5 Tips für mehr Sicherheit im Umgang mit Social Media

sundowner on the rooftop | Location: Berlin Friedrichshain | style: sporty, casual, girly, college | freedom.

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„Wurde auch dein Hausschlüssel geklaut?“ lautete die erste Frage meines Freundes, als mir in Barcelona mein Hab und Gut aus dem Auto geklaut wurde.
Erst war ich ziemlich beleidigt über diese erste(!), unsensible Frage, aber wie es gelegentlich vorkommt, dachte mein Freund schon ein bisschen weiter. Schließlich wurde neben zig Wertsachen auch mein Personalausweis geklaut samt meiner Adresse und wer weiss, wo die Ausbeute gut war, gibt es ja vielleicht noch mehr zu holen.
„Nein wurde er nicht.“ „Gott sei Dank.“
Die Erleichterung in seiner Stimme war fast greifbar.
 
Eigentlich will ich Niemand sein, der Dinge sagt wie: „Ich hab’s dir doch gesagt…“, aber ich kann es mir grade einfach nicht verkneifen. Denn was diese Woche mit Kim Kardashian passiert ist, war eigentlich längst überfällig.

Wer sein Leben, sein gesamtes Zuhause, sein Hab und Gut (vorzugsweise auch noch, wo es zu finden ist) und seine Reisen in Dauerschleife auf Snapchat, Instagram & Co zeigt, teilt es nicht nur mit Followern, die nur liebe Kommentare hinterlassen, sondern auch möglicherweise auch mit Kriminellen, die weniger gute Absichten im Schilde führen. Die haben so nämlich leichtes Spiel und können wesentlich gezielter Raubzüge planen, weil sie einen viel größeren Informationspool haben.
 
Oft sehen wir nur die schönen Seiten des Social Media, die vielen Follower und hinterfragen zu selten, wer diese Menschen eigentlich sind, die uns eigentlich folgen. Wir sehen nur die Zahl und nicht die Menschen an sich.

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Wir belächeln unsere Eltern, die sich für Datenschutz einsetzen, ihre Accounts auf privat stellen und mit dem mahnenden Zeigefinger auf die Schattenseiten des Social Media hinweisen. Dabei ist es wichtig die jüngste Generation Sorglos über die Risiken aufzuklären, denn obwohl ein Raub schon eine schlimme Erfahrung ist, kann es noch gefährlicher werden.
 
Denken wir mal weiter:

Wenn sogar eine Kim Kardashian mit Bodyguard, Sicherheitsvorkehrungen, etc. Opfer eines solchen Raubs werden kann, was ist dann mit all den Nicht-Promis?
 
Natürlich braucht man kein Social Media, um einen Raubzug, eine Vergewaltigung, eine Entführung oder einen Mord zu planen, aber es macht eben die Dinge einfacher. Das klingt hart und während ich diese Zeilen schreibe, fühle ich mich ein bisschen wie meine Mutter, die mir vor vielen Jahren sagte, ich solle mich bloss mit Niemanden treffen, den ich im Chatroom kennengelernt hätte, aber ich sehe es gleichzeitig in meiner Verantwortung als Bloggerin den mahnenden Zeigefinger zu heben für mehr Bewusstsein im Umgang mit Social Media.
Vor allem: wer, wenn nicht wir?
 
Klar ist das leichter gesagt, als getan, gehört das Filmen und Zeigen auf Social Media für uns ‚Influencer‘ sozusagen zum Berufsrisiko, aber auch das kann man ja bewusst ein bisschen reduzieren. Kein Leser zwingt einen schließlich ALLES zu zeigen, denn wer eben transparent ist, hat nicht nur nichts zu verbergen, sondern macht sich auch schnell zur Zielscheibe.
 
Also achtet bitte besser drauf, was ihr auf Social Media teilt und warnt auch eure Freunde, damit so ein Fall wie der von Kim die Ausnahme bleibt, statt zur Regel wird.

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in this photo:
jacket: Puma
shirt: Anine Bing
skirt: Monki
shoes: Marni
bag: MCM

1. Zeitversetzt posten
Klar ist es schwer auf Snapchat zeitversetzt zu posten, schließlich passiert dort alles live, aber wenigstens auf Instagram kann man ein wenig drauf achten Bilder nicht sofort hochzuladen, sondern lieber ein paar Stunden oder Tage zu warten
 
2. Keine Adressen preisgeben
Egal ob Hotel oder Zuhause. Ich versuche es möglichst zu vermeiden Privatadressen online zu teilen, um ein zusätzliches Hindernis zu schaffen.
 
3. Ortungsdienste deaktivieren
Schaut mal in eure Einstellungen! Oftmals werden automatisch Informationen über Apps preisgegeben, die man nicht vorhatte zu teilen. Am besten ihr checkt noch mal, wem genau ihr welchen Zugang erlaubt.

4. Accounts privat schalten
Natürlich geht das als Blogger nicht mal eben, aber als Privatperson kann man es sich durchaus aussuchen, wer einem folgt. Natürlich ist das nicht das Non-Plus Ultra an Sicherheit, aber in der transparenten Social Media Welt gehört das wohl zu den höchsten Sicherheitsmaßnahmen, die man wohl treffen kann.
 
5. Augen auf!
Als letzten Tipp kann man vielleicht generell festhalten, dass man etwas vorsichtiger im Umgang mit Social Media sein sollte, damit was man postet und die Risiken nicht ausblenden sollte. Viele sind sich einfach nicht über die Gefahren bewusst, dabei ist das schon der erste Schritt zur Sicherheit. Also einfach Augen und Ohren offen halten und zweimal überlegen, bevor man auf den „posten“-Button klickt.

Thank you Patrick & Constant Evolution for taking these pictures!!

 

This post is also available in Englisch Russisch



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