30. Wochenrückblick

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Berlin balcony

Diese Woche:

Ihr habt euch vermutlich ein wenig gewundert, dass ich diese Woche nicht nur wenig aktiv war, sondern auch meine Postreihenfolge nicht beachtet habe.
In dieser Woche habe ich es ein bisschen ruhiger angehen lassen und mich nicht so gestresst wie sonst. Ich habe mehr Dinge gemacht, die mir Spass machen und mich mehr auf mich selbst konzentriert und stattdessen weniger gepostet. Dafür waren die einzelnen Posts für sich ein bisschen aufwendiger als sonst. Habt ihr es bemerkt?
Außerdem habe ich mich gegen einen Sonntagspost entschieden.
Mehr dazu findet ihr unter dem Punkt ‚Gedanken‚.

 
Nächste Woche:

Auch nächste Woche werde ich es etwas ruhiger angehen lassen und lieber auf Qualität als Quantität setzen. Dementsprechend werde ich ein ziemlich cooles Shooting Anfang der Woche umsetzen. Außerdem wollte ich euch noch eine weitere Änderung in meiner Wohnung zeigen: das Resultat meines Balkonprojekts. Doch die größte Veränderung betrifft meinen Blog: ab Montag habe ich meine erste Praktikantin! Ich bin selbst schon total aufgeregt und freue mich darauf!

Selfie

My summer essentials with Sony Xperia

cute cats ❤️

Gedanken:

Ich denke es hat sich so ein bisschen abgezeichnet, aber mir ging es in den letzten Wochen immer schlechter, bis ich Ende letzter Woche einfach meine Grenzen so weit überschritten hatte, dass ich einfach nicht mehr konnte.
Das erste Mal hatte ich eine echte Blockade.
Ich fühlte mich ein bisschen so, als würde man aus einem ausgepressten Schwamm versuchen ein paar Tropfen rauszuquetschen, aber er ist schon leer. Ich konnte kaum denken, mich kaum zusammenhängend artikulieren und einfach alles überforderte mich. Ich habe zwar ab und zu Momente oder auch mal einen Tag, an dem das so ist, aber so extrem wie dieses Mal hatte ich es noch nie.
 
Ich wollte euch nie unbedingt daran teilhaben lassen, wie schwer es mir teilweise fiel diesen Blog jeden Tag mit Inhalt zu bespielen, doch jetzt blieb mir nichts weiter übrig. Gleichzeitig war es wie ein Zwang für mich jeden Tag zu arbeiten: wenn ich offline war fühlte sich mein Leben leer an und ja, das klingt für mich auch traurig.
Letzte Woche habe ich also beschlossen es ruhiger angehen zu lassen und nicht mehr jeden Tag zu posten. Normalerweise hätte ich euch langsam darauf vorbereitet, aber mir fehlte die Kraft meinen üblichen Rhythmus auch nur eine weitere Woche so durchzuhalten.
Ich war zwischendurch so verzweifelt, dass ich einfach so in Tränen ausbrach vor lauter Frust.
 
Mein Blog frustrierte mich.
Und das sollte eigentlich nicht sein.
Mein Blog soll mir Freude bringen und keine Last sein. Es soll ein Ort der schönen Dinge und der Inspiration sein. Stattdessen erwischte ich mich immer häufiger dabei, wie ich in Selbstmitleid versank und schämte mich dafür auf so hohem Niveau zu meckern.
 
Fakt ist: ich habe mich das alles selbst eingebrockt und einfach Niemand trägt daran Schuld, außer ich selbst. Niemand zwang mich dazu, außer ich mich selbst.
Doch in diesem ganzen Modebloggerkarussel hatte ich Angst einfach zu versinken. Eins dieser Gesichter zu sein, die man nach einem Jahr wieder vergaß. Ich konnte dem Druck zwar echt lange standhalten, aber irgendwann ging es nicht mehr. Und ich machte trotzdem weiter. Am Ende musste ich zugeben, dass die anderen Recht hatten. Ich brauche tatsächlich mal eine Pause.
Und die nehme ich mir jetzt. Scheiss auf alles.
 
Deswegen wird es folgende Änderungen geben:
ich werde, inspiriert von Jessie’s Zen-Friday, einen Zen-Thursday einlegen. Das wird bedeuten, dass ich einen Tag in der Woche habe, an dem ich mich meinen privaten Dingen widmen werde, zumindest so gut wie möglich. Außerdem habe ich beschlossen eine Art Sommerpause einzulegen, was im Grunde nur heisst, dass statt 7-8 Posts in der Woche „nur“ 3-4 Posts in der Woche online gehen, also quasi halbe Arbeit – ein fast urlaubsmäßiger Zustand – und ich werde mich von meinem „normalen“ Rhythmus etwas freimachen, sprich: es wird vielleicht nicht jeden Sonntag einen Sonntagspost geben und nicht jeder Dienstag wird ein Beautydienstag, aber natürlich werde ich weiterhin diese beliebten Kategorien bespielen – nur eben ohne Zwang. So habe ich Zeit für mich selbst und kann mich auch um persönliche Dinge kümmern ohne Angst zu haben mein Tagesminimum nicht zu schaffen und ihr bleibt trotzdem up-to-date.

Berlin balcony | made.com

no58 Speiserei Berlin Neukölln

Essenstipp der Woche:

No58 in Neukölln
Da gibt es auf jeden Fall MEGA geiles gesundes und veganes Frühstück!

 
New in:

x neue High Heels
x eine coole Jeansshorts
x der coolste Mantel der Welt
x zur Abwechslung auch flache Schuhe
x last, but not least: ein neuer Teppich

 

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Juli 31, 2016
Category - wochenrückblick
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