Entschleunigung für immer.

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Iceland Fashion Editorial Shooting | outfit style: winter, long shearling coat, casual, comfy, light, warm, cashmere.

Iceland Fashion Editorial Shooting | outfit style: winter, long shearling coat, casual, comfy, light, warm, cashmere

Iceland Fashion Editorial Shooting | outfit style: winter, long shearling coat, casual, comfy, light, warm, cashmere

Ich habe einen neuen Trend beobachtet, ich nenne ihn der Einfachheit halber: back to the roots.
 
Outdoor Sport ist wieder im Kommen, Photographen mit den spektakulärsten Naturlandschaften erleben grade einen Hype auf Instagram und Länder wie Island und Canada erfreuen sich einem Zuwachs an Touristen.

 
Doch woher kommt dieser Sinneswandel?

Nachdem jahrelang immer mehr Menschen in die Stadt zogen und alle immer vernetzter miteinander wurden, ziehen die ersten die Reissleine und entscheiden sich für ein Leben abseits und tauschen ihre verglasten Penthouses gegen Landhäuschen ein. Raus aus der Stadt, raus aus dem Konsum, raus aus der Gesellschaft und raus in die Natur.
Einfach raus.

Tatsache ist doch: je besser das Leben nach außen hin aussieht, desto schlechter steht fühlt es sich von innen an.

Fakt ist: wir sind gestresst.
Gestresst von der Arbeit, die uns durch neue Arbeitsstrukturen viel intensiver einnimmt.
Gestresst von dem Freizeitdruck, den wir uns selbst antun, indem wir unnötige Verpflichtungen uns selbst gegenüber eingehen.
Gestresst von Social Media Trends, deren Schnellebigkeit uns die Zeit frisst.
Wir sind gestresst, fühlen uns unter (Leistungs)Druck gesetzt und die Zeit verrinnt zwischen unseren Fingern.
Es folgt eine Krise nach der Anderen, Depressionen und nicht selten das Burn-out.

Kleid: Stefanel
Mantel: Monki
Schal: Lala Berlin x
Lana Grossa
Schuhe: Givenchy
Tasche: Furla

Kein Wunder, dass das Trendwort und Allround Rezept „Entschleunigung“ heisst.
Wir trennen uns von unseren Konsumgütern, kaufen Bio, machen digital detox und verbringen quality time.
Wir „entschleunigen“.
 
Eine Zeit lang geht es uns gut, dann kehrt er wieder, der Stress des Alltags und wieder sind wir nur der Hamster im Rad. Es dauert nicht lange und wir sind wieder gestresst.
Was ist, wenn der Urlaub nicht reicht um dem Stress des Alltags zu entkommen?
Was bringt Detox, wenn wir uns einen Monat später genauso beschissen fühlen, wie zuvor?
Wir beschließen also unser Leben zu ändern. Dauerhaft.
 
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis finden sich immer mehr Menschen, die ihrem alten Leben den Rücken kehren und einen Neuanfang versuchen.
Sie ziehen nach Australien, Island oder andere abgelegene Orte der Welt, manchmal aber auch nur raus aus der Stadt, gehen lieber in den Bergen wandern, statt auf Ibiza Yacht Parties zu feiern, bauen eigenes Gemüse an und suchen den Weg zu sich selbst zurück.
Und sie scheinen glücklich damit zu sein!
 
Zugegeben, trotz gelegentlicher Detox Phasen und einem relativ gesunden Lifestyle konnte ich den Trend nie ganz für mich begreifen. Weder träumte ich von einem Häuschen auf dem Land, noch von einem Einsiedler Leben im Wohnwagen. Dass ich mich fürs Wandern (Wälder! Insekten! Matsch!) ebenfalls nicht begeistern konnte, brauche ich vermutlich gar nicht extra zu erwähnen.
Doch dann kam alles anders.
 

Manchmal ist weniger eben doch mehr.

Sometimes, less is more.


.

Iceland Fashion Editorial Shooting | outfit style: winter, long shearling coat, casual, comfy, light, warm, cashmere

Vielleicht ist es das Alter, vielleicht musste ich erstmal an den Punkt kommen, an dem mich alles was die Stadt so zu bieten hat, nicht mehr wirklich überraschen kann. Es gibt zwar gefühlt täglich schöne Events und Möglichkeiten, aber mein Leben scheint bereits so voll mit intensiven Erinnerungen an lange Nächte und Wow Momente geprägt zu sein, dass ich erstmal Zeit brauche sie zu verarbeiten und Platz für neue Erlebnisse zu schaffen. Ja, auch ich bin müde von dem Stress, der Hektik und dem Druck. Jedes Mal, wenn ich einige Wochen in Berlin bin und den größten Teil davon in der Wohnung verbringe fühlt es sich an, als müsste ich mich für mein langweiliges Leben rechtfertigen. Dabei entschleunige ich nur.
Doch sind wir mal ehrlich: in einer Großstadt ist eine echte Entschleunigung nicht möglich.
Das habe ich spätestens in Island gemerkt.
 
Als ich dort ankam, packte mich so eine Ruhe und Gelassenheit, wie ich sie niemals vorher in meinem Leben spürte. Ich saß in einem gemütlichen Sofa, trank heiße Schokolade, schaute raus in die Natur und war einfach nur ganz bei mir.
Ich war ruhig, strukturiert und ganz klar im Kopf. Meine Gedanken drehten sich nicht um 10 Dinge gleichzeitig, sondern es gab nur einen einzigen: „hier ist es schön.“
 
Und da begriff ich es dann erst.
Diesen Hype. Ich habe 27 Jahre gebraucht, um die Schönheit der Natur wirklich anzunehmen.

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Ich bin ein Stadtmensch.
Ich bin in einer Großstadt aufgewachsen und sie kam mir immer viel zu klein vor. Jeder kannte jeden und das nervte mich. Es wurde immer geredet, immer getratscht und nicht selten litt ich darunter. Die Lösung war also eine einfache: eine noch größere Stadt musste her. Und dann noch größer. Heute lebe ich in einer 4 Millionen Metropole und noch immer ist die Stadt zu klein. Vielleicht ist eine größere Stadt gar nicht die Lösung des Problems?
Denn die Wahrheit ist: ich kenne nichts anderes als „Stadt“.
 
Erst in Island begriff ich, was mir jahrelang fehlte:
die Ruhe, um zu mir selbst zu finden. Die Abgeschiedenheit und der fehlende Einfluss anderer Menschen. Ganz bei sich selbst zu sein, heisst eben auch manchmal weg von anderen.
Und das erste Mal schien mir der Gedanke allein in der Natur zu leben als gar nicht mehr so abwegig.

Natürlich bin ich noch lange nicht so weit meine zentrale Altbauwohnung gegen einen Haus im Wald einzutauschen und ich weiss nicht, ob dieser Punkt jemals kommen wird, aber immerhin kann ich diesen Wunsch nach ‚Entschleunigung für immer‘ verstehen, ihn fühlen.Und wer weiss, wie die Sache für mich in 10 Jahren aussieht.
Man soll ja bekanntlich niemals nie sagen…

Iceland Fashion Editorial Shooting | outfit style: winter, long shearling coat, casual, comfy, light, warm, cashmere
dampf1


1. Kuschelmantel
2. Timberland x Marni
3. Strickkleid
4. Katzentasche
5. Blattring
6. Buchstaben-Becher
7. warme Socken
8. goldenes Terrarium
9. Handschuhe
10. Teddyfellboots
11. gemusterte Strickjacke
12. Pflegespray

Oktober 31, 2016
Category - Gedanken, Mode, outfit
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How to: slow life down – forever

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I observe a new trend. To keep things simple here, let’s call it:back to the roots.
 
Outdoor sports are gaining popularity, photographs of the most spectacular landscapes are a huge thing on Instagram right now, countries like Iceland and Canada draw more and more tourists.

 
How come?

For years, people have flocked to the cities, and we all experienced an increasing interconnection of our lives. Now it seems like some people, the avant-garde in that respect, had enough of it. The eject themselves from the increasing acceleration, and trade their (real or metaphorical) penthouses with glass walls for cottages. Out of the city, away from all the consumption, away from society, into nature.
Just outta here.

Let’s face it: often, the better a life looks from the outside, the worse it feels for the one living it.

We are stressed, and that’s a fact.
Stressed from work, which is less and less separated from our private lives.
Stressed by the pressures of leisure time that we submit ourselves to by racking up pointless commitments.
Stressed by social media trends, who consume us more than we consume them.
 
We are stressed, feel under pressure to perform, and time runs through our fingers like sand. One crises follows the other, often the path leads straight into depression and burn-out.

dress: Stefanel
coat: Monki
scarf: Lala Berlin x
Lana Grossa
boots: Givenchy
bag: Furla

It’s really not much of a surprise that ’slow living‘ starts to look like a real cure to all these malaises.
We disconnect our emotions from consumer items, buy organic food, take a digital detox and spend quality time.
We decelerate.
 
It works for a while, and then stress creeps back into our daily lives. We’re running again, hamsters in a wheel. It happens so fast.
 
What do we do when a vacation is not enough to counter all that stress? Why bother with detox when we know we’ll feel shit again a month later?
So we decide to change our lives, for real, permanently.
 
A growing number of my friends and acquaintances are turning their back on their old lives, and try to start afresh. They move to Australia, Iceland or other distant parts of the world. Sometimes they just move out of the city, opt for hiking instead of partying on a yacht in Ibiza, start growing their own vegetables and focus on finding themselves again.
And they look happy! Less is often more, after all.
 
I have to admit that – some detox experiences notwithstanding – I never really understood that urge, personally. I never dreamed of a cottage, nor di I ever see myself crossing the continent in a camping van. And I don’t have to tell you that I could never really warm to hiking either (Woods! Insects! Mud! Yuck!)
 
But things change…
 

Manchmal ist weniger eben doch mehr.

Sometimes, less is more.


.

Iceland Fashion Editorial Shooting | outfit style: winter, long shearling coat, casual, comfy, light, warm, cashmere

Maybe its an age thing, maybe I had to get to the point where city life couldn’t really surprise me anymore. Of course, there’s something going on every day, and there’s an opportunity behind every corner, but my life is so full with intense memories of long nights and incredible moments that I feel I’m going to need some time to digest them all before I can really be open for much more. Yes, I’m tired of all the stress as well, tired of the hectic life, tired of the pressure. Whenever I spend a week in Berlin, whenever I spend a few days mostly at home, it feels like I have to justify my boring life. But all I’m doing is decelerating a little. But if we’re honest with ourselves we have to admit that there’s only so much you can decelerate if you live in a big city.
 
I really noticed that in Iceland.
As soon as I arrived I felt a sense of calm and inner relaxation take hold of me. I had never felt anything like it in my life before. I was sitting in a comfy sofa, drank hot chocolate, looked out into the landscape and was completely centered in myself.
I was calm, structured and completely clear. My thoughts did not revolve around ten things simultaneously. All I felt and thought was: ‚it is beautiful here‘.
 
Without distractions I was myself, which interestingly enough also made me much more effective. I got much more done in a shorter time, and felt much less stress. Time also seemed to run slower, and felt more intense. And then I understood what my friends were experiencing. This hype I talked about. It took me 27 years to fully embrace the beauty of nature.

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I am a city girl. I grew up in a big city, and I always felt it was too small for me. I had the feeling in the end everyone knows everyone, and that got on my nerves. All that gossiping, often enough at my expense. My solution was to move into an even bigger city. Today I live in a metropolis with 4 million inhabitants, and still it seems too small. Maybe a bigger city was never the answer in the first place? The truth is, cities are all I know.
 
In Iceland I understood what I had been missing all these years: a calm environment to find myself. A sense of seclusion, presence without the influence of others. To be centered in yourself.. sometimes that means keeping a distance to others for a while.
For the first time in my live, the idea of living in the countryside didn’t seem that weird to me anymore.

I’m not there yet, I’m not prepared to leave my super central, beautifully old apartment in a historic building to move to the woods. Maybe I will never be. But now at least I understand the desire for permanent deceleration.Who knows how I’ll feel about it in 10 years.
Never say never…

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1. fake fur coat
2. Timberland x Marni
3. knit dress
4. cat bag
5. ring
6. printed mug
7. warm socks
8. plant decoration
9. gloves
10. fake fur boots
11. patterned cardigan
12. wool spray

Category - fashion, Life, ootd
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47 Kommentare

  1. Couldn’t agree more with you. We all stress out so much, often about nonsense… it helps to just take a step back and look at your life from a different perspective. A change of environment is a perfect opportunity to do that. And not just any change of environment – nature is the answer. I’ve experienced it myself a few times. Whenever I went somewhere on a trip where I was not connected to any technology and completely disconnected myself from any commitments and my daily city life routine – I felt like I could breath again.

    Love your article and all the ideas in it!

    PS: This place looks so magical! And… I’m currently obsessed with Cinemagraphs – love yours!

    Tatjana |Fashion Artista

  2. Und wenn eine kleine Familie entsteht, kommt nochmal ein Knackpunkt. Weiß nicht, ob es bei mir die Hormone oder der Nerv vor jeder Hundekacke/Glasscherbe/Filter ist, der dann im besten Fall untersucht und nicht aufgesammelt wird. Matsch ist dann einfach cooler, unterhaltsamer und entschleunigter als Asphalt.

    Mir macht es sehr viel Spaß, zu beobachten, wie sich Dein Layout, grafische Kniffs und der Inhalt Deiner Texte verändern. Daumen hoch! Ganz großes Kino!

    1. Ja das glaube ich sofort! Ich bin mittlerweile so weit, dass ich gerne beides hätte, wie es in Russland typisch ist: eine Wohnung in der Stadt und ein Häuschen fürs Wochenende auf dem Land. Das würde mich glaube ich sehr sehr glücklich machen :)

  3. Großartiges Layout hier!

    Und es ist in der Tat spannend, wie sich diese Sehnsucht nach der Natur in unserer Gesellschaft wieder ausbreitet.

    Ich empfehle die Lektüre von Henry David Thoreau!

  4. Deine Bilder sind einfach wahnsinnig schön! :-)
    Und ich kann dich schon nachvollziehen, wobei ich das typische Dorfkind bin. Mich nervt die Stadt, der Stress, die Menschen, das fehlen von Natur. Trotzdem kann ich mir besseres als Abgeschiedenheit, Insekten und Schlamm vorstellen :D

    xx Vie
    von http://www.viejola.de

  5. Hallo Masha,

    mir gefällt dein Beitrag suuuper gut!!
    Zum einen die Bilder aus Island – EIN TRAUM!!
    Eine Freundin von mir war für ihre Abschlussarbeit als Fotografin in Island und hat dort mehrere Modestrecken fotografiert. Eine andere Freundin von mir ist zur Zeit für ein halbes Jahr in Island und lebt dort mit ihrem Freund und macht ein Praktikum und Illustrationsprojekt für die Hochschule.
    Ich würde so gerne auch mal dort hin!
    Zum anderen der Gedanke, der hinter deinem Beitrag steht: ENTSCHLEUNIGUNG!
    In der heutigen Gesellschaft ist das ein sehr wichtiges Thema, denn alles geht immer schneller und irgendwann überholen wir uns selbst noch – ich bin mir da ganz sicher.
    Mein Freund macht gerade zum Thema ENTSCHLEUNIGUNG ein Projekt im Laufe des Studiums (Kommunikationsdesign) und es ist wirklich spannend zu sehen welche Herangehensweisen es zu diesem Thema gibt.
    Wir alle sollten die Entschleunigung zum Thema in unserem Leben machen und die Dinge auch mal ruhen lassen, denn wir haben nur EIN Leben und wenn das vorbei ist, dann war’s das mit unserer Chance.

    Liebste Grüße Anne :)

    https://einfachanne.wordpress.com

  6. Hey Liebes,

    ich weiß genau wovon du sprichst. Und kann gar nicht viel mehr ergänzen; dir vielmehr nur noch in jedem Punkt zustimmen. Diese Ruhe und der Frieden von dem du schreibst… genau so ging es mir auch als Denis und ich dieses Jahr nach Kroatien gereist sind!

    Ich wünsche dir dass du davon ein bisschen weiter mit in deinen Alltag nehmen kannst!

    Liebst,
    Mina von MINAMIA – Fashion, Fitness, Beauty

  7. So ein wunderbarer Text, der es wirklich auf den Punkt bringt! Ich bin tatsächlich an diesem Punkt und werde in knapp 3 Wochen mein geliebtes Köln verlassen, ins Ausland und aufs Land. ;-) Ich freue mich! Und der Rest wird sich zeigen…Aber mich gegen meine immer stressiger werden Alltag im Agenturleben zu entscheiden, fühlt sich richtig an.

    Das Shooting ist natürlich auch einfach atemberaubend schön! Das sieht magisch aus.

    Liebe Grüße
    Sara | missesviolet

  8. POST, TEXT, OUTFIT, …. FOOOOOTOOOS – EINFACH WOW!!! Ganz großes Kino und sehr nachzuempfinden. Genau der selben Einsicht komme ich jedes Mal, wenn man mal länger nur der Natur zu sieht und sie genießt. Sobald man aber wieder im Alltag zurück ist, scheint man im Hamsterrad gefangen und kommt nicht so recht raus.

    Und wirklich märchenhaft schöne Bilder.

    x Gitta // http://www.gittawitzel.com

  9. ich muss dir echt ein lob aussprechen,
    ich finde es toll, dass du all deine Ängste und sorgen mit uns teilst.
    die meisten auf snapchat.
    aber als du im sommer dich dazu entschieden hast, weniger zu bloggen und dir mehr zeit für dich zu nehmen, fand ich es vorbildlich, dass du uns diese vermeidliche „schwäche“ gezeigt und nahe gelegt hast.
    Gerade als Blogger übernimmt man sich oft, da es als Hobby begonnen hat und irgendwann wird aus „ich mache das in meiner Freizeit“…“Freizeit? was ist das?“
    Mich hat das zum Denken angeregt. toller post.

    und die bilder sind einfach umwerfend. wow

    alles Liebe deine AMELY ROSE

  10. Wunderschöne Bilder und tolle Looks.
    Ich persönlich könnte nie in einer Großstadt leben, ist mir alles zu hektisch und zu oberflächlich. Aber ganz ohne die Vorzüge einer Stadt möchte auch keiner leben, wenn wir ehrlich sind.

  11. Wow, das sind ja wirklich atemberaubende Bilder! Du siehst toll aus und die Landschaft ist der Wahnsinn. Denn obwohl alles „nur“ braun und steinig ist sieht es kein Stück langweilig aus.
    Ich bin ja im Medienzeitalter und Zeitalter der (globalen) Vernetzung aufgewachsen, lebe im Kontrast dazu aber schon fast mein ganzes Leben in einem kleinen Dorf. Früher wollte ich immer in die Stadt und ich will es noch, aber manchmal ist das ruhige, idyllische Dorfleben doch ganz schön. Dieses „Jeder kennt Jeden“ kann echt cool, aber auch nervig sein. Ich möchte später wie gesagt in einer Stadt leben, aber werde sicherlich immer wieder (zumindest zu Besuch) in mein „kleines Kaff“ zurrückkehren.
    Ich kann mir vorstellen, dass besonders Stadtmenschen manchmal einfach eine Entschleunigung brauchen und einige davon eben sogar für immer. Zeit für sich selbst ist wichtig, um sich selbst „zuhören“ und verstehen zu können, wie ich finde.

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://www.themarquisediamond.de/

  12. Der Look ist saucool ! Zum Thema Entschleunigung – ich habe in meinem Bekanntenkreis ein paar Coaches die sich damit beschäftigen – meine Erkenntnis aus einigen Gesprächen mit Ihnen: berücksichtige ich ein paar kleine Dinge, macht das vieles schon einfacher!

    Ganz liebe Grüße aus der EDELFABRIK
    Chrissie

  13. Wunderschöne Bilder und ein toller Post!
    Ich denke jeder muss für sich selbst den richtigen Weg finden. Sei es ganz aus der Stadt zu ziehen oder aber sich eine Wohnung/ ein Haus ausserhalb kaufen, in das man jederzeit nach Bedarf (fliehen) kann, wenn einem mal wieder alles zu viel wird.
    In erster Linie sollte man schauen, dass man mit sichselbst und seinem Leben zufrieden ist.

  14. Hey Masha, schöner Beitrag. Aber ich finde, Entschleunigung kann man nicht damit erzwingen, dass man seinen Wohnort oder sein Umfeld wechselt. Man muss die eigene Einstellung ändern, dann fühlt man sich auch nicht mehr so gehetzt und getrieben. WEnn man mit sich selbst nicht im Reinen ist, kann die Umgebung leider nur begrenzt was richten.

  15. Super schöner Post liebe Masha und die Island Bilder – ich muss es nochmals sagen – sind einfach der Hammer!
    Ja, das mit der Entschleunigung ist so eine Sache… Es wird zunehmend ein Muss weil die Welt so rasend schnell geworden ist.

    Gerne mehr von diesen Posts, die total inspirierend sind <3

    **Ani**

    http://www.kingandstars.com

  16. Gedanken, die ich absolut nachvollziehen kann. Ich bin auch ein Stadtkind und ich liebe große Metropolen. Aber nichts ist so beruhigend, wie der Blick in eine weite Landschaft mit nur dem Geräusch der Natur um einen herum. Das kann die Stadt einfach nicht.
    Liebe Grüße, Dorie
    http://www.thedorie.com

  17. Zuerst einmal liebe ich diese Aufnahmen und den kuschligen Mantel!! Toll. :)

    Ich bin absolut für die Entschleunigung! Manchmal bräuchte ich eine kleine Anleitung oder Gedächtnisstütze, denn ich erwische mich immer wieder wie ich in den üblichen Alltagsstress abrutsche….

    Alles Liebe,
    Alyssa
    http://anotherlovely.de

  18. Wow. Du hast mich damit echt persönlich getroffen.

    Vielleicht brauchen wir öfters Mal Auszeiten mit „weniger Menschen“ (= weniger Lärm, Geschwindigkeit und Gefühle) um uns herum, weniger Ablenkung, und mehr Achtsamkeit? Mehr „jetzt“, statt in der Zukunft zu denken und in der Vergangenheit zu fühlen?
    Die Natur hat ihre festen Rhythmen, die so schnell wie ein Tag, aber auch so langsam wie eine Jahreszeit vergehen können. Trotzdem „schafft“ sie alles, was nötig ist, um den Gang des Werdens und Vergehens aufrecht zu erhalten. Dabei macht sie nicht wie wir vier Dinge gleichzeitig, und twittert auch noch darüber, sondern lässt alles zu seiner Zeit entstehen: erst die Knospe, dann die Blüte, dann die Frucht, dann die Ruhe. Diesen Gang wahrzunehmen, ent-schleunigt uns, weil es uns ein völlig anderes Tempo deutlich macht. Und wenn wir uns dann noch die Zeit nehmen, unsere Achtsamkeit auf das Vorhandene, das JETZT und das IST zu richten, werden wir ruhig.

    Ich habe es gerade selbst sehr stark gemerkt: ich rotiere seit Wochen nonstop, sobald ich die Tür zum Büro aufmache, und selbst wenn ich sie wieder schließe, komme ich nur sehr, sehr langsam, und kaum runter. Ich kann nicht abschalten, meine Gedanken kreisen unaufhörlich, und ich fühlte mich überlastet, obwohl ich bei Weitem nicht genug Aufgaben hatte, um tatsächlich überlastet zu sein. Mein Kopfkarussell hat mich überlastet, mir ist richtig schwindelig davon. Ich hatte den Fokus völlig verloren, Fehler gemacht und katastrophale Ergebnisse abgeliefert.

    Um den Fokus wieder zu erlangen, versuche ich ein paar kleine Dinge:

    0. (Erreichbare, kleine) Ziele setzen. Worauf sollte ich sonst fokussieren?
    1. Ablenkungen abstellen, so weit es möglich ist. Wenn ich doch von der Arbeit abschweife, dann bewusst, als Pause: ich lese z.B. den EINEN Artikel, ohne auf weitere Links zu klicken.
    2. Ich bemühe mich, nicht mehr als eine Sache gleichzeitig zu tun: wenn ich tippe, tippe ich, und lese nicht nebenbei noch einen Bericht auf dem 2. Bildschirm und trinke Tee dazu.
    3. Ich halte zwischendurch kurz inne, vergleiche, ob ich noch in Richtung Ziel agiere, und ob mich mein Weg in Richtung Ziel voranbringt.
    4. Ich mache zwischendurch Mini-Mini-Pausen: drei Atemzüge lang, und nur auf den Atem achten, wie er sich anfühlt, ob ich etwas dabei rieche, spüre, höre.
    5. Ich versuche, Prioritäten zu erkennen und zu reihen.
    6. Ich sage mir: Ich kann nicht alles auf einmal machen, und vor allem: muss ich auch nicht. Langsam, aber stetig und konzentriert arbeite ich mich voran, so knabbere ich mich durch den größten Berg.

    Und nicht zuletzt ein paar Grundgedanken: weniger, weniger, weniger. Nur, was tatsächlich fehlt, ist wichtig. Eine neue, saubere Basis bilden. Simpel halten.
    Weniger Dinge – weniger Geschwindigkeit – weniger verschiedene Menschen – weniger hochverarbeitete Lebensmittel – weniger Berieselung: Start ist bei den Grundlagen, nicht beim Drumherum – z.B. bei Zahnbürste, nicht Lippenstift, bei echten Freunden, nicht Online-Kontakten, beim Apfel, nicht der französischen Apfeltarte. Das wenige darf dafür intensiver sein.

    Mal sehen, wie’s damit geht. Aber es fühlt sich an wie ein neuer Anfang.

    ——
    Kleine Anmerkungen am Rande:
    Die Bilder machen sprachlos! Du strahlst eine solche Ruhe aus… und du siehst so schön aus, wirkst wie die Prinzessin eines fernen (kalten) Wüstenplaneten. Das Outfit lasse ich heut‘ einfach mal unkommentiert.

    Das Scrollbild war eine echte Überraschung, cool! Die Mischung aus Outfit-/Bildpost, Shoppingvorschlägen und Gedankenpost ist auch eher neu, aber funktioniert.

    Kleine Kritik: Hast du das Korrekturlesen dieses Mal übersprungen? Ich hab‘ eine recht große Anzahl an „Leerzeichen in Komposita“, auch „Deppenleerzeichen“ genannt, gefunden. Die mag ich gar nicht, denn zusammengesetzte Hauptwörter gehören: zusammen. (Erst Yacht + Party ergibt die Yachtparty, und Einsiedler + Leben = Einsiedlerleben, oder auch Einsiedler-Leben).
    Und dieser Satzteil hier: „(…) desto schlechter steht fühlt es sich (…)“
    Das wirkt ein bisschen, als sei der Text in Eile entstanden, und nimmt ihm etwas den meditativen Charakter – aber der Inhalt ist immer noch: wow.

  19. Wow, diese Fotos gefallen mir wahnsinnig gut!!! Die warmen Farbtöne sind so klasse zu
    Deinem Look! Und Masha? Das fixierte Foto ist ja sehr geil! Finde es sooooo cool, dass Du
    Deinen Blog immer weiter entwickelst, das unterscheidet Dich neben Deinen Texten, Deiner Art
    und vielem mehr extrem von anderen! :) Mal wieder sehr inspirierend QUEEN! ♥♥♥

    XX,

    http://www.ChristinaKey.com

  20. So ein toller Post! Ich kann total verstehen was du meinst. Selbst ich, als absolutes Dorfkind, weiß du Natur oft viel zu wenig zu schätzen. Denn am besten kann ich meine Gedanken eigentlich nur allein im Wald ordnen. Natur inspiriert auch, weißt du. Manchmal sogar mehr als der Großstadt-Trubel:)

    Und die Bilder sind unfassbar schon! Als wärst du einen magischen Parallelwelt entsprungen:D

    Liebst, Seline
    http://selscloset.com

  21. Das hast du so schön geschrieben – ich bin auch oft viel zu gestresst und unser Problem ist wirklich der ganze Alltagsstress und die ganzen Erwartungen, was man eigentlich alles machen müsste. Ich muss auch noch mal meine Entschleunigung finden ;)
    Brini
    BrinisFashionBook

  22. Hallo Masha,

    ein schöner nachdenklicher Text.

    Entschleunigung sollte aber mit der richtigen Einstellung überall möglich sein. Sonst müssen die Isländer wohl bald zur eigenen Entschleunigung ihr kleines Naturparadies verlassen.
    Ich muss zugeben, dass mich inzwischen bei alle den schönen Island-Fotos und Berichten (nicht nur bei dir natürlich) ein mulmiges Gefühl beschleicht. Gerade weil es für uns so schnell zu erreichen ist und das auch immer überall betont wird, befürchte ich, dass Island quasi überrannt wird.
    Denn am Ende bleibt nicht das Produkt in Erinnerung, sondern diese wunderschöne atemberaubende Kulisse. Wir haben Island erstmal von unserer Reiseziel-Liste gestrichen, nicht aus Desinteresse, sondern aus Respekt.

    Ich kann mich zum Beispiel auch ganz einfach bei mir zu Hause mit einem gutem Buch oder beim Klavierspielen entspannen, aber das ist natürlich als Teenie noch einfacher. Andererseits merke ich schon, dass dies nicht immer klappt und auch Freundinnen Schwierigkeiten damit haben. Manchmal müssen wir immer irgendwie unterhalten werden oder können nichts mit uns anfangen. Ist sicher in unserem Alter auch erstmal noch ganz normal. Und diese ganze Social Media Sache macht es uns nicht einfacher.

    Insofern finde ich deinen Text sehr gut, denn es ist wichtig, dass jemand wie du auch zeigt, dass man nicht immer dem nächsten Hype hinterher rennen muss, oder eben der neue Hype die Entschleunigung ist. Für meine Generation müsste es vielleicht ein anderes Wort geben. Entschleunigung klingt irgendwie zu erwachsen. ;)

    LG Charli

    P.S. Und, dass die Affen-Tasche cool ist, muss ich jetzt trotzdem noch loswerden. :)

  23. Wundervoller Post.
    Ich habe diese Entwicklung auch schon beobachtet und weiß inzwischen selbst nicht mehr so richtig wohin mit mir. Manchmal soll es zurück nach Barcelona oder nach Amsterdam gehen, dann wiederum am liebsten in eine abgeschiedene Holzhütte irgendwo in Island, Canada oder Alaska. ;-)
    Vielen meiner Freunde geht es ähnlich, sie sind, so wie ich, tatsächlich von der Großstadt aufs Land gezogen und bauen nun ihr eigenes Gemüse an und geben Yogakurse und Entspannungsmassagen.
    Vielleicht ist dies tatsächlich die Konsequenz einer Entwicklung, die von uns über Jahre hinweg immer mehr forderte und uns dabei immer öfter auf der Strecke lies. Vielleicht ist es tatsächlich der Wunsch, wieder mehr zu sich selbst zu finden …

  24. WOW ! So ein toller Post :)
    Da ich auf dem Land wohne, kenne ich die Großstadt-Hektik nicht wirklich. Dennoch ist auch „hier“ einiges mit Stress verbunden. Denn auch hier spielt Social Media usw. eine sehr große Rolle, zwar nicht in dem Ausmaß, wie in der Stadt, aber trotzdem…
    Ich glaube jedem würde so eine „Entschleunigung“ mal ganz gut tun :)
    Einfach mal weg ;)

    Liebste Grüße
    Swantje von http://www.swanted.de/

  25. Hi,
    1. Wundervolle Bilder! Ich nehme an, Lina hat sie gemacht? Großes Lob an sie!!!!
    2. Toll geschrieben!!! Genau diese Entschleunigung kann ich auch an mir feststellen. Früher wollte ich immer in die Großstädte, hab davon geträumt, mal in New York zu studieren, beurteilte im übertragenden Sinne die Städte schon fast nach ihren Skylines, stopfte mir die Tage mit 1000enden von Plänen voll, wollte auf drei Parties gleichzeitig tanzen.
    Im Mai diesen Jahres habe ich dann für ungefähr einen Monat des Berufes wegen in Finnland gelebt und Ruhe wirklich zu schätzen gelernt. Das Wort Entschleunigung trifft ziemlich genau auf das zu, was ich dort erleben durfte – und es tat so unfassbar gut! Denn ebenso wie in Island hatte man das Gefühl, dass dort die Zeit langsamer voranschritt, die Leute sich nicht so stressten und auch die Timings ganz andere waren. Ich kannte bis dato nur das Agenturleben, wo eine Politik des „Am liebsten jetzt oder gar gestern“ herrschte. In Finnland ließ man sich dann auch mal ganz gern ne Woche länger Zeit, machte Feierabend, wenn das Wetter mittags gut war und genoss das hier und jetzt einfach mehr.
    Man hatte einfach mehr Zeit, den Moment zu leben.

    LG,
    Lea
    ZUCKERSCHLECKEN

  26. Unglaublich schön geschrieben. Und natürlich auch sehr wahr. Ich kann mir richtig vorstellen, was für eine entspannende Wirkung dieses Land und die Abgeschiedenheit hat. Leider ist ein kompletter Rückzug in den meisten Fällen ja nicht möglich, aber man kann sich viele Elemente davon auch in den Alltag einbauen und zu einigen Veranstaltungen und Verpflichtungen auch einfach mal „Nein“ sagen :)

    Liebe Grüße,
    Kiamisu

  27. Wow, die Bilder sind einfach der Hammer! Ich wohne inzwischen auch in der Grossstadt, ziehe aber in ein paar Wochen wieder in eine kleinere Stadt mit grossem Garten hinterm Haus und ich freue mich unglaublich! Für mich gibt es nichts schöneres, als aus dem Fenster in die Natur zu blicken anstatt auf irgendwelche Büro- oder Wohngebäude hier in der Stadt.
    LG, Käthe von Nicht 75B

  28. Liebe Masha

    Das hast du ganz schön geschrieben.

    In vielen Punkten sehen ich das genauso wie du. Trotzdem würde mir irgendwann das Stadt Leben fehlen. Ich geniesse zwischen durch die Ruhe und die Natur, in dem ich mich zurückziehe. Aber zu viel Ruhe auf die Dauer würde mich nervös machen. Für mich gibt’s nur die Balance zwischen Stadt und das Ländliche.

    Liebe Grüsse ♥ Nissi
    http://www.nissimendes.ch
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  29. Hi Masha,

    Ich liebe deine Tasche, finde sie aber leider in keinem Shop. Ist das ein Affe oder ein Löwe? Vielleicht finde ich sie mit besserer Googlebeschreibung :)

    Danke und eine schöne Woche!
    Melly

  30. Du triffst es einfach mal wieder auf den Punkt. Genau das sage ich auch immer. Wir werden uns wieder zurück entwickeln. Immer mehr junge Leute beginnen Gemüse anzubauen, Kleider zu Nähen und sind in der Natur unterwegs. Als Landkind habe ich zwar auch immer noch den kleinen Traum mal eine begrenzte Zeit in der Stadt zu leben – die Berge, den Wald und die unendlich frische Luft möchte ich aber nicht hergeben.
    In Island ist es uns genau wie dir ergangen. Es ist als ob man die Uhr und alle Verpflichtungen vor der Insel ablädt und einfach stehen bleibt und staunt.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at