40. Weekly Update

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Iceland from the plane.

Iceland Editorial | poncho: Stefanel

Take a deep breathe, please.

Honestly: I can barely believe that I made it through this week in one piece. It all started exactly one week ago: Stockholm, Paris, Berlin, Iceland. Every day was crammed with meetings, shootings, events. I was on the road non-stop. Sleep? Nope. Food? Forget it.
Instead I went to bed late, got up early and performed every waking minute.
 
But yeah, I am – incredibly – in Iceland right now, and it is just so amazing here. Somehow it feels time runs slower on this Iceland. Not to throw around empty phrases here, but I actually mean it, and I’m seriously asking myself if there may be something to it for real. Times is supposed to be relative, isn’t it? Either way, that’s how it feels, and I guess it explains why everyone is so relaxed here. It’s infectious, too.

Being here now is perfect after this crazy week I had, coming down and decelerating is just what I needed. Let’s face it: in Berlin the old hustle and bustle will never stop. Glad to be out for a few days, and super privileged to be able to explore this marvelous country. Can’t wait to show you the first round of shopping booty. I have the feeling the post will be among the most beautiful ever. I have fallen head over heels for Iceland and will start sharing with you soon!

Next Week:
 
This week was so busy that I barely had any time to post anything on the blog. But fear not, that’s about to change, starting tomorrow! I have shot so many nice pics for you guys, now’s the time to show you.
 
I’ll also have a bunch of Fashion Week posts for you, and, as I said, my first impressions from Iceland. It’s going to be AWESOME!

Berlin Tip:
 
A short while ago I saw ‘The One’, the new show at Friedrichstadtpalast, and I highly recommend it. It’s sort of about the first drug trip of a young dude wearing a kilt. Very good show. Typically, I was most interested in the flurry of extravagant costumes, all designed by Mister Haute Couture Jean Paul Gaultier. The whole thing’s a real highlight, if you’re in Berlin check it out, it’s the perfect thing to do on a rainy autumn day.

Iceland | Masha Sedgwick & Caro Daur | German Influencer | Pool Party | fun

Good read:
 
Before the fall – Noah Hawley
Maybe not the best idea in the world to read a novel about a plane crash given that I was flying so much, but whatcha gonna do, it’s a great, suspenseful read. I highly recommend it to anyone who likes a good thriller.

Thoughts:
 
Did you know that fashion industry is the second dirtiest right after the oil industry? Few other industries cause such environmental pollution. This article sums it up very comprehensively.
 
To be honest with you, I was of course aware of the fact that fast fashion creates major pollution, but I was not aware of the scope of the disaster, and it really upsets me. I am, in fact, increasingly questioning some of my decisions. I’m in a bit of a dilemma. If I wasn’t a blogger my consumption habits would probably be radically different. I am thinking a lot about what I actually want to stand for, and what I would like to communicate. On the one hand I don’t want to show you only designer stuff and leave some room for cheaper alternatives as well, but on the other hand labels like Zara and H&M are becoming less and less tenable. As I say, a dilemma.
 
Check out the article and tell me what you think about it, I’d be super curious to hear your thoughts.

New in:
 
x sweater by Stefanel
x bag by Carven
x shoes by Vic Matie
x coat by Monki
x dress by Monki

This post is also available in RUDE

October 9, 2016
Category - wochenrückblick
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38 Kommentare

  1. Liebe Masha,
    eigentlich bin ich nicht so die große Kommentiererin, aber nun einmal von Modemädchenherzen:

    Ich hab mich auf der Reise gen fairer/grüner Mode manchmal auch etwas schwer getan (jemand hat es hier schon treffend angemerkt: zwischen Streetwear und High Fashion darf man da keine Linie ziehen, beides sieht in der Realität gleich dreckig aus) und erst etwas enttäuscht bei den fairen Streetwear Labels umher gestöbert, die irgendwie nicht kreativ und avantgardistisch genug aussehen wollten…

    Allerdings gibt’s auch im richtig modischen Bereich echte Lichtblicke! ACNE Studios und Filippa K sind seit langem Mitglieder in der Fair Wear Foundation. Gerade die Skandinavier wie Fonnesbech machen’s umwerfend gut, dann die US Label wie The reformation und Europäer wie Svilu (schau mal in den Online Store Rêve en Vert, das ist ein ästhetisches Vergnügen), und die Berliner Fashion Label wie Anne Gorke und Philomena Zanetti… und dann eben auch noch die bezahlbareren Varianten die ebenso modisch sind – wie z.B. das dänische Label By Signe und unsere Hamburgerinnen Jan n June.

    Ich bin inzwischen ganz schön überfordert (überhaupt hinterher zu kommen) ob der tollen Auswahl und ob der stetig neuen Fair Fashion Label!

    Motivierende Grüße aus Hamburg <3
    Anna

  2. Hey,
    die verlinkung zu dem Artikel finde ich wirklich klasse!
    Allerdings möchte ich an der Stelle anmerken das sich die meisten Designer und
    High Street Brands nichts tun im vergleich zu H&M, Zara und Co.
    Denn alle produzieren möglichst günstig in dem Land das sich eben dafür anbietet.
    War es früher China ist es nun Bangladesh. War es früher Thailand ist es jetzt Kambodscha.
    Wo immer die Bedingungen am günstigsten sind zieht es die Fabriken hin. Und schrecklicher Weise hört
    es da ja nicht auf. Ich lebe im Moment in Uganda und seh jeden Tag was unser Kleidungskonsum der Wirtschaft,
    dem Land und den Menschen antut.
    Schade finde ich auch das es am Ende klingt als gäbe es keine günstigen Alternativen außer H&M und Zara. Wenn ich mir 24Colors, Armed Angels und so viele andere angucke dann zeigt sich für mich das es einen Haufen tolle Labels und Shops gibt die genau das anbieten. Vielleicht laufen die ein bisschen unter dem Radar weil es eben doch noch immer eine Nische ist auch wenn sie beständig wächst. Aber sie sind da und sie sind klasse.
    Schön das du dir Gedanken zu dem Thema machst. Es tut mir leid wenn das alles ein bisschen negativ rüber kommt, aber an das Thema habe ich leider mein Herz verloren.

    Liebe Grüße,
    Tabea

  3. Liebe Masha! Ich habe mir auch schon öfters Gedanken zu dem Thema “Fast Fashion” gemacht und ja, du hast sicherlich recht damit. Aber ich denke, dass Designerkleidung auch nicht immer unter besseren Umständen hergestellt wird und diesen Aspekt finde ich noch schlimmer, weil sie viel mehr kostet und man annehmen möchte, dass diese unter besseren Bedingungen hergestellt wird. Stattdessen glaube ich schon, dass man für den Namen bzw. die Marke zahlt. Sicherlich sind die Materialien zum Teil hochwertiger, aber eben nicht immer. Ich bringe Designerkleidung nicht sofort mit fairer Mode in Verbindung. Ich denke, es ist ein sehr schwieriges Thema, leider lässt sich modisch sein zu wollen nicht so gut mit fairer Mode kombinieren. Und der Preis spielt natürlich eine große Rolle, es gibt nun mal viele, die nicht so viel ausgeben können oder auch wollen. Vor allem für Modetrends, die ja eh wieder verschwinden. Für Klassiker zahlt es sich aus. Aber ich finde es gut, dass dich dieses Thema beschäftigt.

  4. Ich war schon zweimal in Island, einmal im Sommer und einmal im Winter. Dieses Land muss man einfach lieben, hier kann man noch die wilde Natur sehen und es begegnen einem kaum Menschen, das beste um dem Alltagsstress und -Hektik zu entfliehen. Und fototechnisch ist jede Ecke atemberaubend!!

  5. Ich finde es auch schwierig, faire/ umweltfreundliche Mode zu kaufen. Meistens kaufe ich Second Hand, aber da findet man ja auch nicht alles. Ich fand die Ethical Fashion Show und den Green Showroom auf der FW dieses Jahr in Berlin richtig toll. Hab auch einen Artikel drüber geschrieben: https://europefashion.berlin/2016/07/06/fair-auf-der-fashion-week-%E2%80%A2-von-anninka-enseroth/
    Leider muss man auf die Sachen eben immer etwas länger sparen… Ich fänd´s auf jeden Fall toll, wenn du anfängst, mehr über faire Mode zu schreiben!
    Liebe Grüße, Anninka

  6. Oh, das Foto von Caro und dir fand ich schon bei Instagram so unglaublich toll. Sehr schöne Aufnahme. Lina ist wirklich talentiert (und ihr Models natürlich wunderschön). Die Fotos von Island lassen schon erahnen, wie entspannend es sein muss, dort ein paar Tage zu verbringen.

    Ines – twashion.com

  7. Ich freue mich schon sehr auf die Bilder von Island. Dieses Land ist eine einzigartige Fotokulisse! Ich dachte früher immer, die Bilder seien bearbeitet, dabei sieht das alles wirklich genau so aus. Faszinierend.

    Schau’ mal den Blog von Maddy, http://www.dariadaria.com, an. Sie ist sehr eco-conscious und trotzdem, oder gerade deshalb Modebloggerin! Mehr Nachhaltigkeit vor allem in der Bekleidungsbranche, und eine sehr große Umkehr und Rückkehr zur Verlangsamung (1-2 Kollektionen im Jahr, dafür aber hochwertiger) würde ich mir wünschen.

    Der Qualitätsverlust im Bereich gut leistbarer Mode ist echt schon dreist: Ich war letztens schockiert, als ich in einer glänzend beschichteten H&M-Hose in die Hosentaschen griff, und PLASTIK fühlte. Kein Billig-Polyester, die haben die Innentaschen echt aus Plastikstoff gemacht. Ich habe die Tascheneingriffe zugenäht und diese Hosentaschen-Plastikfetzen rausgeschnitten, denn sowas will ich nicht auf meiner Haut haben. Spinnen die???
    Gibt’s Qualität, die früher normal war, jetzt nur noch im Hochpreis-Segment??

    1. Sehr empfehlenswerte Links:

      Es gibt übrigens einen “Fair Fashion Finder”: http://www.getchanged.net/de/the-fair-fashion-network/

      Ich bin auch jedes Jahr auf der WearFair, einer Messe für nachhaltige Kleidung und Lebenseinstellung. Sie unterstützen z.B. die Green Clothes – Campagne (http://www.wearfair.at/clean-clothes-kampagne-cck/) und haben einen Shopping Guide herausgegeben: http://guide.wearfair.at/index.php?id=234

      Ich lechze aktuell die High Wedges von Deepmello aus Rhabarberleder an… aber die werde ich mir nie leisten können… aber die sind zB Eco-friendly und haben so tolle Lederteile!

  8. Ich freue mich wirklich schon riesig auf deine Posts aus Island. Möchte dort auch unbedingt mal hin!

    Und ja, deine Gedanken zur Fast Fashion sind tatsächlich schwierig. Allerdings muss ich sagen: Du sprichst zwar das Thema an, direkt daneben prangern aber direkt fünf neue Teile, die du dir ja anscheinend in den letzten paar Tagen gegönnt hast? Ohne dich persönlich angreifen zu wollen – ich lese deinen Blog sehr gern – ist das aber einfach nur extrem widersprüchlich.
    Ich finde nicht, dass nur weil du eine Bloggerin bist, du zwangsweise ein “Opfer” von Fast Fashion sein musst. Es gibt so einige gute und bekannte Modeblogs, die sich um das Thema Fair Fashion drehen oder Sachen wie die Capsule Wardrobe behandeln. Denn die Message die du und viele andere mit dem Blog verbreiten ist einfach die: Man muss immer das neueste stylische Teil tragen, und wenn der Kleiderschrank nicht super vollgestopft mit allem möglichen Zeug ist, dann kann man ja gar nicht gut gekleidet sein. Die meisten Modeblogger leben was das angeht einfach in einer ganz anderen Realität und kurbeln somit die Fast Fashion-Industrie nur noch weiter an. Denn eure Blogs lassen auch den Normalo denken, dass man zum Beispiel nichts zwei Mal tragen sollte. Darum würde ich mich echt super freuen, wenn das bei dir vielleicht mal in eine andere Richtung schlagen würde… Denn der Zwang, den du dort beschreibst, findet eigentlich nur in deinem Kopf statt, aber nicht in der Realität deiner Leser. Und von Lesern lebt ein Blog nun einmal.

    Liebe Grüße, Malina
    http://malinaflorentine.de

    1. Da kann ich dir nur zustimmen! Und Bloggerinnen wie Maddie von DariaDaria zeigen ja, dass man sich auch und gerade als Blogger mit Themen wie Nachhaltigkeit auseinandersetzen kann. Bei mir persönlich ist es sogar so, dass ich mich durch Bloggerinnen und Youtouberinnen immer mehr mit dem Folgen meines eigenen Konsumverhaltens auseinander gesetzt habe, weswegen ich mich auch zunehmend von den “konventionellen” Blogs wegbewege. Auch ich würde mich daher freuen, mehr über diese Themen auf deinem Blog zu lesen :)

  9. Island würde mich auch wirklich mal interessieren. Aber auch Stockholm ist bestimmt ein Traum. Auch wenn die Woche stressig war, sind es doch die Eindrücke und Erlebnisse, die bleiben und unvergesslich sind. Der Stress ist dann so schnell verschwunden, als wäre er nie gewesen…hab einen tollen Wochenstart, XO Julia http://fashionblonde.de

  10. Gerade als Bloggerin finde ich den Spagat zwischen modisch angesagt und nachhaltig sehr schwierig. Und ich finde es toll, dass du dir da Gedanken machst. Und sie auch teilst!

    Ich persönlich hinke meinen Idealen auch meilenweit hinterher (es IST einfach schwer, wenn man über Mode bloggt!), aber ich versuche immer häufiger Klamotten und Accessoires Second Hand zu kaufen. Das ist einerseits günstiger und andererseits auch nachhaltiger. Und ich liebe die Vorstellung, dass Dinge eine Geschichte haben …

    Deine Island-Bilder auf Insta und Snapchat sind ein Traum. Das ist echt mal was anderes … nicht dieses ewige New York, Paris, London … (wobei das auch nett ist, klar! ;-))))

  11. Ein sehr interessanter und nützlicher Post! Er lässt mich ja auch nachdenken, weil man als Blogger tatsächlich immer konsumorientiert ist. Na ja, da muss schnell eine Lösung her! Ich finde es auf jeden Fall gut, dass du dieses schwierige Thema ansprichst!

    LG
    Daria

    http://www.dbkstylez.com

  12. Moinmoin,

    es hat mich gefreut, dass du so einen interessanten Artikel verlinkt hast.
    Unterm Strich – die Problematik mit der schmutzigen Produktion gibt es in vielen Bereichen. Mode ist einer davon, Technik ein anderer und Lebensmittel ein dritter. Und für den Verbraucher läuft es am Ende immer auf die Frage hinaus, was er zu investieren bereit ist und was er überhaupt investieren kann.
    Bevor das jetzt in Gejammer übergeht: Auf dem Blog gab es in der Vergangenheit ja immer mal wieder Empfehlungen für Labels – vielleicht könnte Anna mal was im Bereich faire Labels vorstellen? Ich würde mich darüber sehr freuen – insbesondere über Labels, die moderne bis zeitlose Schnitte führen (respektive: keine “Ökoschnitte” in Erdfarben ;) ) und sich preislich nicht standardmäßig im dreistelligen Bereich bewegen.

    Liebe Grüße,
    Katja

  13. Island ist so ein wundervolles Land, ich bin schon sehr gespannt auf deine weiteren Posts dazu (auch auf die Gefahr hin, dass mich dann gleich wieder das Fernweh packt :D)!

  14. WOW, Island ist ja noch schöner als ich mir erwartet hatte!! Und das Bild mit Caro ist echt zuckersüß :) Ich glaube, Island kommt noch auf meine Reiseliste…! Das mit der Zwickmühle kann ich gut verstehen… Auch als “Normal-Verbraucherin” befinde ich mich darin: Einerseits möchte ich trendige Teile, andererseits habe ich einfach nicht das Geld, mir jede Woche oder Monat ein neues Designerteil zu kaufen.. echt schwierig..! Die Zeit wird es zeigen..

    **Ani**

    http://www.kingandstars.com

  15. Ich bin persönlich auch der Ansicht, dass nicht alle Designer Vorbildfunktion bei der Produktion haben. Aber es ist doch so, dass man die teuren Klamotten und Taschen eben länger wertschätzt und trägt. Und das ist in meinen Augen schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.
    Es ist wohl immer das Leichteste zu sagen, dass es nur Billig-Unternehmen wie H&M oder Zara sind, die man meiden soll. Meiner Meinung nach, analysiert aber auch H&M seinen “ökologischen Fussabdruck” und versucht gerade in Bezug auf die Baumwollproduktion sich positiv zu verändern.

    Es ist wohl ein sehr komplexes Thema, wenn man sich damit beschäftigt und ich verstehe vieles davon noch gar nicht. Deshalb würde ich mir wünschen, dass wir zum Beispiel mehr darüber in der Schule hören, denn da ist es leider überhaupt nicht Thema. Wir beschäftigen uns eben lieber mit allerlei Vergangenheit, als mit unserer Zukunft.

    In erster Linie ist aber wohl unser riesiger Konsum das große Problem, ständig neue Taschen, Schuhe und dergleichen. Ich bin da auch nicht immer standhaft, aber ich versuche oft aus alten Teilen noch etwas neues zu machen, oder bediene mich an Mamis Kleiderschrank. Oder ich verzichte einfach auf viele neue Teilchen, um mir dann etwas Teures zu leisten, was ich wahrscheinlich auch noch Jahre später tragen kann. Das “Cost per wear” Prinzip wird bei uns immer angewandt und da fliegen manche Trendteile sowieso gleich raus. Aber ich könnte da wohl auch noch standhafter sein. ;)

    Bei Möbeln ist es zum Teil genauso, dabei haben alte Teile oft viel mehr Charakter. Meine Familie ist ein großer Fan von Upcycling und inzwischen bin ich alt genug, um den Gedanken dahinter zu verstehen. Als Kind weiss man manches noch nicht so zu schätzen und findet dann die stinknormalen Möbelhaus-Einrichtungen erstrebenswerter. Ich denke, dass es auch hier die Mischung macht.

    So, jetzt ist mein Kommentar etwas lang geworden. Du hast in Island sicher Besseres zu tun, als kritische Kommentare zu lesen. Ich freue mich schon auf die Bilder. Island möchte ich unbedingt auch mal erleben.

    Liebe Grüße
    Charli

      1. Hallo Vivien,

        ein paar Sachen habe ich schon auf dem Blog gezeigt, z.B einen umgearbeiteten Pulli und ein Kleid, das erst Rock und Tanzgürtel wurde und jetzt ein Kissenbezug ist und mich auf ewig an unsere Filmpremiere (ich habe in einem Film über meine Heimatstadt mitgespielt) erinnern wird. Ansonsten sind es immer mehr Dinge aus dem Wohnbereich, oder Smoothieflaschen, die ich als Aufbewahrung für Bastelkram nutze. Oder, wenn sie keinen Aufdruck besitzen, kann man auch gut Tee darin verschenken. Mit einer hübschen Schleife darum und einem selbgemachten Etikett sieht das sehr stylisch aus.
        Auch meine Choker habe ich aus “Näh´und Schmuckresten” hergestellt. ;) Im Moment sitze ich gerade an einem Samtkleid, was auch wieder aus vielen “alten” Teilen genäht wird. Ich liebe diese Art Einzelstücke. Als Teenager hat man da ja noch einen größeren Spielraum, weil alles noch nicht so perfekt sein muss, finde ich jedenfalls.

        Im Übrigen kommt der Rhabarber-Ledergerbstoff für die Deepmello Produktion aus der Nähe meiner Heimatstadt. Schön, dass du gerade diese Firma erwähnst. ;)

        LG von Charli

  16. Ich freue mich schon auf weitere Bilder von dir von Island. Zum Thema Fast-Fashion bin ich echt gespannt, wie sich das auch zukünftig für H&M und Co weiterentwickelt.

  17. Liebe Masha,
    Mir ist jetzt schon ein paar Mal direkt, als auch zwischen den Zeilen aufgefallen, dass du dich immer öfter mit den Produktionsbedingungen und Materialen deiner Kleidung beschäftigst. Ich finde es super, dass jemand mit soviel Reichweite einmal hinter die Fassade von den ganzen (teuren) Kleidungsstücken schaut, und sich wirklich mit den Arbeitsbedingungen und Verhältnissen auseinandersetzt. Leider ist es nichts Neues, dass die Fashionindustrie zu eine der dreckigsten gehört. Falls du auf Iceland einmal kurze Pause haben solltest, schau dir unbedingt “The True Cost” an. Ich habe noch ein paar weitere sehenswerte Dokus hier !
    Seit ich alle Berichte diesbezüglich gesehen habe, trage ich fast nurnoch Fair Fashion. Ich fand’s am Anfang einfach schrecklich, was ich als Konsument für Auswirkungen auf das Leben von vielen Menschen habe. Das war mir so nie wirklich bewusst.

    Liebe Grüße, und weiterhin eine tolle Zeit auf Iceland :)
    Vivi <3
    vanillaholica.com

  18. Unglaublich schönes Design, liebe Masha! :)
    Also wenn die ersten Bilder aus Island schon SOOOO aussehen dann will
    ich nicht wissen, wie es wohl sein wird, wenn die “richtigen” Fotos kommen?! *_*
    Finde das Foto von Dir gleich am Anfang super schön, die Farben und dein Posing
    sind einfach Knaller! ♥

    Das Thema mit der “Fast Fashion” ist wirklich sehr schwierig. Gerade wenn man jung ist,
    hat man oft nicht das Geld, faire Mode zu kaufen aber möchte sich natürlich trotzdem
    schön kleiden. Ich denke, dass sich generell die ganze Szene verbessern müsste. Es wäre
    richtig toll, wenn die Unternehmen mehr recyclen würden und der Trend wieder dahin geht,
    dass man eine Hose, die Löcher hat (die richtigen, nicht die, die gewollt sind :D ) einfach flickt
    und nicht gleich weg schmeißt.

    Ich finde es sehr lobenswert, dass Du Dich mit diesem Thema beschäftigst! Vor allem große Blogger
    könnten hier echt was verändern und ihre “Fans” in dieser Hinsicht positiv beeinflussen. :)

    Hab noch eine wunderschöne Zeit in Island und genieß die Zeit, QUEEN! ♥♥♥

    XX,

    http://www.ChristinaKey.com

  19. Schön das du mal in die Richtung anstößt :)
    Ich finde auch du kannst mehr bereits gezeigtes anders zeigen
    Wir kaufen ja eigentlich eh nie genau das was du zeigst
    Und neue Kleidung bekommst du sicher weithin durch deine Kooperationen, da müsstest du auch selbst nicht mehr so viel hinblättern
    Du kannst es ja einfach mal probieren und die Reaktionen beobachten
    Schöne Tage beim entschleunigen
    Liebe Grüße

  20. Das Problem ist doch auch, dass die Produktionsbedingungen bei vielen teuren Designern auch nicht besser sind.
    Ich würde mich freuen, wenn es öfter mal Outfits mit ‘alten’ Klamotten gibt – nicht jedes Outfit muss immer aus komplett neuen Teilen bestehen. Der Normalverbraucher trägt seine Sachen ja auch viel viel häufiger, und ein neues Kleidungsstück/Accessoire ist ein Highlight!

    1. Ich stimme da Isa zu. Es sind nicht nur die großen Modeketten, die Scheiße bauen. Kürzlich habe ich mir eine Tasche von Karl Lagerfeld gekauft und musste erschrocken feststellen, dass der Gute in China produzieren lässt. Ich will gar nicht wissen, wie die Tasche entstanden ist, da ich mich wahrscheinlich anschließend schämen müsste sie gekauft zu haben.
      Für mich wären die Outfitposts auch interessanter, wenn sie eben nicht immer mit dem neuesten Shit produziert würden. So ist eben die Realität auch gar nicht. Es wäre zum Einen eine modische Herausforderung die gleichen Teile völlig neu zu kombinieren und zum Anderen wird dadurch weniger konsumiert. Warum auch nicht mal Vintagemode bringen? Es gibt inzwischen auch so viele Designer-Vintage-Shops, dass man auch nicht auf den Blog-Standard verzichten muss.
      Blogger wie Dariadaria bekommen es ja auch noch weiterhin hin trotz Fair Fashion mit dem Blog Geld zu verdienen.

    2. Sehe ich auch so!

      Finde es auch bisschen “doof” das immer gleich H&M bei der bösen Fast Fashion dabei steht..klar ist es Fast Fashion aber die sind auch Vorreiter in Sachen Verbesserung/Nachhaltigkeit/Bio-Baumwolle usw..da gibt es schlimmere….

      Vielleicht hätte ich auch das New In aus dem Post rausgelassen wenn man schon so ein Thema anspricht..ist irgendwie seltsam :D

    3. Oh ja, total! Deshalb nerv’ ich ja auch immer wieder mal mit Fragen nach deinen Lieblingssachen oder deinen meistgetragenen Dingen. Da wär’ ein “Best of my closet”, oder sogar eine kleine Serie, mal richtig spitze! Nutzt du eigentlich solche “Kleiderkasten-Kontroll-Apps” oder Cost-per-Wear-Berechnungsapps?

  21. Hört sich ja alles wieder sehr spannend an, ich würde sagen, dass du wirklich nur in einer Runde bist, aber genieß jetzt die Zeit auf Island, es muss interessant sein, von all den Großstädten in die Natur zu fahren. Was die Klammotten angeht, ist es eben sehr schwer, ja du hast einfach recht, jeder hat nicht das Geld dafür, nur Designerstücke zu kaufen und fair fashion kann auch recht teuer werden, das einzige was überbleibt ist Second Hand, aber seien wir ehrlich: wer will sich nur von Kleidung aus zweiter Hand anziehen?
    Allerdings wünsche ich dir die nächste spannende Woche und freue mich schon auf die Posts von Fashion Weeks!
    Mit liebsten Grüßen
    Sandra von http://www.shineoffashion.com
    https://www.instagram.com/sandraslusna/

  22. I feel you…ich versuche einen Spagat zwischen fairer und Vintage Mode aber eben auch fast Fashion zu schlagen. Dafür wird man oft kritisiert, aber ich möchte auch nicht zu den “Fair Fashion” Wanna-be’s gehören, welche auf ihrem Blog nur Faires promoten und dann heimlich mal bei Zara an der Kasse stehen. Weißt du was ich meine?
    Ich versteh die Zwickmühle, aber es ist eben auch nicht normal, dass man permanent neue Kleidung hat und kauft, die Wertschätzung geht verloren und das suggerieren leider viele Blogs: reinen Massenkonsum und das es eben normal ist.

    Liebst,

    Madlén Bohéme