Background Stories

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ich kann mich an deinen geruch erinnern. an jede pore. an deine stimme. den geschmack deiner haut. diese eine stelle an deinem hinterkopf, wo der daumen genau reinpasst. an jede eigenart. deine eigenwilligen ausschweifenden handbewegungen. dein gesichtsausdruck, wenn du sauer bist. dein gesichtsausdruck, wenn du nur so tust. Und auch deine silhouette könnte ich von tausend anderen unterscheiden. all diese dinge sind dauerpräsent in meinem kopf. und dennoch.
dennoch habe ich gelernt, dich loszulassen, dich zuzulassen. ich lasse alles zu, jeglichen schmerz, jegliche trauer, jegliche enttäuschung und wut. Nein, das hier ist keine liebesgeschichte mit happy end. zumindest nicht für uns zwei als paar. und diese erkenntnis hat gedauert. erst als ich aufhörte dagegen zu kämpfen, als ich aufhörte mich abzulenken und den schmerz zu betäuben. die kontrolle abzugeben und einzusehen, dass es eben dinge im leben gibt, die kann man nicht beeinflussen. egal, wie sehr man es will. egal, wie sehr du dran festhälst. und egal, wie sehr du das alles nicht einfach hinnehmen willst. erst dann konnte ich frieden schliessen. mit dir. mit uns. in mir.. 
manchmal gilt es tatsächlich aufzugeben. loszulassen. gehenzulassen. selbst zu gehen. 
ja, bis ich das tatsächlich verinnerlicht habe, hat es gedauert.
so lange musste ich eben scheisse fressen. 
aber du kannst das schicksal nicht beeinflussen und in diesem moment habe ich frieden geschlossen.
ich bin nun friedlich, ja und glücklich. und stark.
ich kann meinen wunden beim heilen zusehen.
 
Hintergrund:
dieser blog handelt viel von einem jungen mann, nennen wir ihn mal lenn, und es ist nun über ein jahr her, dass er mir das herz wirklich so richtig zerbrochen hat. 
er war meine erste wirklich große liebe, mein mann, mein gegenstück. jemand, wie ich, vom gleichen schlag. ich habe ich tatsächlich über alles geliebt. 
diesen blog habe ich angefangen, da haben wir uns grade getrennt. seitdem verfolgen über 600 leser diese liebesgeschichte ohne happy end.
in dieser zeit habe ich ihn geliebt, gehasst, verachtet, wegen ihm dumme dinge getan, falsche entscheidungen getroffen, mich von ihm demütigen lassen, getrauert und literweise tränen geweint. 
wir hatten es noch paar mal im letzten jahr probiert und noch lange kontakt gehalten. er hat mich einfach nicht losgelassen, denn sobald es mir wieder besser ging, hat er sich gemeldet und mich wieder rückwärts fallen lassen, damit ich auch ja nicht über ihn hinwegkomme. dabei hat er in der zwischenzeit  auch wieder seit kurzem eine freundin, tja und auch ich habe mich hier und da mit männern probiert. bisher leider erfolglos.
im nachhinein kenne ich den wahren grund der trennung bis heute nicht. es passierte sehr plötzlich und aus heiterem himmel.
heutzutage habe ich mich wirklich sehr geändert und es ist traurig, dass ich ihm das nie wieder beweisen werden können. 
ich habe unsere beziehung immer für selbstverständlich gehalten und nie gedacht, sie könnte auch mal zuende gehen.
im nachhinein wünschte ich mir ich hätte den moment erkannt, an dem er mir anfing zu entgleiten, hätte mehr an der beziehung gearbeitet und weniger den verletzten stolz raushängen lassen.
dinge, die man sich im nachhinein vorwirft, selbst wenn alle sagen, du hättest doch immer dein bestes getan und wärst stets eine fantastische freundin gewesen. 
denn er hat die beste freundin verdient, auch wenn ich das scheinbar nicht für ihn war. 
deshalb mein rat an all diejenigen die meinen blog verfolgen:
macht es besser. seid immer der beste freundin/die beste freundin für euren partner.
ich weiss, das ist manchmal schwer, aber wenn man nicht tatsächlich sein allerallerbestes gibt, wirft man sich eben dieses noch lange vor.. 
zeigt eurem partner, dass ihr ihn liebt und haltet nichts für selbstverständlich oder ewig. 
nichts ist schlimmer, als die ungewissheit nach der frage ob es vielleicht geklappt hätte, wenn man ein bisschen mehr an sich gearbeitet hätte.

ich weiss jetzt, der nächste, der es schafft diesen platz in meinem herzen einzunehmen, den dieser lenn einnahm,  für den werde ich die beste freundin sein,
den lasse ich nicht mehr los. 
 

// There are things, that we don’t want to happen, but have to accept. Things, we don’t want to know, but have to learn. And people we can’t live without, but have to let go.

August 16, 2011
Category - Gedanken
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