#lovemyhood – my favorite spots in Berlin

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„Berlin, du bist so wunderbar, Berlin“
 
An diesem Satz ist so viel dran. Seit ich das erste Mal in Berlin war, wollte ich unbedingt mal eines Tages herziehen.
Das war 2005 und ziemlich genau 10 Jahre her. U-n-b-e-d-i-n-g-t. Das ging damals sogar so weit, dass ich drauf und dran war meine Schule abzubrechen, um sie in Berlin zu beenden. Ich blieb dann doch vernünftig und fuhr stattdessen immer mal wieder nach Berlin.
Die Stadt, die immer mehr zu meiner Heimat wurde…
Irgendwann, über Umwege, kam der spontane Beschluss. Mein Freund, den ich zu diesem Zeitpunkt erst seit wenigen Monaten kannte, zog nach Berlin – und ich kam mit. Packte meine Sachen und verabschiedete mich schweren Herzens von Köln.
Und obwohl ich Köln geliebt habe, war der Umzug nicht nur so ziemlich eine der besten Entscheidungen meines Lebens, sondern auch eine, die es für immer veränderte.
Berlin war jetzt meine neue Heimat.
Obwohl ich vorher schon dachte, dass ich Berlin „kennen“ würde, ist es noch mal was völlig anderes dort zu wohnen und seinen Alltag zu erleben. Was ich vor allem nicht gedacht hätte: dass ich diesem Kiez Ding so verfallen würde.
Es stimmt, was die Menschen über Berlin sagen: man hängt in seinem Kiez fest – und das ganz unbewusst. Mein Kiez ist Mitte und wenn ich es verlasse, muss es schon einen triftigen Grund haben. Denn meistens hat man ja alles um sich herum, was einen glücklich macht: der Lieblingsbäcker, der Späti, der einem regelmäßig das Leben rettet, das Cafe, das schon genau weiß, wie man seinen Kaffee gerne hätte und der Barkeeper, der dir mit einem fetten Grinsen deinen Lieblingsdrink schon direkt vor die Nase stellt. Nicht zu vergessen der Restaurantbesitzer deines Lieblingslokals, der dich zu deinem Geburtstag einlädt.
Spätestens wenn man das hier alles innerlich abnicken kann, hat man sein Kiez gefunden.
 
Warum ich euch das jetzt erzähle?
Bench hat jetzt eine Kampagne gestartet mit ein paar Bloggern, Musikern, Künstlern und anderen kreativen Menschen mit dem doppeldeutigen Namen #lovemyhood.
Im “A Bench Guide to 24 Hours in …” Stadtguide bekommt ihr einen Einblick in den Kiezalltag dieser Menschen – und ich bin dabei!
Für alle, die gern wissen würden, wie ich meinen Alltag in Berlin Mitte so erlebe habe ich ein paar Hot-Spots rausgesucht, wo man mich garantiert antreffen kann:
 
 

Morgens

Wenn ich nicht grade im Stress bin fängt der Tag mit einem gemütlichen Frühstück bei Distrikt Coffee in der Bergstrasse an. Dort gibt es nicht nur leckeren Tee (frische Zitrone & Ingwer), sondern auch ein richtig leckeres, gutes englisches Frühstück. Mein Liebling ist aber die Schnitte mit Ziegenkäse und Avocado. Sehr empfehlenswert!
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Mittags

Mittags habe ich oft Termine, aber ich liebe es kurz im Tattoostudio meines Freundes, Good Old Times Tattoo in der Torstr. 145 vorbeizuschauen. Dann entführe ich ihn für ein Mittagessen in einem der zahlreichen Lokale am Rosenthaler Platz, aber meistens habe ich Heisshunger auf Burger und wir landen bei Tommy’s Burger Joint in der Invalidenstrasse. Die Auswahl ist nicht sehr groß, aber es ist ein schöner, gemütlicher Laden und die Burger schmecken richtig richtig lecker.
Manchmal mache ich auch einen Abstecher zu „Do you read me“ , ein Magazinshop und ein Muss für alle Kreativen in der Auguststrasse, und gucke mir stundenlang die ganzen angesagten Magazine an, die man sonst in Deutschland kaum bekommt.
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Abends

Ich LIEBE Dinner! Obwohl es in Mitte so eine große Auswahl gibt, landen wir meistens im Toca Rouge.
Dort gibt es experimentelle, asiatische Küche zu fairen Preisen und es schmeckt SO lecker!
Ihr müsst unbedingt das Spider Beef probieren! Das Highlight allerdings ist das Klo, aber ich will euch nicht die Überraschung verderben, am besten ihr erlebt das selbst!
 
An sich bin ich nicht mehr so die Partymaus, sondern genieße lieber ein paar Drinks in einer der zahlreichen Bars in der Torstrasse, denn dort sind die ganzen angesagten Bars und Kneipen wie Kitty Cheng, Muschi Obermaier, Bonbonbar, Odessa Bar und noch vieeeele mehr.
Da geht keiner nüchtern nach Hause.
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So, jetzt wisst ihr ungefähr, wo ich mich immer aufhalte und hoffe, dass euch meine Tipps gefallen.
 

‚Berlin, you are so wonderful, Berlin.’
 
This sentence is so true. Ever since I visited Berlin for the first time, I knew I would need to move here as soon as I could.
That was in 2005. Pretty much exactly 10 years ago. I wanted to come here SO BAD. My obsession went so far that I was actually about to drop out of school in my hometown so I could graduate in Berlin. Instead, I took the sensible route, and tried to come to Berlin as a visitor as often as I could.
The city that gradually became my hometown…
 
At some point, after several detours, the decision came quite spontaneously. My boyfriend, who I had only been with for a couple of months at that time, moved to Berlin – and I came with him. Packed my bags and said goodbye to Cologne with a heavy heart.
But even though I loved Cologne, the move to Berlin was one of the best decisions of my life. A decision that changed my life forever.
Berlin became my home.
 
Before moving here, I thought I already ‘knew’ Berlin. But living here, engaging with everyday life, is an entirely different experience. What surprised me most of all, and what I really did not expect, was that I would buy into the ‘Kiez’ mentality so much (in Berlin, Kiez means ‘neighborhood’, or ‘area’).
It is true what people say about Berlin: you’re subconsciously stuck in your Kiez. In my case, the neighborhood is Mitte. To leave it I need a really good reason. Once settled in your Kiez, most things you need, most things that make you happy, are close by: your favorite bakery, the little convenience store that regularly saves your life, the café where everyone knows exactly how you like your coffee, and the barkeeper that pours you your drink with a smile as soon as he sees you. Not to forget the owner of your favorite restaurant, who invites you to his birthday party.
If you have all these boxes ticked you can be sure that you found the right Kiez for yourself.
Why I tell you all this?
 
Bench just started a new campaign – #lovemyhood. – with a couple of bloggers, musicians, artists and other creative people.“A Bench Guide to 24 Hours in …”, a city guide, shows you the typical Berlin-style Kiez-life of some of these creative Berliners… and I am part of it.
For all of you who would like to find out what my daily routine in Berlin Mitte looks like, I picked some of mz favorite my hot-spots. A bunch of places where you’ll definitely bump into me sooner or later.
 

Morning

Whenever I’m not too caught up in something stressful, I start my day with a chilled breakfast at Distrikt Coffee in Bergstrasse. Not only do they serve delicious tea (fresh lemon & ginger), but also a super tasty English breakfast. My favorite, however, is the goat cheese and avocado sandwich. Hugely recommended!
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Noon

I often have appointments and meetings around noon, but I love stopping by at my boyfriend’s tattoo studio Good Old Times Tattoo in Torstrasse 145. Sometimes I take him out for lunch to one of the many restaurants and little eateries at Rosenthaler Platz. Often I just fancy a burger and we end up at Tommy’s Burger Joint in Invalidenstrasse. The choice is not that big, but it’s a very nice and cozy place, and the burgers are very, very tasty.
Sometimes I also head down to ‘Do You Read Me’, a magazine shop and a must for the creative crowd on Auguststrasse. I can spend hours flipping through trendy magazines that are almost impossible to get in the rest of Germany.
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Evening

I LOVE dinner! There are plenty of options in Mitte, but more often than not we end up in Toca Rouge. The place is known for experimental Asian cuisine at fair prices, and the food is SO incredibly tasty. You have to try the Spider Beef! And the toilet at Toca Rouge is a highlight in itself… but I do not want to spoil the surprise for your guys, you best see it for yourselves!
 
I’m not that much of a party girl anymore and often prefer a couple of drinks in one of the many bars on Torstrasse. That’s where you find all the hip and happening bars and pubs like Kitty Cheng, Muschi Obermaier, Bonbonbar, Odessa Bar and many, many more.
No one leaves this street sober.
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Well, now you have an idea where I hang out in Berlin. I hope you enjoyed my recommendations!

The Look
jeans: Bench
cardigan: Bench
shirt: Bench

 
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in Kooperation mit Bench

April 22, 2015
Category - berlin, random, trip
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31 Kommentare

  1. Liebe masha,

    Super Tipps! ich kann noch viel mehr davon gebrauchen! zur Zeit mache ich ein Praktikum in berlin und da hier niemanden kenne, würde ich mich freuen noch mehr Anregungen zu bekommen, besonders was das shoppen angeht ;) dann fühle ich mich nicht mehr so einsam

    mach weiter so!

  2. Danke für die tollen Tipps, ich war vor ein paar Wochen das erste Mal in Berlin. Leider habe ich diesen Post übersehen und erst jetzt entdeckt. Wenn ich das nächste Mal in Berlin bin, werde ich sicher die ein oder anderen genannten Spots besuchen!
    Liebe Grüße aus Wien,
    Annika
    http://herpistolgo.com

  3. Hey, danke für die Tipps :)
    Aber ich verfolge Deinen Blog schon seit Beginn und vertue ich mich da, aber früher warst du doch gar nicht so der Berlin-Fan?! Ich erinnere mich da an einen Post: ik bin keen Berliner (korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege :D )

  4. hach Masha, wie immer ganz toll <3

    …und lieben Dank, dass du COR:TT trägst. das macht mich mit meinem kleinen Label wirklich ein kleines bisschen stolz ;-)

    Alles Liebe,
    Melanie

  5. Ich bin in wenigen Wochen in Berlin und hab mir schon überlegt, wo ich denn so hingehen könnte. Dein Beitrag hat mir die Suche auf jeden Fall schon mal etwas erleichtert. Den Asiaten werde ich hoffentlich ausprobieren können :)
    Ganz liebe Grüße

  6. Super Post! Habe mich total gefreut, da ich immer auf der Suche nach coolen neuen Spots in meiner Wahlheimat bin. Die Odessa Bar liebe ich auch, nur finde ich es ein bisschen schade, wie oberflächlich und wenig aufgeschlossen die Einlasskriterien sind..

    Liebste Grüße,
    Nina von http://www.ninaconinaco.com

  7. Bei dem ersten Bild war mir sofort klar „Das ist doch im Toca Rouge!“. Ich wohne ebenfalls in Mitte, daher sind die genannten Adressen nix neues – ich kann sie ebenfalls als Lieblingsplätze unterzeichnen. :)
    Berlin, oh du mein Berlin…

    Alles Liebe,
    Sophie

  8. Solche Post finde ich immer super interessant. Meine beste Freundin ist auch vor über 3 Jahren nach Berlin gezogen und sie sagte ich könnte jedes Wochenende zu ihr kommen und sie hätte mir immernoch nicht alles zeigen können. Ich finde diese Stadt so spannend und ohne meinen persönliche Guide würde ich mich regelrecht verlaufen..
    Tolle Bilder! :)

    Liebste Grüße Dilara von
    http://www.dilarafeenstaub.wordpress.com

  9. Toll geschriebener Post, bei dem man wirklich Lust auf Berlin bekommt. Gerade in dieser Stadt ist man auf solche Tipps ja quasi angewiesen, weil man sonst an den besten Adressen meistens vorbei geht. ;)

    Finde auch dein Outfit mit den beiden Ketten toll!

    lg, Kathi
    http://www.ilvieebella.com

  10. The same hete! I was 13 when I went to Berlin for the first time… I live in Amsterdam but Berlin is deffintly a city I want to move… It is now almost 6 Years ago and I still want to move to Berlin… This summer I’m going for the third time! Thank you for this post, it inspired me to visit the spots you mention! Byex