ein rohes ei behandelt oder wenn man zufällig über das thema
    vater oder eltern oder tod geredet hat, hab ich schon die blicke gespürt.
    als wir dann in die oberstufe kamen, hab ich gehofft dass es besser wird, aber nichts. es war grade ein drei viertel jahr her mit meinem papa und dann ging der terror einer freundin aus der alten klasse los. ob es aus gründen von neid, eifersucht oder einfach nur ihre art war, es war furchtbar. sie hat so schlimme lügen über mich erzählt, mich als schlampe bezeichnet und wirklich viele menschen versucht gegen mich aufzuhetzen. ich hatte tolle freunde, auch auf der schule die mich unterstüzt haben, aber es waren nicht viele, und ich war nicht in der lage in neue freundschaften einzugehen, weil ich angst hatte sie würden auf dieses mädchen hören.
    mittlerweile ist es etwas besser, aber ich bin immernoch unsicher und fühle mich so furchtbar unwohl, ich hab das gefühl ich gehöre nirgends hin, und beneide die tollen freundschaften die ich überall sehe.

    wenn das jetzt irgendwer lesen würde, der auf meine schule geht würde er nicht denken dass ich es bin, weil ich mich immer gut gelaunt gebe und viele freunde zu scheinen hab,
    aber ich weiß es besser und das gefühl allein zu sein ist furchtbar, das einzige was mich hält sind meine freunde von außen, die wundervoll sind und endlich der wunsch abi zu haben und dann was neues zu starten.

    danke dass ich mich hier einmal ausschreiben konnte, ehrlich masha.

    1. :)
      ganz ehrlich, im nachhinein kommt die dir diese zeit doch so bedeutungslos vor….
      ich wollte irgendwann einfach nur mein abi haben und wegziehen, kann dich also voll verstehen. zieh es durch und scheiss auf die. wer weiss ob ihre freundschaften noch nach der schule halten….

  42. Krass zu lesen wie vielen es genauso geht… auch mir spricht der Text aus der Seele, es ging mir ganz genauso. Versuche diese Zeit heute oft zu verdrängen und musste gerade echt erstmal sehr schwer schlucken als ich das gelesen habe aber ich finde es klasse dass es dich so stark gemacht hat. Auch bei mir ist es so, ich die “schwarze Hexe” wie ich immer nur genanntg wurde bin schlussendlich die die schon am meisten erreicht hat. Ich habe eine Ausbildung gemacht, einen Job und bin persönlich unglaublich stark während die ganzen ehemaligen Schulkameraden immernocch als größtes Problem haben ob man denn heute das pinke oder grüne Poloshirt anzieht (heute ist es ja eher Hollister als Ralph Lauren). Aber ich sage immer zum Schluss wird abgerecchnet, und Masha, du hast triumphiert und kannst stolz auf dich sein, danke für diesen Post. :-*

  43. wow, das ist ja schrecklich.
    das mit der deutschlehrerin kenne ich. mein vater war früher direktor des gymnasiums, auf das ich ging, ging aber in pension, ein jahr, bevor ich rauf kam (ich bin ein riesen nachügler btw). wie es so war hatte mein vater ein paar probleme mit kollegen, so auch mit der deutschlehrerin. die gab mir ab der 9. stufe nur mehr schlechte noten, ich war in ihren augen blöd, wurde immer wieder runter gemacht von ihr, bekam gesagt, dass das einzige, was ich kann, wäre, mich zu schminken (und hab nun nen beautyblog, den könnte ich ihr mal zeigen :D ) und dass ich eine schlampe wäre.
    gott sei danke hatte ich gute freunde!

    ich studiere jetzt jus und kenne das mit dem dazu gehören wollen, doch bin auch jetzt an der stelle, wo cih mir denke “scheiß drauf”. ich habe weder ein schickes privatgymnasium besucht, noch habe ich einen mercedes benz zum 18ten bekommen noch ist mein vater chef eines unternehmens, dass gerade in den österreichischen medien wegen korruptionsverdacht herumspukt. und doch bin ich etwas besonderes und sogar mehr wert als jene, die sich über die folgenden sachen definieren.

    lg
    svetlana

  44. Sehr schöner Post!
    Ich kann das ganze Spielchen auch.
    Eigentlich war ich zumindest in meiner Klasse, relativ beliebt aber es gab immer wieder Leute, die einfach nicht ihre Schnauze halten konnten – gemopped und gehated haben, einfach nur weil man anders war!
    Ich war halt die kleine Gothbraut mit der Großen Schnauze.
    Wirklich anlegen wollte sich mit mir keiner zumindest nicht Face to Face!
    Dann war ich auch noch die, die Schwächere, die sich nicht zu wehren getraut haben, in Schutz genommen hat und Zack, war man der Arsch und hinterm Rücken wurde gelabert was das Zeug hält.
    Selbst die Lehrer hat es einen Scheiss interessiert und wenn doch, dann haben die sogar eher noch in die selbe Kerbe geschlagen!
    Lustig fand ich es als ich dann einige Jahre später meine alte Realschule besuchte und meine Klassenlehrerin von damals über den Weg lief und panisch die Flucht ergriff, weil sie dachte, ich würde sie mir, wegen der ganzen Kacke damals, zu Brust nehmen wollen :-D
    Als würde ich mir an sowas die Finger schmutzig machen wollen – also bitte!

    Unterm Strich kann ich auch sagen, dass mich das alles nur stärker gemacht hat.
    Wenn ich heute manche Leute von früher wiedersehe, frage ich mich tatsächlich ob die sich alle zurückentwickelt haben.
    Und die einzige Emotion, die diese Personen noch in mir auslösen, ist n müdes Lächeln!

  45. Hallo Masha,
    ich bin grade an die Stelle gekommen, die du so schön Nicht-mehr-dazu-gehören-WOLLEN!! Ich bin vor 1,5 Jahren nach Berlin umgezogen und in so eine Schule mit “gutem Ruf” gekommen. Am Anfang habe ich mich auch ganz gut integriert, doch irgendwann habe ich gemerkt, dass das irgendwie nicht meine Welt ist! Mich mobbt zwar keiner, aber es ist genauso schlimm einfach keine RICHTIGEN Freunde, auf die man sich verlassen kann, zu haben!
    Danke für dein Mut…hat mich irgendwie wieder aufgebaut! <3

  46. dafuer liebe ich das internet, dass man mitkriegt, dass es anderen leuten so geht, wie einem selbst. das waere vorher in der form gar nicht moeglich gewesen. :3

  47. mir ging es nur in der Grundschule so, weil ich ein Ausländer bin, die erste Asiatin die sie je gesehen haben!
    Es war auch ein verkorkstes kleines Dörfchen, wo jeder jeden kennt – außer halt meine Familie.
    Zum Glück zogen meine Eltern mit mir weg und da ging es dann bergauf (und ein paar weiteren Umzügen). Nun ist die Schulzeit ganz Okay!
    Habe meine eigene Gruppe (schräge gemischte Gruppe) und bei Menschen, die ich anmerke die mögen diese Schule nicht, versuche ich einfach nur zuvorkommend zu sein. Eigentlich mag ich meinen Jahrgang nicht so, kann mich aber nicht beklagen :)
    habe nämlich auch außerhalb der schule ein leben

  48. Puh was ne Geschichte… erinnert mich tatsächlich sehr an meine eigenen Schulzeit… in der Grundschule gehörte ich noch mit dazu, wir hatten eine tolle Klasse, haben viel zusammen unternommen und hatten echt immer Spaß… ab dem Gymnasium wurde es dann anders, wahrscheinlich wurde ich anders… schnell gehörte ich nirgends mehr dazu, vebrachte die Pausen auf dem Klo oder auf dem Schulhof an meinem Fahrrad (bevorzugt auch mit Buch) und war immer froh, wenn ich endlich nach Hause durfte…
    Ich hatte später auch wieder Freunde, die auch anders waren, aber in der Zeit (so 7. bis 10. Klasse) war echt nicht schön… denn irgendwo möchte man ja schon gern tolle Sachen erleben, Freunde haben usw. Aber ich weiß auch, dass ich mehr in mich reingehorcht habe, mich mehr mit mir selbst beschäftigt habe, als es sonst der Fall gewesen wäre.
    Ich habe heute keinen Kontakt mehr zu meinen ehemaligen Mitschülern, nur aus höheren Klassen, durch meinen Freund, der war eine Klasse über mir…

  49. Ich persönlich find es gut das du so offen bist das du den wunsch hast noch was anders zu erleben das drüber nach denkst auszuwandern und das du dir mit dem Studium zeit lässt dadurch lernt man das leben erst zu schätzen
    wie kann man schon so früh Kinder haben wollen?!

  50. Das heutige Foto ist das mit Abstand schönste seit einige Zeit.

    Ps: Ich wurde auch aufm Gymi gemobbt. Warum auch immer?! Echte Gründe bekam ich da nie. Heute bin ich 31…und fühl mich trotzdem noch manchmal wie 15…träume von meinem ollen Mathelehrer und den Anwalts-Töchtern. Aber wäre das nicht gewesen, wäre ich heute nicht ich.
    Ich hatte nach der Schule viel Glück… habe heute mein Wunschleben… und das schon Jahre früher, als alle meine Bachelor-Mitschüler(innen) die erst seit 1-2 Jahren arbeiten, nur Doof-Typen zum Freund hatten, und nun die Krise kriegen, weil ihr Lebensplan von 2 Kindern, Hund und Haus noch bissel warten muss…
    Jeder bekommt was er verdient ;)

  51. Da hast du wirklich ein sensibles Thema angesprochen. Und ein bisschen musste ich schmunzeln dabei, weil es mir ähnlich ging.. Snob-Schule, Außenseiter.. Allerdings haben sie mich damals nicht nur beleidigt, sondern auch verprügelt. Scheiß Zeit. Wenn ich heute schonmal einen dieser Menschen treffe, die mir das angetan haben, lächle ich mit dem falschesten Lächeln, was ich aufsetzen kann. Ich ernte meist nicht mehr, als überraschte Blicke. Aus der kleinen grauen Maus ist nämlich ein bunter Vogel geworden.
    Du hast Recht, wenn du anderen Mut machst, indem du sagst, dass sie darauf scheißen sollen, was andere sagen. Leider ist das grade in dem Alter absolut nicht einfach. Allerdings kann ich auch mit ruhigem Gewissen behaupten, dass mir diese Zeit im Nachhinein unglaublich viel gegeben hat für mein weiteres Leben.
    Danke für den Post, er lässt einen nochmal selbstbewusst in die Vergangenheit blicken, in der man dachte, dass es keine Zukunft geben wird…

    killergaenseblume.blogspot.de

  52. Es ist ganz schön mutig – aber auch total gut! – dass du deine schulische Vergangenheit so offen schilderst. Stellenweise konnte ich meine eigenen Erlebnisse und Gefühle darin wiederfinden. Jetzt bin ich in einem halben Jahr fertig & merke auch, wie meine Mitschüler langsam erwachsen werden & ihre Sichtweisen ändern. Ich bin dankbar, schwerere Zeiten durchgemacht zu haben, einfach, weil es mir dabei geholfen hat, dieser ganzen Coolness-Maschinerie und diesem “Du musst XXX Freunde, damit keiner den Eindruck bekommt, du seist unbeliebt-Druck” kritisch gegenüberzustehen.

    Liebe Grüße. :)

  53. Das was du geschrieben hast … war so ziemlich mein Alltag. Außer das es bei mir eine “normale” Realschule war. Es war genauso das alle plötzlich nichts mehr mit einem zu tun haben wollten, ich weis bis heute nicht warum. Inzwischen ist es mir egal. Ich hab mich damit abgefunden und mit der Zeit abgeschlossen. Life goes on.

  54. Hi du :)
    wahrscheinlich kennst du mich gar nicht.
    Wir waren auf der gleichen Schule. Ich war drei Stufen unter dir.
    Und ich muss sagen, du hast echt was bewegt, du hast uns jüngeren den Mut gegeben anders zu sein als diese Ralph Laurent tragenden… Menschen…
    Wir waren echt beeindruckt, von diesem Stilbruch und haben im Internet geschaut, was du für Klamotten hast, wo man die herbekommt und waren begeistert von deinem Stil. Das “Nachkaufen” hatte natürlich ziemlich schnell ein Ende.. Ich weiß auch gar nicht warum ich das hier alles schreibe. Was ich eigentlich sagen wollte. Deine Stufe war vielleicht ziemlich verkorkst, trotzdem haben dich viele bewundert und hätten höchstwarscheinlichen einen Groupie-like Freudentanz aufgeführt, wenn du nur gegrüßt hättest.
    Also, bleib so wie du bist, tu womit du sich wohlfühlst und vielen Dank, dass du einen Break gemacht hast :)
    Liebe Grüße
    Svenja

  55. Die Schule war auch einer der schrecklichsten aber anderseits einer der besten Lebensabschnitte…damals war ich schüchtern und hab still und heimlich vor mich hingelebt. Dann fing auch meine “Emo-Phase” an und alle waren gegen mich, obwohl ich wirklich nichts gemacht habe, was sie hätte verärgern müssen..ich war anders als sie und das passte denen nicht..nach ner Zeit wurde es mir auch egal, ich hab mein Ding durchgezogen und bin auch stolz darauf, auch stolz darauf zu wissen, dass ich ich bin und mich nicht der Menge angepasst habe. Aller Anfang ist schwer und ich habe heutzutage echt Mitleid mit den Menschen, die sich als etwas besseres fühlen, Leute ausgrenzen, die nicht in ihr Schema passen…auf jedenfall ein toller Text, deine Meinung dazu gefällt mir echt gut ;)

  56. Ahh.. Keine Ahnung ob mein Kommentar eben angekommen ist.. Da kam so eine komische Fehlermeldung.. Im Zweifel noch einmal (Ansonsten bitte ich um pure Ignoration! :D)

    :) Schöner Post! Mir ging es damals zur Schulzeit nicht anders.. Ich wurde gehasst, gemobbt.. Mir wurden Sachen hinterhergeworfen.. Und man hat mich als “Satan” oder, das schönste was ich jemals gehört habe, “lesbische satanistische techno-nazi-schlampe” bezeichnet.. :D Ja, kreativ waren sie damals.. Leider haben mich diese Leute damals wirklich ziemlich kaputt gemacht. Ich hab mich geritzt und irgendwann Drogen genommen. Wollte sowieso nicht mehr leben.
    Letztlich fand ich aber zu dieser zeit auch meine besten Freunde (außerhalb der schule, die mich so mochten wie ich war – und auch selber eher “anders” waren.) Und irgendwie hat mich dieses ganze gehate auch stärker gemacht. Jetzt, jahre später, tun mir diese Leute tatsächlich nur noch leid. Das eigene Leben muss undenkbar langweilig sein, wenn man andere fertig machen muss um selbst cool oder glücklich zu sein. Solche Menschen sind arm. Haben keinen Charakter und sind zerfressen von Vorurteilen.

    Die Schulzeit ist eigentlich so ein unglaublich kleiner und unbedeutender, kurzer Moment im Leben. Aber er schafft es Menschen zu zerstören, wenn sie nicht wie die “breite Masse” sind. Ich find das traurig. Aber wie gesagt: Diese ganze Mobbingsache ist eigentlich auch so eine unbedeutende, unwichtige Kinderkacke – man sollte einfach man selbst sein. Die anderen – wenns halt Bratzen sind – Links liegen lassen und sein eigenes Ding machen.
    Es ist übrigens wirklich so wie du schreibst: Die, die damals gemobbt wurden sind nun meist erfolgreicher oder haben zumindest noch immer mehr “glück” im Leben. Bessere Freunde. Bessere Beziehung. Besseres was-auch-immer. Während die “Mobber” und “Arschbratzen” (entschuldige den Ausdruck), meistens auf einer Stufe herumdümpeln und nicht wirklich was reissen. Können sich wohl nicht so gut was sagen lassen vom Chef oder was auch immer.. :)

    Mich hat die Schulzeit auf jeden Fall auch stärker gemacht. Ich hab das Gefühl, jetzt wirklich ICH sein zu können. schäme mich für (fast) gar nix mehr. Und kann von mir selbst glaube ich behaupten, ein ganz guter Mensch zu sein. Ich würde nie andere nach ihrem Aussehen oder ähnlichem beurteilen.
    (Ich bin aber auch froh, dass es damals noch kein Facebook oder ähnliches gab. Mit den heutigen Mobbingopfern möchte ich nicht tauschen.. Jetzt, wo man im Net wohl wirklich richtig verfolgt und zusätzlich nieder gemacht werden kann…)

    Ich glaube ja ans Karma.. Und hoffe, dass diese “Mobber” irgendwann alles “zurück” bekommen ;)

    … Uff, langer Kommentar. Tausende Tippfehler. Egal.

    Love and Nonsense

    foxface-dreams.blogspot.de

  57. Ich verstehe dich zu gut, auch wenn noch nicht fertig mit der Schule bin (erst nächstes Jahr endlich!)
    An meiner alten Schule war es eigentlich genauso wie bei dir, aber irgendwann war mir das dann egal und nach der 10. hab ich dann auch die Schule gewechselt und jetzt scheiß ich komplett auf das was andere sagen
    Und dein Text hat mich sehr berührt und mich auch darin gestärkt so weiter zu machen! <3

  58. Meine Schulzeit war ähnlich :)
    Ich zB hatte Probleme, weil ich singen kann und überall Auftritte hatte. Dadurch wurde ich gemobbt. Auch ich wurde als “schlampe” bezeichnet weil ich mich “anders” angezogen habe, oder einfach auf Metal usw stand (und noch immer stehe :) sogar die lehrer haben zu mir gesagt, dass ich es zu nie etwas bringen werde.

    tja, ich hab mein abi gemacht, meinen bachelor habe ich auch in meiner tasche und nächstes jahr ziehe ich nach china und gehe meiner fashion leidenschaft nach und werde dort in der fashion branche arbeiten. ich habe seit 10 jahren einen freund und wenn ich mir die “mobber” von früher anschaue: verheiratet, kinder, scheidung, facebook-statuse à la “das leben suckt”, “mir is sooo laaaangweilig” oder “ich backe gerade einen kuchen!”… da denk ich mir: “HA HA” :D

    mir gehts super. ich bin sogar froh, dass ich so bin wie ich bin. in diesem sinne: “danke an die arschlöcher von früher!!” :)

    cheerio

  59. Haaach, du sprichst mir aus der Seele. Hatte auch solche Kandidaten in meiner Klasse, die meinten mich fertig machen zu müssen. Und jetzt? Sitzen die immer noch an ihrem Abi während ich längst fertig bin. HAHAHA! Karma nennt man sowas. :D

  60. :) Schöner Post! Mir ging es damals zur Schulzeit nicht anders.. Ich wurde gehasst, gemobbt.. Mir wurden Sachen hinterhergeworfen.. Und man hat mich als “Satan” oder, das schönste was ich jemals gehört habe, “lesbische satanistische techno-nazi-schlampe” bezeichnet.. :D Ja, kreativ waren sie damals.. Leider haben mich diese Leute damals wirklich ziemlich kaputt gemacht. Ich hab mich geritzt und irgendwann Drogen genommen. Wollte sowieso nicht mehr leben.
    Letztlich fand ich aber zu dieser zeit auch meine besten Freunde (außerhalb der schule, die mich so mochten wie ich war – und auch selber eher “anders” waren.) Und irgendwie hat mich dieses ganze gehate auch stärker gemacht. Jetzt, jahre später, tun mir diese Leute tatsächlich nur noch leid. Das eigene Leben muss undenkbar langweilig sein, wenn man andere fertig machen muss um selbst cool oder glücklich zu sein. Solche Menschen sind arm. Haben keinen Charakter und sind zerfressen von Vorurteilen.

    Die Schulzeit ist eigentlich so ein unglaublich kleiner und unbedeutender, kurzer Moment im Leben. Aber er schafft es Menschen zu zerstören, wenn sie nicht wie die “breite Masse” sind. Ich find das traurig. Aber wie gesagt: Diese ganze Mobbingsache ist eigentlich auch so eine unbedeutende, unwichtige Kinderkacke – man sollte einfach man selbst sein. Die anderen – wenns halt Bratzen sind – Links liegen lassen und sein eigenes Ding machen.
    Es ist übrigens wirklich so wie du schreibst: Die, die damals gemobbt wurden sind nun meist erfolgreicher oder haben zumindest noch immer mehr “glück” im Leben. Bessere Freunde. Bessere Beziehung. Besseres was-auch-immer. Während die “Mobber” und “Arschbratzen” (entschuldige den Ausdruck), meistens auf einer Stufe herumdümpeln und nicht wirklich was reissen. Können sich wohl nicht so gut was sagen lassen vom Chef oder was auch immer.. :)

    Mich hat die Schulzeit auf jeden Fall auch stärker gemacht. Ich hab das Gefühl, jetzt wirklich ICH sein zu können. schäme mich für (fast) gar nix mehr. Und kann von mir selbst glaube ich behaupten, ein ganz guter Mensch zu sein. Ich würde nie andere nach ihrem Aussehen oder ähnlichem beurteilen.
    (Ich bin aber auch froh, dass es damals noch kein Facebook oder ähnliches gab. Mit den heutigen Mobbingopfern möchte ich nicht tauschen.. Jetzt, wo man im Net wohl wirklich richtig verfolgt und zusätzlich nieder gemacht werden kann…)

    Ich glaube ja ans Karma.. Und hoffe, dass diese “Mobber” irgendwann alles “zurück” bekommen ;)

    … Uff, langer Kommentar. Tausende Tippfehler. Egal.

    Love and Nonsense

    foxface-dreams.blogspot.de

  61. Die Schule sperrt uns 13 Jahre lang ein. Zusammen mit komischen Lehrern, die die gleiche Scheiße durchmachen mussten. Und wenn wir Glück haben, und viel Kraft, können wir die 13 Jahre Langeweile überwinden, und was Gutes drausmachen. Danke, ich habe deine Abrechnung sehr gerne gelesen:)))

  62. Der Post hat mich total gerührt und irgendwie auch total traurig gemacht. Ich kann nicht verstehen, wie manche Menschen andere wegen deren Aussehen so ausschließen. Aber trauriger Weise entdecke ich mich selbst zu oft dabei, wie ich andere übers Aussehen hinweg beurteile. Z.b. wenn ich ein Mädchen sehe, gerade mal 17, künstliche Nägel, wimpern und Haare und ne schicht Makeup..da denkt man irgendwie automatisch, dass sie auch einen eher künstlicheren Charakter habe. Aber ich muss es selbst noch an mir versuchen zu ändern und an mir weiter arbeiten. Schliesslich finde ich das selbst immer auch ein wenig eigenartig, wenn Leute mich fragen ob ich SAtanistin bin und Blut trinke, nur weil ich schwarze trage oder mal nen nietenarmband um habe:D

    Ich wünsche dir zumindest alles gute für die Zukunft. Und auch wenns noch ein wenig schmerzt und die Vergangenheit dich einholt: Bloß nicht aufgeben und immer shcön weiter kämpfen;)
    und dass du keinen abschluss hast ist doch nicht schlimm..schliesslich ist es ganz normal mit 23 noch zu studieren;)

  63. ich war meine ganze schulzeit lang die aussenseiterin obwohl ich mich bemüht habe dazu zugehören und mich anzupassen aber egal was und wie ich es machte es wurde gegen mich verwendet bis ich dann sagte egal ich mach was ich will und rutschte in richtug emo style und probierte alles aus was mir gefiel und nun habe ich einige wenige freunde , mein freund , ein kleinen blog und die einen oder andere kleine anerkenung die ich feier und das obwohl einige sagte ich werde nie einen freund finden .

  64. Vielen Dank Masha, dass du deine Erfahrung geteilt hast. Es ist schön zu lesen, was du aus deiner Schulzeit an Kraft gewonnen hast.

    Ich hatte auch keine leichte Schulzeit und weiß bis heute nicht genau, warum sie es auf mich abgesehen hatten… Ich habe versucht zu sein, wer ich bin, habe versucht zu sagen, was ich denke. Immer aus dem Bauch heraus. Das fanden viele wohl eher seltsam und ich muss auch sagen, ich war damals nicht stark genug, mir solche Gedanken zu machen wie du damals. Mich zu wehren oder eine scheiß egal Einstellung zu gewinnen. Ich habe einfach nur gelitten.

    Heute weiß ich, dass es gut so ist. So bin ich ich geworden. Und nicht eine von vielen. Wenn man mal unten war, dann hat man keine Angst mehr davor, auch mal alleine dazustehen. Das befähigt schließlich dazu, sich nicht untreu zu werden ;)

    Fotos and words
    Lifestyle Blog

  65. mir ging/geht es genauso. ich wurde schon in der grundschule gemobbt. 10 Jahre lang. aber seit neuerdings ist mir alles egal. lol.
    aber warum hast du denn eigentlich keinen abschluss?

    1. ahhhsooo! ich hab mich vom gymnasium vergraueln lassen also solltest du echt stolz drauf sein dass du es geschafft hast obwohl es dir nicht grade leicht gemacht wurde :)