Was macht uns schön?

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No one is you – and that is your power.

Ich war vor Kurzem zu einem Dinner eingeladen mit 30 inspirierenden Frauen. Für mich war es eine besonders intime Erfahrung, in der ich nicht nur viel über die Anderen, sondern auch über mich selbst gelernt habe. Schönheit, und das habe ich in diesem Raum besonders gemerkt – zeichnet sich nicht nur durch äußerliche Merkmale, sondern vor allem auch durch das innere Strahlen aus. Durch den Drive, den jede einzelne hatte und den Mut, neue Wege zu gehen.

30 Frauen – 30 Geschichten. 

Wir sprachen über Imperfektion, über das herrliche Gefühl, wenn nach einem guten Abend das Make-up gewandert ist (und es einem egal ist), über Meghan Markle, die sich nach der Schwangerschaft der Öffentlichkeit unperfekt präsentierte und damit mit einer überholten Tradition brach. Aber wir sprachen auch über Klischees und wie man mit Vorurteilen einem selbst gegenüber umgeht. Jede dieser Frauen konnte eine Geschichte erzählen, die davon handelte, dass sie unterschätzt und belächelt wurde. Dass sie nicht ernst genommen wurde. Dass man ihr nicht zugehört hat.
Dass sie ja „nur“ eine Frau ist und ihre Meinung weniger wert ist, weil „sie ja eh nur Schminke im Kopf hat“.

Nach außen hin vermitteln wir Selbstbewusstsein, statt Selbstzweifel. Auf Bildern zeigen wir unsere Schokoladenseite. Wir brüsten uns mit unseren Erfolgen, nicht mit unseren Niederlagen. Wir tun mehr, um das Gleiche rauszubekommen und lassen es dabei kinderleicht aussehen. Wir zeigen uns von unserer starken und selbstbewussten Seite und lenken dabei von unserer verletzlichen Seite ab. Warum tun wir das?

Weil wir nicht verletzt werden wollen. Und weil jede Einzelne dieser Frauen, so stark und mutig jede Einzelne auch ist, sich manchmal eben doch schwach und verletzlich fühlt. Wir versuchen uns so vor Angriffen von außen zu schützen. Und wir tun das mit den Waffen einer Frau.

Und dazu gehört auch Make-up. Jetzt kann man über Make-up sagen was man möchte, aber ich persönlich bin verdammt froh, dass Make-up erfunden wurde. Manchmal trage ich mein Make-up wie einen Schutz, der mich an schlechten Tagen vor den Angriffen Anderer schützt. Manchmal möchte ich nach außen hin so strahlen, wie ich mich von innen fühle. Manchmal möchte ich mich verstecken. Manchmal möchte ich auffallen.

Make-up ist Teil meines Lebens, meiner Persönlichkeit und eben auch Teil meines Alltags. Und es ist nichts, was mich abwertet, sondern das mich bestärkt.

Genau so sah es auch Max Factor – der Erfinder dessen, was wir Make-up nennen und Gründer der gleichnamigen Brand, das dieses Dinner für uns Frauen organisierte. Dort schminkte er anfangs SchauspielerInnen mit einer Art weißer und schwarzer Farbe, um den Kontrast zu erhöhen, denn noch gab es ja keinen Farbfilm. Doch mit der Entwicklung erster Farbfilme in Hollywood, entwickelte er aus der Not heraus das, was wir heute Make-up nennen. Eine Art Farbe zum Auftragen in 12 unterschiedlichen Nuancen. Später erweiterte er seine Produktpalette und machte sie der Allgemeinheit zugänglich. Er legte damit den Grundstein für das, was wir heute als dekorative Kosmetik bezeichnen. Von nun an konnte jede Frau wie ein Filmstar aussehen.

Jede Frau konnte sich von nun an verstecken, oder auch präsentieren – je nach Lust und Laune. Doch Max Factor ging es immer um Individualität, denn Max Factor sah das Besondere in jeder Frau. Es galt nicht ihr einen angesagten Look zu verpassen, sondern ihre Individualität zu unterstreichen.

Was macht sie besonders?

Wenn wir von Make-up sprechen, dann sprechen wir auch immer von Individualität. Das Gesicht einer jeden Frau ist anders. Gesichtszüge können härter sein, prägnanter oder auch weicher. Jede Frau hat besondere äußerliche Features, die sie unterstreichen möchte. Ich kenne keine Frau, die nicht etwas besonders Schönes an sich hat. Eine perfekte Nase, ein prägnantes Lippenherz, hohe Wangenknochen, perfekte Haut oder schöne Augen. Jedes Gesicht ist auch ein Geschenk.

Er verstand es den Charakter der Frau mit ihrem Aussehen in Einklang zu bringen. Er presste Niemanden in eine Rolle, sondern unterstrich ihre Persönlichkeit. Und genau das empfinden wir als schön:
Es ist nicht ein bestimmter Look, sondern es ist das Zusammenspiel von Aussehen und Charakter.

Ist euch das nicht auch schon aufgefallen, dass man manche Menschen als besonders schön empfindet, weniger weil sie makellos sind, sondern weil man sie sympathisch findet? Selten ist jemand wirklich von Natur aus perfekt, aber oft übersehen wir kleine Ecken und Kanten, weil wir nur die schönen Dinge sehen.

Ein ansteckendes Lachen vielleicht oder strahlende Augen und nicht zuletzt unterstreichen kleine Besonderheiten, wie eine Zahnlücke oder Sommersprossen unsere Schönheit und machen uns erst besonders.  

Auch das hat Max Factor ausgezeichnet: Er verstand es diese Besonderheiten einer Frau herauszuarbeiten und kreierte damit unverwechselbare Looks für seine Schauspielerinnen. Im Laufe seines Lebens gab er nicht nur sein Wissen, sondern offenbar auch sein Talent an seinen Sohn weiter: Max Factor Jr. 

Max Factor Jr. wurde also Make-up sprichwörtlich in die Wiege gelegt und er  hat sich dabei etwas Besonderes einfallen lassen, um das Erbe seines Vaters fortzuführen: Die Individualität jeder Frau herauszuarbeiten und ihre Schönheit zu betonen. 

In seinem Studio hat er vier unterschiedliche Räume geschaffen, mit denen er mit der Frau, die gestylt werden sollte, durchgegangen ist und schaute, in welchem davon sie am meisten strahlt. Welcher Raum steht ihr? Jeder Raum war in einer anderen Farbe: Kühles blau, zartes Rosa, warmes beige-peach und sanftes grün. Die Methode zeigte ihre Wirkung und ist die Basis für den prägnanten Look von echten Hollywood Ikonen.

So verpasste er nicht nur Rita Hayworth eine feurige rote Mähne (grün), sondern machte aus Norma Jeane Mortenson Marilyn Monroe und verpasste ihr die platinblonden Haare (blau), die sie zum weltberühmten Sexsymbol machten. Aber auch Judy Garland (beige) und Elizabeth Taylor (rosa) machten die Runde in seinem Studio. Diese Räume waren auch die Inspiration für meine Bilder, denn diese Räume gibt es noch!

Ich war vor einigen Jahren im The Hollywood Museum, habe mir die einzelnen Ikonen angeschaut, mit denen er zusammengearbeitet hat (mit wem eigentlich nicht?) und bin selbst mit einem Spiegel durch die Räume gegangen.
Ich sag mal so: Sollte ich jemals vor der Herausforderung stehen, einen Raum komplett in einer Farbe zu streichen, werde ich mich sicherlich nicht nur für die Farbe entscheiden, die mir persönlich gefällt, sondern mit der ich am meisten strahle, damit ich jedes Mal, wenn ich in den Spiegel schaue, ein bisschen mehr strahle.

Könnt ihr euch denken, welcher Raum am besten zu mir passt?

Das sind die Ikonen von Max Factor:

Facefinity Foundation (Vereint Primer, Concealer und Foundation in einem Produkt. Für einen makellosen Teint – den ganzen Tag.)

Miracle Touch Foundation (Die innovative Formulierung erzeugt den angesagten Weichzeichner-Effekt, erhält die Strahlkraft der Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit.)

Lip Butter (Die Colour Elixir Lip Butter von Max Factor vereint die Farbkraft und Haltbarkeit eines Lippenstifts mit der Präzision eines Lipliners und der pflegenden Feuchtigkeit eines Balms.)

Lipfinity (Mit dem Lipfinity Velvet Matte von Max Factor gelingt der matte Look im Handumdrehen. Die langanhaltende, intensive Formulierung verleiht den Lippen ein satin-mattes finish, das den ganzen Tag hält. Angereichert mit Kokosnuss und Vitamin E, vereint der Velvet Matte intensive Farben mit dem ultimativen Tragekomfort.)

Masterpiece Max Mascara (Der Bestseller für volle, dichte und perfekt definierte Wimpern.)

Max Factor x Edition F „Inspiring Voices“ Dinner (Fotos von Paula G. Vidal)

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Juni 5, 2019
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9 Kommentare

  1. Die Lip Butters und die Lipfinity-Farben verwende ich schon lange und noch bevor ich Visagistin wurde! Und auch bei der Foundation bin ich nur wegen dem Farbton nicht fündig geworden. Ich finde es schön, dass sie nicht alle 3 Monate wechselt, sondern schätze es inzwischen sehr, ein Produkt, das für mich funktioniert, immer und immer wieder – auch Jahre später – wieder nachkaufen zu können. In diesem Punkt war die Marke für mich zuverlässig und einfach verlässlich, und liefert immer die gleiche gute Qualität. Manchmal habe ich das Gefühl, dass diese Eigenschaften im ständigen Wechsel neuer, bunter Marken und marktschreierischer Neuheiten-Anpreisungen untergehen, doch es ist wie mit den stillen Menschen: oft sind sie in ihrer Präsenz und angenehmen Art viel wertvoller, als die schrillen, lauten Quatschköpfe, die nur kurz interessant sind. Man möchte doch eigentlich viel lieber diese stillen, zuverlässigen Menschen in seinem Leben haben, und dass sie von dort nicht mehr weggehen, oder?

    1. Was ein wunderschöner Vergleich!
      Und ja das stimmt: bei mir sind es auch eher die stillen Menschen die ich gerne die ganze Zeit um mich habe, wie beispielsweise meine Freundin oder mein Freund. So ist es auch teilweise mit Kleidung oder auch Make-up. Zuverlässigkeit ist der Schlüssel und so habe auch ich einen Concealer beispielsweise für mich entdeckt, den ich seit Jahren benutze und immer wieder nachkaufe <3

  2. Hallo Schönheit,
    hallo Masha!
    Was macht DICH schön?
    Wie Dein Haar links und rechts Dein Gesicht einrahmt.
    Deine zauberhaften grün-blauen Augen, die den Betrachter sehr wach anschauen.
    Dein zauberhaftes Lächeln, dass Du abundzu verschenkst.
    Dein toller Lippenstift, mit dem Du Deinen Mund schön betonst.
    Das wunderbare Timbre Deiner Sprechstimme ist ein wesentlicher Teil, der Deine Schönheit ausmacht.
    Danke, dass es Dich gibt.
    With love Andreas

  3. Hallo Masha,

    Wie bitte? Dass sie ja „nur“ eine Frau ist und ihre Meinung weniger wert ist, weil „sie ja eh nur Schminke im Kopf hat“. Wer so denkt hat Frau unterschätzt.
    Eine Tatsache ist: Wenn was gesagt werden soll, frag`ein Mann. Wenn was getan werden soll, frag`eine Frau.
    In diesem Sinne: Man sollte nue eine Frau unterschätzen, denn bringen nämlich Tatsachen auf dem Tisch.

    Liebe Grüße

    Laura T.

    1. Das Vorurteil „nur Schminke im Kopf“ zu haben, ist natürlich gerade im Kontext dieses Artikels witzig, geht es doch tatsächlich nur um Schminke.