Ich bin oversized.Overknees BluesУ меня нестандартная фигура?

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In wenigen Wochen beginnt der Fashion Week Monat und ich passe noch nicht mal in meine Overknees.
Ernsthaft: Nach einigen Ziehen, Quetschen und zwei abgebrochenen Nägeln (kein Scherz!) bin ich glaube ich an meinem Tiefpunkt angelangt. Ich gebe auf und widme mich stattdessen der Fragestellung, wie ich diesen halbangezogenen, gottverdammten Schuh wieder von meinem Fuß bekomme.
Ich bin deprimiert, noch bevor die Fashion Week angefangen hat.
 
Es gibt Dinge, die sind ganz offensichtlich nicht angesagt in der Mode: Waden zum Beispiel.
Denn während meine Freundinnen klagen, dass ihnen die Hosen zu kurz sind („Tut mir total Leid, dass du einfach zu lange Beine hast!“) komme ich noch nicht mal bis zu diesem Punkt, denn bei mir scheitert es bereits gleich überm Knöchel.
Wann hat die Modeindustrie eigentlich beschlossen, dass Waden überbewertet sind?!
Nun gut, Hosen sind ja generell so eine Sache – gibt ja auch genug Hosen die passen, da muss man halt suchen.
Noch frustrierender wird es dagegen bei dem sogenannten Oversized Trend – denn komischerweise spannt es meistens immer noch genau dort, wo es eigentlich oversized sein müsste und ist dort oversized, wo es dann wieder eng sitzen müsste, beispielsweise bei Boyfriend-Jeans: Warum müssen Boyfriend Jeans eigentlich so verdammt eng an den Schenkeln sitzen? Bei mir sitzen die meisten Boyfriend-Jeans meistens knalleng am Bein und zu locker an der Hüfte. Dadurch sieht es aus, als hätte sich bei mir irgendwas im Schritt aufgeblasen. Sollte es nicht eigentlich anders herum sein? Locker am Bein und eng an der Hüfte? – Zweck verfehlt, würde ich einfach mal sagen.
Früher oder später kommt unweigerlich die Frage auf: Bin ich irgendwie unproportional?
Eigentlich dürfte ich mit meiner Figur nicht meckern, bin ich doch im Großen und Ganzen ziemlich zufrieden, nur sehen das die Designer scheinbar anders. Aber in deren Augen gilt eine 38 bereits als Plus-Size. Lächerlich! Kein Wunder, dass sogenannte Plus-Size Models immer mehr auf Begeisterung stoßen – In deren Gegenwart fühlt man sich nur halb so schlecht.
 
Klar, während der Fashion Week umgeben von Models und welchen, die das Zeug dazu haben bekommt man nicht viel mit von den Problemen, mit denen Millionen von Frauen zu kämpfen haben, denn die Welt ist nun mal kein Laufsteg, besetzt mit Teeniemodels, auch wenn die Modeindustrie davon überzeugt ist, sieht das echte Leben doch anders aus: auf den wahren Laufstegen dieser Welt laufen nunmal Frauen jeder Alters- und Gewichtsklasse und auch die möchten gut aussehen, ohne sich gleich schlecht zu fühlen, weil sie nur mit dem Fuß in die Skinny Jeans passen und nicht weiter.
 
Sind wir mal ehrlich: es ist eigentlich auch nur eine Frage der Zeit bis ausgefranste Shorts und Miniröcke an mir lächerlich aussehen. Und bekanntlich kommt dieser Moment schneller als man denkt, also möchte ich die Zeit gerne noch etwas nutzen um all das tragen zu können, wofür ich in 10 Jahren möglicherweise zu alt bin. Angefangen bei Overknees. Doch wie soll die Nummer funktionieren, wenn nicht mal meine Waden in die Dinger reinpassen? Das ist doch diskriminierend und für einen nicht ganz so kurzen Moment hasse ich die Modeindustrie.
Ständig versuchen wir Frauen uns in Kleidung reinzuquetschen, die eigentlich nicht so gar nicht unserer Figur entspricht. Bisher hielt ich zumindest Schuhe davon ausgeschlossen – bisher.
Naja, es gibt immer ein erstes Mal und wer kann schon von sich behaupten, er sei zu fett für Schuhe?
 
Es ist, als würde es für die meistens Labels nur einen Typ Frau geben: der Androgyne. Und jeder, der dem nicht entspricht, hat sich gefälligst trotzdem da rein zu quetschen. Doch was mit Anfang Zwanzig noch irgendwie ging, wird mit Ende Zwanzig zu einer echten Herausforderung. Geschweige denn noch später.
 
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Klar, mit 26 wird der Arsch halt nicht mehr kleiner und den Rest seines Leben mit dem Kauen eines Salatblatts zu verbringen macht auch wenig Spass. Genauso wenig wie mit seinem Körper auf Kriegsfuß zu stehen. Manchmal gibt es nur noch eine Lösung des Problems: Akzeptieren und das Beste draus machen. Sich selbst einzugestehen, dass die Cellulite einen früher oder später doch einholt und einzusehen, dass diese eine schwabblige Stelle, die einen schon seit Jahren nervt, auch die nächsten Jahre nicht von alleine verschwindet.
Genauso wie die Brüste, die früher schon nicht in Bluse gepasst haben, es die nächsten Jahre wohl auch nicht mehr tun werden – nicht, dass ausgerechnet ich dieses Problem hätte, aber ihr wisst schon was ich meine..
 
Vielleicht sind grade deswegen Labels wie Celine und Chloe so erfolgreich: weil sie uns nicht nicht suggerieren in irgendwelche irrationalen Größen reinzupassen, sondern Mode machen, die bequem ist und auch jenseits Kleidergröße 34 gut aussieht. Die haben die Ironie an der Sache nämlich verstanden: Wenn man in die Designerfummel reinpasst hat man kein Geld sie sich zu leisten, und wenn man das Geld hat sich Designerfummel zu leisten, passt man nicht mehr rein.
Das liegt in der Natur der Sache.
 
Doch kommen wir zurück zu meinem Problem: in zwei Wochen geht die Fashion Week los und ich passe noch nicht mal in meine Schuhe.
Die Lösung:
Zurückschicken, gegen ein Paar Sneaker eintauschen und stattdessen lieber ein Paar Culottes mehr einpacken. Manchmal muss man sich den gegebenen Umständen eben anpassen.
Außerdem habe ich gehört, dass Palazzohosen ja schwer im Kommen sind….
 

Fashion Week is only a few weeks away, and I don’t even fit into my overknees yet. After some pulling and two broken nails I hit rock bottom and give up. Leaves the question how to pull that goddamn shoe, that I only managed to squeeze in halfway, back off my foot again. Fashion week is coming, and I’m depressed.
 
Some things are clearly not en vogue in fashion: like thighs and calfs. My girlfriends are complaining that their trousers are too short (‚oh, I’m so sorry that you have these endless legs!‘), I don’t even make it to that point. For some boots, my ankles mark the final destination. When did the fashion industry decide that normal sized legs are overrated?! I know, I know, to a certain degree it’s normal with trousers, some fit, some don’t. But some trends are just frustrating. Take the so-called oversize trend. For some inexplicable reason oversize trousers are always tight in the spots that should be oversized, and the other way around. It’s like that with boyfriend-jeans as well: why do they have to be so damn tight at the thighs? For me, most boyfriends jeans are super tight at the legs and oversized at the hips. What’s the deal with that? This kind of cut makes me luck like someone inflated a balloon in my pants. At some point, and this is no surprise, you start asking yourself: is my body somehow disproportionate? I know I shouldn’t complain, and I’m pretty happy with my body on the whole, but that doesn’t seem to bother the designers too much. Everything beyond a 38 is considered plus-size. Ridiculous! It’s no surprise at all that the so-called plus-size models are getting so popular – they only make you feel half as bad when you see them.
 
I’m aware of the fact that Fashion Week problems are not ‚real-world‘ problems and all the things millions of women have to put up with every single day. I am well aware that the world is not a catwalk, and humanity does not consist of teeny models. The fashion industry sometimes wants to make us believe that’s the way it is, but that’s nothing to do with reality. Real life women come in all sizes and shapes, and they all want to do their thing without having to feel shitty because they don’t fit into skinny jeans.
 
Let’s be honest here: it’s only a matter of time before frayed shorts and mini-skirts will look ridiculous on me. And this moment tends to come around faster than we think, so I’d really like to enjoy my body while I can, and wear whatever I feel like before being too old for some things. Starting with over-knees. But how can I pull that off if I can’t pull them up my legs? That’s discriminating, and makes me hate this whole industry for a moment.
We girls are constantly trying to squeeze ourselves into clothes that is not made for our bodies. So far I thought that at least shoes will always be an easy fix – but now that’s changed too. I guess the good thing is that it shows how absurd it all is. I mean, who in their right mind will really consider themselves too fat for shoes?
 
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Right now, it seems like most labels only have one certain image of girl in mind for their clothes: the androgynous type. If that’s not you, tough luck, you’ll have to squeeze. Kind of works when you’re in your early twenties, but it becomes a real challenge just a few years later. And it doesn’t get easier.
 
The ass doesn’t magically shrink when you hit 26, and where’s the joy in a life fueled by only salad leaves? Where’s the joy in being at war with one’s own body? Sometimes the only way forward is to accept what you have and to make the best of it. To admit that sooner or later you’ll lose the race against cellulite, to face the fact that the wobbly bits on your body are not going to disappear, and the breasts will have even less room in the blouse in a few years time than they have now. Ok, the latter is not so much of a problem for Yours Truly, but you get my point.
 
Maybe that’s the secret of success of labels like Celine and Chloe: they do not put pressure on us with irrational sizes but rather produce fashion that is comfortable and looks great in sizes bigger than 34 as well. They seem to have understood the irony, the paradox: at a stage in life when you fit into designer clothes you can’t afford them, and once you can they don’t fit anymore, courtesy of mother nature.
 
But back to my immediate problem: Fashion Week is only two weeks away, and I don’t fit into my shoes.
The solution: send the over-knees back, swap them for a pair of sneakers and pack an extra pair of culottes. Sometimes all you can do is accept what you have and make the best of it. Also, I heard that palazzo trousers are one of the upcoming trends…

До начала Недели моды осталось всего несколько недель, а я не могу влезть в свои высокие сапоги.
Нет, я серьезно: после неоднократных попыток их натянуть и поломки двух ногтей я оставила всякую надежду. Я сдаюсь и начинаю думать, как теперь снова стянуть этот проклятый наполовину надетый сапог с моей ноги.
Неделя моды еще не началась, а я уже начинаю впадать в депрессию.
 
Некоторые вещи определенно не в почете у модных дизайнеров – например, икры ног.
Если мои подруги жалуются, что брюки им слишком коротки («сочувствую, у тебя действительно слишком длинные ноги!»), то у меня другая проблема. Зачастую мои попытки натянуть высокую обувь терпят неудачу уже где-то в районе лодыжки.
Когда, собственно говоря, дизайнеры решили, что икры ног не заслуживают особого внимания?
Допустим, в случае с брюками проблема решается довольно просто – всегда найдутся брюки, которые тебе подойдут, нужно только немного поискать.
Намного печальнее обстоят дела с одеждой свободного кроя (в стиле oversize). Как это ни забавно, в большинстве случаев такие вещи оказываются тесными как раз в тех местах, где они должны быть свободными, и слишком свободными там, где они, наоборот, должны плотно прилегать к телу. Взять, например, джинсы-«бойфренды». Почему, собственно говоря, они должны плотно прилегать к телу именно в области бедер? В моем случае большинство таких моделей оказываются слишком тесными в области лодыжек и при этом свободно сидят на бедрах. Мне кажется, или все должно быть наоборот? Разве не должны джинсы быть свободными в области лодыжек и плотно сидеть на бедрах? Видимо, здесь вышла промашка…
Рано или поздно каждая из нас задает себе вопрос: возможно, моя фигура непропорциональна?
Собственно говоря, я в общем и целом довольна своей фигурой, но все дело в том, что представление дизайнеров об идеальной фигуре, по всей видимости, отличается от моего. С их точки зрения, 38-й размер – это размер для полных. Нет, это на самом деле забавно! Неудивительно, что так называемые модели plus size вызывают все большее восхищение – глядя на них, чувствуешь себя не так паршиво.
 
Конечно, во время Недели моды, находясь в окружении моделей и людей, у которых есть все данные для того, чтобы стать таковыми, забываешь о проблемах, с которыми сталкиваются миллионы женщин во всем мире. Я прекрасно понимаю, что реальная жизнь не имеет ничего общего с подиумом, и нашу планету населяют не только модели с фигурой подростка, хотя индустрия моды, похоже, убеждена в том, что это именно так. В реальности все по-другому: здесь встречаются женщины всех возрастов и форм, которые тоже хотят хорошо выглядеть.
 
Давайте говорить откровенно: настанет время, когда я буду выглядеть смешно в шортах с бахромой и мини-юбках. Это только вопрос времени. И, как известно, это время наступает быстрее, чем мы думаем. Поэтому мне бы хотелось воспользоваться этим временем и носить все, что я, может быть, не надену через 10 лет. Начиная с высоких сапог. Но почему я не могу натянуть сапоги своего размера даже на икры? Это просто-напросто дискриминация, и в этот момент я начинаю ненавидеть всю индустрии моды.
Мы, женщины, постоянно пытаемся втиснуться в одежду, которая не соответствует нашей фигуре. До сих пор я считала, что, по крайней мере, по поводу обуви можно не беспокоиться – но теперь все изменилось. Всегда что-то бывает в первый раз.
 
Такое впечатление, что для большинства брендов существует только один тип женщины: андрогинный. Всем же остальным – тем, кто не вписывается в этот шаблон – остается только пытаться, несмотря ни на что, втиснуть себя в этот образ. Но то, что в 20 лет удавалось относительно легко, ближе к 30 уже требует значительных усилий. Я уже не говорю о том, что будет потом.
 
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Естественно, к 26 годам задница не становится меньше, а идея всю оставшуюся жизнь питаться листиками салата меня не очень вдохновляет. Точно так же, как и необходимость вести войну с собственным телом. Иногда есть только одно решение: принять свое тело таким, какое оно есть, и постараться показать его в лучшем свете. Признать, что рано или поздно целлюлит возьмет свое, да и все прочие недостатки фигуры не исчезнут сами собой с годами. Если твоя грудь никогда не умещалась в блузке, вряд ли что-то изменится в ближайшие годы. Не то, чтобы меня касалась эта проблема, но вы поняли, что я имею в виду.
 
Возможно, именно поэтому такие бренды, как Celine и Chloe пользуются такой популярностью: они не пытаются убедить нас в том, что мы должны влезть в какие-то иррациональные размеры, а создают удобные модели, которые отлично смотрятся даже на женщинах больше 34 размера. Вероятно, они поняли, что парадокс состоит в том, что когда ты можешь влезть в дизайнерские вещи, у тебя не хватает денег, чтобы их купить, а когда ты можешь себе их позволить, они уже становятся тебе маловаты. Такова природа вещей.
 
Но вернемся к моей проблеме: через две недели начинается Неделя моды, а я не никак не могу влезть в мои сапоги.
Вот решение:
Вернуть сапоги в магазин, взять взамен пару кроссовок и положить в чемодан еще одни брюки-кюлоты. Иногда нужно просто принять все, как есть, и смириться с обстоятельствами.
Кстати, я слышала, что брюки-палаццо снова входят в моду…

 
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August 30, 2015
Category - fashion, Life, personal
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41 Kommentare

  1. Ich frage mich ja des öfteren, ob ich wenn ich für das Kleid über 60-80€ bezahlt habe wirklich noch zum Schneider muss und mir an einigen Stellen das Kleid enger nähen lassen muss?!:D ich habe eine relativ große Oberweite, aber an der taille flattert der Stoff wie sonst was.. Was ist da los?
    Gibt es nur Kleidung für 11 jährige Kinder in dieser Welt?:D

  2. Ein sehr guter Artikel, Masha!
    Aber mich würde sehr interessieren, wo du diese Steifel her hattest? Ich habe immer das Problem, dass mir alle Stiefel am Schaft viel zu weit sind – vor allem bei Overknees sieht das einfach lächerlich aus.
    Generell sollten diese „Standardmaße“ überdacht werden, es sind nun mal nicht alle Menschen gleich.
    Ich finde es auch schade, dass sich sehr viele Modeblogger diesem Diktat unterwerfen und z.T. sehr viel abnehmen, anstatt bewusst ein Zeichen dagegen zu setzen.
    (Damit meine ich dich natürlich nicht, du hast eine tolle Figur, wie ich finde ;)

  3. Und ich sempere immer über das gegenteilige Problem – nach Knautsch-Schaft (überweit) und steifen, weiten Schäften (über-überweit) kommt einfach nie die Zeit, in der auch Schmalschaft-Waden-verfluchte Menschen Stiefel finden. Außer diese komischen Stoffschaft-Stiefel, die einfach nur… billig und nach Horizontalarbeit aussehen. Deshalb würde ich mir wünschen, dass die Designer weg von ihren Standardmaßen gehen, denn wer bitte hat Durchschnittsmaße? Wir alle liegen links oder rechts davon, und wo, ist egal.

    Deshalb steh ich auch irre auf Brafitting, denn bei BHs sind die Brafitting-Marken die ersten, die sich dafür interessieren, wie die Kundinnen tatsächlich gebaut sind – und nicht, welchen Durchschnitts-Umfang sie errechnet haben. High five!

  4. So richtig angenehm war es bisher nur für mich, als ich mal ausgiebig in den USA shoppen war. Dort kann man auch mit 1,60 m Größe und breiteren Hüften ohne weiteres in den meisten Läden Jeans kaufen. Ich trage zwar 34/36, kann aber kaum eine Hose kaufen, weil meine Beine nicht durch diese engen Schläuche passen. ;)
    Stiefel trage ich gar nicht erst, nur noch Ankle Boots. Spart ne Menge Nerven. ;)

  5. Du sprichst mir aus der Seele, liebe Masha! Meine Problemzone sind vor allem meine Beine, aufgrund vom Lifting und Squats, habe ich nun mal keine Zahnstocher als Haxn. Und dann beneide ich all diese dünnen (schon fast dürren) Mädels auf Pinterest, wo ich mir dan Boards zusammen stelle mit Inspirationen für Skinny Jeans und so. Es ist aber einfach absolut unrealistisch, dass ich jemals in solche Teile reinpassen werde, weil deren Wadeln der Größe und dem Umfang meiner Unterarme entsprechen LOL

    Dann muss ich halt alles in Größe 3000 kaufen, was mir prinzipiell egal ist, aber an einem schlechten Tag schlägt es schon aufs Gemüt und irgendwann empfinde ich auch absolut keine Freunde mehr am Shoppen, weil es nur ein Mittel zum Zweck ist. Großes Gwand für die große Michi kaufen, um nicht nackt herum rennen zu müssen :(

    Und ja, ich habe auch Schultern mit denen ich in die super mini geschnittenen Oberteile oder Blazer nicht rein passe und wenn ich dann eine Größe größer nehme, sind sie im Taillienbereich meist zu flatterhaft :/ Und in die meisten Stiefel passen meine Waden auch nicht rein.

    Eigentlich total schade, was die Modeindustrie da so zusammen bastelt, weil die 0815 durchschnitts Frau einfach nicht so dürr ist.

    Aber ich bin froh fit und strong zu sein und vlt habe ich bald auch einen größeren Po à la Kardashians HAHA

  6. Dein Text trifft genau ins Schwarze bei mir. Wer hat eigentlich beschlossen, dass Menschen nur noch Bohnenstangen sein sollen? Die gibt es ja, aber alle, die ein paar Kurven haben, sollten sich nicht zum Hungern zwingen (müssen). Da stimmt doch was nicht in der Überlegung der Modeindustrie. ;)
    Lg aus St. Jakob im Defereggental

  7. Du bringst es mal wieder auf den Punkt! Ich persönlich habe immer ein Problem eine vernünftige Hose zu finden..passt sie an den Schenkeln, ist sie an der Hüfte zu schmal. Passt sie am Hintern und in der Taille, schwimmen meine Waden im Hosen-Universum rum.. Die meisten Frauen, wie auch ich, sehen das Problem an ihrem eigenen Körper, statt den Fehler in der Modeindustrie zu finden. Und dank dir weiß ich jetzt auch, dass nicht nur bei mir die Boyfriends falsch liegen :)

    LG Karolka
    http://www.karolkamo.com

  8. Achja, die lieben Waden. Hab genau das gleiche Problem. Doch besser dicke Waden als ein hässliches Gesicht. ;-) Und im Endeffekt zählt eh nur die Ausstrahlung. Scheiß auf zu enge Stiefel aller Art.

  9. Das hab ich bei Stiefeln immer! Ich passe wegen meiner muskulösen Waden (ja, liebe Modeindustrie die sind dank Reiten und Volleyball muskulös und nicht fett :D) in nur ganz wenige Stiefel. Genau so wie die meisten Skinny Jeans, untenrum viel zu eng und obenrum viel zu weit.

    Ich habe aber mal meinen sehr, sehr schlanken Freund eine mir viel zu enge Skinny Jeans in Größe 40 anziehen lassen und auch der hat sie kaum zubekommen und auch kaum über seine dünnen Beinchen (!) bekommen. Da fragt man sich einfach echt: Wem zur Hölle sollen denn bitte diese Hosen passen? Kaum eine Frau hat die Figur eines schlanken 1,80m Manns. Verrückt!

  10. Du sprichst mir aus der Seele!

    Wenn die Hose an den Beinen gut sitzt, passt man obenrum 3x rein. Das nervt wirklich und man fängt immer an, an sich selbst bzw. seiner Figur zu zweifeln. Obwohl man eigentlich gar nicht so ‚dick‘ ist. Das ‚Stiefeltrauma‘ habe ich schon seit meiner Kindheit, da saß ich nämlich regelmäßig zu der kälteren Jahreszeit heulend im Schuhladen. Da wundert man sich nicht mehr wirklich, wie viele heute an einer Essstörung leiden. Besonders auch die jüngeren Menschen.

    Besonders Zara regt einen da teilweise richtig auf. Ich meine ich habe dort eine Boyfriendjeans anprobiert in 42 und sie war eigentlich sogar zu eng an den Beinen. Aber sobald ich mich bei Hosen im höheren Preissegment umgucke, passe ich bei einer Skinnyjeans in eine 38. Das wundert einen schon. Außerdem hängen da teilweise Teile, die gerade so meiner 7 jährigen Schwester passen würden. In der Abteilung für Erwachsene.
    Irgendwas läuft da falsch.

    Ich finde es super, dass du sowas auch mal ansprichst! :-)
    Da stellt man fest, dass man nicht die einzige mit dem Problem ist.

  11. Mach‘ dir keine Sorgen: Du bist ganz normal. Das einzig unnormale ist das, was die Modeindustrie als Schönheitsideal festgesetzt hat. Ich bin mir aber sicher, dass sich das in nächster Zeit langsam aber sicher ändern wird.

    Ines | twashion.com

  12. Всё так, Маша.
    Только моя фигура и вовсе далека от идеала, поэтому втиснуться в красивые вещи еще сложнее))
    А твое тело мне кажется восхитительным, так что на месте сапог я бы порыдала о том, что ты в них не влезла)

  13. Schöner Post, und schön geschrieben.
    Ich denke, es spricht einfach sehr vielen Frauen von der Seele. Als Modestudentin regt mich die herrschende Modekonfektionsdiktatur immens auf. Mir wäre es lieb, wenn die Designer und Produktionen endlich realistischer designen bzw. produzieren. Wir sind keine Standardform, sondern jede Frau ist indivuell, was bei der Konfektion berücksichtigt werden sollte. Ich schätze leider, dieser Trend – m.E. Konfektionsdidaktur wird sich sobald nicht ändern. Ich habe das Gefühl, es ist wie bei den Borg: Widerstand ist Zwecklos! Entweder ihr passt hinein, quetscht euch rein, oder verzichtet eben darauf…

    Ich kann es absolut verstehen, wenn es frustrierend ist, vor allem, weil einem suggeriert wird, dass man nicht der Norm entspricht. Wenn man so die Kritikpunkte betrachtet, dann hat man das Gefühl, es werden echt asiatische Maße und androgyne Maße als Standard – und leider auch Ideal heran gezogen. Nicht, dass das neu wäre… Es ärgert halt total.
    Große Frauen können aber immer noch auf die „Tall“ Spate der gängigen Shoppingportale zurückgreifen. Was macht man aber, wenn man – eigentlich – eine normale und gesunde Konfektion hat, aber für „Plus Size“ wiederum zu wenig auf den Rippen hat. Es ist irrsinnig… Mich macht das auch stinksauer. Vor allem aber auch, dass schon bereits Konfektion 38 Plus Size sein soll…

    Ich kaufe auch gerne SecondHand und Vintage, oder aber eigentliche, „normale“ Konfektion, die eigentlich zu groß ist, aber dann doch oversized ist, wenn ich es trage. Eventuell mal ein kleiner Tipp, für andere. Ich habe viele solcher Teile im Schrank. Aber hierfür muss man eben diesen oversize Stil mögen, klar. Ansonsten würde ich mich wahrscheinlich auch tierisch ärgern, wenn ich wie ein geplatzes Veggie Hühnchen aussehe.^^
    Ich erinnere mich noch, da war ich vor ein Paar Wochen mit einer Freundin auf Model Streifzug in der City, und da waren wir bei Zara, oder so, und da waren Crop Tops. Bei allem was mir heilig ist – die sahen aus, als wären es Kinderoberteile, aber keinesfalls für Frauenkonfektion gedacht. Wir waren echt schockiert. Ich meine, welche normale Frau soll da bitte reinpassen?!… Ein schlechter Witz!!!

    Bei Overnee Stiefeln habe ich tatsächlich überlegt, was sich bei der Produktion ändern müsste. Eine Freundin von mir ist z.B. sehr zierlich, Konfektion XS. Hat dafür aber kräftigere Waden. Entsprechend passt sie so ziemlich nie in Stiefel hinein. Jede Figur ist anders. Und genau da liegt das Problem, weil es nicht berücksichtigt wird… Also muss Frau mit solcherlei Problemen auf Alternativen zurück greifen.

    Echt schade.

    In diesem Sinne: Lasst euch nichts vordiktieren und frustrieren.

    Sneaker sind eh viel cooler und eine Wohltat für die Füße.;)

  14. Hey Masha, ich glaube dein Post heute spricht jeder Frau aus der Seele. Und genau da ist das Problem. Denn egal, mit welcher Frau ich spreche, sie alle haben mindestens ein (meist mehrere) immer wiederkehrende Probleme mit den Größen und Schnitten, die die Modeindustrie so vorschreibt… Bei mir wirds noch kurioser: ich war jahrelang Laufstegmodel. Nicht super fancy, aber ja, ich hatte dementsprechend zumindest theoretisch die Figur, für die Designer schneidern. Sollte man meinen. Trotzdem hab ich genau das gleiche Problem wie du. Weder meine Waden, noch meine Füße passen in Skinny Jeans, meine Brüste (B-Körbchen, Standartgröße!) sind zu groß für Blusen und Jacken. Meine Arme und Beine meist zu lang für Hosen und Pullis. Und jedes Mal wenn ich auf einem Bein hüpfend und schwitzend in einer Garderobe stehe, weil die Jeans mal wieder meine Waden und Füße nicht loslassen will, denke ich mir: Himmelarschundzwirn, ich bin nicht dick, hör auf mir was vorzumachen H&M, Zara, Mango und all die anderen Konsorten! So, Rant vorbei, super Post, vielen Dank dafür. :D

  15. Ein total spannender und inspirierender Artikel von dir. Ich verstehe es überhaupt nicht dass die meisten Labels seit letztem Jahr wieder kleiner Schneidern. Ganz ehrlich jede Frau fühlt sich berührt wenn die Konfektionsgröße nicht mehr passt. Und wenn dass nun bei Schuhen auch der Fall ist würde ich einen Wutanfall bekommen und die neuen Stiefel in die Ecke schmeißen. Aber mit der Zeit habe ich gelernt Konfektionsgrößen nicht mehr persönlich zu nehmen. Jedes Label schneidet anders und ich greife einfach zu denen, die quasi für meinen Figur Typ schbeidern.

    Liebe Grüße, deine Patricia

  16. Wie gut kenne ich dieses Problem. Auf der Suche nach einer Boyfriend-Jeans komme ich mir auch regelmäßig umproportional vor. Eng am Oberschenkel und an der Hüfte sperrt sie soweit auf, dass ich dort noch etwas verstecken könnte. Aber nun gut, ich habe mich damit abgefunden, dass wir nie Freunde werden.
    Viele Grüße
    Daniela

  17. Sehr sehr cooler Post! Ich bemühe mich auch grade mich damit abzufinden, dass es mit 29 wohl nicht mehr viel besser werden wird :D Aber die Mode ist ja trotzdem so vielfältig und wir müssen uns ja nicht alle in die gleichen Klamotten reinquetschen. Jeder hat zum Glück was Schönes ;)
    https://juliesdresscode.de

  18. Hahaha sehr gut geschrieben. Ich habe da auch so das ein oder andere Problem damit, da passe ich nicht hinein und hierfür bin ich zu Fett. Aber so ist das Leben, man wird eben nicht jünger. Es soll wohl aber gerade Mode sein, das viele Bloggerinnen bewusst zum Hungerhaken werden, was ich gar nicht verstehen kann. Und jeder von ihnen nur nahe legen kann, diesen Trend ganz schnell zu vergessen. Ich kann davon sprechen, ich hatte Magersucht. LG

    http://featheranddress.com

  19. Hey Masha,
    mal wieder ein schöner Artikel obwohl bei mir meistens das Problem ist, das Hosen beim Kauf passen und dann ausleihern. Und Stiefel waren meiner Erfahrung am Schaft immer zu weit geschnitten. Irgendwie geht es mir gerade andersrum als dir. Und ich bin eigentlich gar nicht sonderlich dünn, bloß klein.

  20. Ich finde die Modeindustrie generell frech. Die Sorgen viel zu stark dafür, dass man sich im eigenen Körper nicht wohlfühlt. Ich bewunder immer wieder ein Schreibtalent, super Artikel. Ein Vorteil hat das Zurückschicken schon dafür das du jetzt ein paar Sneaker mehr hast. Hast du ein paar bequeme Schuhe mehr. :D

    Viele Grüße von FairFashionTalk
    http://www.wirsindgold.blogspot.de

  21. ;) Tja es gibt einen Grund, warum ich das mit den Overknees noch nie probiert habe… Reiten und Fußball haben da so ihre muskulösen Spuren hinterlassen…
    Wobei dein Post mich nachdenklicher macht, als ich es eingestehen will… jedesmal wenn ich auf Instagram oder hier deine Beine sehe, denke ich mir nämlich eher „boah sind die schlank“ ;)

    Viele Grüße,
    Fiona

  22. Danke, danke, danke, Mascha! Genau so geht es mir auch! Das Boyfriend-Jeans und Stiefel-Problem kenn ich nur zu gut. Ich zweifel dann immer an mir und vergesse, dass es doch eigentlich schön ist, ein paar Kurven zu haben. Leider bekommt man mittlerweile auch bein Lesen vieler Modebloga den Eindruck, man müsste super, super, super dünn sein, um modisch mithalten zu können. Ich trage Größe 36, ganz normal, aber nicht superskinny. Ich wünsche mir, dass die Modeindustrie auch wieder normaler wird.
    Also nochmal: danke, dass du so ehrlich bist, dass du es ansprichst und so wunderbare Outfits zeigst.

  23. Ich hab Schuhgröße 41, da brauche ich Stiefel mit hohem Schaft gar nicht probieren, denn die Schuh-Industrie gibt ja schon vor, dass ich Elefantenwaden habe (die ich nicht habe).
    Und erst vorgestern hatte ich eine Boyfriend-Hose an, die vorn und hinten nicht gepasst hat. Jetzt kommt aber der Witz:
    Danach hab ich eine echte Hose für Herren anprobiert. Die hat besser gepasst.
    Und ja, Palazzo liebe ich sowieso.
    Nimmst du mich mit zur Fashion Week? <3 ;)
    Liebst
    Kali von Miss Bellis Perennis

    1. Das Problem kenne ich mit Schuhgröße 42 aber schlanken Beinen nur zuuuu gut! Als ob die Waden Proportional zur Schuhgröße dicker würden ? ?

  24. Ein wundervoller Posts! Ich stand letztens selbst zuhause und hab die Overknee Stiefel nicht abbekommen, meine Füße wollten nicht durchs Hosenbein und meine Schultern haben das Top zum reißen gebracht. Nach den anfänglichen zweifeln hat es mich amüsiert. Hey, der scheiß Laden bekommt mein Geld nicht, dafür investiere ich lieber etwas in Dinge die mir ewig passen und mir nicht sagen, dass ich mit meinem Gewicht zu dick und unförmig bin.

    Liebe grüße und danke für den Post! <3

  25. Bei dem „mit 26…“ bin ich dann auch kurz hochgeschreckt *lach*

    Ich habe auch das Problem, dass mir Schuhe entweder viel zu weit sind (vor allem Stiefel aus den „Standardläden“) und Markenstiefel etc. viel zu eng – da bekomme ich den Reißverschluss vielleicht zu 1/3 geschlossen, dann ist Schluss. Seit Anfang des Jahres mache ich noch Sport – d.h. meine Waden sind wahrscheinlich noch fester geworden, was dem ganzen eher nicht dienlich sein sollte *lach* …sollte die Modeindustrie also irgendwann mal etwas passendes entwerfen, werde ich gerne wieder auf Stiefel & Co. umsteigen – bis dahin bleibe ich bei Sneakern und Pumps ;-)

  26. I watched again the other day „The devil wears Prada“ and it fits so much with what you’re writing here, Masha.

    Clearly some people in Fashion industry don’t have to fit in the clothing they’re making.

    notforordinary.blogspot.co.uk

  27. Super toller Post! Du hast eindeutig den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich hoffe, dass noch viel mehr Labels über sowas nachdenken, dass es eben nicht nur die Laufsteg-Figuren gibt, sondern eben auch (gesunde) Frauen mit „normaler“ Kleidergröße!

  28. Das mit den Waden kenn ich nur zu gut. Meine sind von Natur aus eben etwas stämmiger, sie lassen sich auch nicht wegtrainieren. Hohe Stiefel habe ich schon komplett aufgegeben. Genauso wie manche Hosen, in die ich oben problemlos hineinpassen würde, aber es hakt leider schon unten an den Waden. Finde das echt schade, dass ich manchmal Einschränkungen in der Mode machen muss, nur weil niemand daran denkt, Mode vielleicht mal für normale Menschen zu machen.