Die Welt in unserer VerantwortungThe World is Our ResponsibilityМы в ответе за мир, в котором живем

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Unsere Welt ist im Arsch.
 
Ich frage mich, ob das schon immer so war und ich es früher einfach nicht so wahrgenommen habe oder ob wir einfach viel direkter an Informationen kommen, so dass vieles ans Tageslicht kommt, was früher keine Beachtung fand.
Doch egal, wie die Antwort auf diese Frage lautet, dass unsere Welt im Hier und Jetzt nicht mehr die ist, die ich zu kennen glaubte, ist leider ein trauriger Fakt.
Ein Drama jagt das nächste und ich fühle Entsetzen und Bedauern über das aktuelle Geschehen.
Wie soll es nur weitergehen?
 
Aus diesem Gefühl der eigenen Ohnmacht und Schutzlosigkeit entsteht immer mehr der Wunsch diesem Gefühl irgendwie zu entgegenzusteuern. Ich will helfen und ich will einen Beitrag leisten, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen. Selbst wenn mein eigener Beitrag nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein sollte. Am Ende sind es einzelne Tropfen, die einen Regenschauer ausmachen.
 
Wir sind keine Opfer und wir sollten uns nicht als solche sehen, sondern stattdessen aktiv werden.
Böses mit Gutem bekämpfen.
 
Schon als Kinder haben wir gelernt dass wir Helden brauchen, um diese Welt im Gleichgewicht zu halten. Und dass jeder ein Held sein kann. Ich kann keine riesigen Spinnennetze bauen und habe auch keine telepathischen Superkräfte, aber ich kenne auch sonst niemanden, der das kann.
Was ich allerdings kenne sind Helden. Alltagshelden. Menschen, die sich für andere Menschen, für Tiere, für Kinder und sich für die Umwelt einsetzen. Unsere Superkraft ist die Empathie und der Gerechtigkeitssinn. Nutzen wir unsere Kräfte doch und bündeln sie!

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Natürlich ist das leichter gesagt, als getan.
Dennoch glaube ich fest daran, dass jeder seinen kleinen Beitrag leisten kann.
 
Beispielsweise erreiche ich mit meinem Modeblog viele Menschen und kann dadurch gelegentlich auf Themen aufmerksam machen, die mir am Herzen liegen, auch oder grade dann, wenn sie nichts mit Mode zu tun haben. Außerdem versuche ich jeden Monat etwas zu spenden, meistens an unterschiedliche Vereine, fast immer für Kinder, Tiere oder konkrete Projekte und versuche immer wieder den Verein zu wechseln.
 
Allerdings rede ich da ungerne drüber. Sehr, sehr ungerne.
Aber warum eigentlich?
Sollten wir nicht öfter unser Schweigen brechen und von unseren besseren Eigenschaften sprechen?
 
In dem Moment, wo ich darüber rede fühlt sich das leider ein bisschen so an, als würde ich angeben oder mit der Moralkeule schwingen.
„Schaut alle her, was für ein toller Mensch ich doch bin!“
Doch das liegt nicht in meinem Sinn. Ich will kein Lob oder keine Aufmerksamkeit dafür. Ich mache es auch nicht, um Bewunderung zu ernten und vermutlich denken viele so wie ich, denn tatsächlich höre ich kaum jemanden darüber reden.
 
Außerdem gibt es dann noch gewisse Leser, die bei jeder guten Tat auch immer einen eigennützigen Hintergrund sehen und nervige Fragen stellen a la: „Und warum isst du dann Fleisch, wenn du gleichzeitig Geld für Tierorganisationen spendest?“. Es ist ein ätzendes Phänomen, mit dem vor allem Dariadaria zu kämpfen hat, deren Leser, obwohl sie bereits vegan und nachhaltig lebt und sich aktiv für eine bessere Welt einsetzt, immer noch ein Haar in der Suppe finden und einen Grund an ihr rumzumeckern. Als sie diesen Beitrag hier schrieb, hätte ich ihr am liebsten Beifall geklatscht.
Ich sag euch ganz ehrlich: genau solche Leute sind für mich der Grund über viele Dinge gar nicht erst zu reden oder darauf aufmerksam zu machen. Ich habe einfach keine Lust auf solche Leserkommentare.
 
Zu guter Letzt nerven mich diese Besserwisser, die mir dann erzählen, dass die ganzen Spenden eh nicht dort landen, wo sie landen sollen und sich zwielichtige Menschen das Geld in die eigene Tasche stecken und ihre erste-Klasse Flüge bezahlen, um abgelaufene Medikamente an Dritte Welt Länder zu verteilen. Dieser Schlag Mensch warnt mich vor Spenden, hat selbst aber auch keine Lösung für das Problem. Klar lieber gar nicht spenden und stattdessen meckern.
 
Ich meine, wie kann es denn sein, dass es zB. In der Modebranche normal ist Handtaschen im vierstelligen Bereich zu kaufen, aber nicht normal, jeden Monat etwas im zweistelligen zu spenden?
Ich verstehe, dass nicht jeder dazu in der Lage ist zu helfen, aber viele verstecken sich hinter blinden Ausreden und sind scheinbar geblendet von der Glitzerwelt, so dass sie nicht sehen, wie die Realität derer aussieht, bei denen es schon lange nicht mehr funkelt.

 
Was ist die Handtasche noch wert, wenn die Welt in Trümmern liegt?
 
Leider ist es tatsächlich ein Hindernis den richtigen Verein zu finden und zu unterstützen.
Mich nerven beispielsweise viele Vereine, die mir ständig hochwertige Post schicken (könnte man das Geld nicht besser anlegen??) und es verunsichert mich. Oftmals weiss ich nicht, ob das Geld auch tatsächlich dort ankommt, wo es gebraucht wird, oder ob damit nicht eher das Gegenteil bewirkt wird, wie man an dem Beispiel von Greenpeace sehen konnte, die Gelder verzockten und die Robbenjagd Industrie unterstützten.
Doch, auch wenn ich naiv klinge, ich glaube fest, dass es da draußen Vereine gibt, die tatsächlich Hilfe leisten und ich möchte die Menschen bei ihrer Arbeit unterstützen.
 
Denn wir sind keine Opfer, solange wir selbst bereit sind etwas zu opfern.
 
Zum gemeinnützigen Wohl würde ich euch deshalb bitten Vereine, denen ihr vertraut und wo ihr vielleicht selbst aktives Mitglied seid, als #vertrauvereine im Kommentarfeld zu hinterlassen, sodass sich jeder Leser ein Bild machen kann über die Spendenmöglichkeiten, statt mir massig Emails zu schicken, die ich vielleicht bemerke, vielleicht aber auch nicht. So haben wir alle was davon!
 
Die Zeit der Ausreden ist vorbei.
Jetzt liegt es an uns die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Our world is fucked.
 
I ask myself whether it’s always been that way and I’m only gradually waking up to this reality, or whether it’s to do with the fact that information reaches us so much faster and more directly, and as a result much more stuff comes to our attention that we would not have heard about before.
Whatever the answer, it is a sad truth that the world, here and now, is no longer the place I thought I knew.
 
One tragedy after the other. I am appalled and full of sorrow about all that’s going on.
Where will all this lead?
 
This feeling of helplessness and defenselessness nurtures the wish in me to act. I want to help and to make a contribution to make this world a better place. Even if my contribution turns out to be no more than a drop in the ocean. After all, every storm of change is made up of a multitude of such drops.
 
We are not victims, and we shouldn’t see ourselves that way.
We should be active, and fight the bad with the good.
 
As kids we all learned that we need heroes to keep the world in balance. We also learned that everyone can be a hero. I can’t weave huge spiderwebs and I don’t have any telepathic powers, and I don’t know anyone else who could claim they do. But that is not to say I don’t know any heros. I know every day heros. People who become active for others, for animals, for kids, for the environment. The superpower dormant in all of us is called empathy and a sense of justice. Let’s use these powers, let’s pool and focus them.

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Honestly, easier said than done.
Still, I believe from the bottom of my heart that each of us can make a small contribution.
 
In my case, I reach a lot of people with my fashion blog, which gives me a platform to raise awareness for issues that are close to my heart, even if they have nothing to do with fashion. I also try to donate some money every month, to a bunch of different organizations, usually working with kids, animals or other concrete projects. I try to change the charities I support after a while, as well.
 
I don’t enjoy talking about it much. As in, not at all.
Why is that?
Shouldn’t we break the silence on the good things we do for other more often?
 
The moment I write about my small contributions, I start suspecting myself of bragging or moralizing, which is both unfortunate and unhelpful. ‘Look, what an amazing person I am!’
That is genuinely not my intention with this. I am not posting this for the rewards of praise and attention. I don’t post it to ellicit admiration, I know full well that many of you think and act just like me, without making a big fuss. I’m pretty sure of that, despite the fact that I barely ever hear the subject breached anywhere.
 
What also makes me cautious is that posts like this one usually draw the odd comment insinuating that I’m doing everything I do because I get something out of it. These comments often come with remarks like: ‘And why do you eat meat if you’re also donating money to animal welfare organizations?’ It’s an irritating phenomenon, of which Daria Daria has seen a lot herself. She switched to a vegan and sustainable lifestyle, and still some readers will always find the fly in the ointment and will go out of their way to criticize her. Quite frankly, such comments are a big reason why often I don’t even bring some subjects up in the first place. Sometimes I just can’t put up with the hateful reactions.
 
What also gets on my nerves are these smart alecks that always seem to know for a fact that the donations don’t end up where they’re needed anyways, that dubious middlemen pocket the money, travel the world business class and eventually distribute expired drugs in the third world. This type of wiseguy always warns me of donating at all, without being able to provide any alternative themselves. To stop donating and whine instead, is that the solution?
 
I mean, how can it be that it’s normal in the fashion industry to buy handbags with four digit price tags, while at the same time it seems too much to spare a double digit amount for someone in need? I understand full well that not everyone is in a position to help and to contribute financially, but it’s also true that many are apparently so blinded by the world of glitter and glamour that they turn completely blind to the reality of others, in whose life nothing shines anymore.

 
How much is a handbag worth, when the world is in ruins?
 
I will concede that it can be difficult to find the right organization to donate to. For example, what really gets on my nerves are the ones that keep sending high quality mail-outs (isn’t there a better use for the money?). It makes me doubt. I’m often uncertain whether the money I donate arrives where it’s needed, like in that Greenpeace case, where money was squandered and the seal hunting industry supported.
I am aware of these things. Still, naive as it may sound, I do believe from the bottom of my heart that there are charities, NGOs and other organizations that provide genuine and honest help, and I want to support these people with their work.
 
We stop being victims the moment we start contributing unselfishly.
 
To our shared and common benefit, I would ask you to please let us all know about organizations you trust, that maybe you are an active member of, in the comment section marked #vertrauvereine (in German) and #trustedcharities (in English). It will give all of the readers of this blog some idea of what’s out there, and will be so much more efficient than writing me mails that I may or may not notice. Share your knowledge with all of us!
 
No more excuses.
The World is Our Responsibility.

Наш мир в беде
 
Я все чаще задаю себе вопрос: возможно, так было всегда, и я просто не замечала этого раньше, или это связано с тем, что сейчас информация поступает к нам намного быстрее, и многие вещи, которые раньше не привлекали к себе внимания, становятся явными?
Но каким бы ни был ответ, печальный факт остается фактом: наш мир здесь и сейчас уже не таков, каким я знала его раньше.
Одна трагедия следует за другой, и происходящее приводит меня в ужас.
К чему все это может привести?
 
Это ощущение собственной беспомощности и беззащитности вызывает у меня желание что-то предпринять, чтобы изменить ситуацию. Я хочу сделать что-то для того, чтобы наш мир стал лучше. Пусть мой вклад будет лишь каплей в море – в конце концов, именно из отдельных капель образуется проливной дождь!
 
Мы не жертвы и не хотим считать себя жертвами. Мы должны действовать и побеждать зло добром.
 
Когда мы были детьми, нас учили, что нам нужны герои для того, чтобы поддерживать равновесие в мире. И что каждый из нас может быть таким героем. Да, я не могу плести гигантскую паутину, у меня нет телепатических суперспособностей, и я не знаю никого, у кого бы они были. Но зато я знаю героев, которые являются таковыми в повседневной жизни. Людей, которые делают что-то для других людей, для животных, детей и окружающей среды. Наша суперспособность – это способность к сочувствию и чувство справедливости. Давайте использовать наши способности и объединять их!

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Конечно, легче сказать, чем сделать.
Но я твердо уверена в том, что каждый может внести свой небольшой вклад.
 
Например, с помощью моего блога я могу привлечь внимание множества людей к тем или иным темам, которые меня волнуют, даже если они никак не связаны с модой. Кроме того, почти каждый месяц я перечисляю какую-то сумму различным организациям, которые помогают детям, животным, или реализуют какие-то конкретные проекты.
 
Но я не люблю говорить об этом. Когда я пишу о том, что я сделала для других, я начинаю подозревать себя в хвастовстве или морализаторстве. Хотя на самом деле я делаю это вовсе не для того, чтобы меня похвалили или обратили на меня внимание. Кроме того, всегда находятся читатели, которые за каждым добрым делом видят стремление к собственной выгоде. Есть и такие доброжелатели, которые рассказывают мне о том, что пожертвования идут совсем не на те цели, на которые должны были бы пойти. Но эти люди, советуя мне воздержаться от пожертвований, не предлагают никакой альтернативы.

 
К сожалению, я действительно не всегда уверена в том, что деньги, которые я перечисляю той или иной организации, идут туда, куда следует. Например, у меня вызывают сомнения многие организации, которые посылают мне дорогостоящие буклеты (неужели нельзя найти лучшее применение деньгам?). Зачастую я не знаю, действительно ли деньги расходуются на то, на что нужно, а не на противоположные цели, как в случае с Greenpeace, когда собранные деньги направлялись на поддержку китобойного промысла.
Но, хотя это может показаться наивным, я твердо уверена в том, что существуют организации, которые действительно работают для благой цели, и я хотела бы поддержать этих людей в их работе.
 
Потому что мы не являемся жертвами, если мы сами готовы чем-то пожертвовать.
 
Поэтому сегодня я бы хотела предложить вам рассказать об организациях, которым вы доверяете и, возможно, активно участвуете в их деятельности, чтобы каждый читатель мог получить представление о том, как он может сделать мир лучше.
 
Время отговорок прошло.
Станет ли наш мир лучше – сейчас это зависит только от нас.

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28 Comments


  1. Hi Masha,

    Meine #trustedcharities sind das Münchner Tierheim und SOS Kinderdorf.

    Da ich auch viele Freunde im Ausland habe kam es auch schon zu Spenden in deren Heimatländern wie zB nach dem Erdbeben in Ecuador dieses Jahr.

    Und seit ca. 10 Jahren beteilige ich mich an Abgaben an das örtliche Frauenhaus – dies passiert ca. 1-2 mal im Jahr nachdem ausgemistet (va Kleidung aber auch Möbel oder Küchenutensilien) wurde.

    Gut erhaltene Bücher oder DVDs geben ich gerne an die lokale Bücherei ab, damit Andere sie wieder ausleihen können. Haben die keine Verwendung geht es entweder auf tauschticket oder bookcrossing.

    LG aus München

    Reply

  2. I’m in LOVE with this article. Everything you say is the exact same thing I think!

    Reply

  3. Ich unterstütze keinen einzigen Verein mit finanziellen Werten, und der Grund dafür ist – wie du es schon erwähnt hast – das Misstrauen: mein übergroßes Misstrauen in den Nicht-Missbrauch dieser Gelder. Es gibt wenig, das ich für verabscheuungswürdiger halte, als das.
    Ich spende nicht einmal mehr Blut, weil ich so endlos frustriert davon bin, dass es danach an Pharmafirmen verkauft wird, die in meiner persönlichen Rangordnung der schwer kritisierungswürdigen Institutionen gleich neben Banken und Versicherungen stehen.

    Dieses Verhalten ist ziemlich sicher nicht gut, nicht “richtig”, und es macht definitiv nichts besser. Ich weiß es, und doch kann ich mich (noch) nicht dagegen stemmen, diesen Organisationen ihr eigenes Tun nicht nachzutragen – jahrelang. Dieses Thema ist aber auch ein Punkt, an dem ich alleine an mir selbst arbeiten muss/soll/darf/kann/will.

    Mein persönlicher Versuch, die Welt etwas besser zu machen, ist daher eher “tätlich”, und bezieht sich insbesondere auf die Unterstützung von Maßnahmen zur Änderung unserer Geisteshaltung zu Konsum, und unserem Konsum selbst. Ich unterstütze Secondhand-Tauschmärkte und -Flohmärkte, versuche Bewusstsein für Wiederverwertung zu schaffen, Kleidung selbst auf kreative Art und Weise immer wieder neu zu tragen, und an mir selbst und meinem Konsumverhalten zu arbeiten. Es ist schwierig, dauert lange, ist frustrierend, und es ist steinig. Ich würde es gerne mit einem Bild beschreiben, das ich dazu im Kopf habe: Es ist wie ein steiler Wanderweg auf schroffe Klippen hinauf, jeder Schritt kann unsicher sein, und es besteht fast ständig die Gefahr, wieder nach unten zu fallen, an den Anfang, und sich dabei womöglich auch noch wehzutun. Obwohl das Ziel von Nebelwolken umhangen ist, und ich es nicht klar sehen kann, obwohl mir heiß und kalt ist und ich Durst habe, setze ich trotzdem einen Fuß vor den anderen – mal schneller, mal weniger schnell, aber immer stetig. Denn ich glaube fest daran, dass im Nebel mein Ziel liegt, und dass es ein gutes und richtiges Ziel ist. Ein Ziel, das alle Mühen lohnt.

    Reply

  4. Ein toller Beitrag. Ich finde es persönlich super, dass du auch dieses Thema ansprichst. SOnntagsposts bieten ja geraade für sowas Platz.
    Ich persönlich finde es nicht unbedingt wichtig, dass jeder Mensch etwas spenden muss. Nicht alle haben die Möglichkeit. Ich finde nur, dass jeder das Beste geben sollte, um ein guter Mensch zu sein. Es wird von keinem verlangt, in allen Bereichen ein Vorbild zu sein. Die Welt wird auch mit kleinen Schritten ein Stück weit besser. Hauptsache man wagt den ersten Schritt. Sei es, dass man beim Einkaufen auf Mülltüten verzichten, kein Fleisch mehr isst, etwas spendet oder für die ältere Nachbarin den Einkauf erledigt oder die Blumen gießt. Keiner ist perfekt.

    Reply

    1. Ich mag diese Geisteshaltung sehr! Jeder hat immer die Chance und Möglichkeit, etwas zu verbessern. Wir haben sogar die Macht, etwas zum Besseren zu ändern. Los doch, tun wir’s!

      Reply

  5. Liebe Masha,

    ein toller Post. Die Gewalttaten und die Ungerechtigkeit im der Welt sind nicht mehr auszuhalten. Ich möchte mich ungern an dieser Stelle hineinsteigern. In jedem Fall gebe ich Recht: Menschen, die nichts tun und dann dennoch meckern oder Dinge besser wissen, sind die Aufmerksamkeit nicht wert. Aufgrund dieser Menschen und deren Kommentare sollte man niemals aufhören über die wichtigen Dinge zu schreiben. Wegsehen, nur weil andere Menschen nicht argumentieren, sondern nur keifen, können, ist keine Lösung. Aus diesem Grund bitte ich all jene Blogger – nebst Dir, weiterhin über diese Themen zu berichten, vor allem Denkanstöße zu geben. Denn seine Gedanken dafür aufzubringen, ist bereits der erste wichtige Schritt!

    Twaja Nastja

    PS: Für diejenigen, die finanzielle Hilfe nicht aufbringen können, ist Blut- oder Knochenmarkspenden eine Option. Zudem gibt es sehr schöne ehrenamtliche Tätigkeiten, zum Beispiel Vorlesepatenschaft in Stadtbibliotheken, die mehr wert sein können als ein Euro.

    Reply

  6. Wunderbarer Beitrag – Nizza, München, Würzburg, Ansbach,…
    ich kann es immer noch nicht glauben.

    Dennoch sollten wir uns unserer Freiheit nicht berauben lassen – und versuchen das Leben zu genießen!

    PS: Wunderbare Bilder”!

    Reply

    1. Du weißt aber hoffentlich, dass die Aneinanderreihung der Städte so etwas zweckentfremdet ist? ;-) Es ist ein Unterschied, ob es sich um eine politisch/religiös motivierte Terrortat oder einen Amoklauf eines wahrscheinlich psychisch erkrankten Einzeltäters handelt. Lg, Maddie

      Reply

  7. So ein toller Beitrag und passend zum Post atemberaubende Bilder von dir!

    Reply

  8. Ein toller Post, liebe Masha! Du hast total Recht mit dem, was du schreibst. Die Welt ist so kaputt und jeder von uns sollte wenigstens versuchen, etwas zu tun und versuchen, zu helfen. Ich finde es toll, dass du spendest und dich für verschiedene Hilfsprojekte einsetzt. Mach weiter so und lass dich nicht von negativen Kommentaren und Menschen beeinflussen!
    So ganz nebenbei: Die Bilder zu diesem Post sind mal wieder super schön geworden. <3

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://themarquisediamond.de/

    Reply

  9. Liebe Masha,

    es war nicht lange her, da habe ich viele Herzen, die über Mode bloggen, verurteilt. Weil mein Herz nicht verstanden hat. Und es auch nicht verstehen wollte, warum es einzig und allein nur darum geht, wie man sich kleidet. Das Neid und Eifersucht dabei auch eine Rolle gespielt haben – mag ich nicht leugnen. Das Herz von deinem Blog allerdings – verzaubert mich. Ich finde, das du eine großartige Persönlichkeit bist, die mit Stolz ihr Herz nach außen tragen sollte – egal um welches Thema es sich handelt.

    Weil du folgendes erkannt hast:

    “Das Schönste Kleid was du tragen kannst,
    ist jenes , was nicht dein physischer Körper trägt
    – sondern dein Herz.”

    Du bist die Einzige Modebloggerin, die ich verfolge. Weil man merkt, das du ein feines Herz hast.

    Du bist nicht wie die anderen.

    Als mir das Schicksal vor einem Jahr, das liebste Herz, was ich hatte wegnahm – war ich zutiefst verletzt und unglücklich. Bis mir mein Herz eben diesen Schicksalsschlag, wie ein verlorenes Puzzle Teil in die Hand gelegt hat. Ich habe gestern mein Praktikum in einer betreuten Wohngemeinschaft, für Demenz erkrankte Senioren (in verschiedenen Stufen) beendet.

    Ab dem 1. August werde ich dort anfangen zu arbeiten und eine Umschulung zur Betreuerin machen. Viele auch einige meiner Familienmitglieder sind zu mir gekommen und haben mir gesagt, das sie selber es nicht fertig bringen könnten, Senioren zu pflegen. Ich habe sie nicht nach ihrer Meinung gefragt, aber sie wurde mir aufgedrängt. Ich kann für meinen Teil nur sagen, das ich es schade finde, das sich viele nicht vorstellen können, einen solchen Beruf auszuüben. Aber ich gehe damit nicht hausieren.

    Ich widme es deinem Herzen- deinem Blog. Weil ich das Gefühl habe, das du mich verstehen kannst. Ich habe, das erste Mal in meinem Leben, das Gefühl, etwas wirklich sinnvolles in meinem Leben zu machen. Und dennoch fühle ich mich nicht wie eine Heldin (wie du es so süß beschreibst) bloß weil ich eine alte Dame dazu verhelfe, die Hose an und aus zu ziehen. Sie zu pflegen oder daran zu denken ihr beim “Zu-Bett-GEHEN”, das Licht anzulassen, damit sie sich im Dunkeln nicht fürchten muss. Aber ich weiß nun, wie sich GLÜCKSELIGKEIT anfühlt. In dem Moment wo du etwas gibst, kriegst du etwas wieder zurück:

    Ein dankbares Gesicht – das ein Lächeln unterstreicht. Ich frage dich, liebe Masha, gibt es etwas wundervolleres – als ein Moment, an dem man sich von ganzem Herzen für etwas bedankt?

    In dem Sinne möchte ich mich bei dir für einen wundervollen Blog bedanken, der mich schon sehr oft im Herzen berührt hat. Spende weiter. Liebe weiter. Schreie weiter. Kämpfe weiter. Blogge weiter. Schreibe weiter.

    “Pflanze Bäume an Stellen – die zum scheitern verurteilt sind.”

    Aber bitte höre niemals auf so stark und cool zu sein- wie jetzt gerade.

    *knicks* Dankeschön.

    Reply

    1. Hallo Daisy,

      mir ging dein Kommentar grade total nahe!

      Ich finde es wunderbar zu hören, dass du deine Berufung gefunden hast und ich finde, dass es eine Schande ist, dass soziale Berufe so abgestuft werden. Es ekelt mich regelrecht an. Ich hoffe du kannst da drüberstehen.

      Ich möchte mich deswegen auch bei dir bedanken:
      1. für die lieben Worte und die schlagartig bessere Laune dadurch und
      2. für dein soziales Engagement!
      Danke!

      Liebste Grüße,
      Masha

      Reply

    2. Hallo Daisy und Masha,
      ich möchte auch hier kurz was anmerken, Daisy, ich finde es wunderbar, was Du schreibst und wie Du Dein Leben umgestaltet hast und es ist ein Jammer, dass soziale Berufe so geringgeschätzt werden: sowohl vom Ansehen in der Gesellschaft, als auch von der Vergütung her.
      Masha, ich finde es sehr gut, dass Du Diesen Beitrag hier schreibst, denn er ist wichtig und richtig und erreicht viele, die sich evtl sonst nicht damit auseinandersetzen.
      Und man kann – sofern eigene Kapazitäten frei – auch selbst etwas kleines im Alltag tun (ohne “klassisch” zu spenden), was einen selbst und andere bereichert, wie von Daisy beschrieben. Wie bei Daisy wurde auch mein Leben durch einen schrecklichen Verlust in seinen Grundfesten erschüttert und so kam es, dass ich plötzlich u.a. ein Haus besaß, welches ich an die Kommune vermietet habe zur Unterbringung von Flüchtlingen (da könnten u.U. hämische Kommentare kommen á la “Ha, sie kriegt ja Geld dafür!”) und ich habe somit mehrere syrische Familien mit kleinen und größeren Kindern kennengelernt und habe an ihrem Leben Teil wie sie an meinem. Ich besorge im Freundes- und Kollegenkreis Sachspenden (Möbel, Kleider, Hausrat etc.), helfe beim Deutschlernen, mache Hausaufgaben mit ihnen, spiele mit den Kindern, gehe mit ihnen schwimmen, mache Ausflüge, helfe beim Einkaufen, Papierkram, erkläre Deutschland und wie wir hier leben und warum hier manches so ist, wie es ist, usw. Auch die Kommunikation mit Nachbarn u.a. Menschen, die kritisch eingestellt waren, gehört dazu, Vorurteile abbauen, Ängste nehmen, Nähe schaffen, Kontakte ermöglichen.
      Beruflich möchte auch ich eines Tages umsatteln und Trauerbegleiterin werden. Das ist genauso wichtig wie der Beruf der Hebamme.
      Spenden können auch Sachspenden sein, an bedürftige Menschen in eurer Umgebung, Zeitspenden an Menschen, die einsam sind, krank, fremd o.ä. Oder regionale Einrichtungen wie Flüchtlingshilfevereine oder lokale Ärzteteams, die sich unentgeldlich um Obdachlose kümmern, all sowas kann man unterstützen und oftmals miterleben, wo und wie die Spende ankommt.
      Es gibt also wirklich keine Ausrede, wie Masha so richtig sagt. Jede/r kann die Welt jeden Tag besser machen – und sich selbst damit beschenken!

      Reply

  10. Falls jemand gerne NGOs unterstützen möchte, aber noch keine Ahnung hat wen am besten:
    Ärzte ohne Grenzen & Amnesty International.
    Beides Organisationen, die vor allem in der jetztigen Zeit auf Spenden angewiesen sind. Man bekommt auch regelmäßg Updates davon für welche Projekte die Spenden genutzt wurden und der monatliche Beitag ist frei wählbar. 10 Euro im Monat für einen guten Zweck tuen dem Geldbeutel nicht weh :)

    Reply

  11. Was für ein unglaublich berührender und beeindruckender Beitrag! Ich habe während des Lesens Gänsehaut am ganzen Körper bekommen.
    Viele der Blogger trauen sich nicht zu solch einem Statement, weil man es nun mal nie allen Recht machen kann – aber muss man das? Nein, es ist schlicht unmöglich. Ich bewundere dich für deinen Mut, das Offensichtliche auszusprechen, was jedoch sonst immer nur hinter vorgehobener Hand getuschelt wird.
    Großartig!

    Liebe Grüße, Anna

    http://itsannasophie.blogspot.de/

    Reply

  12. Beautiful written post Masha! I have to agree with you that once in while one has to say openly the actions of kindness one undertakes. It does in a way sound bragging but on the other hand motivating.
    At least for me. Kindness is contagious and well as cruelness (sadly).
    Much love,
    T.
    https://tbymallano.wordpress.com/

    Reply

  13. Liebe Masha

    Ich finde es toll, dass Du dich in deinen Sonntagsposts auch so wichtigen Themen, wie sozialer Verantwortung widmest. Es stimmt leider, dass sich in unseren Breitengraden viele tragische Vorfälle gehäuft haben, die einem das Gefühl geben, die Welt sei noch mehr kaputt, als sie es eh schon ist. Dennoch ist es sehr positiv, dass aus diesem Sentiment ein Antrieb entsteht, helfen und sich sozial organisieren zu wollen.

    Ich wohne selbst in Berlin und finde dass die Arche hier ganz tolle Arbeit leistet. Die Art von Arbeit, die dort geleistet wird, ist sehr hands-on und großteils unbürokratisch, die Art der Hilfe ist konkret und langfristig ausgelegt.

    Das tolle an der Arche ist, dass es dort viele Menschen gibt, die ehrenamtlich für den Verein arbeiten bzw. aushelfen, wenn die Gelegenheit aufkommt. Mir gefällt das Konzept ehrenamtlicher Arbeit sehr gut, da es uns alle dazu befähigt, Hilfe zu leisten und zwar ohne Geld zu spenden. Ich bin der Meinung, dass es jedem selbst überlassen ist, ob und wie viel man von seinen finanziellen Mitteln für Handtaschen und ob und wie viel man für Spenden ausgibt und würde mir niemals anmaßen, über meine Mitmenschen in diesem Hinblick zu urteilen.

    Hier in Deutschland geht es den meisten von uns – ob mit oder ohne Chloé-Handtasche– sehr gut und ich finde es persönlich wichtig, an dieser Stelle zu erwähnen, dass die Möglichkeiten zu helfen vielfach sind und jeder von uns irgendeine Art Beitrag leisten kann, wenn der Wille dazu nur da ist. Insofern… #vertrauverein Arche e.V. und uns allen noch einen tollen Sonntag!

    Nina von http://www.lanalankowski.com

    Reply

  14. Ich find es schön, dass du solche Themen ansprichst und werde mir garantiert in den Leserkomentaren Hilfsorganisationen merken. Auf fb hatte einmal Jessica Mercedes von jemerced.com auf einen kranken Jungen aufmerksam gemacht und dank ihrer follower haben wir es geschafft und er kann sich nun in den USA eine lebensrettende Op leisten. Genauso sollte die große Reichweite von Bloggern genutzt werden :) da weiß man wo das Geld hinkommt :) Liebe grüße!

    http://www.Redchillilounge.com

    Reply

  15. Ich habe mal einen Verein markiert :) Bei FB.
    Tierengel Bulgarien: Hunde werden dort vermittelt und ich bin sicher du könntest auch ohne Geld helfen, einfach da du die Beiträge teilst :)
    Tiere aus Tötungsstationen zu retten und ihnen ein neues Zuhause zugeben mag für viele keine große Priorität haben, aber ich denke auch solche kleinen Dinge tragen dazu bei die Welt und sein eigenes Leben etwas besser zu machen. Meine Wuffine habe ich auch aus dem Tierheim und könnte dank ihr nicht glücklicher sein, als Hundemama.

    Liebst
    Justine
    http://www.justinewynnegacy.de/

    Reply

  16. #vertrauvereine : IJM, die haben meiner Meinung nach ein tolles Programm um gegen Sklavenhandel vorzugehen. Es gibt so unglaublich viele Menschen die versklavt werden, auch viel zu viele Kinder. In dieser Organisation arbeiten Anwälte, Sozialarbeiter und Polizisten zusammen. Die Polizisten finden raus wo Sklaven sind und befreien diese, die Sozialarbeiter kümmern sich dann um die Befreiten und die Anwälte sorgen dafür dass die Täter auch wirklich bestraft werden und helfen somit auch mit das Rechtssystem zu verbessern. Toll finde ich dass man auf ihrer Facebookseite immer wieder informiert wird, wo sie gerade Menschen befreit haben. Zu dem kann man auf ihrer Homepage sehen, was ein bestimmter Geldbetrag ausrichten kann.

    Reply

  17. Wahnsinnig guter Beitrag. Danke Masha! Das musste gesagt werden. Du bist so ein Vorbild und hiermit noch mehr!
    Ich habe selbst einen Monat lang als Fundraiser gearbeitet, für die Kinderhilfsorganisation PLAN. Es war ein sehr harter Job und jeden Tag hatte ich mit unglaublich viel Zurückweisung und gehässigen Kommentaren zu kämpfen- von genau den Leuten, die auch keine andere Lösung für das Problem haben.
    Ich habe mich sehr viel mit der Organisation auseinandergesetzt und muss sagen, dass ich sie immer wieder unterstützen würde. Erst neuerdings ist Plan in Plakat- und Fernsehwerbung zu sehen, welche von Prominenten gesponsert wurde. Außerdem bringen sie einmal im Jahr eine Übersicht raus, wo aufgelistet ist, wo jeder einzelne Cent hingeht. Das schafft Transparenz und Vertrauen. Außerdem! Worauf man immer achten sollte, ist das DZI-Spendensiegel. Das wird nur an besonders transparente, wirtschaftlich sparsame Organisationen (zur Zeit 230 von Tausenden Hilfsorganisationen) verliehen. Also: #vertrauverein Plan Deutschland <3

    Reply

    1. Hi Charly,

      danke für deinen Hinweis! Ich habe mich vorhin mal damit auseinandergesetzt und direkt mal was gespendet!

      Das mit dem DZI Siegeln wusste ich nicht! Ich werde in Zukunft vermehrt darauf achten!

      Reply

  18. Hallo liebe Masha,

    es ist toll und bewundernswert, dass du deine Medienpräsenz so oft nutzt, um solche Themen zu beleuchten und dabei immer ehrlich und selbstreflektiert bist. Das beeindruckt mich jedes Mal wieder!

    Was mich allerdings wundert, und nimm das jetzt bitte nicht als bösgemeint, sondern einfach als Gedanken meinerseits auf, weshalb auch in solchen Posts immer wieder vielw oder nur Fotos von dir selbst zu sehen sind. Das wirkt irgendwie deplatziert, finde ich, weil du dazu aufrufst, nicht so egoistisch und egozentrisch zu sein, und zur Untermauerung Bilder, die nur dich im Zentrum haben, postest.

    Wie gesagt, nur ein Gedanke.
    Trotzdem toller Post!

    Liebste Grüße
    Miriam

    Reply

    1. Ich finde die Fotos passen mega gut dazu! :)
      Schließlich schaut sie auf fast allen Fotos nachdenklich aus. Meiner Meinung nach eine schöne Untermalung.

      XX

      Reply

  19. Wow, super Beitrag mit einer tollen Message!!
    Es ist wirklich sehr verunsichernd, wenn man einem Verein etwas spendet & dann sowas raus kommt wie bei Greenpeace. Da fragt man sich dann schon, ob es auch bei anderen so läuft. Das mit der teuren Werbung ist mir auch schon aufgefallen. Wenn man einmal irgendwohin spendet bekommt man ständig Karten & Co. geschickt, die echt hochwertig aussehen mit der bitte nochmal zu spenden. Klar, wollen die einen einfach um Hilfe bitten, aber wenn das Geld wie gesagt dann nicht da ankommt, wo man es als Spender denkt, dann vergeht es einen dann doch. :/

    Hmm, teure Handtaschen kann sich eh nicht jeder kaufen, ich selbst bin auch eher so die Person, die dann Designertaschen eher gebraucht kauft, wenn überhaupt. Aber wenn man das Geld hätte eine nagelneue zu kaufen, würde ich es auch nicht tun, da man einfach oft für den Namen zahlt & die Taschen dann nicht immer hochwertiger sind wie ihre günstigeren Schwestern. Vor allem würde ich, wenn ich so viel Geld hätte 2000 Euro für eine Tasche auszugeben dann eher schauen, wo sie hergestellt wird, unter welchen Arbeitsumständen etc. weil ganz ehrlich, wenn man eh so viel Geld ausgibt, dann würde ich lieber gleich ein Unternehmen auswählen, dass die Mitarbeiter gut bezahlt und auf unsere Ressourcen achtet. Oft stellen Marken unter den gleichen Bedingungen her, wie ihre “günstigen” Kollegen. Da frage ich mich ja immer, ob ich wirklich für die Aufschrift, also das Logo so viel mehr Geld ausgeben möchte, wenn die Arbeitsbedingungen nicht mal besser sind?! Eine Freundin hat z.B mal bei Takko gearbeitet und mitbekommen, dass die Takko Klamotten in der gleichen Farbrik wie die von Esprit hergestellt & verarbeitet werden. Finde ich irgendwie ziemlich krass, da die Preisdifferenz der beiden “Marken” ja ziemlich weit auseinander liegt. :/ Gerade in der Bloggerszene kommt es mir bei manchen so vor, als ob sie einfach ein kleiner Mitläufer sind, wenn es um Designerklamotten & Taschen geht. Sonst kaufen viele z.B auch bei Primark und Co. aber dadurch weil eben die großen Blogger sich das leisten können oder oft zugeschickt bekommen, fühlen sie sich dann unter dem Druck auch solche teuren Täschen zu kaufen. Ist auf völlig legitim und schließlich kann jeder mit seinem Geld machen was er möchte, dennoch sollte man sich echt fragen: “Warum möchte ich die Tasche? Finde ich sie wirklich schön und brauche sie oder möchte ich nur dazugehören?”

    Soll jetzt absolut kein Angriff auf irgendjemand sein, ganz im Gegenteil. :)
    Mein Kommentar soll die Leute einfach mal ein bisschen zum Nachdenken anregen.

    Ich find es soooooo gut, dass du solche Themen aufgreifst! Das machen leider nicht viele der großen, zeigt mal wieder warum du auf dem Thron gehörst! QUEEN! ♥♥♥

    XX,
    http://www.ChristinaKey.com

    Reply
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