Monthly Update: Juni

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Ich glaube, ich bin glücklich.
Für mich war der Juni ein schöner Monat, denn auf eine emotional eher schwere Zeit der Verunsicherung und auch Trauer im Mai, folgt wieder mehr Lebensfreude und Optimismus. Ich kann es nicht genau erklären, aber es war ein bisschen so, als hätte man einen Schalter umgestellt und irgendwie war dann alles wieder gut.
Ging das bei euch auch so plötzlich?

Ich konnte wieder mehr lachen, fühlte mich wieder wohler und meine Lebensgeister kehren allmählich zurück.
Ich unternehme wieder mehr draußen und mit Freunden, gehe ins Freiluftkino und fahre an den See. Es sind die kleinen Begegnungen und die neuen Routinen, die mir Freude bereiten. Klar vermisse ich auch ein bisschen das Reisen und die Abwechslung, aber ich genieße eben auch die gewonnene Kraft der Entschleunigung des Alltags. Sind wir mal ehrlich: selbst wenn wir in den Urlaub fahren, holt uns der Alltag doch immer wieder ein und erzeugt Stress. Deswegen versuche ich einen guten Rhythmus zu finden, um generell im Alltag entspannter zu sein. Klappt wieder ganz gut und vor allem freue ich mich über meine neugeschöpfte Motivation.

That awkward moment between birth and death.

Obwohl ich emotional wieder super stabil bin, geht es mir zur Zeit gesundheitlich nur mittelgut.
Starke Nackenschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und Müdigkeit belasten mich, aber auch ein schlechtes Hautbild lassen mich gerade an meiner körperlichen Fitness zweifeln. Was ist bloss los mit mir? Ab nächste Woche werde ich ein paar Ärzte aufsuchen und hoffentlich können die mir dann sagen, was aktuell mit mir nicht stimmt und habe auch schon einen Bluttest bestellt. Bis dahin werde ich mich extra gesund ernähren, viel trinken, viel schlafen, Nahrungsergänzungsmittel nehmen und viel, viel Yoga machen. Hoffentlich geht es mir dann schon von alleine besser, aber das ist tatsächlich eine Sache, die mich aktuell auch emotional belastet und mir Angst macht.

Ich habe einen neuen, weiteren Podcast!
Das Baby heisst MEANWHILE IN MITTE und darin spreche ich mit wechselnden Experten (und manchmal auch mit meinem Freund David) über politische, gesellschaftliche und popkulturelle Themen, die uns gerade bewegen, das kann Rassismus, Amthor, eine Taz Kolumne, der Facebook Boykott oder einfach nur Davids Idee einer vollumfassenden Geschirrspülmaschine sein. Mittlerweile ist die dritte Folge jetzt online und ich könnte kaum glücklicher über dieses neue Projekt sein. Wenn ich über Dinge reden darf – und dann auch noch mit Freunden, bin ich einfach in meinem Element. Es macht mir so so so viel Spass – und ich glaube, das hört man auch! Wenn ihr also mal reinhören wollt, findet ihr den Podcast ganz exklusiv bei Podimo!

Random Facts:

  • Ich habe das süße 3-Monate alte Russisch Blau Kätzchen meiner Freundin und Team Member Tonya kennengelernt und bin einfach hin und weg! Wie süß und klein kann man bitte sein?
  • UNSHARED hat einen Youtube Account bekommen! Ich weiss, das klingt erstmal nicht spektakulär, aber ich finde das so so toll, denn endlich kann ich die Folgen nicht nur dort hochladen, sondern es gibt künftig dann auch kleine Snippets mit meinen liebsten Momenten, sodass ihr auch einen Einblick hinter die Kulissen bekommt. Der nächste Schritt wäre dann ein Instagram Account, aber wie heisst es so schön? Erstmal einen Schritt nach dem Nächsten :)
  • Ich habe eine neue Kamera und damit wieder mehr Lust aufs Fotografieren bekommen. Man darf also gespannt sein!
  • Ein Freund von mir hat hier in Mitte ein Restaurant aufgemacht und es ist der absolute Hammer: das Osterberger Mitte. Wenn ihr in der Nähe seid (und schon immer mal ein paar Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur treffen wolltet) schaut unbedingt mal vorbei!
  • Seit Instagram Reels eingeführt hat, bin ich richtig genervt. Jetzt habe ich nooooch mehr Videos bei mir im Feed, was soll das?? Logische Schlusskonsequenz: alle, die mir zu viel Reels posten, für die nächsten Wochen stumm schalten. Hilft ja alles nichts.
  • Möglich, dass ich aktuell auf so einem Astrologie Trip bin. Es ist einfach mein Guilty Pleasure und mittlerweile bin ich so tief drin, dass ich Dinge sage, wie: „Ja, du fühlst dich gerade so energiegeladen, weil der Mars im Widder steht.“ Es ist mir ein wenig peinlich, aber eigentlich auch nicht.
  • Ich würde künftig gerne besser gendern. Es ärgert mich, dass ich es nicht so richtig auf die Kette kriege und nach wie vor zu häufig das generische Maskulin benutze.

Gelernt: Golfen

Ok, noch nicht, aber ich würde SO gerne Golfen lernen. Ich finde das ist ein so unterschätzter Sport, den man mit alten Menschen assoziiert, obwohl ich glaube, er für uns genauso perfekt ist. Warum? Naja, ich kann mir kaum etwas Besseres vorstellen, als mich mit Freunden an einem sonnigen Tag auf einem Golfplatz zu treffen, dort quasi mit einem Ziel spazieren zu gehen, dabei ein bisschen was zu tun zu haben, zu quatschen und den Tag mit ein bisschen Wein zu genießen. Und das ganze nennt sich dann auch noch SPORT! Zugegeben, Golfen kann auch tatsächlich „richtiger“ Sport sein, aber meine Ambitionen sind da nicht allzu hoch angesetzt, denn mir geht es eher um das ganze Drumherum und den meditativen Faktor, als um echte Leistungen. Trotzdem würde ich das Golfen gerne können, um mich auf dem Platz natürlich nicht als Vollhorst zu offenbaren.

Lieblingsort:
Plötzensee

Es ist Sommer und das bedeutet: VIEL ZEIT AM SEE.
Zwar bin ich noch nicht 100% bewandert, was die Berliner Seen angeht, da gibt es im Umland noch viel zu entdecken, aber wenn man vielleicht gerade nicht allzu viel Zeit hat rauszufahren, oder auch kein Auto hat, aber trotzdem Lust auf Strand hat, dann ist der Plötzensee mein Favorit. Ein kleiner, aber gemütlicher Strandabschnitt, typisches etwas ekliges Berliner Seewasser, Drinks, leckere Steinofenpizza und Abends Musik und Lagerfeuer und das Beste: mit der Urban Sports Club Mitgliedschaft kommt ihr kostenlos rein. Was will man mehr?

Juli 5, 2020

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5 Kommentare

  1. Liebe Masha,
    dein Blog ist echt cool. Ich hoffe, dass es dir bald besser geht. Jedenfalls siehst du toll aus!
    Eigentlich wollte ich nur mal Hallo sagen, weil ich gerade den Artikel in der Couch über dich lese.
    Ich bin Bettina aus Frankfurt und habe einen Lifestyleblog gegründet. Jetzt habe ich auch einen Statement-T-Shirtshop. Ich habe das eine Foto mit dem Hoody von dir gesehen und dachte, dass dir meine Sachen gefallen könnten. Hättest du Lust, mich dabei zu unterstützen? Wie kann ich dir direkt mailen?
    Liebe Grüße und werde und bleibe gesund. Bettina

  2. Ich muss gestehen dieses Reels habe ich noch nicht kapiert… ist das so wie TikTok? Ich bin tatsächlich auch eher genervt davon :(

    liebe Grüße,
    Fiona

  3. Hallo Masha,

    Du hast eine emotional schwere Zeit der Verunsicherung und auch Trauer durchgelebt. Klar belastet und macht dir Angst. Das geht nicht Spurlos an dir vorbei. Bei niemand. Schließlich ist es auch eine Belastung für Körper und Organismus. Benommenheit, Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Viel auf einmal. Es kann viele Ursachen haben. Vielleicht dieser Zustand „Pandemie“, wo wir ja alle mehr oder weniger zu verarbeiten haben. Kann schon eine Belastung werden. Aber es könnte an zu wenig Flüssigkeit und Schlaf liegen. Die Ursache könnte ein Mangel an Flüssigkeit sein. Empfohlen wird ungefähr zwei Liter Wasser pro Tag sein. Gestehe ich musste lange üben und inzwischen schaffe ich 2 Liter täglich. Ich habe mir in jedes Zimmer ein Glas Wasser hingestellt, so dass ich immer dann einen oder zwei Schluck nahm. In wenigen Wochen klappte es immer besser. Bei zu wenig Schlaf verursacht Müdigkeit, aber auch ein benommenes Gefühl. So war es bei meiner Freundin. Niedriger Blutdruck und Eisenmangel kann auch der Auslöser für die Beschwerden sein. Typische Symptome sind extreme Müdigkeit und Erschöpfung. Eisenreiche Nahrungsmittel helfen wie Eier, Fleisch, Mandeln, Avocados und grüne Gemüse. So sagte ihr Arzt. Aber vielleicht könnte es ja Verschleiß oder Verspannungen der Halswirbelsäule sein. Ja bitte, geh zum Arzt und lass es abklären. Ich hoffe es geht dir bald etwas besser. Übriges siehst du dabei verdammt gut aus auf den Bildern. Bleib gesund und versuche nicht viel an dir heranzulassen.

    Liebe Grüße

    Laura T.