9 Tipps für SoHo, NYC

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SoHo

In Kooperation mit Vero Moda & Vagabond
Photos: Theresa Kaindl

– das ist, für Mode- und Kunstliebhaber wie mich ein steingewordener Traum. In den engen schattigen Straßen, zwischen den hohen Gebäuden mit ihrer Cast-Iron-Architektur hat man das Gefühl, dass man noch einmal kurz in die Zeit zurückversetzt wird, als dieser Ort ein buntes Künstlerviertel war.
 
Hier werden auch die Klischees bedient, denn wer kennt sie nicht: Die Bilder von hohen Backsteinhäusern mit Stuck an der Fassade, an denen gusseiserne Feuerleitern herabführen? Yep – DAS findet ihr in Soho – übrigens ist der Name das Akronym für South of Houston Street – kombiniert mit richtig guten Restaurants, Cafes und Shops. Allein schon deswegen gehört dieser Bezirk zu meinen ABSOLUTEN Lieblingen.

Leider sind die Künstler weitergezogen, weil genau das passiert ist, was hippen Vierteln immer passiert: Gentrifizierung. Inzwischen ist der Wohnraum hier nicht mehr wirklich bezahlbar – was unter anderem auch daran liegt, dass sich hier so einige namhafte Brands einquartiert haben und so die Mietpreise ziemlich schnell in den Himmel schossen.
 
Aber auch das hat was Gutes: Man kann in SoHo so gut shoppen, wie an wenigen anderen Orten auf der Welt. Man findet hier von High-End Labels wie Chanel und Burberry bis hin zu einheimischen Newcomern wirklich alles, was in den Einkaufs- und Geldbeutel passt. Das Epizentrum des Shoppingwahnsinns findet sich links und rechts der Spring Street. Alleine hier könnte ich mindestens 25 Läden aufzählen, die ihr definitiv mal von innen gesehen haben müsst.
 
Dazu kommt, dass SoHo zu allen Seiten an andere sehenswerte Bezirke grenzt. Chinatown, Little Italy, TriBeCa, Greenwich Village, Lower Eastside: Alles Namen, die Liebhabern New Yorks ein Begriff sein sollten.

Und weil ich Soho so toll finde, habe ich einen Teil der neuen Vero Moda Kollektion in Soho geschossen, weil auch die Kollektion genauso vielseitig ist wie auch der Bezirk. Nicht nur in den einzelnen Teilen, sondern auch dank der neuen, nachhaltigeren Linie AWARE. Hier werden nachhaltige Materialien verwendet und das fühlt man auch. Nachhaltig ist übrigens auch SoHo angelegt: die meisten Häuser stehen unter Denkmalschutz, sprich: wenn die Läden verschwinden und durch neue ersetzt werden: die Architektur bleibt. Sie steht halt sinnbildlich für New York und ist ein echter Klassiker.
 
Apropos, ist es euch aufgefallen? Auch ich wollte in keinem Look auf einen Klassiker verzichten: den schwarzen Blazer. Auch er hat kein Verfallsdatum in Sachen Trend und kann dabei nicht nur klassisch gestylt werden, sondern auch casual, edgy und sexy – und das passt ja irgendwie auch zu SoHo.

Das ganze Viertel atmet Geschichte und Kultur und ist das Abziehbild dessen, was man unter New York versteht und steht gleichzeitig für den neuen Luxus. Aber mal ernsthaft: Lieben wir nicht alle ein bisschen die Verbindung von Kultur und Luxus? Eben.
 
Für all diejenigen unter euch, die SoHo jetzt auch einen Besuch abstatten wollen: Hier noch 9Tipps für das perfekte SoHo-Erlebnis:

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Blue Ribbon Brasserie
Die Blue Ribbon Brasserie in der Sullivan Street ist schon lange eine echte Institution in SoHo. Hier treffen sich die Locals am späten Abend, um bei Burger und Bier oder Lamm und Rotwein den Tag ausklingen zu lassen. Die Öffnungszeiten sind auch perfekt dafür: man kann sich hier von 16.00 Uhr bis 4.00 Uhr morgens mit bekochen lassen.

Film Forum
„Ins Kino kann man ja auch in Berlin gehen“, werden sich jetzt einige denken. Ja, aber nicht in dieses. Das Film Forum ist nämlich ein Non-Profit Kino, das einen großen Wert auf einen künstlerisch anspruchsvollen Spielplan legt. Zudem finden hier öfters Diskussionsrunden zur Filmkunst statt, bei denen Namhafte Regisseure und Produzenten auftreten. Wer also mal ein bisschen Bewegtbildkunst abseits der großen Leinwand erleben will, ist hier genau richtig!

Artists Space

Inzwischen musste der Artists Space leider nach TriBeCa umsiedeln, aber eigentlich gehört er seit den 70ern zu SoHo wie wenige Galerien überhaupt. Das Non-profit Studio gibt jungen Künstlern Raum dafür, ihre künstlerischen Ambitionen frei auszuleben und ist sowas wie die Keimzelle der New Yorker Downtown Kunstszene. Ich empfehle euch, einfach mal zu Fuß von SoHo aus den Weg zum Artists Space zu gehen: Besser kann man SoHo gar nicht erkunden!

Opening Ceremony

Nicht nur, weil er sich direkt neben meinem Hotel befand, war ich viel zu gerne in diesem Laden. Opening Ceremony ist einer der angesagtesten Läden New Yorks – und völlig zu Recht. Man findet hier die neuesten und angesagtesten Brands neben Opening Ceremony natürlich, Kult-Marken wie Kenzo, Gosha Rubchinsky und Vivienne Tem.

Butcher’s Daughter
Definitiv mein Lieblingrestaurant in SoHo! Ich war selten in so einem gemütlichen Laden, der zudem noch einen wirklich guten veganen Burger macht! Ob man einfach einen grünen Smoothie oder einen gesunden Snack möchte – hier auf jeden Fall! Und zudem ist das Personal noch super freundlich.

11 Howard
Auch hier eine echte Empfehlung für alle, die es sich in SoHo mal ein paar Tage richtig gut gehen lassen wollen. Ich habe schon in einem früheren Post erzählt, dass das 11 Howard einer der Gründe war, weshalb mein letzter Aufenthalt in New York so großartig war. Aber hier nochmal für alle: Dieses Hotel ist einfach nur toll!

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Jack’s Wife Freda
Ebenfalls eines meiner Lieblingsbistros war das Jack’s Wife an der Lafayette Street. Hier kriegt man den ganzen Tag über wirklich leckeres Essen serviert, aber eben nicht nur vegan. Außerdem mixen die Barkeeper abends auch noch den ein oder anderen guten Cocktail! Perfekt, um sich auf eine Nacht in einem der Clubs in der Gegend einzustimmen.

Canal Street Market Wem all das nicht an Essen reicht, geht zum Canal Street Market. Die Location selbst ist schon sehenswert, weil sich der Market im Erdgeschoss eines alten Fertigungsgebäudes befindet und auf der gesamten riesigen Fläche einen ziemlich schicken Vintage Look hat und man findet leckere Food Stände aus allen möglichen Nationen inklusive einiger Food Trends. Doch nicht nur das: es gibt auch lauter Shopping Stände, wo man schöne Souvenirs findet, Selbstgebasteltes und Krimskrams von coolen Indie Labels.

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Mercer Kitchen
Wer es lieber etwas stilvoller hätte, geht hier hin. In gediegenem Ambiente mit dunklem Holz, gedimmtem Licht und offenem Backstein an den Wänden lässt sich das Dinner (am besten der berühmte Burger!!) so richtig genießen. Und in den großen Spiegeln über den ledernen Sitzbänken kann man sich sehr gut ansehen, wer da noch so im Laden sitzt – wer weiß? Vielleicht Jemand, den man sonst nur von der Leinwand her kennt?

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10 Kommentare


  1. Dieses Viertel gefällt mir auf Anhieb so gut, dass ich dort gerne mal ein bisschen herumstromern würde. Kunst und Architektur in der Luft, und Design hinter Schaufensterwänden: hört sich nach einem richtig guten Fleck Stadt an! :)

    Antworten

    1. uh ja, du würdest es lieben, aber ich glaube Williamsburg wäre sogar noch viel eher dein Ding!!

      Antworten

  2. Mega schöne Bilder, du siehst toll aus. :)

    Maaan, dieser Beitrag hat mir jetzt nur noch mehr Lust auf NY gemacht. Ich war noch nie dort und will schon seit Jahren unbedingt mal hin. Wenn es dann so weit ist werde ich SOHO definitiv erkunden – danke schonmal für die tollen Tipps. :)

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://www.themarquisediamond.de/

    Antworten
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