2018 – meine Highlights

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2018 war ein intensives Jahr und sicherlich auch eins, auf das ich mit etwas Abstand mit Freude zurückblicken werde.



In meinem letzten Post habe eine persönliche Zusammenfassung geschrieben, was das Jahr 2018 mit mir gemacht hat. Als ich den Beitrag schrieb, war ich in einer Art inneren Rastlosigkeit, die mich sehr emotional werden ließ. Jetzt, ein paar Tage später und wesentlich entspannter, fällt mir der Schritt leichter auf das Jahr zurückzublicken, es zu bewerten und nach vorn auf das Jahr 2019 zu blicken und damit auf eine unbestimmte Zukunft, die aber trotzdem zu Teilen in meinen Händen liegt. Doch bevor ich euch von meinen Zielen für die Zukunft erzähle, möchte ich über die bereits erreichten Ziele sprechen, mich kurz über die guten Sachen des Jahres 2018 freuen und euch hoffentlich zeigen, dass man Vorsätze sehr wohl auch das ganze Jahr über einhalten kann.

Es ist nur eine Frage der Motivation.

2018 – worauf ich dieses Jahr stolz bin

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Meine sportlichen Leistungen

Obwohl ich seit nun mittlerweile 2 Jahren mehrmals die Woche Sport mache, ist das für mich noch immer eine große Sache. Denn obwohl es zur Routine geworden ist, ist es trotzdem jedes Mal aufs Neue ein Überwindung für mich – da ich mich jedes Mal verausgabe. Mich selbst zu challengen, gehört für mich irgendwie dazu. Dass ich dieses Jahr auch angefangen habe zu joggen ist für mich ein neues Lebensgefühl. Fast jedes Wochenende habe ich es im letzten halben Jahr geschafft mich für einige Kilometer aus dem Haus zu quälen – ja auch bei diesen Wetterbedingungen. Tatsächlich beginnt mir das Joggen fast schon Spass zu machen und hat teilweise sogar eine therapierende Wirkung auf mich gehabt. Diese eine Stunde in der man Laufen geht wirkt ein bisschen wie Schlaf: plötzlich betrachtet man die Situation aus einer neuen Perspektive und die Dinge stehen nicht mehr ganz so schlimm. Obwohl es jedes Mal aufs Neue eine echte Überwindung ist, so ist der Sport mittlerweile ein so fester Teil meines Lebens, dass ich freiwillig auch nicht mehr darauf verzichten möchte. Alle, die sich vorgenommen haben im kommenden Jahr mehr Sport zu machen: macht es unbedingt! Zieht es durch! Kaum etwas fühlt sich am Ende des Jahres sooo gut an!

Ein tolles Team

Hinter den Kulissen war es ein Wechselbad der Gefühle, doch mit einem neuen Team kam auch neuer Auftrieb. Tatsächlich bin ich unendlich froh ein so wunderbares Team an meiner Seite zu wissen und einen Manager, dem ich vertraue und mit dem ich befreundet bin. Privates und Berufliches miteinander zu vereinen ist manchmal eine komplizierte Angelegenheit, aber ich bin froh, dass wir das ziemlich gut unter einen Hut bekommen und unser kleines, aber feines Team immer weiter erweitern und so ein kreatives Netzwerk aus tollen Leuten in Berlin schaffen, mit denen sich Arbeit nicht nach Arbeit anfühlt.

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Ich wurde das Gesicht von MAC

Es bleibt beruflich. In diesem Jahr hatte ich einige krasse Kooperationen. Eine davon war meine Zusammenarbeit mit MAC.
Ich wurde MAC Gesicht!! Das Video, das wir in Paris geschossen haben, wurde auf Instagram rauf und runter gespielt und ich habe mich unendlich gefreut so viel positives Feedback zu bekommen und nun auch ein Teil der MAC-Familie sein zu dürfen!

Ich durfte in einem Film mitspielen

Ok – in einem Kurzfilm. Trotzdem eine große Sache für mich, denn „Entering Red“ der Kurzfilm von Campari und die Jahreskampagne gleicht einer Hollywood Produktion – mit Hollywood Schauspielern. Das erste Mal in meinem Leben durfte ich hinter die Kulissen blicken und Teil eines so großen Projektes sein. Außerdem geht meine Rolle über die eines Komparsen ein wenig hinaus – aber das werdet ihr ja sehen, wenn ich das Video final enthüllen darf!

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Ich durfte Produkte designen.

Eigene Produkte! Wer träumt nicht davon?
Für mich wurde dieser Traum erneut wahr: zum Einen habe ich Schmuck designed – eine Kollektion inspiriert von der Natur, auf die ich wirklich sehr stolz bin und die ich sehr sehr gern trage.
Zum Anderen habe ich meine eigene Brille designt. Und ich finde sie so toll, dass ich nie wieder eine andere tragen möchte. Sie ist stylish, passt zu meinen Looks und mit großen Gläsern ausgestattet, was ich persönlich angenehmer finde, als kleine Gläser, wo ich immer unscharf über den Rand schauen kann. Etwas eigenes zu haben, das man gestaltet hat ist tatsächlich ein Highlight!

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Ich durfte Editorials machen!

Wie stolz war ich, als ich für die Elle Korea nach Seoul eingeflogen wurde, um dort mit inspirierende Menschen für die Elle zu shooten. Alle Bilder wurden analog geshootet – eine echte Herausforderung. Digital, aber nicht weniger herausfordernd ist die Strecke in der aktuellen Ramps – einem Automagazin, in dem ich als russische Spionin der 60er in einem heißen Porsche Schlitten durch die Gegend düse. Die Bilder? Zeige ich euch noch!

Porsche als Langzeitpartner!

Ich habe in diesem Jahr eine Jahreskooperation mit Porsche unterschrieben! Was ein geiler Partner und Meilenstein! Im Rahmen dessen durfte ich nicht nur auf die Reise mit Porsche gehen, sondern durfte am Opernball teilnehmen und das Who is Who von Porsche kennenlernen. Diese Zusammenarbeit gehört sicherlich zu meinen größten Freuden im nächsten Jahr!

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Nach so viel beruflichen Zielen habe ich es auch geschaffte ein privates Ziel, das ich mir Jahr für Jahr vorgenommen habe (und es natürlich nicht umgesetzt habe) auch zu verwirklichen: ich habe ein Privatleben! Bestimmt sind die ein oder anderen grade stutzig geworden, aber für mich ist das wirklich eine große Sache. Tatsächlich ist die Vereinbarkeit von Privatem und Beruflichem ein großes Problem unserer Generation und deswegen ist es umso wichtiger Prioritäten neu zu setzen und öfter im Moment zu leben. Nachdem ich jahrelang mein Privatleben hinten angestellt habe oder es öffentlich breitgetreten habe, bis von dem Begriff „privat“ nichts mehr blieb, habe ich in diesem Jahr die Prioritäten anders gesetzt und vergleichsweise viel Zeit mit meinem Partner verbracht. Wir sind gemeinsam in Museen gegangen, auf Open Airs und Festivals und haben vor allem eins gemacht: das Leben und die Zweisamkeit genossen. Was kann man mehr vom Leben wollen?

Weniger, dafür besser reisen

Ja, auch dieses Ziel wird den ein oder anderen stutzig gemacht haben, denn was ist verkehrt am vielen Reisen? Zum Einen bringt es Unruhe in den Alltag, wenn es nur ein ganz kurzer Kurztrip ist. Es lohnt sich einfach nicht für einen Tag irgendwohin zu reisen, da man vermutlich mehr Zeit unterwegs, als am Ort selbst verbringt. Es ist einfach Stress. Da wäre zum anderen die Umwelt: wenn man mal eben nach München und zurück jettet oder für einen Tag nach Paris fliegt, tut man der Umwelt nicht grade einen Gefallen. Deswegen habe ich in diesem Jahr versucht Kurztrips entweder ganz abzusagen oder wenn ich innerhalb Deutschlands gereist bin, auf ein Zugticket zu bestehen. Leider ist das mit dem Zug keine ganz einfache Sache in Deutschland. Deswegen würde ich mir in Zukunft eine Besserung dahingehend wünschen. Denn ganz grundsätzlich würde ich gerne auch in Zukunft öfter Bahnfahren und dafür weniger fliegen.
Nichtsdestotrotz bin ich froh in diesem Jahr längere Trips nach Thailand, Griechenland, Südkorea, Island und Russland gemacht zu haben und dort nicht nur Quality Content geshootet zu haben, sondern auch Quality Time verbracht zu haben.

Mehr Privatleben

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Ich habe mein Konsumverhalten geändert

Nachdem mein halbes Leben lang Shoppen zu meinen ultimativ liebsten Freizeitbeschäftigungen gehörte, hat sich in diesem Jahr mein Konsumverhalten gebessert. Statt – wie früher – schnell zur Kreditkarte zu greifen, überlege ich mir mittlerweile viel genauer, was ich wirklich brauche und was nicht. In der Vergangenheit hat mich zu viel Besitz eher belastet, als befreit, deswegen war ich dieses Jahr oft hin und hergerissen zwischen Bedürfnis nach Neuem und bewussten Verzicht. Stattdessen miste ich nun viel häufiger aus und kaufe nur noch Dinge, die eine echte Bereicherung sind und dessen Antwort auf die Frage, ob ich das wirklich brauche, ein eindeutiges JA ist.

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Dezember 28, 2018
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4 Kommentare

  1. Wow, man war zwar bei jedem Meilenstein irgendwie dabei, aber so geballt auf einem Haufen… Respekt, was du 2018 gewuppt hast!
    Liebe Grüße,
    Fiona

  2. Liebe Masha,

    super Beitrag und total schön ausgebaut. Es war toll den Beitrag in deinen wichtigsten Punkten zu lesen. Ich bin sicher, dass bei dir sehr viel im Leben passiert, aber du hast es schön auf den Punkt gebracht. Was deine Projekte angeht, bin ich immer super gespannt und freue mich sehr für dich. Schließlich haben wir ja auch etwas davon :)

    Ich wünsche dir schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Liebe Grüße
    Katja

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    1. Danke dir liebe Katja,

      ja das war in der Tat ein krasses Jahr, aber ich bin auch schon gespannt aufs Neue! Morgen plane ich den Beitrag mit meinen Zielen :) Würde mich über dein Feedback freuen <3