When everything is lonely I can be my own best friend

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ich setze mich aufs ranzige clubsofa, beobachte meine freunde, beobachte wie sie tanzen und lachen, wie sie trinken, spass haben und wie sie fragend nach mir suchen. 
ich suche nach meiner distanz und grabe verzweifelt irgendwo in mir drin.
warum nur, sind mir die falschen menschen nicht egal?
die menschen, denen ich absolut scheissegal bin?
was zum teufel, ist falsch mit mir?
 
ich sitze auf dem sofa.
wenn ich weinen könnte würde ich das jetzt sicherlich tun.
da ist aber leider nichts an echten gefühlen, denn so verletzt ich auch bin, mir fehlt die wärme für tränen.
wie tief kann man sinken?
wie weit kann einem alles egal werden?
was bleibt, wenn nichts mehr wichtig ist?
die musik dröhnt.
ich vermisse ihn.
in momenten wie diesen. allein auf dem sofa bei lautem electro und fröhlichen menschen. ich wünschte, du würdest überraschend vorbeikommen. mich küssen. meine hand nehmen.  sagen: baby, lass uns von hier verschwinden.
tust du natürlich nicht. du bist ein unerfüllter traum.
ich vermisse meine allerliebste.
die zeit wo es auf partys nur uns gab. wir gegen alle. ich vermisse sie: sie würde nicht suchen. sie würde mich mithilfe ihres masha-radars sofort finden.
sie würde kommen, sich zu mir setzen, mich in den arm nehmen und sagen: nicht mimi sein masha. 
mich aus der tristesse zerren.
und aus meiner kleinen insel einen kontinent machen.
 
in wirklichkeit ist niemand da.
Ich glaube ich habe aufgegeben. mich und andere.
ich stehe auf und tanze.
 
el2

Juli 31, 2011
Category - Gedanken
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