Sein Ziel in 3 Schritten erreichen

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How to achieve your goals in 3 steps and not giving up | outfit: Two piece from Max & Co by Olivia Palermo, open boots from 3.1 Phillip Lim | style: stripes, dandy, business, tomboy, Statement shirt

two piece: Max&Co
shirt: Dorothee Schumacher x Glamour
shoes: 3.1 Phillip Lim
bag: Coccinelle
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Ich fühle mich, als wäre kein bisschen Kraft mehr übrig in meinem Körper.
Er fühlt sich leer an; ich fühle mich leer an. Meine Akkus sind leer.
Meine Glieder fühlen sich taub an, mein Herz ausgeblutet.
Ich bin wie ein Roboter, der auf Autopilot gestellt ist.

Wann habe ich das letzte Mal ausgiebig geschlafen?
Das letzte Mal meine Freizeit genossen?
Wann hatte ich das letzte Mal Zeit?

Es kommt mir vor, als wäre es eine Ewigkeit her – und eigentlich ist es das auch.
Die letzten Monate waren unerwartet tough: ich war viel unterwegs und vielleicht habe ich mir mehr zugemutet, als es gut für mich gewesen wäre. Ich habe kaum geschlafen, viel erlebt, viel Stress gehabt, nicht nur beruflich, sondern auch in meiner Freizeit. Ich wollte Jemand sein, der jede Sekunde genießt und bewusst erlebt – und habe es dabei übertrieben.

Eine kleine Auszeit, ein bisschen Ruhe – das ist wichtig, um seinen Energiespeicher aufzuladen, damit man wieder Vollgas geben kann. Ich dagegen bin an meine Grenzen gegangen, mit halb aufgeladenem Akku. Ich habe mich an meine Grenzen getrieben und stand dabei selbst immer kurz vor dem Ausschalten, statt einfach mal Strom zu sparen und ein paar Apps zu löschen.


Doch wisst ihr was? Ich habe es geschafft.
Ich habe gekämpft, habe meine Grenzen überschritten und nun stehe ich hier am Ziel.
Erschöpft zwar, aber immerhin auf den Beinen.

Wisst ihr, unser Körper ist belastbarer als ihr denkt und er wird leistungsstärker durch schwere Zeiten, genauso wie unser Charakter durch schlechte Zeiten gestärkt wird.
Achtet auf eure Gesundheit, aber traut euch auch an eure Grenzen zu gehen.
Ihr könnt weiter laufen, als ihr blicken könnt, weniger schlafen, als ihr es euch träumen lassen würdet und Hunger bezwingen.

Es ist der Zeitraum, der entscheidet und hier ist es wie bei allen Disziplinen: klein anfangen.
Doch meistens suchen wir uns nicht aus, wann es grade wieder richtig anstrengend wird. Es passiert einfach unnd wir merken erst oft, dass wir in so einer Zeit stecken, wenn wir mittendrin sind und von dem fahrenden Zug nicht mehr abspringen können.

Also was ist, wenn ‚aufgeben‘ keine Option ist?
Wie treibt man sich voran?

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3 Tipps, wie man weitermacht,
wenn man am liebsten aufgeben würde:

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Nach vorne blicken.
Manchmal ist der Gedanke an morgen und das Wissen, dass sich diese Spirale nicht ewig so weiterdreht der einzige Grund, warum ich es schaffe aufzustehen. Ich denke dann einfach an die Zukunft und halte mich an diesem Lichtblick fest.

Natürlich habe ich jetzt keinen Job, der grade quälend ist, aber keine ruhige Stunde am Tag und kein Wochenende zu haben, sondern permanent arbeiten zu müssen und jeden einzelnen Tag in der Woche, manchmal Wochen und Monatelang Termine zu haben treibt mich manchmal in den Wahnsinn. Ja, auch dann, wenn man seinen Job liebt. Manchmal möchte ich einfach nicht Masha sein, die Bloggerin, sondern Masha, die gerne ins Kino geht, die Wohnung umstellt oder sich einfach nur mit Freunden auf einen Kaffee trifft.

Tja und so wie andere auf den Urlaub hinarbeiten, so ist die Zeit, die ich Zuhause in Ruhe mit Freund und Katzen verbringen kann mein Lichtblick in dunklen Arbeitsstunden.

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Im Russischen gibt es ein Sprichwort, das übersetzt ungefähr so geht: „Die Augen fürchten sich, die Hände arbeiten“. Das sage ich mir oft auf, wie ein Mantra, wenn ich wieder mal das Gefühl habe, das mich die Arbeit überwältigt. Tatsächlich bekomme ich eine Art Schockstarre, sobald ich darüber nachdenke, was ich alles machen muss und würde am liebsten alles gleich hinwerfen. Das Sprichwort dagegen erinnert mich daran nicht zu viel darüber nachzudenken, sondern es einfach zu machen. Klar suhle auch ich mich gerne in Mitleid, aber dann reiße ich mich zusammen und fange einfach an.
Denn genau das fällt uns oft am schwersten: anzufangen.

Übrigens: immer wenn meine Mutter mich fragt wie ich das denn alles bewältigen will sage ich immer: „molcha“ das heisst so viel wie: ich halte den Mund dabei und beklage mich nicht.
Und das ist mein zweiter Tipp: Augen zu und durch!

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Du kannst alles schaffen.
Wie oft hiess es ich könne dies nicht und ich könne jenes nicht. Hätte ich auf all die Menschen gehört, die mir stets sagten ich wäre nicht gut genug, dann wäre ich jetzt nicht an dem Punkt an dem ich heute bin.

Wir sollten uns niemals kleinkriegen lassen und uns von Niemandem erzählen lassen was wir alles können – und was nicht. Doch vor allem sollten wir uns selbst häufiger bestärken: „ich kann das“. Du KANNST das.
Das Wichtigste ist doch immer einen Fuß vor den anderen setzen. Manchmal in großen Schritten, doch auch mit klitzekleinen Trippelschritten kommt man voran und es ist allemal besser als immer nur am selben Fleck zu stehen, nur weil man den großen Sprung nicht wagt.

Also geht einfach los und dann wird sich der weitere Weg schon zeigen.
Und wenn ihr mal eine Pause machen müsst, dann ist das auch in Ordnung. Nur vergesst nicht wieder weiterzugehen, sobald der Akku wieder aufgeladen ist.
Schritt für Schritt in eurem eigenen Tempo.

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Februar 28, 2017

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