Sorgen einer End-Zwanzigerin II.

DDR fashion Shooting | 50's, 60's and 70's style | location: East Berlin, museum vintage apartment | Masha Sedgwick, Fee-Gloria Groenemeyer, Marina Hoermanseder.

„These mountains that you are carrying, you were only supposed to climb.“

Najwa Zebian

Nachdem ich gestern bereits einige sehr persönliche Gedanken, Ängste und Sorgen formuliert habe, zumeist eher Sorgen die vor allem meiner Generation sehr vertraut sein dürften, kommen wir heute zum zweiten Teil.
 
Denn es gibt vieles, das mir heute ein wenig Bauchweh bereitet, doch anders, als bei dem gestrigen Beitrag weiss ich, dass unsere Generation vor diesen Sorgen nicht alleine steht, sondern dass diese Dinge schon meiner Mutter und Großmutter, aber eben auch Vater und Großvater Angst gemacht haben. Es sind typische Ängste einer ganz normalen Ende Zwanzig/Anfang Dreißig-Jährigen und manchmal sind eben die Menschen, die sie bereits durchlebt haben, die besten Ratgeber.
 
Nichtsdestotrotz – die Sorgen bleiben dennoch und jeder muss da durch.

1. Angst vorm Älterwerden

GDR fashion Shooting | 50's, 60's and 70's style | location: East Berlin, museum vintage apartment | Masha Sedgwick, Fee-Gloria Groenemeyer, Marina Hoermanseder

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Zugegeben, das ist eine sehr eitle Angst und manch‘ einer wird jetzt mit den Augen rollen, aber hey, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die Sache mit dem Älterwerden ganz gelassen nehme. Tatsächlich macht es mir irgendwie ein bisschen Panik.
Es ist nämlich so: Ich habe das Gefühl, dass ich grade auf meinem absoluten Höhepunkt bin und ab jetzt geht es nur noch bergab. Morgen beginnt dann der körperliche Verfall.
 
Zwar bin ich grade und in diesem Moment absolut happy, erwische mich aber regelmäßig dabei, wie ich mir häufiger die Frage stelle, wie denn Falten an mir aussehen würden und wie ich sie denn vermeiden kann. Ich persönlich finde mich heute zwar hübscher, als noch vor einigen Jahren, nicht nur weil ich zu mir selbst gefunden habe, sondern eben auch weil mir mein Alter einfach gut steht.
Aber wer weiss wie lange noch.
 
Zumal der Aspekt mit der Gesundheit immer mehr in den Vordergrund tritt. Mittlerweile ist kein Sport auch keine Option mehr und ich achte schon vermehrt darauf, dass ich keinen Müll esse. Dennoch geht es langsam los, dass ich öfter mal „Beschwerden“ habe, die ich früher locker weggesteckt habe. Aus Kopfschmerzen werden schon mal Migräneanfälle und Menstruationsbeschwerden werden zur Höllenqual. Zwar glaube ich, dass ich selbst mit 40 (jedenfalls, wenn ich an meine Mama denke) noch gut in Schuss bin, vorausgesetzt, dass ich auch mich achte, aber das ist ja auch keine Garantie.
Als Teenager habe ich mir bei manchen Stars und Vorbildern oft gedacht: „so will ich mal aussehen…“
Heute ist es eher ein: „besser als heute werde ich vielleicht nie mehr aussehen..“ und irgendwie finde ich den Gedanken ziemlich frustrierend.
Das ist ein bisschen so wie ein Countdown. Tick Tack.
Schließlich ist mein Gesicht auch mein Kapital.
Das kann einen ganz schön unter Druck setzen.
 
Doch am Ende scheint es keine befriedigende Lösung zu geben, außer die Zeit selbst. Die wird’s dann schon zeigen und so lange gebe ich einfach mein Bestes gesund zu bleiben.

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2. Angst vorm Scheitern

Wer kennt sie nicht?
 
Früher gab es immer so viel Zeit etwas Großartiges auf die Beine zu stellen (nur was?), doch zunehmend rinnt mir die Zeit zwischen den Fingern und der Abstand zwischen der Gegenwart und dem ich-will-zufrieden-auf-mein-Leben-zurückblicken-können-Moment wird immer geringer. Immer schneller dreht sich das Hamsterrad des Alltags und ich komme kaum noch dazu das Leben bewusst zu erleben und langfristig zu denken. Zwar bin ich hoffentlich noch lange nicht an dem Punkt, an dem ich auf mein Leben zurückblicken will, aber so langsam macht es schon Sinn sich damit auseinanderzusetzen.
 
Für mich steht fest: ich will die Welt zu einem etwas besseren Ort machen und nicht nach dem Motto leben: Nach mir die Sintflut.

Wir alle tragen nämlich eine gewisse Verantwortung, nicht nur für uns selbst, sondern auch für Andere und für die Umwelt. Doch oft vergessen wir in der Hektik des Alltags, dass unsere Kinder ernten, was wir säen, und deswegen mache ich mir immer mehr Gedanken darüber, welcher Mensch ich sein will und was ich eigentlich hinterlassen will.
 
Ich will mir selbst später in die Augen schauen können und ehrlich zu mir selbst sagen können: „Ich habe was Gutes hinterlassen. Jetzt kann ich in Ruhe sterben.“
Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg.

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3. Angst vor dem Verlust

Langsam komme ich in ein Alter, in dem einem nicht selten schmerzhaft bewusst wird, dass nicht nur man selbst, sondern auch die Eltern, Großeltern und natürlich andere Menschen, die einem lieb und teuer sind, älter werden.
 
Plötzlich werden aus kleinen Wehwechen ernsthafte Krankheiten und nicht selten liegt darin auch eine gewisse Endgültigkeit. Probleme, die einem früher so weit weg vorkamen, sind auf einmal ganz nah – zu nah. Doch es hilft nichts. Das Leben nimmt seinen Lauf und man kann nur hilflos zusehen – und vielleicht ist genau das meine größte Angst von allen.
 
Ich habe Angst davor, was passiert, wenn meine Familienmitglieder pflegebedürftig werden und angesichts der Tatsache, dass ich Einzelkind bin, macht mir das ehrlich gesagt noch mehr Angst. Eine Heidenangst um genau zu sein und alleine der Gedanke daran überfordert mich gänzlich.
Bis heute kümmert sich meine Mama beispielsweise liebevoll um mich und egal was passiert, ich weiss immer, dass ich auf sie zählen kann. Sie ist einfach immer da und immer zur Stelle, wenn ich mal in Not bin und einen Backup brauche. Was ist, wenn es mal andersrum sein wird?
Oder schlimmer: was ist, wenn es mal gar nicht mehr sein wird?

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Ich glaube am Ende wächst man an seinen Aufgaben und es macht keinen Sinn sich vor etwas zu fürchten, das sowieso unumgänglich ist.
 
Das Sinnvollste ist wohl die Zeit, die man gemeinsam hat zu genießen, möglichst viel davon zu verbringen und intensiv zu erleben, denn eine leise Stimme in meinem Kopf flüstert mir ins Ohr, dass diese Zeit nur begrenzt ist.

 

Also ruft eure Eltern mal wieder an, sagt ihnen, dass ihr sie liebt und geht sie mal wieder besuchen.
 
Wer weiss, wie lange wir diesen Luxus noch haben, selbst noch Kind sein zu dürfen.

Vielen lieben Dank liebe Fee-Gloria Groenemeyer für die wundervollen Fotos!

 



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50 Kommentare


  1. so ein toller Post…da kamen mir bei deinen Endgedanken doch glatt ein paar Tränchen. So persönliche Posts sind immer die besten!

    Antworten

  2. This is such a wonderful candid post. Thank you for being so honest and fearless!

    Antworten

  3. @masha Von wElche Label war der Hosenanzug in dem Shooting? Kollektion HW16? Danke!

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  4. Hallo Masha,

    also ich bin mit meinen 14 Jahren sicher nicht die Zielgruppe für Gedanken über das Älterwerden, aber trotzdem hat mich dein Beitrag sehr nachdenklich gemacht.

    Auch als Teenager begibt man sich ja irgendwie in einen neuen Lebensabschnitt und weiß oft nicht so richtig wohin man eigentlich gehört. Nicht mehr richtig Kind und auch noch kein richtiger Erwachsener.

    Und Angst vor der Zukunft kenne ich auch. Die Überlegungen, wie es wohl sein wird, wenn man auf sich gestellt ist und Mami und Papi nicht mehr alles regeln können, ist sicher spannend, aber eben auch sehr beängstigend. Und über die Tatsache, dass irgendwann nicht mehr alle Lieben da sind, möchte ich eigentlich noch gar nicht nachdenken. Insofern ist es wahnsinnig wichtig, ganz viele schöne gemeinsame Erlebnisse einzusammeln, denn die werden doch bleiben.
    Wir hatten im ersten Jahr am Gymnasium eine tolle Ethiklehrerin, die mit uns immer sehr sensibel über diese Themen gesprochen hat. Sie hat uns damals das Buch „Denk dir die Welt“ empfohlen, dass sich in etwas kindlicherer Weise mit diesen Dingen rund um das Leben, Vergänglichkeit und Ängsten beschäftigt. Ich schaue da heute immer ab und an noch rein. Zumal wir uns auch von dieser tollen Lehrerin verabschieden mussten, sie ist leider in Rente gegangen und wir bekamen eine ganz andere Art von Ethiklehrerin (vorsichtig ausgedrückt).

    Auch wenn ich sicher nicht in der Lage bin, deine Bedenken wegzukicken, wollte ich wenigstens sagen, dass ich nicht glaube, dass dir das Älterwerden schaden wird. Ich lese ja hier noch nicht so lange mit, aber ich finde, dass deine Beitrage und deine Fotos immer besser werden, wenn ich als Küken das überhaupt beurteilen darf. ;)
    Ich stelle mir einfach vor, dass ich hier auch noch als erwachsene Frau meine Kommentare hinterlasse…

    Liebe Grüße
    Charli

    Antworten

  5. Oh Gott, die Bilder! Ich hab‘ Schnappatmung… sowas von… der kalte Blauton der „roten“ Bilder, und wie dein Lippenstift wie flüssiggewordenes Corsagenleder aussieht! Überhaupt, die Outfits! Der Harness, die Fischgrathose! Ich glaub, einen heimlichen Wunsch… Ich würd‘ dir so gern mal bei einem Shooting assistieren! *träumt*
    —-
    Das Eingangszitat trifft’s auf den Kopf! Ich kannte Najwa Zebian bisher gar nicht, aber das Zitat habe ich mir sofort aufgeschrieben.
    Das Leben ist konstante Veränderung, und jedes Lebenszeitalter ist von anderen Entwicklungen und Umformungen geprägt. Jede Dekade hat seine ganz speziellen Ängste und Sorgen, die es kennzeichnen. Denkt doch einmal daran zurück, was uns noch beschäftigte, bevor wir 20 waren: Angst, die Schule nicht zu schaffen, keinen Ausbildungsplatz zu erhalten, keinen Freund zu bekommen, nicht „hübsch genug für XY“ zu sein, Freunde nach der Schule aus den Augen zu verlieren, nicht den richtigen Beruf zu finden, etc.

    Wenn du deinem Teenager-Selbst etwas sagen könntest, was wäre das dann? Etwas sehr Ähnliches kannst du dir wahrscheinlich heute auch selbst sagen :)

    Ich denke, viele deiner Sorgen sind uns allen bekannt, nur die Intensität variiert: für die/den eine(n) sind es „noch“ nur Themen, die die Gedanken manchmal streifen, für die anderen ist es schon „Thema“, und für mache sind es schon echte Sorgen.

    Vielleicht haben wir eigentlich gar keine Angst vor dem „Älterwerden“ an sich, sondern der Ausdruck ist eher ein Synonym für gekoppelte Ängste:
    – Angst vor Kontrollverlust: wegen der unkontrollierten oder unkontrollierbaren Veränderung, die innerlich und äußerlich vor sich geht
    – Angst vor Attraktivitätsverlust. Das Coole ist aber, dass wir Menschen mit Falten einfach nur als älter wahrnehmen – aber oft nicht als weniger attraktiv! Dass nur Jugendlichkeit begehrenswert ist, ist eine absolute Lüge, die uns Werbung und Industrie (hallo Konsum!) eingeredet haben. Zufriedene Leute kaufen nämlich keine Antifaltencremes mit wenig Inhalt, noch viel weniger Wirkung und astronomischen Preis. It’s all psychology – „ich tu ja was dagegen, also wird es auch helfen!“

    Zu „besser als heute werde ich vielleicht nie mehr aussehen“: Achwas! Das ist ja komplett falsch! Du wirst nie wieder so wie an diesem Tag aussehen, das ist aber auch schon alles – und vor allem: das ist nicht schlimm. (Schlimm sind 40jährige mit dem Gesicht von 20jährigen. DAS ist ekelhaft!) Du wirst einfach nur anders aussehen. Oder hättest du als 18-Jährige gedacht, dass du dich heute, älter und verändert, sogar besser finden würdest als damals?

    Mit dem Alter ist es wie mit dem Gewicht: Zahlen sagen uns nie, wie wir uns fühlen. Ich fühle mich zB meistens 5 Jahre jünger, als ich tatsächlich bin, werde wegen meines Auftretens aber meistens älter geschätzt, und sage dann immer diesen einen Satz: „Jede Falte ist ehrlich erlacht und erlebt!“ Denn drauf kommt’s an.

    Schön, dass du dich auch auf Eltern beziehst, und auf ihr Älterwerden. Es ist ohne Zweifel eine große Herausforderung, vor allem aber sind es die geänderten sozialen Umstände. Früher lebte man (in der Gegend, wo ich herkomme) generationenübergreifend zusammen, Alte erzogen ganz Junge, Junge pflegten Alte, immer war jemand da. Das ist heute allein demographisch, aber auch sozial oft nicht möglich (wer lebt noch bei/mit seinen Eltern zusammen?) – oder aber auch, weil Familien durch Kriege, Flucht oder Wanderung in alle Winde zerstreut wurden. Vor diesem Hintergrund ist es eigentlich Luxus, überhaupt Eltern zu haben, an die wir uns wenden können. Sie geben uns ein Leben lang ein Fundament.

    Ich würde gerne ein Gleichnis aufstellen: ich hatte vor Jahren einen Sommer durchlebt, in dem ich gefühlt nichts anderes tat, als mich jeden Tag nach der Arbeit in den Garten zu legen, und in der Sonne zu lesen. Obwohl ich in diesem Sommer so „wenig“ wie nie erlebt habe, so wenig „geschafft“ hatte, wie nie zuvor, ist es in der Erinnerung mein schönster Sommer – weil es ein Sommer voll Entspannung war.
    Und auch darauf, sich selbst schöne Erinnerungen wie ein „Geschenk für das zukünftige Ich“ zu verpacken, kommt’s an! :)

    Antworten

    1. ach vivien,
      ich habe mich schon richtig auf deinen kommentar gefreut!
      Ich WUSSTE dass dir die Strecke zusagen würde und freue mich, dass es auch tatsächlich so ist :)

      Das mit dem Falten-Spruch muss ich mir übrigens merken – für später :P

      Antworten

  6. Heike will ich auch voll zustimmen – und Bärbel :-) – als 40-jährige: Ja, alles ändert sich, eben auch der Blickwinkel. Der wächst mit. Ich sehe heute zurück auf mich als 30-jährige und, ja, ich werde nie mehr diese straffe Haut haben, diese Kleidung tragen können und diese Sorglosigkeiten und Illusionen in Sachen Zukunft, Beruf/Karriere, Partnerschaft haben. Aber ich bin (selbst-)bewusster, dankbarer, nachsichtiger, liebevoller. Vergänglich ist alles. Wenn man über die Straße geht im sonnigen August und die Wärme und das Licht auf den nackten Armen spürt, und dabei weiss, dass der letzte verstorbene Elternteil eben dieses nicht mehr spüren kann, dann weiss man, dass es ein Geschenk ist, da zu sein und Sonne spüren zu können auf der eigenen Haut. Dass das Lebensglück nicht an diesem bestimmten Job hängt, nicht an Konsum und Jugend, an dieser Stadt oder jener Metropole etc. Es liegt alles in einem selbst und es gibt Millionen Lebensentwürfe und -wege. Das einzig beständige ist man selbst. Also nur Mut, das Lebens-Geschenk jeden Tag wieder neu anzunehmen und das zu tun, was einem wichtig und richtig ist :-)

    Antworten

    1. Liebe Anne, danke, ein Lächeln an Dich zurück!

      Antworten

  7. Liebe Masha,
    ein wunderschön geschriebener Beitrag mit wahnsinnig tollen Bildern. Ich möchte Dir gerne sagen, wie besonders und couragiert ich es finde, dass Du häufig Themen abseits des Blogger-Mainstreams aufgreifst und auch mal politisch wirst. Ich fand es toll, dass Du mal schriebst – sinngemäß – „Du kannst nicht die Handtasche kaufen ohne dann nicht auch ein bisschen was für einen sozialen Zweck zu spenden“ oder auch Dein Kommentar über die politische Lage in diesem Land. Auch diese letzten beiden Beiträge habe ich wieder gerne gelesen, vielen Dank dafür. Als steinalte Mittvierzigerin (danke auch an Bärbel für den Kommentar unten – genau so ist es!) möchte ich zwei Punkte anmerken.

    Erstens: der Blickwinkel ändert sich. Man wird gelassener und dankbarer. Hat man Kinder, bekommt die Verlustangst eine neue Dimension, die Liebe aber eine neue Tiefe. Man lernt, dass das Leben nicht immer so planbar ist, aber man lernt auch wieder aufzustehen und Niederlagen anzunehmen. Nimmt man sich Iris Apfel zum Vorbild, erkennt man, dass Falten nicht so schlimm sind, Hauptsache man hat die Chance an diesem Spiel lange genug gesund teilhaben zu dürfen; schlicht zu leben, zu sehen, wie die Geschichte weiter geht. Geburtstage darf man ab 40 nicht feiern mit dem Blickwinkel „ohhh no schon wieder ein Jahr älter“ sondern wirklich feiern unter „YEAH – ich bin noch dabei“ denn man hat schon Freunde viel zu früh gehen sehen.

    Zweitens: Völlig unzulässig aber typisch deutsch finde ich die Frage „Was willst Du nach dem Bloggen machen“. Fragt das auch jemand Bankangestellte, deren Jobs in zehn Jahren nicht mehr existent sein werden? Kreativität – nicht nur im gestalterischen Sinne sondern auch im unternehmerischen, Stilempfinden und ein gewisses Maß an Hartnäckigkeit werden dagegen immer einen Weg finden. Oder um es mit Bernard Arnault zu sagen: „Wir wissen nicht, ob wir in 20 Jahren noch ein iPhone benutzen werden, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Menschen noch Champagner trinken werden wollen“. Ein Blog, der gut unterhält, ist nicht an ein Alter gebunden. Ich wünsche Dir einen schönen Abend, liebe Grüße, Heike

    Antworten

    1. Hallo Heike,

      vielen vielen lieben Dank für dein zauberhaftes Kommentar.

      Ich habe jedes Wort davon aufgesaugt und mir geht es schon gleich viel besser! Danke dafür :)

      Ganz liebe Grüße aus Berlin,
      Masha

      Antworten

      1. Liebe Masha, vielen Dank für Deine Antwort! Das freut mich sehr. Ich wünsche Dir eine wunderschöne Reise nach Island! Das ist auch von mir ein Sehnsuchtsort! Viele schöne Eindrücke Dir und liebe Grüße, Heike

        Antworten

  8. Wunderschöne Bilder, du siehst toll aus! Die könnten direkt aus der Vogue entprungen sein. <3
    Da ich erst 18 bin sind die ersten beiden angesprochenen Ängste bei mir noch nicht so präsent, aber die letzte dafür umso mehr. Alleine die Vorstellung, irgendwann (in hoffentlich ganz ganz ferner Zukunft) ohne meine Familie dazustehen, sie an die Zeit zu verlieren, macht mir Angst. Wie du sagst sollte man die gemeinsame Zeit deshalb genießen und seinen Liebsten öfter mal zeigen, wie wichtig sie einem sind. Als Kind verhält man sich öfter mal nicht ganz so toll gegenüber den Eltern, aber am Ende des Tages braucht und liebt man sie eben doch. <3

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://themarquisediamond.de/

    Antworten

  9. Wunderschöne Bilder, du siehst toll aus! Die könnten direkt aus der Vogue entprungen sein. <3
    Da ich erst 18 bin sind die ersten beiden angesprochenen Ängste bei mir noch nicht so präsent, aber die letzte dafür umso mehr. Alleine die Vorstellung, irgendwann (in hoffentlich ganz ganz ferner Zukunft) ohne meine Familie dazustehen, sie an die Zeit zu verlieren, macht mir Angst. Wie du sagst sollte man die gemeinsame Zeit deshalb genießen und seinen liebsten öfter mal zeigen, wie wichtig sie einem sind. Als Kind verhält man sich öfter mal nicht ganz so toll gegenüber den Eltern, aber am Ende des Tages braucht und liebt man sie eben doch. <3

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://themarquisediamond.de/

    Antworten

  10. There are much vainer things than age worries: no shame at all in going through something so universal, but no-one vaguely sane wants to deteriorate! But here’s the good news; there’s a very good probability even the very earliest millennials won’t even have to go through the usual process

    http://www.thatsreallypossible.com/immortality/

    Feeding yourself the right stuff also goes a long way

    http://www.webmd.com/beauty/skin-glow-13/anti-aging-skin-foods
    http://www.eatingwell.com/nutrition_health/healthy_aging/7_anti_aging_superfoods

    PS Hope the fur in the post below is as fake as American politics ;)

    Antworten

  11. Hallo :)

    was für ein schönes Beitrag! Ich kann viele der Sorgen sehr nachfühlen, auch wenn ich noch keine richtige Angst vor Falten habe (bei Nacken- und Rückenbeschwerden sowie dem „Oh Gott, ein graues Haar!“ bin ich aber schon dabei *würg*).

    Ich bin gerade in der Abschlussphase meines Geschichtsstudiums und muss schon sagen, dass mir so ein ABCD-Lebensplan für „danach“ fehlt und ich nicht so recht weiß, was ich mit meinem Leben anfangen will bzw. auch den Mut dafür zu finden, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Ich arbeite nebenbei als redaktionelle Aushilfe, was mir zwar einen kleinen Lebensunterhalt ermöglicht, aber auch nicht so viel, um endgültig von Zuhause auszuziehen. Da kommt schon gleich die nächste Angst: Nämlich die, alleine nicht wirklich zurechtzukommen. Bis jetzt konnte ich mich immer auf meine Mutter verlassen (was ich sicherlich auch weiterhin kann), trotzdem fehlt mir doch so etwas der Mut, den Schritt ins eigene, selbstständige Leben zu wagen.

    Was ganz „natürliches“ ist sicher auch die Angst vor dem Tod – zumal meine Großeltern mittlerweile auch im Altersheim leben, mein Opa demenzkrank ist und auch meine Oma extrem abgebaut hat. Da muss man sich mit dem Gedanken anfreunden, dass jederzeit der Anruf kommen kann, dass einer von ihnen nicht mehr da ist.

    Auf jeden Fall vielen Dank für den Beitrag, der sicherlich vielen (zumindest mir) aus der Seele gesprochen hat!

    LG Lynnychen

    Antworten

  12. Mega inspirierender Beitrag!
    Ich finde, dass die Fotos von diesem Post und von
    dem davor eine absolut geniale Stimmung haben! ♥♥♥

    Du siehst mal wieder hinreißend aus, ich finde es total spannend,
    wie wandelbar du bist Masha! :)

    XX,

    http://www.ChristinaKey.com

    Antworten

  13. Wow der beste artikel einer Bloggerin den ich je gelesen habe . Du sprichst genau meine Gedanken und sorgen auch wenn ich erst 26bin. Liebe Grüße Flora

    Antworten

  14. Ja diese Ängste und Sorgen teile ich auch, und dabei bin ich erst Anfang 20. Jedes Alter hat seine eigenen Sorgen. Irgendwie müssen wir wohl damit klar kommen.
    Wird schon werden ;)
    Liebe Grüße, Dorie
    http://Www.thedorie.com

    Antworten

  15. Liebe Masha,

    ich kann dich und deine Sorgen gut verstehen. Mir wurde auch vor nicht allzu langer Zeit wirklich bewusst, dass alles vergänglich ist. Ich dachte mir dann immer wieder: Ich will noch so viel sehen, so viel machen und nie meine Liebsten verlieren.
    Allein der Gedanke machte mich wirklich total fertig. Ich kam jedoch zu dem Schluss das es nichts bringt sich zu viele Gedanken über die Zukunft zu machen, den sie wird kommen und anders sein als wir sie uns vorgestellt haben.
    Ich fühlte mich regelrecht gefangen in meinen Sorgen und Ängsten und dachte mir: warum kann ich nicht ewig leben und meine liebsten auch.
    Was mir da sehr geholfen hat war lustiger Weise ein Roman. Ich fasse es mal kurz zusammen, vielleicht hilft es dir ja so wie es mir geholfen hat.

    „Was wäre wenn wir Ewig leben würden? Es wäre nie zu spät für etwas. Man kann alles machen und es wäre egal wenn du etwas falsch oder richtig machst. Du kannst es immer wieder zurecht rücken. Die Zeit würde nichts mehr bedeuten, den sie hat kein Ende. Denn es ist der Tod und nur der Tod, der die Zeit wichtig, besonders, schön und lebenswert macht.“

    In Bewunderung
    Nico Treemann

    Antworten

  16. Zwei ganz wundervolle Post´s. Ich glaube, diese Ängste und Sorgen hat jeder von uns. Natürlich steigen diese Ängste mit dem Alter. Mit Anfang zwanzig hatte man noch das ganze Leben vor sich &ein paar Jahre später denkt man sich „Oh Gott, jetzt muss ich mich aber mit meinem Masterplan beeilen, die Zeit rast so“
    Allerdings hat man ja selbst mit dreizig immer noch das ganze Leben vor sich. Nur, dass man an Erfahrung dazu gewonnen hat. Was nicht unbedingt schlecht sein muss. Manche Situationen meistert man dadurch besser, andere schlechter.
    Jetzt mit dreizig, habe ich meinen „Großen Plan vom Leben“ immer noch nicht so ganz erfüllt. Aber ich denke mir, das hat auch noch zwei drei Jahre Zeit. Ich nehm manche Sachen einfach gelassener &mach mir selbst nicht so viel Stress. Ich versuchs zumindest :)
    Also keine Sorge – alles wird. Immer. Und irgendwie. Denn egal wo man hinsieht, irgendwo ist immer ein Türchen was sich öffnet. Und während wir unser Leben mit unsern Liebsten leben, genießen wir einfach jeden Moment. Und machen uns die wirklichen Sorgen, wenn es soweit ist.

    Liebste Grüße,
    Josie von http://www.josieslittlewonderland.de

    Antworten

  17. Wie immer bezaubernd, hochwertig und ehrlich. Danke.

    Antworten

  18. Und wieder beweist du, dass du keine dieser „Bloggen ist in, also blogge ich. ZB über mein Duschgel.“-Damen bist, sondern hochwertige Arbeit „ablieferst“ und komponierst. Diese Fotos zu diesen Themen zu wählen war eine super Idee. Wundervoll. Danke.

    Antworten

  19. Was du schreibst ist so wahr! Ich bin gerade mal 23 und weiß jetzt schon, dass mich das auch alles bald beschäftigen wird. Du sprichst mir echt aus der Seele :D

    Liebe Grüße,
    Franzi

    franziska-elea.de

    Antworten

  20. Liebe Marsha,
    Genau darum geht es. Die Zeit mit den Menschen zu verbringen die wir wirklich mögen.
    Du hast es alles super auf den Punkt gebracht und ich bedanke mich für deinen Artike.
    Er erinnert mich genau daran, mehr Zeit mit den lieben zu verbringen.
    Vor dem Hintergrund das die Zeit begrenzt ist sieht das eigene Leben doch ganz anders aus.
    Viel Freude liebe Marsha die nächste Zeit mit deinen Menschen, die dir nahe stehen.
    Caterina

    Antworten

  21. Dieser sowie der letzte Post waren der absolute Hammer liebe Masha!
    Mir geht es ganz genau so wie dir, allerdings habe ich die Grenze zur 30 im Juli überschritten. Im Endeffekt stellst du dir aber mit Anfang 30 genau die gleichen Fragen: wo will ich hin, was will ich noch sehen, was ist mit Kindern, vielleicht eine Immobilie kaufen usw.

    Zu den Fotos: ein absoluter Traum!!! Die Outfits, die Locations, du – einfach bezaubernd!!
    Liebe Grüße
    Jenny von http://www.fitandsparklinglife.com

    Antworten

  22. Ich musste mich sehr zusammen reißen und mir ein paar Tränen zu verdrücken. Du formulierst alles so emotional und ehrlich. Es war mir eine Freude diesen Text zu lesen.

    Antworten

  23. Wie wärs mit zweiten Standbeinen als Model und Autorin? Ich meine, das liegt doch klar auf der Hand. ;-)
    LG Steffi / redseconals.com

    Antworten

  24. Ich gehöre auch zu den End-Zwanzigern und es ist immer traurig, wenn Menschen die einem nahe stehen, irgendwann einen verlassen, dabei überkommen mich in letzter Zeit immer die Dinge, die ich am meisten gehasst habe, und zwar wie meine Mutter immer aus der Vergangenheit die alten Kamellen z. B. aufwärmt.
    Jetzt mögen die Floskeln entsprechend nervig sein, aber irgendwann sind alte Gewohnheiten nicht mehr vorhanden und man lernt sie dann erst richtig schätzen. Ab diesem Zeitpunkt werde ich vermutlich die Angewohnheiten zu meinem eigenem Selbst machen, um vielleicht meinen Eltern nahe zu sein. Bis dahin ist aber noch ein langer Weg und ich werde alles dafür tun, dass es nicht mir meinen Leben durcheinanderwirbelt und ich meine Eltern lange noch bei mir habe.

    Danke für diesen tollen Beitrag und Grüße aus dem Emsland

    Sergej

    Antworten

  25. Schöne und wahre Worte, liebe Masha. Meiner Meinung nach ist es schon ein gewaltiger Schritt, seine Ängst so zu erkennen. Alles andere wird sich geben. Man darf sich nur nicht verrückt machen oder gar davon bestimmen lassen. Und du wirst noch lange so schön sein ;)

    http://thankthat.com/

    Antworten

  26. sehr rührend… und das mit unseren Eltern kann ich sehr gut nachvollziehen…
    wenn auf einmal die Mitbringsel nach Hause aus der Apotheke und nicht aus der Drogerie stammen…
    Aber 30 ist heute echt kein Alter, also Kopf hoch und durch! Kann nur noch schöner werden. Kannst mir glauben, und ich bin schon fast 40… Die Fotos sind einfach genial!!!
    http://www.matryoshka-report.de

    Antworten

  27. So ein toller Blogeintrag! Die Bilder aber auch der Text. Du siehst einfach HOT aus! Vor allem das erste Outfit ist der Oberhammer!

    Zu deinem Text – du sprichst mir wirklich aus dem Herzen! Mir geht es im Moment in vieler Hinsicht ähnlich – vor allem was den 3. Punk angeht. Seit einem schlimmen Krankheitsfall in der Familie drehen sich meine ganzen Gedanken nur noch um Verlust und man möchte am liebsten die Zeit anhalten. Aber ja – man muss einfach die Zeit mit den Menschen, die man liebt, genießen und vor allem auch Familie vor alles andere stellen.

    X

    Antworten

  28. Liebe Masha,

    auch der heutige Teil deiner kleinen Serie ist sehr schön geschrieben und tiefgreifend.
    Ich stimme dir in jedem deiner Punkte zu und mir fällt auf, dass man so viel Gutes tun möchte, immer das Richtige und immer zur rechten Zeit und das am besten so früh wie möglich.
    Dabei ist das doch eigentlich Quatsch. Wir müssen nicht schon mit 30 tausende Euros gespendet haben, in 4 verschiedenen sozialen Projekten mitgewirkt haben und aufgehört haben, Junk Food zu essen.
    Vielmehr ist es ein Prozess und der Jackpot besteht doch schon darin, dass du all diese Punkte erkannt hast.
    Niemand verlangt, dass du alles sofort umsetzt, außer du selbst vielleicht :)
    Ich finde es toll, wie bewusst du dir solche Dinge machst, aber es sollte dich nicht zu sehr unter Druck setzen.
    In diesem Sinne alles Gute für dich :)

    Antworten

  29. Ich bin 37 und mache mir auch heute noch diese Gedanken… Ich denke das Beste ist wirklich, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren und diese auch zu geniessen. Man weiss nie was kommt!
    Und betreffend Aussehen: Ich bin heute viel zufriedener mit mir, als mit Ende 20. Ich kann nun meine „Schwächen“ besser akzeptieren und konzentriere mich mehr auf das was ich an mir mag. Ich finde auch eine Frau mit Falten kann wunderschön sein. Klahr soll mann sich Pflegen und auf sich achten, aber dabei darf mann nicht vergessen zu leben. Also: viel lachen und lächeln, das fühlt sich toll an und gibt später die „schöneren Falten“ ;)

    Alles Liebe Tina

    Antworten

  30. Liebe Masha,

    beim Lesen Deiner Posts zu dem Thema ist es mir eiskalt den Rücken herunter gelaufen, da ich viele sehr gut nachvollziehen kann! Besonders der Punkt mit dem „Älter werden“. Ich bin kürzlich 31 geworden und mir wird immer mehr bewusst, wie meine Lebensuhr tickt und tickt und tickt, wie ich mich körperlich verändere (okay, ich habe auch zwei Kinder bekommen), wie ich nicht mehr so schnell wieder fit werde nach stressigen Phasen, anstrengend Nächten (bsi die Kinder durchschlafen) etc.

    Viel schlimmer finde ich aber, dass mir klar wird, wie endlich mein Leben ist und wie schnell meine „Jugend“ für immer vorbei ging. Ich werde nie wieder jugendlich sein, ich werde nie wieder die Chance haben, (wie Du schreibst) eine große Ballerina zu werden oder Musikerin. Mein Körper, mein Lebensweg – es ist unumkehrbar. Ich mag dieses System „Leben“ so wie es ist irgendwie nicht. Man wird 80, 90 Jahre alt – aber das reicht doch irgendwie nicht. Wie cool wäre es, wenn man so um die 130-150 Jahre auf der Welt hätte (und einem dementsprechend langsamer alternder Körper).

    Liebste Grüße aus Frankfurt
    Anna

    Antworten

  31. Sehr wahre Worte und ein berührender Post!
    Dieses Gefühl jetzt doch mal langsam seine Träume leben zu müssen, bevor es zu spät ist beschäftigt uns wohl alle. Auch die Angst vor dem Verlust wichtiger Menschen der immer greifbarer wird.

    Liebe Grüsse
    Syliva
    http://www.mirrorarts.at/

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  32. Hey Masha,
    ich bin gerade mal 23 und auch mir fangen schon jetzt solche Gedanken durch den Kopf zu gehen.
    Wirklich ein mega toller Beitrag und kann mich total mit dir identifizieren. Die größte Angst ist doch der Verlust der Liebsten. Ich versuche daher ,nicht so weit in die Zukunft zu schauen und mich einfach auf den nächsten Tag zu freuen, den ich mit den tollsten Menschen der Welt erleben kann.

    Grüße aus Köln,
    Patrick

    _______
    http://www.kruegerpatrick.com

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    1. ach, seid nicht so streng mit euch, nissi und masha – bis mitte 40 geht es echt noch, aber alles was danach kommt ist nur noch für die harten ;-)

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